{"id":28615,"date":"2011-02-11T11:51:25","date_gmt":"2011-02-11T10:51:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=28615"},"modified":"2011-02-11T11:51:25","modified_gmt":"2011-02-11T10:51:25","slug":"universitatsklinikum-schleswig-holstein-erfullt-wirtschaftsplan-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/universitatsklinikum-schleswig-holstein-erfullt-wirtschaftsplan-2010\/","title":{"rendered":"Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein erf\u00fcllt Wirtschaftsplan 2010"},"content":{"rendered":"<h1><\/h1>\n<div>\n<p>Nachhaltiger Wachstumskurs unter schwierigsten Voraussetzungen<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Das Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein (<abbr>UKSH<\/abbr>) setzt seinen stabilen Wachstumskurs in schwierigsten Zeiten fort: \u201e<q>Wir sichern die universit\u00e4tsmedizinische Maximalversorgung f\u00fcr die Menschen im Land \u2013 erwiesenerma\u00dfen nachhaltig \u00f6konomisch<\/q>\u201c, sagt <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des <abbr>UKSH<\/abbr>.<!--more--><\/p>\n<\/div>\n<p>\u201e<q>Hohe Anerkennung verdienen unsere Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter f\u00fcr ihren hochmotivierten Einsatz, der es erm\u00f6glicht hat,  dass das <abbr>UKSH<\/abbr> im Gesch\u00e4ftsjahr 2010 operative St\u00e4rke zeigen konnte. Die Wachstums- und Ergebnisziele haben wir deutlich \u00fcbertroffen<\/q>\u201c, so Scholz weiter.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Logo des Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein (Quelle: UK S-H)\" longdesc=\"http:\/\/www-sh40.lr.landsh.de\/Gesundheit\/DE\/Schlaglichter\/2009\/logoUKSH.html?view=renderLongdescr\" src=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/cae\/servlet\/contentblob\/869864\/normal\/logoUKSH.jpg\" alt=\"Logo des Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein (Quelle: UK S-H)\" width=\"190\" height=\"70\" \/><\/p>\n<h3>Wirtschaftsplan erf\u00fcllt<\/h3>\n<p>Nach den Worten von Wissenschaftsminister Jost de Jager sei mit dem  vorgelegten Ergebnis der vom Klinik-Vorstand f\u00fcr 2010 aufgestellte  Wirtschaftsplan erf\u00fcllt und zugleich ein wesentliches Ziel eines  Kabinettsbeschlusses vom Juli 2007 umgesetzt. Damals hatte die  Landesregierung den Sanierungsmanager <abbr>Dr<\/abbr>. Carl Hermann  Schleifer verpflichtet, unter anderem mit der Vorgabe, die hohen  Defizite des Klinikums auszugleichen sowie Spielraum f\u00fcr Investitionen  zu schaffen. \u201e<q>Die schwarze Null ist unter den Bedingungen des Wirtschaftsplans 2010 erreicht worden<\/q>\u201c,  sagt de Jager. Wie in den Vorjahren sei eine R\u00fcckstellung f\u00fcr  Personalma\u00dfnahmen \u201evor die Klammer gezogen\u201c worden. Hinzugekommen sei im  Verlauf des Jahres 2010 eine K\u00fcrzung des Landeszuschusses in H\u00f6he von  5,4 Millionen Euro, die in das Ergebnis nicht einflie\u00dfen. \u201e<q>Damit ist das <abbr>UKSH<\/abbr> der 2007 beschriebenen Sanierungsleistung, das Defizit auszugleichen, sehr nahe gekommen<\/q>\u201c,  so der Minister. Nun gelte es, L\u00f6sungen f\u00fcr die Problemfelder  \u201eBilanzverlust\u201c und \u201eInvestitionsstau\u201c zu erreichen. Durch die K\u00fcrzungen  des Zuschusses infolge der dringend n\u00f6tigen Konsolidierung des  Landeshaushalts h\u00e4tten sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr das Klinikum  allerdings nochmals verschlechtert. De Jager dankte Vorstand und  Belegschaft des <abbr>UKSH<\/abbr> f\u00fcr die enorme Leistung und k\u00fcndigte  hinsichtlich der auch f\u00fcr die kommenden Jahre beschlossenen K\u00fcrzungen  einen engen Dialog zwischen Landesregierung und Klinikum an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Einfahrt des Universit\u00e4tsklinikums Schleswig-Holstein in L\u00fcbeck\" src=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/cae\/servlet\/contentblob\/583820\/normal\/ukshLuebeck.jpg\" alt=\"Einfahrt des Universit\u00e4tsklinikums Schleswig-Holstein in L\u00fcbeck\" width=\"280\" height=\"193\" \/>Die UK S-H in L\u00fcbeck.