{"id":284857,"date":"2019-06-04T12:07:20","date_gmt":"2019-06-04T12:07:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/vernetzung-in-der-regionalen-versorgung-macht-den-unterschied-wissenschaftskongress-alter-plus-3-praevention-rehabilitation-und-pflege-als-ganzes-denken-und-umsetzen\/"},"modified":"2019-06-04T12:07:20","modified_gmt":"2019-06-04T12:07:20","slug":"vernetzung-in-der-regionalen-versorgung-macht-den-unterschied-wissenschaftskongress-alter-plus-3-praevention-rehabilitation-und-pflege-als-ganzes-denken-und-umsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/vernetzung-in-der-regionalen-versorgung-macht-den-unterschied-wissenschaftskongress-alter-plus-3-praevention-rehabilitation-und-pflege-als-ganzes-denken-und-umsetzen\/","title":{"rendered":"Vernetzung in der regionalen Versorgung macht den Unterschied \/ \nWissenschaftskongress &#8222;Alter plus 3&#8220;: Pr\u00e4vention, Rehabilitation und Pflege als Ganzes denken und umsetzen"},"content":{"rendered":"<p>Stuttgart (ots) &#8211; &#8222;Wir k\u00f6nnen zeigen, dass es grundlegende  regionale Unterschiede gibt, was den Anteil geriatrischer  Patientinnen und Patienten angeht. Um einer m\u00f6glichen Unterversorgung entgegenzuwirken, sind differenzierte regionale Versorgungsangebote  zielf\u00fchrend&#8220;, fasst Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender  der AOK Baden-W\u00fcrttemberg zusammen.<!--more--> Der Wissenschaftskongress &#8222;Formel Zukunft &#8211; Alter plus 3&#8220; am Dienstag (04.06.2019) stellt die alternde  Gesellschaft in den Mittelpunkt. &#8222;Gerade in einer Gesellschaft des  langen Lebens m\u00fcssen wir weg vom K\u00e4stchendenken in Sektoren. Wir  brauchen vernetzte Versorgungskonzepte und den Mut neue Wege zu  gehen&#8220;, betont Hermann. &#8222;Gesundheitsversorgung geschieht vor Ort.  Zusammen mit unseren Partnern entwickeln wir vorhandene Strukturen  evidenzbasiert und systematisch ausgearbeitet weiter &#8211; das  funktioniert nicht mit zentralistischen Vorgaben aus Berlin.&#8220;     Der Heidelberger Psychologe und Gerontologe Professor Andreas  Kruse vom Institut f\u00fcr Gerontologie der Uni Heidelberg denkt  regional, vernetzt und patientenorientiert: &#8222;Das Individuum muss sich auf sein \u00c4lterwerden und Alter vorbereiten. Dies gilt mit Blick auf  alle Lebensbereiche, von der Gesundheit \u00fcber die soziale  Netzwerkbildung bis hin zur finanziellen Planung und zum Wohnen.&#8220;  Kruse stellte auf dem Stuttgarter Kongress ein &#8222;Positionspapier  Altern&#8220; vor, das die seelisch-geistige Entwicklung als lebenslangen  Prozess behandelt. Dabei st\u00fctzt sich Kruse auf eine qualitative  Befragung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AOK  Baden-W\u00fcrttemberg zu Aspekten der Versorgung \u00e4lterer Menschen. In  einem Mixed-Methods-Ansatz kombiniert die AOK Baden-W\u00fcrttemberg die  qualitativen Aussagen des Gerontologen Kruse mit den Ergebnissen  einer quantitativen forsa-Umfrage unter mehr als 500 Teilnehmern. Der gro\u00dfe Teil der Befragten erwartet von seiner Kranken- und  Pflegekasse, dass bestimmte Angebote auf die Bed\u00fcrfnisse \u00c4lterer  zugeschnitten sein sollten, zum Beispiel Beratung zur Bew\u00e4ltigung von Alltagsproblemen (72 %), Vermittlung von Facharztterminen oder  Pflegediensten (69 %) sowie Gesundheitskurse (70 %).     AOK-Vorstandschef Hermann sieht in die-sen Zahlen seinen Ansatz  best\u00e4tigt: &#8222;Wir k\u00f6nnen es uns nicht mehr leisten, die drei zentralen  Versorgungsbereiche und Angebote der Pr\u00e4vention, Rehabilitation und  Pflege separat zu denken und brauchen f\u00fcr fundierte Angebote, die in  eine gute Versorgungszukunft f\u00fchren, die wissenschaftlich basierte  Weiterentwicklung. Deshalb investiert die AOK Baden-W\u00fcrttemberg seit  Jahren in innovative Forschung und moderne, individuell und regional  f\u00fcr die Versicherten zugeschnittene Angebote.&#8220;     Auch Baden-W\u00fcrttembergs Sozial- und Integrationsminister Manne  Lucha stellt die Notwendigkeit der \u00dcberwindung der Sektoren  insbesondere auch f\u00fcr \u00e4ltere Menschen heraus: &#8222;Essenziell ist aus  meiner Sicht: Wir m\u00fcssen viel st\u00e4rker vom Patienten her, wir m\u00fcssen  verst\u00e4rkt regional und vernetzt denken &#8211; und wir m\u00fcssen noch mehr das Wissen und die Kompetenz aller handelnden Akteure nutzen. Unser Land  ist auch dank der AOK Baden-W\u00fcrttemberg hier bundesweit Vorreiter&#8220;,  so der Minister weiter. Bereits im Geriatriekonzept 2014 des Landes,  das unter anderem auch die AOK Baden-W\u00fcrttemberg mitentwickelt hatte, seien wohnortnah organisierte, ambulant vor station\u00e4r ausgerichtete,  eng miteinander vernetzte und durchg\u00e4ngig gestaltete  Versorgungsstrukturen zugrunde gelegt worden. &#8222;Pr\u00e4vention muss also  ebenso wie Akutmedizin, Pflege, Rehabilitation und Palliativmedizin  in unserem Land in die Versorgung geriatrischer Patienten mit  einbezogen sein.&#8220;     &#8222;Die Gesellschaft des langen Lebens ist l\u00e4ngst Realit\u00e4t&#8220;,  res\u00fcmiert AOK-Chef Hermann zum Stuttgarter Alterskongress. &#8222;Wir  befinden uns mitten in einer Entwicklung, die die gesamte  Gesellschaft umkrempelt &#8211; vom Arbeitsmarkt bis zum Rentensystem.  \u00dcberall sind passende L\u00f6sungen gefragt. Auf dem Gesundheits- und  Pflegesektor kennt diese niemand besser als die verantwortlichen  Akteure vor Ort.&#8220;    Pressekontakt: AOK Baden-W\u00fcrttemberg Pressestelle Presselstr. 19 70191 Stuttgart Telefon \t0711 2593 &#8211; 229 Telefax \t0711 2593 &#8211; 100  E-Mail \tpresse@bw.aok.de www.aok-bw-presse.de  Original-Content von: AOK Baden-W\u00fcrttemberg, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51195\/4288465\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stuttgart (ots) &#8211; &#8222;Wir k\u00f6nnen zeigen, dass es grundlegende regionale Unterschiede gibt, was den Anteil geriatrischer Patientinnen und Patienten angeht.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-284857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284857\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}