{"id":274914,"date":"2019-01-21T11:00:26","date_gmt":"2019-01-21T11:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/digitalisierung-braucht-mehr-zivilgesellschaft-neuer-report-zum-digitalen-engagement-der-zivilgesellschaft\/"},"modified":"2019-01-21T11:00:26","modified_gmt":"2019-01-21T11:00:26","slug":"digitalisierung-braucht-mehr-zivilgesellschaft-neuer-report-zum-digitalen-engagement-der-zivilgesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/digitalisierung-braucht-mehr-zivilgesellschaft-neuer-report-zum-digitalen-engagement-der-zivilgesellschaft\/","title":{"rendered":"Digitalisierung braucht mehr Zivilgesellschaft &#8211; Neuer Report zum digitalen Engagement der Zivilgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211;      &#8211; Robert Bosch Stiftung, Bertelsmann Stiftung, Phineo und Stiftung      Neue Verantwortung ver\u00f6ffentlichen Report zum digitalen       Engagement der Zivilgesellschaft    &#8211; Zentrale Erkenntnisse: Um den digitalen Wandel erfolgreich zu       meistern, brauchen wir eine starke und engagierte       Zivilgesellschaft. Die Wirtschaft als Treiber reicht nicht aus.<!--more-->       Der Dritte Sektor wird zwar zunehmend digitaler, steht in Summe       aber noch am Anfang    &#8211; Die Partner empfehlen dem Dritten Sektor deshalb, die eigene       Digitalisierung voranzutreiben, sich intensiver auszutauschen       und st\u00e4rker zu kooperieren. Daf\u00fcr braucht es auch mehr F\u00f6rderung      f\u00fcr Organisationsentwicklung     Die Digitalisierung r\u00fcttelt sp\u00fcrbar an den bisherigen Regelwerken  des sozialen Miteinanders. Immer mehr Non-Profit-Organisationen,  Vereine und Initiativen in Deutschland machen es sich deshalb zur  Aufgabe, den digitalen Wandel zum Wohl der Gesellschaft zu gestalten. Mit dem heute ver\u00f6ffentlichten Report &#8222;Digitalisierung braucht  Zivilgesellschaft&#8220; informieren die Robert Bosch Stiftung GmbH, die  Bertelsmann Stiftung, Phineo und die Stiftung Neue Verantwortung \u00fcber den aktuellen Stand dieses &#8222;digitalen Engagements&#8220;. Der Report zeigt  exemplarisch an Non-Profit-Organisationen aus dem In- und Ausland  auf, wie diese das Thema Digitalisierung angehen, und identifiziert  zentrale Handlungsfelder f\u00fcr das Engagement der Zivilgesellschaft.     &#8222;Bisher bestimmen wirtschaftliche Fragen die Diskussion \u00fcber den  digitalen Wandel&#8220;, sagt Ottilie B\u00e4lz, Leiterin des Bereichs  Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung. &#8222;Bei der Digitalisierung geht es aber nicht nur um Effizienz und Produktivit\u00e4t. Sie ver\u00e4ndert auch  die Art, wie wir miteinander diskutieren, politische Entscheidungen  treffen und als Gesellschaft zusammenleben. Deshalb brauchen wir in  der Digitalisierungsdebatte dringend mehr starke Stimmen der  Zivilgesellschaft.&#8220;     Wo das Engagement der Zivilgesellschaft besonders gefragt ist     Noch stehen die meisten Stiftungen, Vereine und  Non-Profit-Organisationen vor der Herausforderung, digitale L\u00f6sungen  in ihrer Arbeit umfassend zu nutzen. Gleichzeitig richten immer mehr  gemeinn\u00fctzige Akteure ihre Arbeit inhaltlich neu auf die  digitalisierte Welt aus. Sie machen \u00e4ltere Menschen fit f\u00fcr die  digitale Welt, sensibilisieren Schulklassen f\u00fcr den Datenschutz oder  erm\u00f6glichen Bed\u00fcrftigen den Zugang zu Hardware. Im Report werden f\u00fcnf Felder ausgemacht, in denen das Engagement der Zivilgesellschaft  besonders gefragt ist:   &#8211; Zugang zu Netz und Technik schaffen  &#8211; Digitale Kompetenzen vermitteln  &#8211; Datenbasierte Innovationen f\u00fcr die Gesellschaft erm\u00f6glichen  &#8211; Schutz der Pers\u00f6nlichkeit im Digitalen Raum gew\u00e4hrleisten &#8211; Digitale Zukunft durch Vision und Position voranbringen     Vom Novizen bis zum digitalen Experten     Der Report zeigt: Die Zivilgesellschaft wird zwar digitaler, steht in der Summe aber immer noch am Anfang. Neben digitalen Experten, die ihre Initiative h\u00e4ufig als Reaktion auf eine digitale Herausforderung gegr\u00fcndet haben, m\u00fcssen sich viele traditionelle Akteure des Dritten  Sektors erst noch mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Dar\u00fcber  hinaus zeigen Fallstudien \u00fcber das Rote Kreuz, Reporter ohne Grenzen  oder die ZEIT-Stiftung, wie klassische zivilgesellschaftliche  Organisationen den digitalen Wandel bereits erfolgreich f\u00fcr sich  nutzen. Zudem untersucht der Report, wie gro\u00dfe zivilgesellschaftliche Dachverb\u00e4nde und Arbeitsgemeinschaften die eigene Digitalisierung  sowie den digitalen Wandel an sich adressieren.     Mehr Austausch und Fokus auf Organisationsentwicklung     Wichtigste Schlussfolgerung des Reports: Der Dritte Sektor muss  und sollte nicht alles digitalisieren, aber er braucht eine Strategie f\u00fcr das digitale Zeitalter. Da Digitalisierung neben der technischen  Entwicklung auch soziale und kulturelle Fragen betrifft, ist dazu  auch und vor allem Organisationsentwicklung n\u00f6tig. Daf\u00fcr braucht der  Sektor st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung durch F\u00f6rderer wie die \u00f6ffentliche  Hand, Stiftungen und Unternehmen. Die Initiatoren des Reports raten  au\u00dferdem zu mehr Kooperation und Wissensaustausch: So k\u00f6nnten  traditionelle zivilgesellschaftliche Organisationen von der Erfahrung der jungen digitalen Akteure in diesem Bereich profitieren.  Etablierte Akteure wiederum k\u00f6nnten den digitalen Experten zur Seite  stehen, denen oft die Vorteile starker Netzwerke und gr\u00f6\u00dferer  Strukturen fehlen.     Den Bericht und weitere Informationen erhalten Sie unter     http:\/\/digitaldabei.org    Pressekontakt: Michael Herm  Pressereferent Strategische Kommunikation  Robert Bosch Stiftung GmbH Heidehofstr. 31 70184 Stuttgart Tel.: +49 711 46084-290 Fax: +49 711 46084-10290 Michael.Herm@bosch-stiftung.de www.bosch-stiftung.de Postfach 10 06 28 70005 Stuttgart  Original-Content von: Robert Bosch Stiftung GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/100848\/4171309\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; &#8211; Robert Bosch Stiftung, Bertelsmann Stiftung, Phineo und Stiftung Neue Verantwortung ver\u00f6ffentlichen Report zum digitalen Engagement der<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-274914","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/274914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=274914"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/274914\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=274914"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=274914"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=274914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}