{"id":27506,"date":"2011-01-17T18:19:32","date_gmt":"2011-01-17T17:19:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=27506"},"modified":"2011-01-17T18:19:32","modified_gmt":"2011-01-17T17:19:32","slug":"6-lubecker-literaturtreffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/6-lubecker-literaturtreffen\/","title":{"rendered":"6. L\u00fcbecker Literaturtreffen"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6ffentliche Lesung am Freitag, 28. Januar, 20 Uhr<br \/>\nVeranstalter: G\u00fcnter Grass-Haus<br \/>\nVeranstaltungsort: Museum Behnhaus Dr\u00e4gerhaus, L\u00fcbeck<\/p>\n<p>Neun prominente Schriftsteller in der Hansestadt L\u00fcbeck: In der kommenden Woche folgen acht Autorinnen und Autoren einer Einladung von G\u00fcnter Grass und treffen sich mit ihm zum kollegialen Austausch. Bei diesem Arbeitstreffen bleiben die Autoren im G\u00fcnter Grass-Haus in der Glockengie\u00dferstra\u00dfe unter sich. <!--more-->Eine Gelegenheit zum Zuschauen und Zuh\u00f6ren gibt es dennoch &#8211; am 28.1. k\u00f6nnen Interessierte die neun Schriftsteller im Museum Behnhaus Dr\u00e4gerhaus bei einer Lesung erleben. Sherko Fatah, Olga Flor, Eva Menasse, Norbert Niemann, Knud Romer, Fridolin Schley, Jens Sparschuh, Tilman Spengler und G\u00fcnter Grass werden in der Behnhaus-Diele aus ihren Werken lesen.<br \/>\nEin anschlie\u00dfendes Gespr\u00e4ch mit den Schriftstellern wird von J\u00f6rg-Dieter Kogel, Programmleitung Nordwestradio (Radio Bremen und NDR) moderiert. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Preis: 15\/10 Euro. Sch\u00fcler im Klassenverbund zahlen 5 Euro pro Person. Karten gibt es ab sofort im G\u00fcnter Grass-Haus, Glockengie\u00dferstra\u00dfe 21. Telefonische Reservierungen sind m\u00f6glich unter 0451-122 4230. Das L\u00fcbecker Autorentreffen findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt.<\/p>\n<p>Kurzinformationen zu den Autoren<br \/>\nG\u00fcnter Grass, 1927 in Danzig geboren, studierte an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf und an der Berliner Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste. Als Schriftsteller bezeichnet er sich als Autodidakt. Er geh\u00f6rte ab 1955 zur Gruppe 47 und sch\u00e4tzt den Austausch mit anderen K\u00fcnstlern. Seit 1986 lebt Grass in der N\u00e4he von L\u00fcbeck, im Herbst 1995 verlegte er mit seinem Sekretariat auch seinen Arbeitsmittelpunkt  von Berlin Friedenau in die L\u00fcbecker Glockengie\u00dferstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Sherko Fatah, geboren 1964 in Ost-Berlin, studierte Philosophie und Kunstgeschichte in West-Berlin. 2001 erschien Fatahs viel gelobtes Romandeb\u00fct \u201eIm Grenzland\u201c, das im gleichen Jahr mit dem \u201easpekte-Literaturpreis\u201c ausgezeichnet wurde. 2008 erschien sein j\u00fcngstes Werk \u201eDas dunkle Schiff\u201c. Er war Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin und erhielt 2003 das Alfred-D\u00f6blin-Stipendium der Berliner Akademie der K\u00fcnste.<\/p>\n<p>Olga Flor,  geboren 1968 in Wien, studierte Physik und Kunstgeschichte in Graz. Ihr erster Roman \u201eErlk\u00f6nig\u201c erschien 2002, der Monolog \u201eFleischgerichte\u201c wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgef\u00fchrt. Flor war Preistr\u00e4gerin des Reinhard-Priessnitz-Preises (2003) und des Otto-Stoessl-Preises (2004). Ihr j\u00fcngstes Werk \u201eKollateralschaden\u201c war 2008 f\u00fcr den Deutschen Buchpreis nominiert.