{"id":279563,"date":"2019-03-31T08:00:00","date_gmt":"2019-03-31T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/deutschland-braucht-einen-digitalen-behandlungsmix-zava-veroeffentlicht-positionspapier-foto\/"},"modified":"2019-03-31T15:36:32","modified_gmt":"2019-03-31T13:36:32","slug":"deutschland-braucht-einen-digitalen-behandlungsmix-zava-veroeffentlicht-positionspapier-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutschland-braucht-einen-digitalen-behandlungsmix-zava-veroeffentlicht-positionspapier-foto\/","title":{"rendered":"&#8222;Deutschland braucht einen digitalen Behandlungsmix&#8220; \/ Zava ver\u00f6ffentlicht Positionspapier (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft \" title=\"David Meinertz, CEO Zava: \" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/c624bdf8-f3f1-4c27-b60d-60740ff0ad9f\/David%20Meinertz_CEO_Zava.jpg\" width=\"442\" height=\"296\" \/><\/p>\n<p>Hamburg\/London (ots) &#8211; Seit zwei Jahren (1. April 2017) k\u00f6nnen \u00c4rzte in Deutschland per Online-Videosprechstunde beraten und diese telemedizinische Leistung \u00fcber die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) abrechnen.<!--more--> Europas gr\u00f6\u00dfte Online-Arztpraxis Zava (bisher DrEd) hat zu diesem Anlass ein Positionspapier ver\u00f6ffentlicht mit dem Ziel, die Digitalisierung des Gesundheitssystems weiter voranzutreiben. Die Zahlen zeigen: Die Videosprechstunde allein funktioniert nicht. Sie liefert nicht die n\u00f6tige Effizienz f\u00fcr das Gesundheitssystem und wird von Patienten nur wenig nachgefragt.* David Meinertz, CEO der Online-Arztpraxis Zava, erkl\u00e4rt: &#8222;Der digitale Arztbesuch hei\u00dft mehr, als Ton und Bild via Internet zu \u00fcbertragen. Deutschland braucht einen digitalen Behandlungsmix, der Patienten, \u00c4rzte und Krankenkassen entlastet. Die Digitalisierung hat das Potenzial, zukunftsf\u00e4hige Alternativen zu schaffen und somit einen wichtigen Beitrag zur fl\u00e4chendeckenden Gesundheitsversorgung zu leisten.&#8220; Laut einer internationalen Studie der Bertelsmann Stiftung belegt die Gesundheitspolitik in Deutschland in Sachen Digitalisierung nur den vorletzten Platz.** Dabei ist die Nutzung telemedizinischer Angebote f\u00fcr viele Menschen schon heute gelebter Alltag. So hat Zava allein 2018 europaweit 1 Million Beratungen und Behandlungen aus der Ferne durchgef\u00fchrt &#8211; das ist im Durchschnitt eine Online-Beratung alle 30 Sekunden. Das Behandlungsmodell von Zava funktioniert zeitversetzt \u00fcber einen \u00e4rztlichen Online-Fragebogen und eine Nachrichtenfunktion. &#8222;Die Menschen sind es l\u00e4ngst gewohnt, ihren Alltag digital zu organisieren &#8211; vom Online-Banking bis zur Reisebuchung \u00fcbers Internet. Die Gesundheitsbranche sollte der Entwicklung nicht nachstehen, zumal die Digitalisierung zur L\u00f6sung von dr\u00e4ngenden Problemen, wie der Sicherstellung der medizinischen Versorgung, beitragen kann&#8220;, sagt David Meinertz. Um die Telemedizin als einen weiteren medizinischen Routineweg zu etablieren, hat Deutschland in den letzten Jahren bereits wichtige Weichen gestellt: Die Einf\u00fchrung der Online-Videosprechstunde, die \u00c4nderung der (Muster-)Berufsordnung und die geplante zeitnahe Umsetzung des E-Rezepts bis zu der Aufhebung des sogenannten &#8222;Lex DrEd&#8220;. Eckpunkte des Positionspapiers Aus Sicht des Telemedizin-Pioniers Zava m\u00fcssen weitere Voraussetzungen geschaffen werden, um die Digitalisierung im Gesundheitssektor nachhaltig voranzutreiben: &#8211; Fernbehandlung zur Entlastung der Praxen vor Ort Es gibt viele Indikationen, die sich sicher aus der Ferne behandeln lassen. Durch Online-Behandlungen k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig sch\u00e4tzungsweise 30 Prozent der Arztbesuche vor Ort aufgefangen