{"id":28142,"date":"2011-02-01T13:01:52","date_gmt":"2011-02-01T12:01:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=28142"},"modified":"2011-02-01T13:01:52","modified_gmt":"2011-02-01T12:01:52","slug":"zukunftsvision-autos-stoppen-betrunkene-lenker-alkohol-sensoren-dienen-als-fahrzeugeigene-wegfahrsperre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/zukunftsvision-autos-stoppen-betrunkene-lenker-alkohol-sensoren-dienen-als-fahrzeugeigene-wegfahrsperre\/","title":{"rendered":"Zukunftsvision: Autos stoppen betrunkene Lenker &#8211; Alkohol-Sensoren dienen als fahrzeugeigene Wegfahrsperre"},"content":{"rendered":"<p>Waltham (pte\/01.02.2011\/06:10) &#8211;   \t In Zukunft sollen spezielle Fahrzeugsysteme verhindern, dass  alkoholisierte Personen Auto fahren. Der US-Arm des Technologiekonzerns  QinetiQ <a href=\"http:\/\/qinetiq.com\/\" target=\"_blank\">http:\/\/qinetiq.com<\/a> hat zwei Prototypen vorgestellt, mit denen ein Fahrzeug durch Haut-  beziehungsweise Atemluftscans den Blutalkoholspiegel ermitteln kann.  Liegt der Messwert \u00fcber der gesetzlichen Promillegrenze, verweigert das  Auto die Inbetriebnahme.<!--more-->Beide Systeme werden im Rahmen des von der US-Regierung  gef\u00f6rderten Projekts Driver Alcohol Detection Systems for Safety (DADSS)  <a href=\"http:\/\/dadss.org\/\" target=\"_blank\">http:\/\/dadss.org<\/a> entwickelt. Mithilfe der Prototypen gilt es nun, Performance-Probleme zu  identifizieren und die f\u00fcr den praktischen Einsatz n\u00f6tige  Messgenauigkeit sicherzustellen. Bis solche Systeme also wirklich  betrunkene Lenker stoppen, werden noch einige Jahre vergehen.<\/p>\n<p><strong>Ber\u00fchren oder Atmen<\/strong><\/p>\n<p>Eines  der QinteiQ-Systeme kontrolliert ebenso wie polizeiliche Schnelltests  die Atemluft von Lenkern. Das Fahrzeugsystem f\u00fchrt eine spektrometrische  Messung im Infraroten durch, um die Alkoholkonzentration zu ermitteln.  Auch die zweite L\u00f6sung setzt auf eine Form der Spektrometrie. Der Nutzer  ber\u00fchrt dazu ein Messfeld und der Alkoholspiegel im Gewebe wird durch  eine Absorptionsmessung abgesch\u00e4tzt. In beiden F\u00e4llen ist das Ziel, dass  die Messung m\u00f6glichst einfach und f\u00fcr Autofahrer nicht st\u00f6rend ist.<\/p>\n<p>Wie  QinetiQ betont, sind beide Systeme noch in einem relativ fr\u00fchen  Entwicklungsstadium. Eine Herausforderung ist, dass die Fahrzeugsystem  wirklich hochpr\u00e4zise ermitteln m\u00fcssen, ob der Nutzer die gesetzliche  Promillegrenze &#8211; in den USA vergleichsweise hohe 0,8 Promille &#8211; noch  einh\u00e4lt oder nicht. Denn falls die Sensorik ermittelt, dass das Limit  \u00fcberschritten ist, verhindert das Sicherheitssystem das Wegfahren. Wenn  ein Lenker irrt\u00fcmlich f\u00fcr betrunken oder f\u00fcr fahrtauglich befunden  w\u00fcrde, w\u00e4re das also sehr st\u00f6rend bzw. schlichtweg gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><strong>Fernes Ziel<\/strong><\/p>\n<p>Dass  Autos bestimmen, ob ihre Lenker n\u00fcchtern genug f\u00fcr die Fahrt sind, ist  aber noch eher Zukunftsmusik. QinetiQ geht davon aus, dass die  Technologie erst in acht bis zehn Jahren den Weg in erste Serienmodelle  finden wird. Allerdings sei das langfristige Ziel, in den USA alle Pkws  mit DADSS-L\u00f6sungen auszustatten, da diese nur so ihren vollen Nutzen  entfalten k\u00f6nnen. Wie sich die Systeme auf den Fahrzeugpreis auswirken  werden, bleibt abzuwarten. DADSS-Zielvorgabe ist aber, dass sich die  Mehrkosten in einem \u00e4hnlichen Bereich bewegen sollten wie bei anderen  Sicherheitssystemen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Waltham (pte\/01.02.2011\/06:10) &#8211; In Zukunft sollen spezielle Fahrzeugsysteme verhindern, dass alkoholisierte Personen Auto fahren. 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