{"id":281960,"date":"2019-04-26T17:33:28","date_gmt":"2019-04-26T17:33:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bestaerkung-der-schlussfolgerungen-von-ey-staatsbuergerschaftsprogramm-von-st-kitts-und-nevis-stellt-keine-bedrohung-der-steuersysteme-dar-cs-global-partners\/"},"modified":"2019-04-26T17:33:28","modified_gmt":"2019-04-26T17:33:28","slug":"bestaerkung-der-schlussfolgerungen-von-ey-staatsbuergerschaftsprogramm-von-st-kitts-und-nevis-stellt-keine-bedrohung-der-steuersysteme-dar-cs-global-partners","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bestaerkung-der-schlussfolgerungen-von-ey-staatsbuergerschaftsprogramm-von-st-kitts-und-nevis-stellt-keine-bedrohung-der-steuersysteme-dar-cs-global-partners\/","title":{"rendered":"Best\u00e4rkung der Schlussfolgerungen von EY: Staatsb\u00fcrgerschaftsprogramm von St. Kitts und Nevis stellt keine Bedrohung der Steuersysteme dar &#8211; CS Global Partners"},"content":{"rendered":"<p>London (ots\/PRNewswire) &#8211; Eine zweite, international f\u00fchrende  Steuerberatungsfirma hat einen Bericht  (https:\/\/cbiindex.com\/reports\/) erstellt, in dem festgestellt wurde,  dass das Programm von St.<!--more--> Kitts und Nevis unter dem Motto  &#8222;Citizenship by Investment&#8220; (CBI, Staatsb\u00fcrgerschaft durch  Investitionen) keine Bedrohung der Steuererhebung oder  Berichterstattung gem\u00e4\u00df dem CRS (Gemeinschaftlicher Standard zur  Steuerberichterstattung) darstellt. Smith &amp; Williamson mit Sitz in  London best\u00e4tigte die Schlussfolgerungen der globalen  Steuerberatungsgruppe Ernst &amp; Young (https:\/\/cbiindex.com\/reports\/)  (EY) vom vergangenen Monat. Tats\u00e4chlich verwerfen beide den  Irrglauben, dass das Programm das Potenzial hat, Steuerhinterziehung  zu erleichtern.     Staatsb\u00fcrgerschaft ist nicht gleich Steuerans\u00e4ssigkeit     Das CBI-Programm von St. Kitts und Nevis wird manchmal als Weg zu  einer neuen Steuerans\u00e4ssigkeit verunglimpft. Dies, sagt Smith &amp;  Williamson, sei das Ergebnis von Verwirrung hinsichtlich der  Definition von Staatsb\u00fcrgerschaft und Steuerans\u00e4ssigkeit. W\u00e4hrend  Staatsb\u00fcrgerschaft &#8222;die Position oder den Status eines B\u00fcrgers&#8220;  kennzeichnet, muss ein Steuerans\u00e4ssiger der Inseln &#8222;mindestens sechs  Monate im Land verbringen und die Absicht haben, hier seinen  dauerhaften Wohnsitz einzurichten&#8220;. Wirtschaftsb\u00fcrger haben, wie alle anderen B\u00fcrger der F\u00f6deration auch, das Recht, sich in St. Kitts und  Nevis aufzuhalten, wenn sie es w\u00fcnschen, aber es gibt keine  Anforderung, dass sie dies tun m\u00fcssen oder dass sie die Inseln  zumindest gelegentlich besuchen m\u00fcssen. Zudem gebe es, wenn eine  Person in der F\u00f6deration sesshaft wird, auch eine &#8222;klare  Unterscheidung&#8220; zwischen Aufenthalt und Steuerans\u00e4ssigkeit.     Steuerhinterziehung und CRS-Berichterstattung     Die Steuerans\u00e4ssigkeit ist weder ein automatisches Ergebnis der  Teilnahme an diesem Programm von St. Kitts und Nevis noch auf diesem  Wege erreichbar. Deshalb k\u00f6nnen Personen ihren Status als  Wirtschaftsb\u00fcrger der F\u00f6deration nicht als Beleg daf\u00fcr nutzen, dass  sie hier steuerlich ans\u00e4ssig sind. Dies schr\u00e4nkt jede M\u00f6glichkeit von Steuerhinterziehung, die sich aus der wirtschaftlichen  Staatsb\u00fcrgerschaft ergeben k\u00f6nnte, stark ein. Es \u00fcberrascht nicht,  dass EY versichert, dass &#8222;alle steuerlichen Bedenken, die sich im  Zusammenhang mit dem Zusammenspiel von Staatsb\u00fcrgerschaft und dem  Austausch von (steuerlichen) Informationen ergeben k\u00f6nnten, auf  naturgegebene Weise durch Steuerbestimmungen gel\u00f6st werden, statt  dass man die Staatsb\u00fcrgerschaft einschr\u00e4nken m\u00fcsste&#8220;.     