werden. Die digitale Sprechstunde entlastet Patienten, insbesondere Chroniker, von unn\u00f6tigen Wegen und Wartezeiten. Sie reduziert den administrativen Aufwand f\u00fcr Arztpraxen und entlastet besonders \u00c4rzte von Patienten mit Bagatellerkrankungen oder der Nachfrage von Folgerezepten. Zudem spart sie den Krankenkassen Kosten. &#8211; Digitaler Behandlungsmix Was Patienten suchen, sind digitale Behandlungsangebote, die ihren Anspr\u00fcchen und Alltagsgewohnheiten gerecht werden. Die Online-Videosprechstunde war ein Anfang, doch sie bildet im Grunde nur die analoge Situation aus dem Sprechzimmer \u00fcber Smartphone oder Laptop nach und bietet damit weder die n\u00f6tige Effizienz f\u00fcr das Gesundheitssystem noch eine Entlastung der \u00c4rzte. &#8211; Erstattung telemedizinischer Leistungen Eine ad\u00e4quate, regelbasierte Erstattung telemedizinischer Leistungen ist der n\u00e4chste logische Schritt, um die Fernberatung und -behandlung zu einem festen Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems zu machen. &#8211; Qualit\u00e4tssicherung Um einen echten Mehrwert zu schaffen und das Gesundheitssystem strukturell zu entlasten, ist es wichtig, dass f\u00fcr die Telemedizin vergleichbare Qualit\u00e4tsstandards gelten wie f\u00fcr die Behandlung vor Ort. Jede Diagnose muss \u00e4rztlich vertretbar sein, ganz gleich, ob sie analog oder digital erfolgt. Das vollst\u00e4ndige Positionspapier findet sich hier: http:\/\/ots.de\/5Pn8rf * Zahlen des Bewertungsausschusses der gesetzlichen Krankenversicherungen zufolge haben im letzten Quartal 2017 bundesweit 68 Versicherte telemedizinische Beratung in Anspruch genommen. (Deutsches \u00c4rzteblatt Online: Telemedizin und Videosprechstunden kaum genutzt, 5. Dezember 2018) ** Die Bertelsmann Stiftung hat in einer internationalen Vergleichsstudie analysiert, wie &#8222;aktiv die Gesundheitspolitik in den [untersuchten] L\u00e4ndern bei der Digitalisierung handelt.&#8220; Deutschland belegt Platz 16 von 17. (Studie #SmartHealthSystems, November 2018) \u00dcber das Unternehmen: Zava (bisher DrEd) ist der f\u00fchrende Anbieter telemedizinischer Leistungen f\u00fcr Patienten in Deutschland und Europa. Die Online-Arztpraxis wurde 2010 von David Meinertz (CEO) in London (UK) unter dem Namen &#8222;DrEd&#8220; gegr\u00fcndet, 2011 gelauncht und 2019 in &#8222;Zava&#8220; umbenannt. Seither wurden \u00fcber zwei Millionen Beratungen und Behandlungen f\u00fcr Patienten aus Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, England, Irland und Frankreich durchgef\u00fchrt. Die angestellten \u00c4rzte beraten und behandeln Patienten zeit- und ortsunabh\u00e4ngig per Internet, Telefon und Video. Aktuell behandelt Zava (www.zavamed.com\/de) in Deutschland \u00fcber 30 Indikationen aus den Bereichen M\u00e4nner- und Frauengesundheit, Innere Medizin sowie der Allgemein- und Reisemedizin. Patienten k\u00f6nnen sich 24 Stunden, 7 Tage die Woche \u00fcber ihr verschl\u00fcsseltes Patientenkonto an die Online-Arztpraxis wenden. Der telefonische Patientenservice ist Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr unter +49(0)40 8740 8254 erreichbar. Die Online-Arztpraxis ist bei der englischen Aufsichtsbeh\u00f6rde f\u00fcr Arztpraxen, der &#8222;Care Quality Commission&#8220; (CQC), registriert und richtet sich unter anderem nach den Vorgaben und Empfehlungen deutscher wissenschaftlicher Institute und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.(AWMF). Pressekontakt: Tiffany K\u00fcnster (Tiffany@zavamed.com), Telefon: +49(0)711 8998 9005 Original-Content von: Zava (bisher DrEd), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/103509\/4232430\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg\/London (ots) &#8211; Seit zwei Jahren (1. 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