<br \/>\n\u201e<q>Verantwortlich f\u00fcr die Erf\u00fcllung des Sanierungsziels ist die  Fortsetzung einer Managementstrategie, die auf den konsequenten Ausbau  der vorhandenen Expertise der Universit\u00e4tsmedizin bei gleichzeitiger  Vernetzung mit station\u00e4ren und ambulanten Partnern in der Fl\u00e4che setzt  sowie die Qualit\u00e4t der Servicebereiche mit internationalem Know-How  bereichert<\/q>\u201c, sagt Staatssekret\u00e4rin <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Cordelia Andre\u00dfen, Aufsichtsratsvorsitzende des <abbr>UKSH<\/abbr>.  In 2010 griff auch die Umwandlung der 15 Verwaltungszentren in die drei  Managementzentren Kiel, L\u00fcbeck und das Campus\u00fcbergreifende  Diagnostikzentrum mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen.<\/p>\n<h3>2.500 Patienten mehr als im Vorjahr<\/h3>\n<p>In 2010 haben die  Spezialisten des <abbr>UKSH<\/abbr> 93.101 Patienten station\u00e4r versorgt \u2013 damit sind 2.500 Patienten mehr als im Vorjahr dem guten Ruf des <abbr>UKSH<\/abbr> gefolgt. Gleichzeitig konnten \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte die  Behandlungsqualit\u00e4t steigern und damit die Verweildauern senken. Die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dar\u00fcber hinaus durch den Abbau  von Urlaubsr\u00fcckstellungen und Verringerung von \u00dcberstunden wesentlich  zum positiven Ergebnis beigetragen. Gespart wurde au\u00dferdem durch  Neuregelungen in der Verg\u00fctung von Chefarztvertr\u00e4gen. Ebenso hat sich  der Aufwand von Beratungsleistungen gegen\u00fcber dem Vorjahr halbiert. Der  handelsrechtliche Fehlbetrag hat sich gegen\u00fcber dem Vorjahr um 800.000  Euro auf  minus 11,6 Millionen Euro verbessert. Erl\u00f6se aus  Teilprivatisierung sind in 2010, wie noch in 2009, nicht angefallen. Die  Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den  Tochtergesellschaften konnte gesteigert werden.<\/p>\n<h3>Steigerung der station\u00e4ren Leistungen<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Der modernste Computertomograph Schleswig-Holsteins in Aktion.\" src=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/cae\/servlet\/contentblob\/877546\/normal\/uksh_CT.jpg\" alt=\"Der modernste Computertomograph Schleswig-Holsteins in Aktion.\" width=\"280\" height=\"210\" \/>Der modernste Computertomograph Schleswig-Holsteins in Aktion. Foto: UK S-H<\/p>\n<p>Die station\u00e4ren Erl\u00f6se sind im Gesch\u00e4ftsjahr 2010 gegen\u00fcber 2009 um  25 Millionen Euro auf jetzt 447,6 Millionen Euro gestiegen. Das ist  vorrangig zur\u00fcckzuf\u00fchren auf eine Steigerung der Anzahl der Patienten um  mehr als 2.550  auf jetzt 93.101 Patienten (gegen\u00fcber 90.548 in 2009).  Gleichzeitig hat sich der durchschnittliche Schweregrad der Erkankung  von 1,46 auf jetzt 1,48 erh\u00f6ht. Die Effektiv-Gewichte , <abbr>d.h.<\/abbr> die Summe der einzelnen Schweregrade, sind sogar um 5.140 Punkte auf  jetzt 137.388 Punkte gestiegen. Gleichzeitig ist es gelungen, die  durchschnittlichen Verweildauern weiter von 7,0 Tagen auf 6,9 Tage zu  verringern.<\/p>\n<h3>Steigerung der ambulanten Leistungen<\/h3>\n<p>Die ambulanten Erl\u00f6se sind ebenfalls gegen\u00fcber dem Gesch\u00e4ftsjahr 2009  um rund 4,5 Millionen Euro gestiegen. Im Jahr 2009 wurden 56,5  Millionen Euro erzielt, im Jahr 2010 waren dies rund 61 Millionen Euro.  