{"id":281851,"date":"2019-04-25T01:39:23","date_gmt":"2019-04-25T01:39:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/national-geographic-society-campaign-for-nature-vertreter-treten-nationen-in-kanada-bei-um-ehrgeizige-globale-agenda-fuer-die-natur-voranzutreiben\/"},"modified":"2019-04-25T01:39:23","modified_gmt":"2019-04-25T01:39:23","slug":"national-geographic-society-campaign-for-nature-vertreter-treten-nationen-in-kanada-bei-um-ehrgeizige-globale-agenda-fuer-die-natur-voranzutreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/national-geographic-society-campaign-for-nature-vertreter-treten-nationen-in-kanada-bei-um-ehrgeizige-globale-agenda-fuer-die-natur-voranzutreiben\/","title":{"rendered":"National Geographic Society &#8211; Campaign for Nature-Vertreter treten Nationen in Kanada bei, um ehrgeizige globale Agenda f\u00fcr die Natur voranzutreiben"},"content":{"rendered":"<p>Wachsende Koalition aus Wissenschaftlern, Regierungschefs, NGOs,  Unternehmen und Philantropen dr\u00e4ngt Nationen, bis 2030 mindestens 30  Prozent des Planeten zu sch\u00fctzen     Montreal (ots\/PRNewswire) &#8211; Mit nur noch 18 Monaten bis zum  Treffen der Staats- und Regierungschef in China, um eine Vereinbarung zur Reduzierung des Verlusts an Artenvielfalt abzuschlie\u00dfen, das  historische Aussterben von <!--more-->Wildtieren zu reduzieren, die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern und die letzten naturbelassenen Gebiete  des Planeten zu sch\u00fctzen, kommen heute und morgen Regierungs- und  Nichtregierungsorganisationen aus mehr als zw\u00f6lf Nationen in Montreal zusammen, um ein ehrgeiziges globales Abkommen f\u00fcr die Natur  voranzutreiben.     Der von der kanadischen Regierung veranstaltete Nature Champions  Summit wird die Voraussetzungen f\u00fcr Oktober 2020 schaffen, wenn sich  die politischen Entscheidungstr\u00e4ger in Kunming, China, auf der  &#8222;Convention on Biological Diversity Conference of Parties&#8220; treffen,  um eine globale Artenvielfaltspolitik f\u00fcr das n\u00e4chste Jahrzehnt  festzulegen. Das Treffen findet am Tag nach der Meldung der Agence  France-Presse (https:\/\/c212.net\/c\/link\/?t=0&amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=409036 3405&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D24 45248-1%26h%3D1280822377%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.yahoo.com%252F news%252Fone-million-species-risk-extinction-due-humans-draft-1314071 74.html%253Fguccounter%253D1%2526guce_referrer%253DaHR0cHM6Ly90LmNvL3 hRazM4emR0QVA%2526guce_referrer_sig%253DAQAAAD5rH1R0-4onPBRMwD2TgNX7- IONUa0yuBuTQ5hvfA4bRVMJoZSD8jnME2LcQ7Tsrkll-f6mHJ8S8oNgDwVf9wNKUc_ibb 5LWJwDOQteeKivI8poTJnRuRoRcQ8CM3PYQbLOWKoTdoT5ts60QClwZrTP-NfEV7FtYuQ C5MXXwuVB%26a%3DAgence%2BFrance-Presse&amp;a=Agence+France-Presse) (AFP)  statt, dass die endg\u00fcltige Studie zum Zustand der Artenvielfalt, die  voraussichtlich von der &#8222;Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES)&#8220; herausgegeben wird,  feststellen wird, dass der Verlust der Natur und die anhaltende Krise des Artensterbens noch schlimmer ist als bisher bekannt war.     &#8222;Die Wissenschaft sagt ganz deutlich: Die Nationen m\u00fcssen das  Tempo und den Umfang zum Schutz des Planeten rasch beschleunigen,  bevor es zu sp\u00e4t ist&#8220;, so Brian O&#8217;Donnell, Director of the Campaign  for Nature, der diese Woche am Gipfel teilnehmen wird. &#8222;Nur durch den Schutz von wesentlich mehr Land und Gew\u00e4ssern k\u00f6nnen wir die Natur  f\u00fcr Milliarden von Menschen sch\u00fctzen, die auf gesunde und  funktionierende Naturr\u00e4ume angewiesen sind.&#8220;     Regierungsvertreter unter anderem aus Chile, China, Costa Rica,  Deutschland, Norwegen und dem Vereinigten K\u00f6nigreich werden sich  diese Woche in Montreal der kanadischen Regierung anschlie\u00dfen. Der  hochrangige Gipfel reflektiert die erneute Dringlichkeit f\u00fcr die  Entwicklung neuer, mutiger und erreichbarer Ziele, um mehr Land- und  Ozeangebiete weltweit zu sch\u00fctzen. Wie der Philantrop Hansj\u00f6rg Wyss,  der 1 Milliarde USD f\u00fcr den Naturschutz bereitgestellt hat, in einer  Kolumne er\u00f6rterte, die am Montag im Toronto Star (https:\/\/c212.net\/c\/ link\/?t=0&amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=2396066432&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc% 2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D2826719611%26u%3Dhtt ps%253A%252F%252Fwww.thestar.com%252Fopinion%252Fcontributors%252F201 9%252F04%252F22%252Fto-save-nature-world-leaders-should-look-to-canad as-leadership.html%26a%3DToronto%2BStar&amp;a=Toronto+Star)  ver\u00f6ffentlicht wurde, ist der Gipfel eine wichtige Gelegenheit f\u00fcr  die Nationen, konkrete Strategien zum Schutz des Lebens auf der Erde  zu diskutieren.     