{"id":27650,"date":"2011-01-20T16:25:56","date_gmt":"2011-01-20T15:25:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=27650"},"modified":"2011-01-20T16:25:56","modified_gmt":"2011-01-20T15:25:56","slug":"internationale-grune-woche-2011-markttreff-prasentiert-in-berlin-erneut-schleswig-holsteinische-innovationskraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/internationale-grune-woche-2011-markttreff-prasentiert-in-berlin-erneut-schleswig-holsteinische-innovationskraft\/","title":{"rendered":"Internationale Gr\u00fcne Woche 2011: MarktTreff pr\u00e4sentiert in Berlin erneut schleswig-holsteinische Innovationskraft"},"content":{"rendered":"<p>KIEL. Das schleswig-holsteinische Erfolgsprojekt MarktTreff pr\u00e4sentiert sich erneut auf der Internationalen Gr\u00fcnen Woche in Berlin. In Halle 21 b am Schleswig-Holstein-Stand informieren MarktTreff-Betreiber, LandFrauen und Experten \u00fcber die Erfolgsfaktoren und Erfahrungen der jetzt 26 MarktTreffs in Schleswig-Holstein.<!--more--> &#8222;&#8220;Wir stellen unser Projekt MarktTreff als f\u00fchrendes Modell der Grundversorgung im l\u00e4ndlichen Raum vor&#8220;&#8220;, sagt Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf. &#8222;&#8220;Mit MarktTreffs gelingt es uns im n\u00f6rdlichsten Bundesland, die Versorgung in den Bereichen Lebensmitteleinzelhandel, Dienstleistungen und Treffpunkt in kleinen Gemeinden zu sichern.&#8220;&#8220;<\/p>\n<p>So stehen in Berlin als kompetente Gespr\u00e4chspartner die MarktTreff-Leiter Maik Schultze (Witzwort), Rolf Volquardsen (J\u00f6rl) und Alf Schmidt (Brodersby) bereit. Aus den LandFrauenVereinen Friedrichstadt und Umgebung, J\u00f6rl und Kappeln sind deren Vorsitzende Anne Clausen, Rosita Ernst-Thoroe und Anne Thom mit dabei. F\u00fcr das MarktTreff-Projektmanagement stehen Ingwer Seelhoff und Dieter Witasik (ews group) Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort. Erg\u00e4nzt wird der 100 Quadratmeter gro\u00dfe Gemeinschaftsstand mit der AktivRegion Mittelholstein um die Gl\u00e4serne Redaktion des MarktTreff-Partners sh:z (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag). Von dort werden die Journalisten des Medienhauses wieder live berichten. Der MarktTreff-Stand wird erneut Treffpunkt bei vielen Fachgespr\u00e4chen und Aktionen sein. Zum Auftakt startet das schleswig-holsteinische &#8222;AktivRegion Netzwerk&#8220; mit Ministerin Juliane Rumpf am Freitag, 21. Januar, dort offiziell seinen neuen Internetauftritt www.aktivregion-sh.de .<br \/>\nAls 27. MarktTreff wird Hof Viehbrook (Kreis Pl\u00f6n) zu der starken Gemeinschaft sto\u00dfen. Ministerin Rumpf, B\u00fcrgermeister Claus Hopp (Rendsw\u00fchren) und Kirsten Vo\u00df (Hof Viehbrook) wollen am Samstag, 22. Januar, in Berlin am MarktTreff-Stand die entsprechenden Vereinbarungen unterzeichnen. Anschlie\u00dfend beginnt die Ministerin ihren offiziellen Rundgang durch die Halle 21 b am MarktTreff-Stand.