{"id":288495,"date":"2019-07-25T15:36:16","date_gmt":"2019-07-25T15:36:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/neue-gesichtspunkte-der-alster-terrain-kg-zum-bodenrecht\/"},"modified":"2019-07-25T15:36:16","modified_gmt":"2019-07-25T15:36:16","slug":"neue-gesichtspunkte-der-alster-terrain-kg-zum-bodenrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neue-gesichtspunkte-der-alster-terrain-kg-zum-bodenrecht\/","title":{"rendered":"Neue Gesichtspunkte der Alster-Terrain KG zum Bodenrecht"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Das Problem der Wohnungsknappheit hat diverse  Ursachen. Welche L\u00f6sungsans\u00e4tze eine Ver\u00e4nderung des Bodenrechts  bieten, zeigen die \u00dcberlegungen der Alster Terrain KG.     Es besteht Einigkeit dar\u00fcber, dass die Wohnnachfrage deutlich  h\u00f6her ist als das Angebot, und dass die Wohnungsnachfrage weiter  steigen wird und sich das Problem weiter zuspitzt.<!--more--> L\u00f6sungen m\u00fcssen  her und zwar so schnell wie m\u00f6glich.     Weitgehende Einigkeit besteht auch dar\u00fcber, dass zu wenig Bauland  eines der gr\u00f6\u00dften Hindernisse ist, den besonders dringenden  Nachfrage\u00fcberhang nach bezahlbarem Wohnungsbau zu beseitigen. Bei  einer Sonderumfrage des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW  \u00e4u\u00dferten einerseits fast 90% der befragten Wohnungsunternehmen, dass  sie in den n\u00e4chsten ein bis zwei Jahren in den Neubau von Wohnungen  investieren wollen. Gleichzeitig \u00e4u\u00dferten ca. 65% der Befragten, dass in ihrem Marktumfeld nicht ausreichend Bauland zur Verf\u00fcgung steht  und ca. 60% bezeichneten diesen Umstand als das gr\u00f6\u00dfte Hemmnis f\u00fcr  den Wohnungsneubau.     Die \u00dcberlegungen der Alster-Terrain KG setzen genau hier an und  sehen in einer Ver\u00e4nderung des Erbbaurechts und der  Grundst\u00fccksbesteuerung L\u00f6sungsans\u00e4tze, w\u00e4hrend sie den Enteignungs-  und Verstaatlichungsgedanken im Immobilienbereich sehr kritisch  sehen.     Das Erbbaurecht sollte modernisiert werden     Der Bodenknappheit ist nicht nur durch Verkauf von Baugrundst\u00fccken sondern auch durch Erbbaubaurechte entgegenzuwirken. Aus Sicht der  Alster Terrain KG spricht u. a. unter dem Aspekt der Gerechtigkeit  und der Wirtschaftlichkeit vieles daf\u00fcr, Grund und Boden der  \u00f6ffentlichen Hand in geeigneten F\u00e4llen nicht mehr zu verkaufen  sondern im Erbbaurecht zu vergeben.     Aufgrund der aktuellen Handhabung des Erbbaurechts gibt es  allerdings sehr gute Gr\u00fcnde, warum die Wohnungswirtschaft und auch  viele andere Menschen eine solche L\u00f6sung der Bodenfrage als  hochproblematisch ansehen:     Ein Problem ist, dass bei Ablauf der vereinbarten Zeit die vom  Bodennutzer auf eigene Kosten errichteten Baulichkeiten zu einem  stark reduzierten Geldbetrag an den Ausgeber des Bodens fallen  (ungerechtes Heimfallrecht). Dieses Problem ist zu l\u00f6sen, indem  staatlichen Erbbaurechts-Ausgebern vorgeschrieben wird, im Heimfall  den Bauherrn den Geb\u00e4udewert zu 100% zu erstatten.     Baulandknappheit erh\u00f6ht sich durch Fehlbesteuerung und Inflation     \u00dcberall wird gefordert, dass Bodenbesitzer, die nicht selber bauen wollen, verpflichtet werden m\u00fcssten, ihren Boden zu ver\u00e4u\u00dfern.     Aus steuerlichen und inflation\u00e4ren Gr\u00fcnden wirkt sich der Verkauf  des Bodens unter gegebenen Bedingungen jedoch nicht selten ung\u00fcnstig  aus.     Der Bundesfinanzhof hat es f\u00fcr richtig gehalten, diejenigen, die  gelegentlich Bauland verkaufen als &#8222;Grundst\u00fccksh\u00e4ndler&#8220; einzustufen  mit der Konsequenz, das Gewerbe- und Einkommensteuern f\u00e4llig werden.  Diese k\u00f6nnen bis zu ann\u00e4hernd zwei Drittel des erzielten Kaufpreises  ausmachen und somit den Verkauf von Grundst\u00fccken zur Fehlentscheidung werden lassen.     Dar\u00fcber hinaus erweist sich unser Geldsystem als derart fragil,  dass auch aus diesem Grunde ein irrationales Verhalten erwartet  w\u00fcrde, wenn man meint, ein Eigent\u00fcmer von Bauland sei gut beraten,  dieses Verm\u00f6gen durch einen Verkauf umzuwandeln, um das erzielte Geld dann beispielsweise in Staatsanleihen, Lebensversicherungen oder  \u00e4hnlichen Geldanlagen zu investieren.     Bekanntlich hat man bei dem derzeit sogenannten Fiat-Geldsystem  Geld aus dem Nichts gesch\u00f6pft, so da\u00df auf der Hand liegt, da\u00df alles,  was Geldverm\u00f6gensanlagen nahesteht, mittel- und langfristig einem  erheblichen Wertverlust ausgesetzt sein kann.     Gerade Besitzer von Immobilien, von Wald und von Grund und Boden  sind gewohnt, in Generationen zu denken und nicht an einem  kurzfristigen Profit, der sich durch \u00fcberhitzte Preise in  Zeitpunkten, wie dies jetzt der Fall ist, erzielen lassen.     L\u00f6sungsans\u00e4tze sieht die Alster-Terrain zum einen darin, die  rigide und schwer nachvollziehbare Rechtsprechung des  Bundesfinanzhofes, mit der ein gro\u00dfer Teil der Verk\u00e4ufer von  Grundbesitz zu H\u00e4ndlern umfunktioniert werden, fallen zu lassen. Zum  zweiten w\u00fcrde Bauland dann mobilisiert werden, wenn dessen Verkauf  grunds\u00e4tzlich von Steuerbelastungen befreit wird (soweit es sich  jedenfalls um Privat- und nicht um Betriebsverm\u00f6gen handelt).     Weitere Informationen finden sich unter: http:\/\/ots.de\/4XU0A0    Pressekontakt: ALSTER-TERRAIN Bau- und Grundst\u00fccks GmbH &amp; Co. KG Abteilung Presse Herbert-Weichmann-Stra\u00dfe 67  22085 Hamburg  Tel.: 040\/22 72 66-0 E-Mail: mail@alsterterrain.de Web: http:\/\/www.alsterterrain.de\/ https:\/\/www.competence-site.de\/alster-terrain\/  Original-Content von: ALSTER-TERRAIN Bau- und Grundst\u00fccks GmbH &amp; Co. KG, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/134148\/4332755\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Das Problem der Wohnungsknappheit hat diverse Ursachen. 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