Der Event wird sich besonders auf zwei Bereiche konzentrieren, die f\u00fcr den Erfolg einer ehrgeizigen globalen Agenda f\u00fcr die Natur  entscheidend sind: die Finanzierung von Naturschutzma\u00dfnahmen und  deren Leitung durch die einheimische Bev\u00f6lkerung.     F\u00fcr den effektiven Schutz von mindestens 30 Prozent der Land- und  Ozeanmassen dieses Planeten muss die globale Gemeinschaft die  Ressourcen f\u00fcr die Verwaltung von Parks, Meeresschutzgebieten,  Wildtierschutzgebieten und anderen Schutzgebieten bereitstellen.  Ressourcen sind f\u00fcr die Planung, \u00dcberwachung, Festlegung und  Kontrolle der Schutzgebiete erforderlich.     Der zweite Schwerpunkt in dieser Woche liegt auf der Bedeutung der Priorisierung des von Einheimischen gef\u00fchrten Naturschutzes. Obwohl  indigene Gemeinden weniger als 5 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung  betragen, verwalten oder halten sie Landbesitz von \u00fcber 25% der  Landfl\u00e4che des Planeten, die 80 Prozent (https:\/\/c212.net\/c\/link\/?t=0 &amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=3935691227&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F %3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1462293846%26u%3Dhttps%253A%2 52F%252Fwww.nationalgeographic.com%252Fenvironment%252F2018%252F11%25 2Fcan-indigenous-land-stewardship-protect-biodiversity-%252F%26a%3D80 %2Bpercent%2B&amp;a=80+Prozent) der Vielfalt an Pflanzen und Tieren  ausmachen. Nur wenn die Souver\u00e4nit\u00e4t dieser Gemeinden gewahrt bleibt  und sie bef\u00e4higt werden, ihr Land und ihre Gew\u00e4sser zu sch\u00fctzen,  k\u00f6nnen Nationen erfolgreichen Naturschutz in dem Ma\u00dfe leisten, wie er f\u00fcr Wildtiere und naturbelassene Gegenden erforderlich ist.     Um die Flut des Naturverlusts einzud\u00e4mmen, schlie\u00dft sich eine  wachsende Koalition aus Wissenschaftlern, indigenen Gruppen,  Regierungschefs, Umweltschutzgruppen, Wirtschaftsf\u00fchrern und  Philantropen zusammen mit dem Ziel, bis 2030 mindestens 30 Prozent  des Planeten zu sch\u00fctzen. Erst letzte Woche haben mehr als 75 Gruppen (https:\/\/c212.net\/c\/link\/?t=0&amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=188321787&amp;u=https%3A %2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1 680852694%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.globaldealfornature.org%252Fp etition%252Fen%252F%26a%3Dmore%2Bthan%2B75%2Bgroups&amp;a=mehr+als+75+Gru ppen) dieses Ziel bef\u00fcrwortet, und 19 der weltweit f\u00fchrenden  Wissenschaftler haben eine Studie in Science Advances (https:\/\/c212.n et\/c\/link\/?t=0&amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=82182968&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2 Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1233916833%26u%3D https%253A%252F%252Fadvances.sciencemag.org%252Fcontent%252F5%252F4%2 52Feaaw2869%26a%3DScience%2BAdvances&amp;a=Science+Advances)  ver\u00f6ffentlicht, um anhand wissenschaftlicher Daten f\u00fcr den Schutz der Erde zu pl\u00e4dieren     &#8222;Die Wissenschaft zeigt eindeutig: Wir m\u00fcssen mindestens 30  Prozent des Planeten innerhalb des n\u00e4chsten Jahrzehnts sch\u00fctzen&#8220;, so  Dr. Enric Sala, a National Geographic-Explorer-in-Residence und einer der Autoren der Studie, der ebenfalls an dem Treffen diese Woche  teilnehmen wird. &#8222;Was wir jetzt brauchen, ist politische F\u00fchrung, um  die Natur zu retten, die uns den Sauerstoff gibt, den wir atmen, die  Nahrung, die wir essen und das saubere Wasser, das wir trinken.