Nennenswert sind dabei insbesondere die Abrechnungen nach Paragraf 116 b  <abbr title=\"Sozialgesetzbuch\">SGB<\/abbr> V. Diese hochspezialisierten  Leistungen sowie Leistungen f\u00fcr Erkrankungen mit besonderen  Krankheitsverl\u00e4ufen haben zu einer Erl\u00f6ssteigerung von rund 2,6  Millionen Euro gegen\u00fcber 2009 gef\u00fchrt. Die Medikamentenabrechnungen  haben sich um rund 3,7 Millionen Euro gesteigert.<\/p>\n<h3>Personal<\/h3>\n<p>Der Personalaufwand umfasst alle Mitarbeiter des  Universit\u00e4tsklinikums Schleswig-Holstein inklusive der an die  Tochtergesellschaften abgeordneten Mitarbeiter. Die Steigerung gegen\u00fcber  2009 um 5,1 Millionen Euro (von 427,8 auf 432,9 Millionen Euro) betr\u00e4gt  lediglich 1,2 Prozent und ist damit im Rahmen geblieben. Grund f\u00fcr  diesen moderaten Kostenanstieg ist die Verringerung von R\u00fcckstellungen  f\u00fcr Urlaub sowie die Verringerung von \u00dcberstunden in H\u00f6he von insgesamt  2,7 Millionen Euro gegen\u00fcber dem Vorjahr. Es ist also gelungen, dass  sehr viel mehr Mitarbeiter im Berichtsjahr Ihren Urlaub vollst\u00e4ndig in  Anspruch genommen haben, als dies noch im Jahr 2009 der Fall war und  dies auch nicht durch vermehrte \u00dcberstunden ausgleichen mussten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Einer der 11 neuen Behandlungsr\u00e4ume. \u00a9 t\u00f6nies, schroeter, jansen freie Architekten GmBH\" src=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/cae\/servlet\/contentblob\/928818\/normal\/100805UkshEndoskopie.jpg\" alt=\"Einer der 11 neuen Behandlungsr\u00e4ume. \u00a9 t\u00f6nies, schroeter, jansen freie Architekten GmBH\" width=\"280\" height=\"210\" \/>Einer der 11 neuen Behandlungsr\u00e4ume. \u00a9 t\u00f6nies, schroeter, jansen freie Architekten GmBH<\/p>\n<h3>Wahlleistungen\/ Chefarztvertr\u00e4gen<\/h3>\n<p>Die Erl\u00f6se aus Wahlleistungen konnten insgesamt um rund 1,3 Millionen  Euro gesteigert werden. Hintergrund ist, dass aufgrund einer \u00c4nderung  des Hochschulgesetzes Schleswig-Holstein, frei werdende Stellen von  Abteilungsdirektoren im Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein \u00fcber  Chefarztvertr\u00e4gen besetzt werden k\u00f6nnen. Dies ist wirtschaftlich  g\u00fcnstiger als zuvor g\u00fcltige Vertragskonstellationen. Sukzessive erfolgt  jetzt ein Wechsel von privat\u00e4rztlichen Abrechnungen hin zu Leistungen,  die f\u00fcr das Universit\u00e4tsklinikum abgerechnet werden.<\/p>\n<p>&#8222;<q>Das Universit\u00e4tsklinikum hat sich in drei Jahren harter Arbeit  eine stabile Vertrauensposition gegen\u00fcber der Landesregierung zur\u00fcck  erobert. Ein wesentliches Element beim Abbau des Defizits von 16  Millionen Euro in nur drei Jahren hin zu einem positiven Ergebnis ist  der Sanierungstarifvertrag<\/q>\u201c, sagt <abbr title=\"Professor\">Prof.<\/abbr> Scholz. \u201e<q>Heute  geht es um die Entscheidung, ob wir unseren gemeinsamen Weg eines  nachhaltigen und profitablen Wachstums weiter gehen und unsere  F\u00fchrungsrolle als einziger Maximalversorger in Schleswig-Holstein  ausbauen wollen<\/q>&#8222;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltiger Wachstumskurs unter schwierigsten Voraussetzungen Das Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) setzt seinen stabilen Wachstumskurs in schwierigsten Zeiten fort: \u201eWir sichern die<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-28615","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28615"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28615\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}