{"id":273485,"date":"2019-01-06T10:09:37","date_gmt":"2019-01-06T10:09:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/kulturen-kinder-indigener-voelker-bedroht-2\/"},"modified":"2019-01-06T10:09:37","modified_gmt":"2019-01-06T10:09:37","slug":"kulturen-kinder-indigener-voelker-bedroht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/kulturen-kinder-indigener-voelker-bedroht-2\/","title":{"rendered":"Kulturen: Kinder indigener V\u00f6lker bedroht"},"content":{"rendered":"<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;       Mehr SOS-Infos       http:\/\/ots.de\/EccCtG &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;      M\u00fcnchen (ots) &#8211; Ausgegrenzt und diskriminiert: Bis heute werden  nach Angaben der SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit Millionen Kinder indigener Herkunft ihrer Rechte auf \u00dcberleben, Bildung, Schutz und Beteiligung  beraubt.<!--more--> &#8222;Indigene V\u00f6lker stellen weltweit nur noch f\u00fcnf Prozent der  Bev\u00f6lkerung, aber 15 Prozent der in Armut lebenden Menschen. Und  w\u00e4hrend ihre Lebensr\u00e4ume weiter schrumpfen, w\u00e4chst gleichzeitig ihre  Entrechtung&#8220;, sagt Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderd\u00f6rfer  weltweit.     Die Folgen f\u00fcr die Kinder seien dramatisch. Vor allem sie litten  unter einem Mangel an ad\u00e4quater Gesundheitsversorgung, Nahrung und  Schulbildung &#8211; extreme Armut und Kindersterblichkeit breite sich  sogar aus.     Die Bem\u00fchungen der Vereinten Nationen h\u00e4tten weltweit das  Bewusstsein um die die Benachteiligung indigener V\u00f6lker zwar  gesch\u00e4rft, doch bis heute seien die Verpflichtungen der  Mitgliedsstaaten, die Rechte der betroffenen Menschen in ihren  jeweiligen L\u00e4ndern aktiv umzusetzen, nicht eingel\u00f6st. Die Kinder von  rund 5000 indigenen V\u00f6lkern seien nach wie vor von Diskriminierung  und Armut betroffen.     Beispiele:     &#8211;  Kindersterblichkeit: Kinder indigener V\u00f6lker haben \u00fcberall auf        der Welt schlechtere \u00dcberlebenschancen als ihre Altersgenossen.       Bei den Avanasi in Indien zum Beispiel liegt die        Kindersterblichkeit bei 5,7 Prozent und ist damit deutlich        h\u00f6her als bei der allgemeinen Bev\u00f6lkerung (3,7 Prozent). In        Brasilien hat sich zwar die Kindersterblichkeit insgesamt        halbiert, trotzdem steigt sie bei den indigenen Gruppen im Land       weiter an. In Nepal und Australien stirbt ein indigenes Kind im       Durchschnitt ganze 20 Jahre fr\u00fcher als andere Kinder.     &#8211; Hunger: Kinder indigener Herkunft hungern weltweit. In Kolumbien      zum Beispiel sind mehr als 45 Prozent der Kinder indigener       V\u00f6lker akut oder chronisch unterern\u00e4hrt. In Guatemala ist die       Situation noch dramatischer: Hier sind 80 Prozent der indigenen       Kinder chronisch unterern\u00e4hrt &#8211; fast doppelt so viele wie in       anderen Bev\u00f6lkerungsgruppen. &#8222;Der Kampf gegen Hunger muss auch       da Priorit\u00e4t haben, wo niemand hinschaut&#8220;, sagt Yassin.     &#8211; Selbstmord: Weltweit nehmen sich doppelt so viele Mitglieder       indigener Bev\u00f6lkerungen das Leben, darunter besonders viele       Jugendliche. Bei den Aborigines in Australien ist die Zahl sogar      zehnmal, bei den Inuit in Kanada elfmal h\u00f6her. Bei den       Ureinwohnern der USA ist Selbstmord die zweith\u00e4ufigste       Todesursache in der Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren.     Die dramatische Situation der Kinder indigener Herkunft f\u00fchrt  Yassin mitunter darauf zur\u00fcck, dass die Ausbeutung, die mit der  Kolonialisierung begann, noch heute massiv fortgef\u00fchrt w\u00fcrde.  &#8222;Indigene V\u00f6lker werden nach wie vor als minderwertig behandelt und  in ihren Rechten beschnitten.&#8220;     Die SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit setzten sich f\u00fcr indigene Kinder und ihre Familien ein. So werden zum Beispiel in den SOS-Sozialzentren  Lateinamerikas alte Br\u00e4uche und die Sprache der Ureinwohner gepflegt  und traditionelle Handwerksberufe gelehrt. In den SOS-Kinderd\u00f6rfern  wird sichergestellt, dass auch die Sprachen der Ureinwohner  gesprochen werden. Im SOS-Kinderdorf Sucre in Bolivien zum Beispiel  sprechen alle SOS-M\u00fctter neben Spanisch auch Quechua, die Sprache der Inka.    F\u00fcr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:  Boris Breyer Medienkommunikation  SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit  Tel.: 089\/179 14-287 E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org  www.sos-kinderdoerfer.de  Original-Content von: SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/1658\/4158616\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Mehr SOS-Infos http:\/\/ots.de\/EccCtG &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; M\u00fcnchen (ots) &#8211; Ausgegrenzt und diskriminiert: Bis heute werden nach Angaben der SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit Millionen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-273485","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273485","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=273485"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273485\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=273485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=273485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=273485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}