{"id":283858,"date":"2019-05-21T08:35:00","date_gmt":"2019-05-21T08:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/die-multichannel-strategie-von-adcada\/"},"modified":"2019-05-21T08:35:00","modified_gmt":"2019-05-21T08:35:00","slug":"die-multichannel-strategie-von-adcada","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/die-multichannel-strategie-von-adcada\/","title":{"rendered":"Die Multichannel-Strategie von ADCADA"},"content":{"rendered":"<p>Bentwisch (ots) &#8211; &#8222;Stirbt der Handel, stirbt die Innenstadt&#8220; ist  die pr\u00e4gnante Kurzfassung von dem, was sich seit l\u00e4ngerer Zeit in  deutschen Innenst\u00e4dten abspielt. Stadtzentren und Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen  leben von attraktiven, vielf\u00e4ltigen Einkaufsm\u00f6glichkeiten. Der Handel stellt mit seinen Angeboten einen der wichtigsten Anl\u00e4sse dar, die  st\u00e4dtischen Zentren aufzusuchen.<!--more--> Mittlerweile drohen jedoch viele  Innenst\u00e4dte zu ver\u00f6den. Gro\u00dfe Ladenketten pr\u00e4gen zunehmend das  Stra\u00dfenbild. Kleine Einzelh\u00e4ndler m\u00fcssen ihre Gesch\u00e4fte schlie\u00dfen und nicht zu \u00fcbersehender Leerstand ist die Folge. In Klein- und  Mittelst\u00e4dten gibt es schon jetzt Leerstandsquoten von \u00fcber 40  Prozent. Es besteht akuter Handlungsbedarf, um dem Trend entgegen zu  wirken. Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostizierte schon  2017 einen Verlust von 50.000 Gesch\u00e4ften bis 2020. Auch das K\u00f6lner  Institut f\u00fcr Handelsforschung (IFH) schl\u00e4gt Alarm und dr\u00e4ngt die  Kommunen, mehr f\u00fcr die Aufwertung ihrer Innenst\u00e4dte zu tun. Die  Probleme sind vielschichtig und es gilt an etlichen Stellschrauben zu drehen. Mehr Parkraum und flexiblere \u00d6ffnungszeiten werden nicht  ausreichen, um die Negativentwicklung zu stoppen.     Ganz wichtig ist es auf die ver\u00e4nderten Einkaufsgewohnheiten der  Konsumenten zu reagieren. Die Lage im station\u00e4ren Handel ist  angespannt. Der Aufw\u00e4rtstrend des Online-Handels macht den  traditionellen Standorten in den Innenst\u00e4dten mehr und mehr zu  schaffen. Die letzte ARD\/ZDF-Onlinestudie zu diesem Thema zeigte, das bereits 83 Prozent der Erwachsenen \u00fcber 14 Jahren Smartphones nutzen  und mehr als 70 Prozent von Ihnen regelm\u00e4\u00dfig online einkaufen. Das  best\u00e4tigen auch Zahlen des Branchenverbandes bevh, wonach der  Onlinehandel allein im vergangenen Jahr um mehr als 11 Prozent wuchs. Bei einer Befragung von Innenstadtbesuchern durch das IFH sagte jeder F\u00fcnfte, er komme inzwischen seltener ins Stadtzentrum, weil er  verst\u00e4rkt online einkaufe. Bei den unter 25-J\u00e4hrigen waren es sogar  29 Prozent.     Neue Konzepte sind gefragt, um die Innenst\u00e4dte wiederzubeleben.  Wie k\u00f6nnen sie lebendiger und attraktiver gestaltet werden und  Besucher so auch in die Einkaufsquartiere ziehen? Ambiente und Flair  m\u00fcssen stimmen, um zu einem Bummel einzuladen. Einkaufen muss zu  einem Erlebnis werden. Dazu geh\u00f6rt, dass die Mischung des Angebots  interessant und vielseitig ist und nicht von langweiligen  Billigketten dominiert wird. Auch bestimmte Veranstaltungen und  Aktionen wie Innenstadtfeste, Modeschauen etc. k\u00f6nnen zum  Erlebnischarakter des Einkaufens beitragen.     Dar\u00fcber hinaus sind sich die Fachleute einig, dass der station\u00e4re  Einzelh\u00e4ndler auch im Netz vertreten sein sollte. K\u00e4ufer k\u00f6nnen sich  so \u00fcber das Angebot informieren und den Einkauf im Ladengesch\u00e4ft  vorbereiten. Die station\u00e4ren H\u00e4ndler sollen ihre Waren online und  offline anbieten.     