<br \/>\nEva Menasse, geboren 1970 in Wien, war als Journalistin und Redakteurin t\u00e4tig. Sie begleitete den Prozess um den Holocaust-Leugner David Irving in London und arbeitete nach einem Aufenthalt in Prag als Kulturkorrespondentin in Wien. Seit 2003 lebt sie in Berlin. Mit \u201eVienna\u201c ver\u00f6ffentlichte sie 2005 einen viel beachteten Deb\u00fctroman. 2009 erschien ihr neues Buch \u201eL\u00e4ssliche Tods\u00fcnden\u201c.<br \/>\nNorbert Niemann, 1961 in Landau an der Isar geboren, studierte Literatur, Musikwissenschaft und Neuere Geschichte in Regensburg und M\u00fcnchen. 1997 erhielt er den Ingeborg-Bachmann-Preis. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift \u201eAkzente\u201c. 1998 brachte er mit \u201eWie man&#8217;s nimmt&#8220; seinen ersten Roman heraus. 2008  erschien sein j\u00fcngstes Buch \u201eWillkommen neue Tr\u00e4ume\u201c.<br \/>\nKnud Romer, geboren 1960, studierte Literaturwissenschaften und ist einer der bekanntesten Werbefachleute D\u00e4nemarks. Er ver\u00f6ffentlichte kulturhistorische B\u00fccher und trat als Schauspieler in Lars von Triers Film \u201eIdioten&#8220; auf. 2007 sorgte der D\u00e4ne mit seinem ersten Roman \u201eWer blinzelt, hat Angst vor dem Tod&#8220; f\u00fcr Aufsehen.<br \/>\nFridolin Schley, 1976 in M\u00fcnchen geboren, studierte an der Hochschule f\u00fcr Fernsehen und Film M\u00fcnchen sowie Germanistik, Politik und Geschichte an der M\u00fcnchner Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t. Zuletzt erschien sein Buch \u201eWildes Sch\u00f6nes Tier\u201c (2007), das mit dem Tukan-Preis M\u00fcnchen ausgezeichnet wurde. F\u00fcr die Erz\u00e4hlung \u201eStendhal, Stockholm\u201c wurde Schley 2008 mit dem Wortspiele-Preis des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Jens Sparschuh, 1955 in Karl-Marx-Stadt geboren, studierte Philosophie und Logik in Leningrad. Er promovierte 1983. Er ist Verfasser von Romanen, h\u00e4ufig zu Themen aus der deutschen Geschichte und Literaturgeschichte, sowie von Essays, Gedichten und H\u00f6rspielen. 1988 erhielt er den Anna-Seghers-Preis, 1990 den H\u00f6rspielpreis der Kriegsblinden und den Ernst-Reuter-H\u00f6rspielpreis. 1996 wurde ihm der Bremer Literaturf\u00f6rderpreis zuerkannt. 2009 erschien \u201ePutz \u2013 und Flickstunde. Zwei kalte Krieger erinnern sich\u201c.<br \/>\nTilman Spengler, 1947 in Oberhausen geboren, studierte Sinologie und war mehrere Jahre an dem Max-Planck-Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften in Starnberg besch\u00e4ftigt. Neben seiner akademischen T\u00e4tigkeit publiziert er regelm\u00e4\u00dfig in der \u201eZeit\u201c, \u201eGeo\u201c und \u201eDie Woche\u201c. 1991 ver\u00f6ffentlichte er die Romanbiografie &#8222;Lenins Hirn&#8220;, die in einundzwanzig Sprachen \u00fcbersetzt wurde. Vergangenes Jahr erschien sein neues Buch \u201eSind Sie \u00f6fter hier? Von der Kunst, ein kluges Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6ffentliche Lesung am Freitag, 28. 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