{"id":276269,"date":"2019-01-31T10:59:01","date_gmt":"2019-01-31T10:59:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/lage-in-venezuela-und-den-nachbarlaendern-verschaerft-sich-taeglich-5-000-menschen-auf-der-flucht\/"},"modified":"2019-01-31T10:59:01","modified_gmt":"2019-01-31T10:59:01","slug":"lage-in-venezuela-und-den-nachbarlaendern-verschaerft-sich-taeglich-5-000-menschen-auf-der-flucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/lage-in-venezuela-und-den-nachbarlaendern-verschaerft-sich-taeglich-5-000-menschen-auf-der-flucht\/","title":{"rendered":"Lage in Venezuela und den Nachbarl\u00e4ndern versch\u00e4rft sich: T\u00e4glich 5.000 Menschen auf der Flucht"},"content":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; In Venezuela h\u00e4lt die gr\u00f6\u00dfte Fluchtbewegung in der  modernen Geschichte Lateinamerikas an. W\u00e4hrend auf politischer Ebene  in Venezuela ein Machtkampf zwischen dem selbst ernannten  Interimspr\u00e4sidenten Juan Guaid\u00f3 und Staatschef Nicol\u00e1s Maduro tobt,  fliehen weiterhin Hundertausende aufgrund der wirtschaftlichen Lage  und des politischen Chaos. Viele sogar zu Fu\u00df.<!--more--> Zudem fehlt es an  Nahrung, Unterk\u00fcnften und medizinischer Versorgung. Die  UNO-Fl\u00fcchtlingshilfe appelliert an die Weltgemeinschaft, die  Fl\u00fcchtlinge und auch die Aufnahmel\u00e4nder zu unterst\u00fctzen. Das  Fl\u00fcchtlingshilfswerk der Vereinen Nationen (UNHCR), dessen nationaler Partner die UNO-Fl\u00fcchtlingshilfe ist, hilft vor Ort bei der  Registrierung der Gefl\u00fcchteten und versorgt insbesondere  schutzbed\u00fcrftige Personen wie unbegleitete Kinder.  Fl\u00fcchtlingsfamilien erhalten dar\u00fcber hinaus Basisg\u00fcter und  finanzielle Zuwendungen \u00fcber die UNHCR-Bargeldhilfe, um sich selbst  Medikamente, Essen und Kleidung kaufen zu k\u00f6nnen.     &#8222;Die L\u00e4nder S\u00fcdamerikas und der Karibik haben bisher gro\u00dfe  Hilfsbereitschaft und Solidarit\u00e4t gezeigt. Doch ihre  Aufnahmekapazit\u00e4ten reichen bei Weitem nicht mehr aus. Diese L\u00e4nder  brauchen schnelle und umfangreiche Unterst\u00fctzung der internationalen  Gemeinschaft, damit die Stimmung in den L\u00e4ndern nicht auf Kosten der  Fl\u00fcchtlinge kippt&#8220;, fordert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der  UNO-Fl\u00fcchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. Nach Berichten von  Eduardo Stein, dem Sonderbeauftragten des UNHCR sowie der  Organisation f\u00fcr Migration (IOM) f\u00fcr Migranten aus Venezuela, kommt  es in den Nachbarl\u00e4ndern bereits zu erster Gewalt und  Gewaltandrohung.     Exodus aus Venezuela     Bis Dezember 2018 sind bereits mehr als drei Millionen Venezolaner in andere L\u00e4nder der Region und dar\u00fcber hinaus geflohen. T\u00e4glich  folgen mehr Menschen, derzeit rund 5000 im Schnitt. Gr\u00fcnde f\u00fcr die  Flucht sind der Mangel an Nahrungsmitteln, Medikamenten sowie der  fehlende Zugang zu Schulen oder zum Gesundheitswesen. Auch steigende  Gewalt und die Unsicherheit, wie es mit dem Land weitergeht, lassen  die Menschen fliehen. Der UNHCR geht davon aus, dass in 2019 derzeit  134 Millionen US-Dollar ben\u00f6tigt werden, um weiterhin auf die  dringendsten Bed\u00fcrfnisse von Fl\u00fcchtlingen und Migranten aus Venezuela in 16 am st\u00e4rksten betroffenen Gastl\u00e4ndern reagieren zu k\u00f6nnen.    Pressekontakt: Marius T\u00fcnte Tel. 0228-90 90 86-47 tuente@uno-fluechtlingshilfe.de  Original-Content von: UNO-Fl\u00fcchtlingshilfe e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/63012\/4180769\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn (ots) &#8211; In Venezuela h\u00e4lt die gr\u00f6\u00dfte Fluchtbewegung in der modernen Geschichte Lateinamerikas an. 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