<\/p>\n<p>Am &#8222;Schleswig-Holstein-Tag&#8220; am Sonntag, 23. Januar, diskutieren auf der gro\u00dfen B\u00fchne der Halle 21 b Stephan Richter (Chefredakteur sh:z), Maik Schultze (MarktTreff-Betreiber Witzwort) und Ingwer Seelhoff (Projektmanagement MarktTreff) mit NDR-Moderatorin Heike G\u00f6tz das Thema &#8222;MarktTreff \u2013 Chancen f\u00fcr regionale Angebote und Produkte&#8220;. Eine weitere Fachgespr\u00e4chsrunde besch\u00e4ftigt sich am Freitag, 28. Januar, am MarktTreff-Stand mit den Themenfeldern &#8222;Innenentwicklung \/ Regionale Nahversorgung&#8220;. Diskutanten sind die B\u00fcrgermeister Peter Ewaldsen, Werner Klingebiel und Wolfgang Rudolph aus den schleswig-holsteinischen Gemeinden Neukirchen, Stadum und Wester-Ohrstedt, Fachleute der HafenCity Universit\u00e4t Hamburg und der EU sowie Herman-Josef Thoben vom Landwirtschaftsministerium.<\/p>\n<p>Viele gute Gr\u00fcnde sprechen daf\u00fcr, in Schleswig-Holstein auf dem Land zu leben. Dazu z\u00e4hlen die MarktTreffs, die die Grundversorgung im l\u00e4ndlichen Raum sichern. Gemeinsam mit engagierten Akteuren aus den Regionen, aus Wirtschaft, Verb\u00e4nden und Gesellschaft hat die Landesregierung Schleswig-Holstein bereits vor \u00fcber zehn Jahren dieses erfolgreiche Modell entwickelt. MarktTreffs schaffen Arbeitspl\u00e4tze, st\u00e4rken die Dorfgemeinschaft und b\u00fcndeln vielf\u00e4ltige Angebote &#8211; alles unter einem Dach. Hier wird eingekauft. Hier entwickeln sich Bildungs- und Gesundheitsangebote. Hier begegnen sich Jung und Alt. Hier informieren sich Menschen. Hier gehen sie ihren Freizeitaktivit\u00e4ten nach. Der griffige Name MarktTreff steht f\u00fcr die Philosophie des Konzeptes: MarktTreff ist der lebendige Marktplatz f\u00fcr Produkte, Leistungen, Informationen, Ideen und Initiativen \u2013 ma\u00dfgeschneidert f\u00fcr die jeweilige Gemeinde. Das Motto: &#8222;MarktTreff. Bei uns ist alles drin.&#8220; Die Angebotsschwerpunkte in den einzelnen MarktTreffs sind dabei sehr unterschiedlich. Eines ist jedoch allen MarktTreffs gemeinsam: M\u00f6glichst viele Produkte, Services und Angebote sind hier zusammengefasst. Dadurch soll sich der einzelne MarktTreff wirtschaftlich langfristig tragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Mit dem landesweiten Projekt MarktTreff verbessern wir in Schleswig-Holstein gezielt die Lebensqualit\u00e4t auf dem Lande. Das Projekt \u2013 das ein lernendes ist und von uns und den Menschen in den Gemeinden weiterentwickelt wird \u2013 zeigt neue Wege auf, attraktive Versorgungsangebote f\u00fcr kleine Gemeinden mit bis zu 2.000 Einwohnern zu schaffen&#8220;&#8220;, sagt Juliane Rumpf. Zugleich entstehe ein weit verzweigtes Netzwerk vielf\u00e4ltiger d\u00f6rflicher Versorgungs- und Dienstleistungszentren.<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Die Grund- und Nahversorgung im l\u00e4ndlichen Raum ist f\u00fcr eine hohe Lebensqualit\u00e4t wichtig&#8220;&#8220;, sagt der Witzworter MarktTreff-Betreiber Maik Schultze. &#8222;&#8220;Stirbt diese, stirbt die Kommunikation. Ohne Kommunikation gibt es keine innovativen Gedanken in den D\u00f6rfern. Gibt es jedoch einen MarktTreff im Dorf, ist dort Leben und Kommunikation zu finden. Der MarktTreff ist Seelsorger, Planer, Ideenschmied, Moderator \u2026 und Einkaufen kann man dort meist auch noch.