{"id":276595,"date":"2019-02-08T14:27:11","date_gmt":"2019-02-08T14:27:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bundesminister-andreas-scheuer-besuchte-5g-connectedmobility-testfeld-foto\/"},"modified":"2019-02-08T14:27:11","modified_gmt":"2019-02-08T14:27:11","slug":"bundesminister-andreas-scheuer-besuchte-5g-connectedmobility-testfeld-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bundesminister-andreas-scheuer-besuchte-5g-connectedmobility-testfeld-foto\/","title":{"rendered":"Bundesminister Andreas Scheuer besuchte 5G-ConnectedMobility-Testfeld (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/a06891b4-2982-4d2c-865d-29be72cb7f05\/20190208_Pressebild.jpg\" \/><\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf\/N\u00fcrnberg (ots) &#8211;     Ob auf der Schiene, der Stra\u00dfe oder in der Luft -die aufkommende  Mobilfunk- und Netztechnologie 5G wird die Mobilit\u00e4ts- und  Verkehrskonzepte in Zukunft grundlegend ver\u00e4ndern.<!--more--> Bei einem Besuch  der 5G-ConnectedMobility-Initiative hat sich der Bundesminister f\u00fcr  Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, von den  verschiedenen Einsatzm\u00f6glichkeiten der 5G-Technologie im  Mobilit\u00e4tskontext \u00fcberzeugt. F\u00fcr die Initiative haben das  Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und  der Freistaat Bayern einen Teil des Digitalen Testfelds zur Verf\u00fcgung gestellt, das 2015 auf der Autobahn A9 eingerichtet wurde.     Bundesminister Andreas Scheuer: &#8222;Das automatisierte und vernetzte  Fahren wird unsere Mobilit\u00e4t grundlegend ver\u00e4ndern &#8211; sicherer,  effizienter und sauberer. Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass dies zeitnah Realit\u00e4t wird. Was mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G alles m\u00f6glich  ist, kann hier getestet werden &#8211; vom automatisierten Fahren im  Realbetrieb bis zum Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz zur Vorhersage  von Verkehrsfluss und -dichte. Hier k\u00f6nnen Anwendungen in Echtzeit  erprobt werden. Projekte wie 5G-ConnectedMobility zeigen uns bereits  heute, was in Zukunft Standard sein wird.&#8220;     advanced TrainLab &#8211; ein Innovationslabor auf Schienen     Nach der Begr\u00fc\u00dfung durch den Bundesminister sowie den Vorsitzenden der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Ericsson GmbH, Stefan Koetz, und dem  Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn AG,  Professorin Sabina Jeschke, demonstrierten die Projektpartner bei der Fahrt mit dem advanced TrainLab der Deutschen Bahn die 5G-Technologie Network Slicing. Die Besonderheit hierbei ist das Aufteilen eines  physikalischen Netzes in verschiedene Teilnetze mit verschiedenen  Anforderungen an die \u00dcbertragung. So simulierten die Experten  kritische Kommunikation auf einem speziell abgesicherten Teilnetz,  w\u00e4hrend gleichzeitig eine datenintensive \u00dcbertragung f\u00fcr  Entertainment-Anwendungen das System herausforderte.     &#8222;Die f\u00fcnfte Mobilfunkgeneration markiert einen Meilenstein bei der Digitalisierung des Schienenverkehrs und sorgt f\u00fcr mehr Kapazit\u00e4t und Qualit\u00e4t&#8220;, sagt Professorin Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung  und Technik bei der Deutschen Bahn AG.     Die neue 5G-Technologie hebt die Konnektivit\u00e4t f\u00fcr die Schiene auf ein neues technologisches Level. Sie schafft perspektivisch  Funk\u00fcbertragungsraten, die in gro\u00dfem Umfang Big Data-Analysen,  maschinelles Lernen und K\u00fcnstliche Intelligenz im Bahnbetrieb  erm\u00f6glichen. So k\u00f6nnen auf Grundlage der 5G-Technologie Daten aus  Sensoren an Z\u00fcgen und Bahninfrastrukturanlagen deutlich schneller  \u00fcbermittelt werden, wodurch die Kapazit\u00e4t auf der Schiene signifikant erh\u00f6ht und die Qualit\u00e4t des Gesamtsystems verbessert wird. Das  5G-ConnectedMobility-Konsortium bietet die M\u00f6glichkeit, die Bedarfe  f\u00fcr die Schiene bereits im Entwicklungsstadium der neuen Technologie  einzubringen.     