{"id":279306,"date":"2019-03-28T14:30:00","date_gmt":"2019-03-28T14:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/deutsche-banken-verlieren-bei-digitalisierung-an-boden-spanien-bleibt-spitzenreiter\/"},"modified":"2019-03-28T14:30:00","modified_gmt":"2019-03-28T14:30:00","slug":"deutsche-banken-verlieren-bei-digitalisierung-an-boden-spanien-bleibt-spitzenreiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutsche-banken-verlieren-bei-digitalisierung-an-boden-spanien-bleibt-spitzenreiter\/","title":{"rendered":"Deutsche Banken verlieren bei Digitalisierung an Boden &#8211; Spanien bleibt Spitzenreiter"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen\/Frankfurt (ots) &#8211; Deutsche Banken z\u00e4hlen bei der  Benutzerfreundlichkeit und Betreuung sowie beim digitalen Marketing  zum europ\u00e4ischen Spitzenfeld. Dagegen besteht noch gro\u00dfer  Nachholbedarf im digitalen Vertrieb und beim Angebot innovativer  Dienstleistungen und Gesch\u00e4ftsmodelle.<!--more--> Das sind zentrale Ergebnisse  des 2. Digital Banking Index der Strategieberatung Oliver Wyman, der  aus Kundenperspektive den aktuellen Stand der Digitalisierung von  rund 70 Banken aus sechs europ\u00e4ischen L\u00e4ndern bewertet. Im Fokus der  Analyse stehen Filial- und Direktbanken in Deutschland,  Gro\u00dfbritannien, Italien, Portugal, der Schweiz und Spanien. Dabei  wurde der Grad der Digitalisierung in vier Dimensionen untersucht:  Digitaler Vertrieb, Benutzerfreundlichkeit &amp; Betreuung, digitale  Innovation und digitales Marketing.     Im L\u00e4ndervergleich verlieren die deutschen Banken beim Thema  Digitalisierung im Vergleich zum Vorjahr weiter an Boden, w\u00e4hrend  spanische Kreditinstitute nach wie vor den h\u00f6chsten  Digitalisierungsgrad aufweisen. So befindet sich Deutschland in der  Gesamtwertung mit 3,8 von 10 m\u00f6glichen Punkten auf Platz 4 und damit  lediglich im unteren Mittelfeld. Den Spitzenplatz hat sich Spanien  mit 4,3 Punkten gesichert, gefolgt von der Schweiz (4,1 Punkte) und  Gro\u00dfbritannien (4,0 Punkte). Die unteren Pl\u00e4tze im Ranking belegen  Italien (3,6 Punkte) und Portugal (3,2 Punkte).     &#8222;Betrachtet man die Einzelwertungen der deutschen Banken in den  vier Dimensionen, so kristallisieren sich deutliche St\u00e4rken und  Schw\u00e4chen heraus&#8220;, fasst Ren\u00e9 Fischer, Partner bei Oliver Wyman und  Autor der Studie, die Ergebnisse zusammen. So haben die  Finanzinstitute aus Deutschland im Bereich digitales Marketing klar  die Nase vorn und stehen im Ranking auf Platz 1 (5,2 Punkte). Hier  geht es vor allem um Reichweite, Suchmaschinenpr\u00e4senz, die  Positionierung der Geldh\u00e4user in Preisvergleichsportalen sowie eine  optimierte Platzierung der Smartphone-App. Auch bei der  Benutzerfreundlichkeit, dem Umfang digitaler Verwaltungsmodelle und  digitalen Kontaktm\u00f6glichkeiten sind die deutschen Banken im  internationalen Vergleich gut aufgestellt und nehmen den 2. Platz  (4,6 Punkte) ein. &#8222;Das resultiert insbesondere aus einem guten  Angebot an digitalen Kontaktm\u00f6glichkeiten sowie den fortschrittlichen Angeboten des Online-und Mobile-Bankings&#8220;, erkl\u00e4rt Fischer.     Dagegen besteht f\u00fcr die deutschen Finanzinstitute bei digitalen  Innovationen aus den Bereichen &#8222;Plattform&#8220;, &#8222;Payments&#8220;, &#8222;Coaching&#8220;  und &#8222;RoboAdvisory&#8220; sowie bei &#8222;Beyond Banking&#8220;-Diensten noch Luft nach oben. Mit mageren 1,4 Punkten steht Deutschland hier auf dem 3.  