&#8220;&#8220; Die Vorteile des starken MarktTreff-Verbundes \u00fcberzeugen immer mehr Gemeinden. Bereits heute gibt es in Schleswig-Holstein 26 realisierte Zentren. 11 weitere sind zurzeit konkret geplant (Stand Januar 2011). In den kommenden Jahren sollen landesweit rund 35 MarktTreffs entwickelt werden.<br \/>\nUm die Grundversorgung in l\u00e4ndlichen Regionen sicherzustellen und zu verbessern, wird jeder MarktTreff auf drei S\u00e4ulen aufgebaut: Kerngesch\u00e4ft, Dienstleistungen und Treffpunkt. Das Kerngesch\u00e4ft sorgt f\u00fcr die wirtschaftliche Grundlage eines MarktTreffs. In der Regel sind dies ein Lebensmittel-Einzelhandel, ein gastronomisches Angebot oder ein Direktvermarkter. Vielf\u00e4ltige Dienstleistungen erg\u00e4nzen das Angebot. Zum Beispiel eine Ladystation f\u00fcr Handys, Postservice, Annahmestelle f\u00fcr Reinigung, Schuhmacherarbeiten, Lotto und Toto, eine Bestell- und Serviceagentur f\u00fcr Versandhandel, Servicepunkte von Banken oder Sparkassen, Versicherungen, Kommunalverwaltung, Versorgungsunternehmen (Strom, Abfall etc.) und Tourismus.<br \/>\nAllerdings: Ohne die Menschen in der Kommune geht nichts. Die d\u00f6rfliche Gemeinschaft ist wesentlicher Tr\u00e4ger und Ideengeber eines jeden MarktTreffs. Deshalb werden B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von Beginn an intensiv mit eingebunden. Jede Gemeinde erarbeitet ihre individuellen Anforderungen, die Inhalte und die Gestaltung der Angebote und Dienstleistungen des MarktTreffs. &#8222;&#8220;Wir sind in Schleswig-Holstein auf der Erfolgsspur. Unsere entscheidende St\u00e4rke der MarktTreff-Idee ist&#8220;&#8220;, so Frau Rumpf, &#8222;&#8220;viele Menschen auf Landes- und lokaler Ebene einzubinden.&#8220;&#8220;<\/p>\n<p>Der Erfolg des Projektes beruht nicht zuletzt darauf, dass es landesweite und lokale Ebenen der Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung effektiv verbindet. Dies macht vieles einfacher. Was Ladenketten f\u00fcr sich nutzen, gilt auch f\u00fcr den MarktTreff: Fragen, die alle Standorte gleicherma\u00dfen betreffen, werden zentral behandelt und gel\u00f6st. Das spart Kosten und b\u00fcndelt Know-how. Offizielle MarktTreff-Partner sind bereits folgende landesweiten Verb\u00e4nde: Akademie f\u00fcr die L\u00e4ndlichen R\u00e4ume Schleswig-Holsteins, AWO Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein, Bauernverband Schleswig-Holstein, B\u00fcchereiverein Schleswig-Holstein, Deutsches Rotes Kreuz (Landesverband Schleswig-Holstein), Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, IHK Schleswig-Holstein, Kassen\u00e4rztliche Vereinigung Schleswig-Holstein, Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins, LandFrauenVerband Schleswig-Holstein, Landjugendverband Schleswig-Holstein, Landessportverband Schleswig-Holstein, Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche, Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag, Schleswig-Holsteinischer Heimatbund, Verband Wohneigentum Siedlerbund Schleswig-Holstein sowie die Medienpartner sh:z (Schleswig-holsteinischer Zeitungsverlag), das Bauernblatt und der NDR.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. 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