Die wohl modernste Autobahnmeisterei Deutschlands     Der n\u00e4chste Stop der Minister-Tour: die Autobahnmeisterei Greding. Hier steht das Herzst\u00fcck des Testfeldes &#8211; der  5G-Technologie-Container, der die Mobilfunkstationen entlang der A9  an das im Ericsson Eurolab gehostete 5G-Kernetz anbindet.     &#8222;Schon bei der Gr\u00fcndung des 5G-ConnectedMobility-Konsortiums haben wir den Fokus auf die industrie\u00fcbergreifende Zusammenarbeit gelegt&#8220;,  erl\u00e4utert Stefan Koetz, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der  Ericsson GmbH. &#8222;Als f\u00fchrendes Unternehmen im Bereich der  5G-Entwicklung haben wir die M\u00f6glichkeit die neuesten technologischen Innovationen mit unseren Partnern in einer realen Anwendungsumgebung  zu testen. Unsere gemeinsamen Demonstrationen umfassen jetzt die  Bereiche Schiene, Stra\u00dfe und Luft &#8211; das ist weltweit einmalig.&#8220;     Und auch Alexander Saul, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Firmenkunden des  Konsortialpartners Vodafone GmbH, hebt die Bedeutung der  Zusammenarbeit hervor: &#8222;F\u00fcr das 5G Testnetz haben wir unsere  Glasfaserinfrastruktur eingebracht &#8211; und damit Funkmasten mit  schnellem Netz versorgt, die die Deutsche Telekom und Telef\u00f3nica dem  Projekt zur Verf\u00fcgung stellen. Gemeinsam zeigen wir unter anderem,  dass die Bahn in Zukunft mit 5G Z\u00fcge noch effizienter steuern und  Passagieren noch besseres Bordnetz liefern kann. All das zeigt: 5G  gelingt am besten gemeinsam. Mit starken Partnern, die in  Deutschlands Infrastruktur und Digitalisierung massiv investieren, ob auf der Schiene oder im Netz &#8211; im Boden wie in der Luft.&#8220;     Konnektivit\u00e4t ist ein wichtiger Bestandteil f\u00fcr die Luftfahrt     Autonome Flugtaxen, aus denen heraus der Fluggast telefonieren  kann oder ferngesteuerte Drohnen, die per Video die Infrastruktur  \u00fcberwachen &#8211; es gibt viele potentielle Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den  von Airbus und Ericsson weltweit erstmalig demonstrierten  Technologieeinsatz: Mithilfe der Network Slicing-Technologie wurden  verschiedene Funktionalit\u00e4ten mit verschiedenen Anforderungen an das  Mobilfunknetz \u00fcber eine Kommunikationsinfrastruktur erm\u00f6glicht. Bei  der Demonstration wurde die Drohne in einer H\u00f6he von 300 Metern via  Mobilfunk angebunden. Unter anderem wurden Funktionen zur  Daten\u00fcbertragung von der Drohne zur Leitstelle erm\u00f6glicht, die  k\u00fcnftig eine Steuerung der Drohne oder Videostreaming realisieren  k\u00f6nnten.     Airbus stuft 5G als eine sehr attraktive Technologie f\u00fcr die  Zukunft der Mobilit\u00e4t ein. 5G bietet Vorteile f\u00fcr den Betrieb  kommerzieller Drohnen und ist auf dem Weg eine relevante Technologie  f\u00fcr Urban Air Mobility (UAM) zu werden. UAM ist ein Ansatz, um  aufkommende Verkehrsprobleme in verschiedenen Bereichen (wie zum  Beispiel Paketlieferungen und Passagiertransport) zu adressieren.  Zusammen mit dem 5G-ConnectedMobility-Konsortium hat Airbus eine  kritische Komponente, das Network Slicing, f\u00fcr den zuverl\u00e4ssigen  Betrieb erfolgreich getestet.     Zukunftstechnologie im Reisebus     Weiter ging die Fahrt im Reisebus: die Deutsche Telekom  demonstrierte dem Minister, welche Vorteile 5G f\u00fcr  Positionierungsanwendungen von Fahrzeugen mit sich bringt und welche  Netzauslastungen bei den verschiedenen Fahrttempi m\u00f6glich sind. In  dem Zusammenhang erl\u00e4utert Professor Frank Fitzek, Co-Coordinator des Konsortialpartners 5G Lab Germany: &#8222;Das 5G Lab Germany ist das  f\u00fchrende akademische Forschungslabor in Deutschland, wenn es um die  5G-Forschung und -Entwicklung geht. Zusammen mit globalen  Innovationstreibern der 5G-Technologie, wie zum Beispiel Deutsche  Telekom und Ericsson, betreiben wir neben der grundlegenden Forschung in unserem Labor auch erkenntnisreiche Trials in Live-Umgebungen &#8211; so zum Beispiel hier bei 5G-ConnectedMobility.