Multichannel-Strategie nennt man das und ein Vorreiter auf diesem  Gebiet ist FASHION.ZONE. Das Modeunternehmen geh\u00f6rt zur adcada GmbH  aus Bentwisch bei Rostock. Benjamin K\u00fchn ist Gr\u00fcnder und  Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Mittelst\u00e4ndlers und wei\u00df um das gro\u00dfe Potenzial  des E-Commerce. Der Jungunternehmer hat nach seiner kaufm\u00e4nnischen  Ausbildung in der Schweiz und in Liechtenstein ein Gesch\u00e4ftsmodell  entwickelt, das die herk\u00f6mmlichen Strukturen des Einzelhandels mit  denen des Onlinehandels verkn\u00fcpft. Ein vernetzter Marktplatz soll  geschaffen werden, der dem Trend der aussterbenden Innenst\u00e4dte etwas  entgegensetzt. Die Vorz\u00fcge des Onlinehandels und des station\u00e4ren  Handels zusammenf\u00fchren &#8211; wie funktioniert das?     Die ADCADA Unternehmensgruppe fungiert als bidirektionale  Schnittstelle. Sie kauft hochwertige Markenware von internationalen  Designern und verkauft diese \u00fcber FASHION.ZONE., den eigenen  Onlineshop. Gleichzeitig bietet sie die Ware auch mitwirkenden  Einzelh\u00e4ndlern an, die wiederrum ihre eigene Ware \u00fcber FASHION.ZONE  und alle angeschlossenen Partner verkaufen k\u00f6nnen. Es entsteht ein  gegenseitiger Warenwechselfluss in der Online- und Offline-Welt.  ADCADA bietet den Kooperationspartnern vielfachen Nutzen. Kleinere  Einzelh\u00e4ndler k\u00f6nnen internationale Designerware anbieten, brauchen  keine Lagerbest\u00e4nde vorzuhalten und m\u00fcssen die georderte Ware erst  bezahlen, wenn sie verkauft ist. Au\u00dferdem sind sie \u00fcber ADCADA auch  im Internet pr\u00e4sent.     Das Konzept wird sehr gut angenommen. Das Online Angebot von  FASHION.ZONE konnte stark ausgeweitet werden. Neu hinzugekommen ist  outlet.fashion, ein Online-Shop, in dem R\u00fcckl\u00e4ufer vergangener  Kollektionen stark verg\u00fcnstigt verkauft werden. Die Shopping-App  FASHION.ZONE wurde entwickelt und die Tochterfirma adcada.marketing.  ist f\u00fcr die Vermarktung des Angebots zust\u00e4ndig. Dazu arbeitet sie mit dem hauseigenen ADCADA Fotostudio zusammen.     Auch &#8222;offline&#8220; tut sich viel bei FASHION.ZONE. In Rostocks bester  Lage, in der Einkaufsmeile Kr\u00f6peliner Stra\u00dfe wird in diesem Herbst  der erste FASHION.ZONE Store er\u00f6ffnet. Das exklusive Ladengesch\u00e4ft  wird nicht nur hochwertige Designermode anbieten, sondern auch selbst durch seine elegante Gestaltung hervorstechen. Neben einem  gem\u00fctlichem Caf\u00e9bereich wird es noch ein besonderes Highlight geben:  den FASHION.ZONE Mirror. Benjamin K\u00fchn erwarb die Exklusivrechte f\u00fcr  die europaweite Vermarktung dieser digitalen Umkleidekabine. Ein  Spiegel mit integrierter Kamera passt sich grafisch der Figur des  Gegen\u00fcbers an. Dadurch k\u00f6nnen verschiedene Kleidungsst\u00fccke schnell  und einfach visuell auf den K\u00f6rper \u00fcbertragen werden und ganz ohne  l\u00e4stiges An- und Ausziehen begutachtet werden. Die Kleider k\u00f6nnen  direkt im Laden gekauft werden oder auf Wunsch nach Hause geschickt  werden. Weitere eigene FASHION.ZONE-Filialen sind bundesweite bereits in Planung.     ADCADA m\u00f6chte seinen Kunden besondere Shoppingerlebnisse anbieten  und neue Trends setzen. Dazu werden f\u00fcr das umfangreiche  Onlineangebot und die geplanten FASHION.ZONE-Filialen kontinuierlich  kreative, innovative Ideen umgesetzt.    Pressekontakt: adcada GmbH Heydeweg 5 18182 Bentwisch Deutschland T: +49-381-202 775 54  E: presse@adcada.de  Original-Content von: adcada GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/130968\/4275907\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bentwisch (ots) &#8211; &#8222;Stirbt der Handel, stirbt die Innenstadt&#8220; ist die pr\u00e4gnante Kurzfassung von dem, was sich seit l\u00e4ngerer Zeit<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-283858","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283858","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=283858"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283858\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=283858"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=283858"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=283858"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}