{"id":282387,"date":"2019-05-02T10:15:53","date_gmt":"2019-05-02T10:15:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/deutsche-meiden-online-behoerden-vor-allem-aus-sorge-um-datensicherheit\/"},"modified":"2019-05-02T10:15:53","modified_gmt":"2019-05-02T10:15:53","slug":"deutsche-meiden-online-behoerden-vor-allem-aus-sorge-um-datensicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutsche-meiden-online-behoerden-vor-allem-aus-sorge-um-datensicherheit\/","title":{"rendered":"Deutsche meiden Online-Beh\u00f6rden vor allem aus Sorge um Datensicherheit"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Bei Online-Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen haben 67 Prozent der  Bundesb\u00fcrger Sorge, dass Dritte w\u00e4hrend der Dateneingabe auf  pers\u00f6nliche Daten zugreifen k\u00f6nnten. 60 Prozent bef\u00fcrchten, dass ihre Daten auch f\u00fcr andere Zwecke genutzt werden als urspr\u00fcnglich gedacht.<!--more--> Angst vor unbefugtem Zugriff auf pers\u00f6nliche Informationen ist damit  das am h\u00e4ufigsten ge\u00e4u\u00dferte Argument in der Bev\u00f6lkerung gegen  Onlinedienste von Beh\u00f6rden. Jeder zweite B\u00fcrger hat zudem Bedenken,  dass online weniger Service geboten wird. Das ergibt die Studie  &#8222;Digital Government Barometer 2018&#8220; von IPSOS im Auftrag von Sopra  Steria, f\u00fcr die 1.000 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Deutschland befragt  wurden.     Die Digitalisierung der \u00f6ffentlichen Verwaltung hat in der  Bev\u00f6lkerung durchaus einen gro\u00dfen Stellenwert. Dennoch h\u00e4lt sich die  Auslastung der Online-Dienste von Beh\u00f6rden noch in Grenzen. Jeder  zweite Bundesb\u00fcrger hat in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten f\u00fcr seine  Beh\u00f6rdenangelegenheiten Digitalangebote der \u00f6ffentlichen Verwaltung  genutzt. Das soll sich nach dem Willen von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen in den kommenden Jahren deutlich \u00e4ndern.     Damit das gelingt m\u00fcssen die B\u00fcrger sicher sein, dass die  \u00f6ffentliche Verwaltung den bestm\u00f6glichen Schutz beim Thema Sicherheit bietet. Die Bev\u00f6lkerung in Deutschland hat dazu derzeit eine geteilte Meinung. 57 Prozent der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vertrauen darauf, dass Beh\u00f6rden alle M\u00f6glichkeiten aussch\u00f6pfen, um Daten ausreichend vor  unbefugtem Zugriff zu sch\u00fctzen. 35 Prozent haben latent Zweifel an  den Schutzvorkehrungen, acht Prozent glauben \u00fcberhaupt nicht daran,  dass ihre Daten sicher sind. Vor gut zw\u00f6lf Monaten war das Vertrauen  in die Datensicherheitsma\u00dfnahmen der Beh\u00f6rden in Deutschland noch  genauso gro\u00df wie heute in Norwegen: 70 Prozent der Bundesb\u00fcrger  attestierten bei der Vorjahresbefragung Bund, L\u00e4ndern und Kommunen  eine gute IT-Sicherheitsstrategie.     Der nun gemessene Vertrauensabfall im abgelaufenen Jahr ist  allerdings mehr ein aktuell gef\u00fchlter als ein dauerhaft realer. &#8222;2018 sind deutlich mehr Cyber-Attacken auf \u00f6ffentliche Einrichtungen und  Unternehmen \u00f6ffentlich geworden als in den Jahren zuvor. Das f\u00e4rbt  ab, die Menschen sind sensibilisiert&#8220;, sagt Olaf Jan\u00dfen, zust\u00e4ndig  f\u00fcr die \u00f6ffentliche Verwaltung im Gesch\u00e4ftsbereich Information  Security Solutions von Sopra Steria Consulting.     Als vertrauensbildende Ma\u00dfnahme sollten Regierung und Beh\u00f6rden  Transparenz herstellen und beispielsweise die durchaus hohen  Datenschutz- und Sicherheitsstandards aktiver kommunizieren. &#8222;Damit  steigt das Vertrauen in die Sicherheit von Beh\u00f6rdenservern und  -netzen und die Wahrscheinlichkeit, dass mehr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger  das zunehmende digitale Verwaltungsangebot auch ohne mulmiges Gef\u00fchl  nutzen&#8220;, so Jan\u00dfen.     Deutsche keine E-Government-Angsthasen     Mit ihrer Meinung sind die Menschen in Deutschland nicht  skeptischer als in anderen L\u00e4ndern Europas: Die Vertrauenswerte  decken sich mit denen der Bev\u00f6lkerung in Frankreich, Gro\u00dfbritannien  und Spanien. Nur in Norwegen haben die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mehr  Vertrauen. Allerdings \u00e4u\u00dfern auch in Norwegen \u00e4hnliche viele  Menschen, wie in den anderen untersuchten L\u00e4ndern, grunds\u00e4tzliche  Bedenken, dass Daten bei der \u00dcbertragung \u00fcber das Internet mitgelesen werden k\u00f6nnten.     