{"id":280095,"date":"2019-04-04T06:00:00","date_gmt":"2019-04-04T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/neue-greenpeace-studie-hohe-see-braucht-grosse-schutzgebiete-un-verhandeln-in-new-york-ueber-hochsee-schutz\/"},"modified":"2019-04-04T06:00:00","modified_gmt":"2019-04-04T06:00:00","slug":"neue-greenpeace-studie-hohe-see-braucht-grosse-schutzgebiete-un-verhandeln-in-new-york-ueber-hochsee-schutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neue-greenpeace-studie-hohe-see-braucht-grosse-schutzgebiete-un-verhandeln-in-new-york-ueber-hochsee-schutz\/","title":{"rendered":"Neue Greenpeace-Studie: Hohe See braucht gro\u00dfe Schutzgebiete \/ UN verhandeln in New York \u00fcber Hochsee-Schutz"},"content":{"rendered":"<p>New York\/Hamburg (ots) &#8211; Wie ein Netzwerk von Schutzgebieten  mindestens 30 Prozent der Weltmeere bis zum Jahr 2030 vor  menschlichen Eingriffen sch\u00fctzen kann, zeigen Greenpeace und f\u00fchrende Meeresforscher in einer neuen Studie. Die unabh\u00e4ngige  Umweltschutzorganisation ver\u00f6ffentlicht &#8222;30&#215;30: Ein Greenpeace-Plan  f\u00fcr Meeresschutzgebiete&#8220; (https:\/\/act.<!--more-->gp\/2HRYxtQ)zu den laufenden  Verhandlungen der Vereinten Nationen (UN) in New York zum  Hochsee-Schutz. &#8222;\u00dcberfischung, Umweltverschmutzung und  Tiefsee-Bergbau bedrohen das Leben in unseren Ozeanen wie nie zuvor&#8220;, sagt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack: &#8222;Nur ein weltumspannendes  Netzwerk von Schutzgebieten kann den gr\u00f6\u00dften Lebensraum auf unserem  blauen Planeten wirksam sch\u00fctzen.&#8220; Greenpeace fordert die UN auf, bis zum Jahr 2030 den rechtsverbindlichen Rahmen f\u00fcr ein derartiges  Netzwerk von Schutzgebieten zu schaffen.     Nur rund ein Prozent der Hohen See au\u00dferhalb nationaler  Hoheitsgew\u00e4sser steht bisher unter Schutz &#8211; dabei bedeckt sie fast  die H\u00e4lfte der Erdoberfl\u00e4che. F\u00fcr die aktuelle Studie haben  Greenpeace und Wissenschaftler der britischen Universit\u00e4ten York,  Edinburgh und Oxford aus aktuellen Umweltdaten ein gro\u00dffl\u00e4chiges  Netzwerk von Schutzgebieten modelliert, das Lebensr\u00e4ume mit hoher  biologischer Vielfalt, Routen f\u00fcr wandernde Arten und besonders  sch\u00fctzenswerte \u00d6kosysteme miteinander verkn\u00fcpft. Das Ergebnis mit  Biodiversit\u00e4ts-Hotspots und Brennpunkten der Meereszerst\u00f6rung zeigt  eine interaktive Karte unter https:\/\/act.gp\/2CLvlAG.     UN stellen die Weichen f\u00fcr die Zukunft der Meere     Die vorliegenden Berechnungen der Wissenschaftler entsprechen dem  Ziel von mindestens 30 Prozent Schutzgebieten auf der Hohen See, die  der Weltkongress der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) bereits  im Jahr 2016 gefordert hat. Der Schutz von rund einem Drittel der  Ozeane beeinflusse laut IUCN entscheidend den Erhalt der  Artenvielfalt im Meer und wirke als Puffer gegen die Folgen der  Erderhitzung.     \u00dcber einen Vertrag zum Schutz der Hohen See verhandeln  Regierungsvertreter unter dem Dach der UN bis zum Jahr 2020. Die  zweite von insgesamt vier Runden zum Hochsee-Schutz endet morgen in  New York. Zum Abschluss der Verhandlungen erwartet Greenpeace  Fortschritte im Vertragstext, vor allem f\u00fcr die Einrichtung von  Meeresschutzgebieten. Maack: &#8222;Dieser Ozean-Vertrag muss die Weichen  f\u00fcr die Zukunft der Meere und ihrer Bewohner stellen.&#8220;    Pressekontakt: R\u00fcckfragen bitte an Thilo Maack, Tel: 0171-8780 841, oder  Pressesprecherin Simone Miller, Tel. 0171-8706 647. Die  Greenpeace-Meeresbiologin Sandra Sch\u00f6ttner erreichen Sie in New York  unter +49151-5690 4445. Die englische Langfassung der Studie (90  Seiten) finden Sie unter: https:\/\/act.gp\/2FOMeMO.  Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, Email  presse@greenpeace.de; Greenpeace im Internet: www.greenpeace.de, auf  Twitter: http:\/\/twitter.com\/greenpeace_de, auf Facebook:  www.facebook.com\/greenpeace.de.  Original-Content von: Greenpeace e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6343\/4236371\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>New York\/Hamburg (ots) &#8211; Wie ein Netzwerk von Schutzgebieten mindestens 30 Prozent der Weltmeere bis zum Jahr 2030 vor menschlichen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-280095","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=280095"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280095\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=280095"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=280095"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=280095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}