&#8220;     Wissenschaftler haben gezeigt, dass der aktuelle Zustand der Natur ziemlich d\u00fcster aussieht. Unser Planet verliert die wilde Tierwelt  1.000 Mal  (https:\/\/c212.net\/c\/link\/?t=0&amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=315715141 9&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D24452 48-1%26h%3D172884959%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.ncbi.nlm.nih.gov%2 52Fpubmed%252F25159086%26a%3D1%252C000%2Btimes%2B&amp;a=1.000+Mal+)schnel ler als zu jedem anderen Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit,  und das Problem wird immer schlimmer, nicht besser. Riesige  Artenmengen sind bereits vom Aussterben bedroht, darunter (https:\/\/c2 12.net\/c\/link\/?t=0&amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=1194726604&amp;u=https%3A%2F%2Fc212 .net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D1060256645% 26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.iucnredlist.org%252Fresources%252Fsumma ry-statistics%26a%3Dincluding&amp;a=darunter) 14 Prozent der V\u00f6gel, 25  Prozent der S\u00e4ugetiere und 40 Prozent der Amphibien.     Die Folgen des rapiden Naturverlustes sind sp\u00fcrbar in den  Gemeinden. Umweltverschmutzung, \u00dcberfischung und invasive Arten  bedrohen die Lebensgrundlagen der Menschen. Die Zerst\u00f6rung von  W\u00e4ldern und Feuchtgebieten verschlechtert die lokale Luftqualit\u00e4t und erh\u00f6ht die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Orkane, \u00dcberschwemmungen und andere  Naturkatastrophen. Der Verlust von Best\u00e4ubern zwingt einige  Gemeinden, f\u00fcr die manuelle Best\u00e4ubung (https:\/\/c212.net\/c\/link\/?t=0&amp; l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=596734671&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3 Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D250446055%26u%3Dhttps%253A%252F %252Fwww.ishs.org%252Fishs-article%252F561_32%26a%3Dpay%2Bto%2Bpollin ate&amp;a=Best%C3%A4ubung) ihrer Pflanzen zu bezahlen. Im Gegenzug sind  Kinder, die in gesch\u00fctzten Gebieten leben (https:\/\/c212.net\/c\/link\/?t =0&amp;l=de&amp;o=2445248-1&amp;h=1323619629&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink% 2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D3269786949%26u%3Dhttps%253A %252F%252Fwww.nationalgeographic.com%252Fenvironment%252F2019%252F04% 252Fchildren-living-near-national-parks-are-healthier-prosperous%252F %26a%3Dchildren%2Bwho%2Blive%2Bnext%2Bto%2Bprotected%2Bareas&amp;a=Kinder %2C+die+in+gesch%C3%BCtzten+Gebieten+leben) ges\u00fcnder und stehen  wirtschaftlich besser da.     Wie Hansj\u00f6rg Wyss in der Kolumne (https:\/\/c212.net\/c\/link\/?t=0&amp;l=d e&amp;o=2445248-1&amp;h=3332770498&amp;u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft %3D0%26l%3Den%26o%3D2445248-1%26h%3D3368747295%26u%3Dhttps%253A%252F% 252Fwww.thestar.com%252Fopinion%252Fcontributors%252F2019%252F04%252F 22%252Fto-save-nature-world-leaders-should-look-to-canadas-leadership .html%26a%3Dop-ed&amp;a=Kolumne) dieser Woche schreibt:     &#8222;Der Schutz der Natur verlangt von uns allen \u00fcber Grenzen,  Generationen und Kulturen hinweg, dass wir zusammenzuarbeiten. Der  Nature Champions Summit dieser Woche bietet eine einmalige  Gelegenheit, einen ehrgeizigen gemeinsamen Weg zum Schutz der Natur  f\u00fcr alle Lebewesen aufzuzeigen.&#8220;     Foto &#8211; https:\/\/mma.prnewswire.com\/media\/876566\/National_Geographic _Baffin_Island.jpg     Logo &#8211; https:\/\/mma.prnewswire.com\/media\/876674\/Wyss_Logo.jpg    Pressekontakt: Fae Jencks 202-807-3921 fjencks@ngs.org  Original-Content von: National Geographic Society, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/134405\/4253780\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wachsende Koalition aus Wissenschaftlern, Regierungschefs, NGOs, Unternehmen und Philantropen dr\u00e4ngt Nationen, bis 2030 mindestens 30 Prozent des Planeten zu sch\u00fctzen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-281851","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=281851"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281851\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=281851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=281851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=281851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}