Weitere Bedenken gegen\u00fcber Digital Government     Zus\u00e4tzlich zur Abneigung gegen\u00fcber der Preisgabe ben\u00f6tigter Daten  \u00fcber das Internet k\u00e4mpfen Bund, L\u00e4nder und Kommunen mit weiteren  Bedenken der Bev\u00f6lkerung, die sie vom virtuellen Beh\u00f6rdengang  abhalten. 58 Prozent der befragten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern haben  Sorge, dass eine Online-Verwaltung keine oder weniger Unterst\u00fctzung  bei Antr\u00e4gen oder Fragen zu Leistungen anbietet. 50 Prozent scheuen  digitale Angebote, weil sie denken, nach dem Absenden eines Formulars k\u00f6nnten sie keine \u00c4nderungen an ihrem Antrag oder einem Widerspruch  mehr vornehmen. Die Bedenken zeigen, dass Beh\u00f6rden den pers\u00f6nlichen  Kontakt auch \u00fcber Online-Portale sicherstellen sollten,  beispielsweise \u00fcber Chat-Kan\u00e4le oder in komplexen F\u00e4llen auch \u00fcber  Video-Beratung. F\u00fcr Standardangelegenheiten eignen sich  automatisierte Hilfestellungen, beispielsweise in Form von Chatbots,  wie sie im Kundenservice von Unternehmen immer h\u00e4ufiger zum Einsatz  kommen.     \u00dcber die Studie:      Sopra Steria ver\u00f6ffentlicht zum vierten Mal in Folge in  Zusammenarbeit mit IPSOS eine Umfrage zur digitalen Transformation  des \u00f6ffentlichen Sektors. Die Umfrage wurde von IPSOS im Auftrag von  Sopra Steria im Zeitraum 25. September und bis 3. Oktober 2018  durchgef\u00fchrt. 5.001 Personen aus Deutschland, Frankreich,  Gro\u00dfbritannien, Norwegen und erstmals Spanien wurden nach Geschlecht, Alter, Beruf, Stadt und Region ausgew\u00e4hlt und online befragt.  Links:  Zur Studie: http:\/\/bit.ly\/DigitalGovBarometer2018  Zum Management Summary: http:\/\/bit.ly\/SummaryDigGovBarometer2018  Zur Infografik: http:\/\/bit.ly\/infographDigiGovBarometer2018     \u00dcber Sopra Steria Consulting (www.soprasteria.de)      Sopra Steria Consulting z\u00e4hlt heute zu den Top Business  Transformation Partnern in Deutschland. Als ein f\u00fchrender  europ\u00e4ischer Anbieter f\u00fcr digitale Transformation bietet Sopra Steria eines der umfassendsten Angebotsportfolios f\u00fcr End-to-End-Services am Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung,  Infrastrukturmanagement und Business Process Services.     Unternehmen und Beh\u00f6rden vertrauen auf die Expertise von Sopra  Steria, komplexe Transformationsvorhaben, die gesch\u00e4ftskritische  Herausforderungen adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im  Zusammenspiel von Qualit\u00e4t, Leistung, Mehrwert und Innovation  bef\u00e4higt Sopra Steria seine Kunden, Informationstechnologien optimal  zu nutzen. Mit mehr als 44.000 Mitarbeitern in 25 L\u00e4ndern erzielte  Sopra Steria 2018 einen Umsatz in H\u00f6he von 4,1 Mrd. Euro.     Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext  Paris (Compartment A) &#8211; ISIN: FR0000050809.     Weitere Informationen finden sich unter  www.soprasteria.de\/newsroom    Pressekontakt: Sopra Steria Consulting:  Nils Ritter Tel.: +49 (0) 40 22703-8801 E-Mail: nils.ritter@soprasteria.com    Faktor 3:  Eva Klein Tel.: +49 (0) 40 679446-6174 E-Mail: e.klein@faktor3.de  Original-Content von: Sopra Steria SE, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/50272\/4259563\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Bei Online-Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen haben 67 Prozent der Bundesb\u00fcrger Sorge, dass Dritte w\u00e4hrend der Dateneingabe auf pers\u00f6nliche Daten zugreifen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-282387","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282387","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=282387"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282387\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=282387"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=282387"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=282387"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}