{"id":283097,"date":"2019-05-10T08:30:02","date_gmt":"2019-05-10T08:30:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/dynamische-preisentwicklung-am-deutschen-immobilienmarkt-setzt-sich-vorerst-fort-lbs-erwarten-fuer-2019-einen-preisanstieg-zwischen-4-und-6-prozent-foto\/"},"modified":"2019-05-10T08:30:02","modified_gmt":"2019-05-10T08:30:02","slug":"dynamische-preisentwicklung-am-deutschen-immobilienmarkt-setzt-sich-vorerst-fort-lbs-erwarten-fuer-2019-einen-preisanstieg-zwischen-4-und-6-prozent-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/dynamische-preisentwicklung-am-deutschen-immobilienmarkt-setzt-sich-vorerst-fort-lbs-erwarten-fuer-2019-einen-preisanstieg-zwischen-4-und-6-prozent-foto\/","title":{"rendered":"Dynamische Preisentwicklung am deutschen Immobilienmarkt setzt sich vorerst fort \/ LBS erwarten f\u00fcr 2019 einen Preisanstieg zwischen 4 und 6 Prozent (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/edb4c53e-9371-4ec0-a56d-b1fc47eb736f\/pm%2001_LBS_MfW_2019_Broschuerenstapel.jpg\" \/><\/p>\n<p>Berlin (ots) &#8211;     Enorme regionale Wohnungsmarktunterschiede &#8211; St\u00e4dte in  S\u00fcddeutschland bleiben Preisf\u00fchrer     Die Landesbausparkassen (LBS) sehen noch keine Entspannung auf dem deutschen Wohnungsmarkt.<!--more--> Ihre aktuelle Fr\u00fchjahrsumfrage unter 600  Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen signalisiert vielmehr  sp\u00fcrbare, \u00fcber der Gesamtinflationsrate liegende Preisanstiege  zwischen 4 und 6 Prozent bis Jahresende. &#8222;Eine unver\u00e4ndert hohe  Nachfrage nach Kaufobjekten bei gleichzeitig schrumpfendem Angebot im Bestand und einem noch nicht ausreichenden Neubau pr\u00e4gt weiter-hin  den Wohnungsmarkt&#8220;, so Verbandsdirektor Axel Guthmann heute bei der  Vorstellung der LBS-Analyse &#8222;Markt f\u00fcr Wohnimmobilien 2019&#8220; in  Berlin. Zugleich machte er Hoffnungen darauf, dass sich die Situation alsbald etwas normalisieren k\u00f6nnte, wenn die Baut\u00e4tigkeit auf ho-hem  Niveau gehalten werden kann und schon genehmigte Objekte z\u00fcgig  fertiggestellt werden.     Die Preissteigerungen betreffen der Analyse zufolge alle  untersuchten Teilm\u00e4rkte, also freistehende Eigenheime und  Reihenh\u00e4user, neue und gebrauchte Eigentumswohnungen sowie Bauland.  Der gr\u00f6\u00dfte Preisdruck mit erwarteten Steigerungen sogar \u00fcber 6  Prozent ist beim Bauland zu registrieren. Aber auch bei den \u00fcbrigen  Objekten h\u00e4lt das Angebot mit der hohen Nachfrage sowohl von  Selbstnutzern als auch von Kapitalanlegern nicht Schritt. Ein  weiteres Ergebnis der diesj\u00e4hrigen Umfrage: die angespannte Lage auf  dem deutschen Wohnungsmarkt insbesondere in den gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten und  ihrem Umland sowie vielen Universit\u00e4tsst\u00e4dten hat sich mittlerweile  ausgedehnt auf prosperierende Mittelst\u00e4dte.     Die Immobilienexperten von LBS und Sparkassen werden jeweils im  Fr\u00fch-jahr \u00fcber ihre Einsch\u00e4tzung zur Angebots- und Nachfragesituation auf dem Neubau- und Gebrauchtwohnungsmarkt sowie \u00fcber typische Preise &#8211; jeweils in mittleren bis guten Lagen &#8211; vor Ort befragt. Die  Erhebung f\u00fcr 402 Land- und Stadtkreise gew\u00e4hrt ein umfassendes Bild  \u00fcber die Wohnungsmarktsituation in Deutschland.     