{"id":287547,"date":"2019-07-15T14:19:04","date_gmt":"2019-07-15T14:19:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/verhaltener-blick-in-die-zukunft-aktuelles-umfrage-panel-in-der-finanzindustrie-zeigt-respekt-vor-dem-digitalen-wandel-studie-organisation-in-digitalen-zeiten-von-horn-company-und-banking\/"},"modified":"2019-07-15T14:19:04","modified_gmt":"2019-07-15T14:19:04","slug":"verhaltener-blick-in-die-zukunft-aktuelles-umfrage-panel-in-der-finanzindustrie-zeigt-respekt-vor-dem-digitalen-wandel-studie-organisation-in-digitalen-zeiten-von-horn-company-und-banking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/verhaltener-blick-in-die-zukunft-aktuelles-umfrage-panel-in-der-finanzindustrie-zeigt-respekt-vor-dem-digitalen-wandel-studie-organisation-in-digitalen-zeiten-von-horn-company-und-banking\/","title":{"rendered":"Verhaltener Blick in die Zukunft: Aktuelles Umfrage-Panel in der Finanzindustrie zeigt Respekt vor dem digitalen Wandel \/ Studie &#8222;Organisation in digitalen Zeiten&#8220; von Horn &amp; Company und BankingClub (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/c39c2421-64a1-4210-a8d5-af0467820bd2\/gro%C3%9F_2019-07-Studie-H&amp;C-StimmungInFS-Unternehmen.jpg\" \/><\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211;     &#8211; Nur ein Viertel der Befragten sieht das eigene Unternehmen       profitabel wachsend    &#8211; Tech-Giganten und etablierte Mitbewerber werden gleichsam als       Bedrohung gesehen    &#8211; Vorst\u00e4nde und F\u00fchrungskr\u00e4fte bereits optimistischer als       Mitarbeiter     Die Finanzindustrie begegnet der digitalen Transformation vielfach mit Skepsis.<!--more--> Dies ergibt eine aktuelle Panel-Befragung von \u00fcber 800  Besch\u00e4ftigten innerhalb des Finanzsektors, die von der  Unternehmensberatung Horn &amp; Company Financial Services und dem  Banking-Club seit Mai 2019 regelm\u00e4\u00dfig erhoben wird.     Die Teilnehmer der Befragung decken ein breites Spektrum der  Financial-Services-Industrie ab und stammen aus den drei klassischen  S\u00e4ulen des Bankgesch\u00e4ftes &#8211; Privatbanken, Sparkassen und  Genossenschaftsbanken &#8211; sowie aus den Bereichen Versicherungen,  Spezialinstitute und Fintechs. Das Verh\u00e4ltnis zwischen  &#8222;Mitarbeitern\/Sachbearbeitern&#8220; auf der einen Seite (40 Prozent),  F\u00fchrungskr\u00e4ften (50 Prozent) und Gesch\u00e4ftsleitern (10 Prozent) auf  der anderen Seite erlaubt die Ableitung eines differenzierten  Stimmungsbildes auf mehreren Ebenen.      &#8222;Der hohe Zuspruch des neuen Panels innerhalb des zweiw\u00f6chigen  Befragungszeitraums zeigt uns die hohe Relevanz des Themas  Digitalisierung innerhalb der Branche&#8220;, so Dr. Alexander  Bethke-Jaenicke, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Partner von Horn &amp; Company  Financial Services. &#8222;Die Ergebnisse offenbaren aber auch die  Herausforderungen, denen sich die Branche aktuell stellen muss&#8220;, so  Dr. Bethke-Jaenicke weiter.     Stimmung bei den Mitarbeitern in Banken und Versicherungen eher  verhalten \/\/ Verunsicherung bei Mitarbeitern von Privatbanken und  Sparkassen sp\u00fcrbar:      R\u00fcckl\u00e4ufige Ertr\u00e4ge, Sparanstrengungen auf der Personal- und  Sachkostenseite und d\u00fcstere Zukunftsperspektiven f\u00fcr die  Finanzbranche hinterlassen Spuren bei der Stimmung der Befragten. Im  Rahmen des neuen H&amp;C-Stimmungsbarometers wurden die Teilnehmer nach  der aktuellen Stimmung in Ihrem Unternehmen gefragt. Auf einer Skala  von 1 (&#8222;sehr gut&#8220;) bis 6 (&#8222;sehr schlecht&#8220;) wird diese im Mittel mit  einer &#8222;3 bis 4&#8220; beschrieben. Durchschnittlich negativer f\u00e4llt das  Urteil der Befrag-ten aus Sparkassen (\u00d8 3,7) und Privatbanken (\u00d8 3,8) aus. Und dies obwohl die Erhebung bereits vor der Kommunikation zum  Einsparprogramm der Deutschen Bank stattgefunden hat. Fintechs und  Insurtechs bewerten die Stimmung in ihren Unternehmen hingegen mit  einer Durchschnittsnote von 2,2 deutlich positiver. Die Grundstimmung bei den klassischen Branchenvertretern kann aber bestenfalls als  &#8222;verhalten&#8220; angesehen werden.     Finanzindustrie sch\u00e4tzt eigenen wirtschaftlichen Erfolg nur  bedingt positiv ein \/\/ Lediglich ein Viertel der Unternehmen wachsen  nach Einsch\u00e4tzung ihrer Mitarbeiter profitabel:      Die aktuelle betriebswirtschaftliche Lage des eigenen Unternehmens wird nur von 25 Prozent der Befragten uneingeschr\u00e4nkt mit gut  beurteilt. Weitere 57 Prozent ordnen sich zwar noch den erfolgreichen Unternehmen zu, da sie es aktuell schaffen, sich im Wettbewerb durch  Effizienzsteigerungen zumindest zu behaupten; nach einem  ausschlie\u00dflich positiven Blick in die Zukunft klingt dies aber nicht. Hier ist Handlungsbedarf bez\u00fcglich der Suche nach Wachstumsstrategien zu erkennen, um in einer sich schnell ver\u00e4ndernden Umwelt zu  bestehen.     Gefahr droht von zwei Seiten \/\/ Tech-Giganten und bisherige  Wettbewerber werden gleicherma\u00dfen als Bedrohung gesehen:      Die Teilnehmer der Panelumfrage sp\u00fcren zunehmenden Wettbewerb und  sehen ihre Unternehmen vor allem durch drei Gruppen bedroht:  Tech-Giganten wie Apple und Google, werden mit 60 Prozent von den  meisten Befragten als Gefahr betrachtet. Interessant sind die Pl\u00e4tze  2 und 3 der gef\u00e4hrlichsten Wettbewerber, die zu 59 Prozent in  direkten Wettbewerbern und zu 52 Prozent in anderen  Finanzdienstleistern bzw. Vermittlern gesehen werden, also in  Wettbewerbern, die es in Teilen auch schon vor der Digitalisierung  gegeben hat. Es wird eher bef\u00fcrchtet, dass sich bestehende  Wettbewerber durch die Digitalisierung Vorteile erarbeiten, als dass  neue Herausforderer wie Fin-techs\/Insurtechs (46 Prozent sehen diese  als Gefahr an) oder neue \u00d6kosysteme, \u00fcber die sich mehrere  Disruptoren zusammenschlie\u00dfen (38 Prozent sehen dies als Gefahr an)  zur Gefahr f\u00fcr das eigene Unternehmen werden.     F\u00fchrungskr\u00e4fte d\u00fcrfen ihre &#8222;Mannschaften nicht vergessen&#8220; \/\/  Zuversicht bez\u00fcglich der digitalen Zukunft bei F\u00fchrungskr\u00e4ften h\u00f6her  als bei Nicht-F\u00fchrungskr\u00e4ften:      Die Ver\u00e4nderungsprozesse im Rahmen der Digitalisierung der  Finanzindustrie sind &#8222;top-down-getrieben&#8220; und werden aktuell noch  st\u00e4rker vom Management in die Organisation getragen. Dies spiegelt  sich auch in den Befragungsergebnissen wider, die bez\u00fcglich der  Einsch\u00e4tzung der digitalen Zukunft der Unternehmen ein teilweise  differenziertes Bild je nach Position des Befragten ergeben:  Betrachtet man die Gruppe der befragten Vorst\u00e4nde, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer  und leitenden Angestellten, so \u00e4u\u00dfern sich bereits \u00fcber 86% positiv  oder verhalten optimistisch bez\u00fcglich der digitalen Zukunft ihres  Unternehmens. Dahingegen blicken noch fast ein Viertel der  Nicht-F\u00fchrungskr\u00e4fte &#8211; in der Studie differenziert benannt als  Mitarbeiter, Spezialisten und Sachbearbeiter &#8211; pessimistischer in die Zukunft. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Management bei den  anstehenden Herausforderungen ihre Mitarbeiter weiter von den Chancen der Digitalisierung \u00fcberzeugen muss und eine enge kommunikative  Begleitung des Transformationsprozesses erforderlich ist. Vielleicht  zeigt sich aber in den Ergebnissen auch, dass die Digitalisierung den Arbeitsalltag der Mitarbeiter nachhaltig ver\u00e4ndert. Dies sch\u00fcrt bei  den Mitarbeitern \u00c4ngste &#8211; von der Ver\u00e4nderung des eigenen  T\u00e4tigkeitsschwerpunkts bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes.     Unternehmen haben noch viel vor sich \/\/ Digitale Zukunft wird  verhalten optimistisch gesehen &#8211; Weg ist f\u00fcr viele noch weit:      Die Finanzindustrie sp\u00fcrt die Dimension des digitalen  Transformationsprozesses und ist sich den damit verbunden gro\u00dfen  Herausforderungen bewusst. Aktuell f\u00fchlen sich knapp ein F\u00fcnftel der  Befragten von diesem Prozess abgekoppelt oder so weit im  Hintertreffen, dass sie gro\u00dfe Schwierigkeiten bef\u00fcrchten, wenn nicht  schnell ein Umdenken in ihren Unternehmen erfolgt. Die klare  Mehrheit, rund zwei Drittel der Befragten, sehen bei ihren  Unternehmen bereits erste Schritte in die richtige Richtung, aber  auch noch eine lange Wegstrecke und viel Handlungsbedarf vor sich  liegen. Dieser Handlungsbedarf wird durch die Geschwindigkeit des  digitalen Fortschritts immer gr\u00f6\u00dfer und dr\u00e4ngender. Nur etwa 15  Prozent der Befragten sehen sich und ihr Unternehmen in Bezug auf die digitale Transformation schon n\u00e4her am Ziel und damit gut f\u00fcr eine  digitale Zukunft aufgestellt.     \u00dcber die Umfrage: Die Unternehmensberatung Horn &amp; Company mit  Branchenfokus auf Financial Services befragt gemeinsam mit dem  BANKINGCLUB regelm\u00e4\u00dfig F\u00fchrungskr\u00e4fte und Mitarbeiter aus der  Finanzindustrie zur aktuellen Marktentwicklung und ihrer Einsch\u00e4tzung zu Schwerpunktthemen, die die Industrie aktuell bewegt. Die Umfragen  umfassen neben immer wiederkehrenden Fragen (Panel-View) zur  aktuellen Lage, die die Entwicklung der Einsch\u00e4tzungen der Befragten  \u00fcber die Zeit hinweg erm\u00f6glicht, einen jeweils wechselnden  Fragenkatalog zu einem Schwerpunktthema mit hoher aktueller Relevanz. Die Umfrage wurde zum ersten Mal im Mai 2019 durchgef\u00fchrt und wird  zweimal pro Jahr erhoben. Die vollst\u00e4ndigen Studienergebnisse k\u00f6nnen  bei Horn &amp; Company Financial Services bestellt werden.    Pressekontakt: Irma Drews, Leitung Kommunikation und Marketing, Horn &amp; Company Kaistra\u00dfe 20 | Medienhafen | 40221 D\u00fcsseldorf  mobil +49 162 2726 040 | fon +49 211 302726 0  |   Irma.Drews@horn-company.de  Original-Content von: Horn &amp; Company Financial Services GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/135298\/4323741\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; &#8211; Nur ein Viertel der Befragten sieht das eigene Unternehmen profitabel wachsend &#8211; Tech-Giganten und etablierte Mitbewerber<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-287547","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=287547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287547\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=287547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=287547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=287547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}