Platz. Noch weiter zur\u00fcck liegen die deutschen Banken im  internationalen Vergleich beim digitalen Vertrieb. Das  Informationsangebot f\u00fcr Bestands- und Neukunden sowie die M\u00f6glichkeit zum Produktabschluss online oder per App reicht hierzulande nur f\u00fcr  Platz 4 (4,0 Punkte).     Beim Blick auf die 14 untersuchten deutschen Banken zeigt sich,  dass die Smartphone-Bank N26 das Feld anf\u00fchrt (mit 4,9 Punkten).  Dicht gefolgt wird sie von zwei Direktbanken. Die besonderen St\u00e4rken  dieser beiden Unternehmen liegen vor allem im digitalen Vertrieb, im  digitalen Marketing und dem sogenannten Enabling der Kunden, z.B.  dadurch, dass relevante Anpassungen wie Adress\u00e4nderungen oder  Kartensperrungen\/-neubestellungen vom Kunden selbstst\u00e4ndig und  vollst\u00e4ndig digital angezeigt werden k\u00f6nnen. Die Kreditinstitute im  Mittelfeld k\u00f6nnen bei Benutzerfreundlichkeit und digitalen  Kontaktm\u00f6glichkeiten sowie im digitalen Marketing punkten. Unter den  Nachz\u00fcglern befinden sich f\u00fcnf Banken, die im Schnitt noch in allen  vier Dimensionen teils erheblichen Aufholbedarf haben.     Serviceangebot kompletieren &#8222;Um zu den digitalen Vorreitern  aufschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, sollten Banken zun\u00e4chst ihr digitales  Produkt- und Serviceangebot kompletieren, so dass Kunden alle  relevanten Anfragen m\u00f6glichst digital durchf\u00fchren k\u00f6nnen&#8220;, r\u00e4t Ren\u00e9  Fischer. &#8222;Hier besteht inbesondere bei den Apps noch deutlicher  Handlungsbedarf&#8220;. Erfolgsgeschichten wie N26 oder Revolut zeigen,  dass Kunden Bankprodukte auch per Handy abschlie\u00dfen wollen.  Gleichzeitig sollten Banken durch die entsprechenden Angebote auch  auf diesem Kanal eine h\u00f6here Anzahl an Kundeninteraktionspunkten  generieren, die vom Kunden als werthaltig wahrgenommen werden. Neben  klassischen Produkt- und Partnerangeboten sowie Servicem\u00f6glichkeiten  sollte ein Schwerpunkt auf der besseren Integration bereits  vorhandener Einzell\u00f6sungen liegen. &#8222;Wirklich mehrwerthaltig f\u00fcr  Kunden und damit auch f\u00fcr Banken werden diese Angebote aber erst,  wenn die Banken intelligentere Mechanismen schaffen, um sich zu einem echten digitalen Finanzbegleiter und -optimierer zu entwickeln&#8220;, sagt Fischer. Dazu z\u00e4hlen der automatische Ausgleich eines Dispokredits  durch Nutzung von Tagesgeldguthaben oder eine intelligentere  Ausgabensteuerung \u00fcber das Setzen von Limits in Verkn\u00fcpfung mit dem  Haushaltsbuch.     \u00dcber den Digital Banking Index      Der Digital Banking Index untersucht den Digitalisierungsgrad von  Banken aus Kundensicht in den vier Bewertungsdimensionen: Digitaler  Vertrieb, Benutzerfreundlichkeit &amp; Betreuung, digitale Innovation und digitales Marketing. Im Zeitraum Dezember 2018 und Januar 2019 wurden knapp 70 Filial- und Direktbanken in Deutschland, Gro\u00dfbritannien,  Italien, Portugal, der Schweiz und Spanien analysiert. Die zu  erreichende H\u00f6chstpunktzahl betr\u00e4gt insgesamt zehn. Alle Daten  basieren ausschlie\u00dflich auf objektiven Beobachtungen.    Pressekontakt: Davina Zenz-Spitzweg Communications Manager DACH Oliver Wyman  Tel. +49 89 939 49 243 Mobil +49 172 57 39 774 davina.zenz-spitzweg@oliverwyman.com  Original-Content von: Oliver Wyman, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/66435\/4230652\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen\/Frankfurt (ots) &#8211; Deutsche Banken z\u00e4hlen bei der Benutzerfreundlichkeit und Betreuung sowie beim digitalen Marketing zum europ\u00e4ischen Spitzenfeld. 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