Das Programm von St. Kitts und Nevis stellt auch kein Risiko f\u00fcr  die Berichterstattung gem\u00e4\u00df dem CRS dar. Der Bericht von Smith &amp;  Williamson erkl\u00e4rt, dass &#8222;auch die Berichterstattung gem\u00e4\u00df dem CRS  auf dem steuerlichen Wohnsitz und nicht auf der Staatsb\u00fcrgerschaft  oder dem Recht, sich in einem Rechtssystem aufzuhalten, beruht&#8220;. Auch EY betont, dass die &#8222;Berichtsregeln des CRS ausdr\u00fccklich besagen,  dass die Staatsb\u00fcrgerschaft nicht als Testfrage zu verwenden ist&#8220;.  W\u00fcrde man das CBI-Programm von St. Kitts und Nevis &#8211; ein System, das  die Staatsb\u00fcrgerschaft, aber nicht die Steuerans\u00e4ssigkeit erm\u00f6glicht  &#8211; verurteilen, hie\u00dfe es, dass man die rechtlichen und praktischen  Realit\u00e4ten der CRS-Berichterstattung au\u00dfer Acht lassen w\u00fcrde.     Doppelte Steuerans\u00e4ssigkeit     Smith &amp; Williamson analysiert, welche Vorteile ein  Wirtschaftsb\u00fcrger daraus ziehen k\u00f6nnte, wenn er sowohl in St. Kitts  und Nevis als auch in seinem Herkunftsland steuerans\u00e4ssig wird. Die  Antwort lautet weitgehend: Keine. &#8222;Eine Steuerans\u00e4ssigkeit in St.  Kitts und Nevis&#8220;, sagt die Kanzlei, &#8222;reicht allein f\u00fcr sich nicht  aus, um zu verhindern, dass eine Person in anderen L\u00e4ndern einer  Einkommensteuerpflicht unterzogen wird.&#8220; In der Tat schafft dies  &#8222;keinen unangemessenen Steuervorteil und kann in vielen F\u00e4llen sogar  dazu f\u00fchren, dass der Einzelne einer Doppelbesteuerung ausgesetzt  wird, die nicht abgemildert werden kann.&#8220;     Als Beispiel wird eine doppelte steuerliche Ans\u00e4ssigkeit im  Vereinigten K\u00f6nigreich und in St. Kitts und Nevis genannt. Eine  Person, die in beiden L\u00e4ndern steuerpflichtig ist, kann sich auf das  Doppelbesteuerungsabkommen zwischen diesen beiden L\u00e4ndern berufen, um Steuererleichterungen zu erhalten. Dieses erlaubt  Steuererleichterungen nur in einem Land, und zwar nur f\u00fcr die  Steuern, die tats\u00e4chlich in dem anderen Land gezahlt wurden. Das hat  zur Folge, dass das Abkommen lediglich die Doppelbesteuerung des  gleichen Kapitals verhindert &#8211; nicht aber dazu dient, die Person von  ihrer Steuerschuld zu entlasten oder das Recht des anderen Landes auf Einzug von Steuern zu behindern.     Schlussfolgerung     Im vergangenen Jahr hat Premierminister Timothy Harris im Rahmen  des CBI einen neuen Investitionskanal eingef\u00fchrt, den sogenannten  Sustainable Growth Fund  (https:\/\/csglobalpartners.com\/citizenship-st-kitts-nevis\/)  (Nachhaltiger Wachstumsfonds), dem eine Reihe von Ma\u00dfnahmen zur  St\u00e4rkung der Sorgfaltspflicht des Programms folgte.     Die Erkenntnis, die dieser Bericht insbesondere laut EY vorstellt, kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt f\u00fcr den CBI-Bereich. In j\u00fcngster  Zeit wurden CBI-Programme von Gremien wie der OECD und der  Europ\u00e4ischen Kommission verleumdet, weil sie angeblich ein Risiko f\u00fcr den CRS darstellten und das Potenzial h\u00e4tten, Steuerhinterziehung zu  unterst\u00fctzen. Die Klarstellung, dass diese Ansichten falsch sind,  stellt nicht nur das Ansehen dieses Programm von St. Kitts und Nevis  wieder her, sondern verdeutlicht, dass eine solche Kritik unbegr\u00fcndet und ungerechtfertigt ist und neu \u00fcberdacht werden muss.    Pressekontakt: pr@csglobalpartners.com  Original-Content von: CS Global Partners, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/134061\/4255776\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>London (ots\/PRNewswire) &#8211; Eine zweite, international f\u00fchrende Steuerberatungsfirma hat einen Bericht (https:\/\/cbiindex.com\/reports\/) erstellt, in dem festgestellt wurde, dass das Programm<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-281960","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=281960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281960\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=281960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=281960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=281960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}