&#8220;     Und auch der Vertreter des Konsortialpartners BMW Group zeigt sich begeistert. &#8222;Das Konsortialprojekt hat heute unter Beweis gestellt,  welches Potenzial eine stabile Netzabdeckung mit 5G f\u00fcr den Verkehr  der Zukunft bietet&#8220;, sagte Dr. Michael W\u00fcrtenberger, Leiter BMW Group Forschung E \/ E Architekturen und Technologien. &#8222;Die BMW Group bringt 2021 mit dem BMW iNext ein Fahrzeug auf die Stra\u00dfe, das sicher  autonom auf Level 3 fahren kann. F\u00fcr den Erfolg des automatisierten  Fahrens brauchen wir erg\u00e4nzend zur Umfelderkennung und hochgenauen  Karten die 5G Technologie &#8211; und zwar nicht nur auf Autobahnen,  sondern auch auf Bundesstra\u00dfen. Daher hoffen wir nun auf einen  schnellen Ausbau der Infrastruktur&#8220;, so W\u00fcrtenberger. &#8222;Aus dem  Kooperationsprojekt ziehen wir wichtige Erkenntnisse, die direkt in  unsere Vorentwicklungsaktivit\u00e4ten einflie\u00dfen und uns unter anderem  bei der Erarbeitung von Standards im Rahmen des 5GAA-Konsortiums  helfen. Ein konkretes Beispiel ist die Sicherstellung einer hohen  G\u00fcte bei der Ende-zu-Ende Verbindung f\u00fcr eine unterbrechungsfreie  \u00dcbertragung von Videodaten vom Backend ins Fahrzeug, um unseren  Kunden ein qualitativ hochwertiges Multimediaerlebnis bieten zu  k\u00f6nnen.&#8220;     \u00dcber 5G-ConnectedMobility     5G-ConnectedMobility schafft auf dem &#8222;Digitalen Testfeld Autobahn&#8220; eine dedizierte Netzinfrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung,  um insbesondere Tests in den Bereichen  Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation,  Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation und Digitalisierung der  Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuf\u00fchren. Die  Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der  Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den  Anschlussstellen N\u00fcrnberg-Feucht und Greding in Bayern.     Mitglieder des 5G-ConnectedMobility-Projektes sind Ericsson, BMW  Group, Deutsche Bahn, die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom,  Telef\u00f3nica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der  Technischen Universit\u00e4t Dresden sowie die Bundesanstalt f\u00fcr  Stra\u00dfenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das  Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Autobahndirektion Nordbayern unterst\u00fctzen das Projekt.     Das Ziel von 5G-ConnectedMobility ist die St\u00e4rkung der  5G-Forschung und 5G-Entwicklung (F&amp;E) in Deutschland und in Europa,  sowie die Einbringung der technischen Anforderungen verschiedener  Industrien in Deutschland in die internationalen  5G-Standardisierungsaktivit\u00e4ten.     Weitere Informationen unter: www.5G-ConnectedMobility.com    Pressekontakt: Pressekoordination 5G-ConnectedMobility  Martin Ostermeier &#8211; Leiter Externe Kommunikation Ericsson Deutschland &#8211; Prinzenallee 21 40549 D\u00fcsseldorf Tel: +49 (0) 211 534 1157 eMail: ericsson.presse@ericsson.com  Original-Content von: Ericsson GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/13502\/4188264\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf\/N\u00fcrnberg (ots) &#8211; Ob auf der Schiene, der Stra\u00dfe oder in der Luft -die aufkommende Mobilfunk- und Netztechnologie 5G wird<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-276595","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=276595"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276595\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=276595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=276595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=276595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}