Trotz der anhaltenden Preisdynamik bleibt der Wohnungsmarkt in  Deutschland gepr\u00e4gt von enormen Preisunterschieden von Region zu  Region. Dies gilt traditionell f\u00fcr gebrauchte frei stehende  Einfamilienh\u00e4user, meist in attraktiver Lage, die auf der  Beliebtheitsskala ganz oben stehen. An der Preisspitze  bundesdeutscher Gro\u00dfst\u00e4dte erscheint laut LBS-Immobilienpreisspiegel  M\u00fcnchen, wo es mit 1,5 Millionen Euro mehr als zehnmal so teuer ist  wie in einzelnen ostdeutschen Mittelst\u00e4dten. Hinter der bayerischen  Landeshauptstadt folgen bei den Gro\u00dfst\u00e4dten der S\u00fcdwesten mit  Wiesbaden (1,2 Millionen Euro), Stuttgart (1 Million Euro), Freiburg  im Breisgau (860.000 Euro), Regensburg (850.000 Euro), Heidelberg  (840.000 Euro) sowie D\u00fcsseldorf und Frankfurt jeweils mit 800.000  Euro.     Teils noch teurer sind Immobilien in attraktiven Umlandgemeinden.  So weist der M\u00fcnchener Nobel-Vorort Gr\u00fcnwald mit 1,8 Millionen Euro  sogar den absoluten Rekord auf. Und in Meerbusch sind die typischen  Objekte mit 800.000 Euro genauso teuer wie in D\u00fcsseldorf.  Spitzenpreise gibt es nach Aussage der LBS-Experten auch in Regionen  mit besonders reizvoller Landschaft: in den Voralpen Herrsching am  Ammersee und Starnberg mit jeweils 1,3 Millionen Euro, am Bodensee  Konstanz mit 800.000 Euro und Lindau mit 710.000 Euro.     Auf der anderen Seite verzeichnet der Immobilienpreisspiegel der  LBS auch Halbmillionen-St\u00e4dte, bei denen relativ g\u00fcnstige gebrauchte  Einfamilienh\u00e4user verf\u00fcgbar sind. Typische Preise bewegen sich in  Leipzig, Hannover, Bremen, Dortmund und Dresden in einer Bandbreite  zwischen 290.000 und 380.000 Euro. In manchen Gro\u00dfst\u00e4dten liegt das  Preisniveau noch einmal deutlich niedriger, nicht nur in den neuen  L\u00e4ndern mit Halle und Magdeburg (170.000 bzw. 220.000 Euro), sondern  vereinzelt auch im Norden (Bremerhaven mit 200.000 Euro) und im  Westen (Siegen mit 190.000 Euro). In den Mittelst\u00e4dten markieren  Eisleben und Annaberg-Buchholz mit jeweils 80.000 bzw. 60.000 Euro  das untere Ende der Preisskala.     Auch beim Neubau von Reiheneigenheimen sind die Preise nach  Auskunft der LBS-Experten zuletzt gestiegen &#8211; im Schnitt um 4,2  Prozent. &#8222;Doch sind auch hier die Einstiegspreise f\u00fcr  Wohneigentumsinteressenten nicht schlecht&#8220;, so Guthmann. In  Schleswig-Holstein (Nord) liegen sie bei 290.000 Euro, in Sachsen  bewegen sie sich zwischen 200.000 und 270.000 Euro, in  Nordrhein-Westfalen zwischen 240.000 und 350.000 Euro. Lediglich im  S\u00fcden signalisieren die Preise vielerorts echte Engp\u00e4sse. So koste  selbst &#8222;in der Reihe&#8220; ein neues Eigenheim in M\u00fcnchen 1,1 Millionen  Euro und in Starnberg 1,15 Millionen Euro. In knapp einem Drittel der Metropolen ab einer halben Million Einwohner rangierten sie aber  immer noch im Bereich bis zu 350.000 Euro.     \u00c4hnliche regionale Unterschiede gibt es laut LBS-Analyse bei  gebrauchten Reihenh\u00e4usern &#8211; im Schnitt mit einem Preisvorteil  gegen\u00fcber Neubauten von rund 15 Prozent. &#8222;Vereinzelt sind sie aber  lagebedingt sogar genauso teuer wie Neubauten wie am Beispiel  Frankfurt am Main zu sehen&#8220;, so Guthmann.     Bei neuen Eigentumswohnungen registrieren die LBS-Experten \u00fcberall merklich gestiegene Preise, insbesondere auch an touristisch  interessanten Orten, in Ballungsr\u00e4umen und Universit\u00e4tsst\u00e4dten. Hier  erreicht laut LBS-Preisspiegel Gr\u00e4felfing mit 8.500 Euro pro  Quadratmeter den Spitzenwert, gefolgt von Starnberg (8.350 Euro).  Weit vor Frankfurt, Stuttgart (6.500 Euro bzw. 6.700 Euro) und  Hamburg (5.100 Euro) finden sich u. a. Planegg (8.200 Euro) und  Gr\u00fcnwald (8.000 Euro). Bei den Halbmillionenst\u00e4dten liegen die  Quadratmeterpreise in Dortmund, Dresden und Bremen im Bereich von  3.500 Euro oder sogar darunter.     Bei gebrauchten Eigentumswohnungen stellen die LBS-Experten  gleichfalls eine zunehmende Nachfrage und steigende Preise fest &#8211; im  Schnitt um 4,9 Prozent. Allerdings ist der Preisunterschied zu einem  Neubau (mit meist h\u00f6herem Standard) unver\u00e4ndert gro\u00df. Derzeit betrage der Abschlag f\u00fcr gebrauchtes Stockwerkseigentum im Vergleich zu  Neubauten im Durchschnitt immer noch rund 36,3 Prozent.     Bauland bleibt nach Experten-Einsch\u00e4tzung der Engpassfaktor Nummer Eins auf dem Immobilienmarkt. Spitzenpreise werden in s\u00fcd- und  s\u00fcd-westdeutschen Gro\u00dfst\u00e4dten wie M\u00fcnchen (2.300 Euro) samt einigen  Umlandgemeinden, Stuttgart (1.400 Euro) oder D\u00fcsseldorf (770 Euro)  registriert. Laut LBS-Preisspiegel ist in vielen Mittelst\u00e4dten und in mancher Gro\u00dfstadt (Bremerhaven, Cottbus und Salzgitter) Bauland auch  f\u00fcr rund 100 Euro pro Quadratmeter oder sogar darunter am Markt.     F\u00fcr die weitere Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt  insgesamt wird es nach Einsch\u00e4tzung der LBS-Experten vor allem darauf ankommen, dass die Ausweitung des Wohnungsangebots z\u00fcgig vorankommt.  &#8222;Trotz aller Bem\u00fchungen um Nachverdichtung und Nutzung vorhandener  Brachen &#8211; ohne die Ausweisung neuen Baulands wird es nicht gelingen,  die Bodenpreise einzud\u00e4mmen und preiswerten Wohnraum zu errichten&#8220;,  so Guthmann abschlie\u00dfend.    Pressekontakt: Dr. Ivonn Kappel Referat Presse Bundesgesch\u00e4ftsstelle Landesbausparkassen Tel.: 030 20225-5398 Fax : 030 20225-5395 E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de  Original-Content von: Bundesgesch\u00e4ftsstelle Landesbausparkassen (LBS), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/35604\/4266524\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Enorme regionale Wohnungsmarktunterschiede &#8211; St\u00e4dte in S\u00fcddeutschland bleiben Preisf\u00fchrer Die Landesbausparkassen (LBS) sehen noch keine Entspannung auf<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-283097","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=283097"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283097\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=283097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=283097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=283097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}