{"id":2886,"date":"2006-09-25T09:56:14","date_gmt":"2006-09-25T09:56:14","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2786"},"modified":"2006-09-25T09:56:14","modified_gmt":"2006-09-25T09:56:14","slug":"bildungslandschleswigholstein__fitfrdiezukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bildungslandschleswigholstein__fitfrdiezukunft\/","title":{"rendered":"BILDUNGSLANDSCHLESWIGHOLSTEIN &#8211; FITF\u00dcRDIEZUKUNFT"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"BildungslandSH\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/BildungslandSH.jpg\" alt=\"BildungslandSH\" \/><br \/>\nBildungsland SchleswigHolstein: Fit f\u00fcr die Zukunft <\/p>\n<p>Bildung ist der Schl\u00fcssel zur Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung junger Menschen. Eine gute Schulbildung sichert die Qualifikation f\u00fcr Ausbildung, Studium und Beruf. Sie ist die Voraussetzung f\u00fcr die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Eine optimale Bildungspolitik sichert die Zukunftsf\u00e4higkeit des Standortes SchleswigHolstein national und international. Deshalb ist Bildung ein Kernbereich christdemokratischer Politik. <!--more-->Verantwortungsbewusste Bildungspolitik muss die Voraussetzungen f\u00fcr eine Gesellschaft der Chancen schaffen: Berufliches Fortkommen, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an politischer Willensbildung gehen eng mit einer Bildungspolitik einher, die es jedem herkunftsunabh\u00e4ngig erm\u00f6glicht, einzig nach seinen Leistungen, Neigungen und seiner Begabung gef\u00f6rdert zu werden. <\/p>\n<p>\u00dcber den Erziehungsauftrag des Elternhauses hinaus gewinnt der Auftrag f\u00fcr Erziehung und Betreuung in Schulen und Kindertagesst\u00e4tten an Bedeutung. Der Bildungsauftrag der Schule ist ausgerichtet an den im Grundgesetz verankerten Menschenrechten und den sie begr\u00fcndenden christlichen und humanistischen Wertvorstellungen. <\/p>\n<p>Die CDU setzt sich daf\u00fcr ein, dass Lehrerinnen und Lehrer sowie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in den schleswigholsteinischen Schulen christliche Symbole tragen d\u00fcrfen, um damit ein religi\u00f6ses Bekenntnis zum christlichen Glauben zum Ausdruck bringen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Schulen in SchleswigHolstein: Kooperation verbessern &#8211; Durchl\u00e4ssigkeit erh\u00f6hen &#8211; Leistung fordern <\/p>\n<p>Ziel der CDU ist es die Bildungsqualit\u00e4t in SchleswigHolstein zu verbessern. Dies wird durch den Erhalt und die Weiterentwicklung eines leistungsdifferenzierten Schulsystems, das sich an den F\u00e4higkeiten und Potenzialen der Sch\u00fcler orientiert, sichergestellt. <br \/>\nDie Erfolgsbilanz der CDU nach einem Jahr Regierungsverantwortung: <br \/>\nDie Ausformulierung des Bildungsauftrages f\u00fcr die Kindertagesst\u00e4tten und die verpflichtende Zusammenarbeit von Kindertagesst\u00e4tten und Grundschulen, verbessert die Startchancen bei der Einschulung. <br \/>\nDie fr\u00fchzeitige Sprachstandserfassung und eine verpflichtende Sprachf\u00f6rderung vor Schulbeginn sichern ausreichende Deutschkenntnisse vor Eintritt in die Grundschule f\u00fcr alle Kinder. <\/p>\n<p>Die sofortige Einf\u00fchrung von Englisch an Grundschulen als Unterrichtsfach ab der dritten Klasse f\u00f6rdert fr\u00fchzeitig das sprachliche Leistungspotenzial der Kinder. <br \/>\nDie Einf\u00fchrung der Profiloberstufe gew\u00e4hrleistet eine umfassende Allgemeinbildung und ist die Voraussetzung f\u00fcr ein erfolgreiches Studium. <br \/>\nSch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen k\u00fcnftig ihr Abitur nach 12 Jahren ablegen und somit endlich im nationalen und internationalen Vergleich bestehen. <br \/>\nDie Entwicklung von Beruflichen Schulen zu weitgehend selbstst\u00e4ndigen Berufsbildungsund Dienstleistungszentren verbessert die Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft. <\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung zentraler Abschlusspr\u00fcfungen und Vergleichsarbeiten an allen Schularten sichert die Vergleichbarkeit von Leistungen und f\u00fchrt zum Qualit\u00e4tswettbewerb unserer Schulen. <br \/>\nDeutschsprachiger Islamunterricht tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich zur Integration und Identit\u00e4tsentwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Muslimischem Glauben bei. <br \/>\nDie Ver\u00f6ffentlichung von Schulportr\u00e4ts im Internet erm\u00f6glicht eine transparente Darstellung der unterschiedlichen Bildungsangebote und dient den Eltern als Orientierungshilfe bei der Wahl der Schule f\u00fcr ihre Kinder. <br \/>\nDer qualitative Wettbewerb der Schulen untereinander wird erh\u00f6ht durch die Aufhebung der Schuleinzugsbereiche und die Erleichterung der Gr\u00fcndung und Ausweitung von Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft. <br \/>\nDie Korrektur der Ausbildungsstruktur innerhalb der zweiten Phase der Lehrerausbildung f\u00fchrt die voneinander abgekoppelten praktischen Unterrichtsteile und theoretischen Ausbildungsmodule wieder st\u00e4rker zusammen. <br \/>\nSchulen st\u00e4rken durch flexible Schulentwicklung <\/p>\n<p>Ziel der CDU SchleswigHolstein ist die bestm\u00f6gliche individuelle F\u00f6rderung der einzelnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Dies ist durch Verbesserung der Unterrichtsqualit\u00e4t bei Erhalt und Weiterentwicklung des gegliederten Schulwesens in SchleswigHolstein m\u00f6glich. Hierf\u00fcr ist eine gr\u00f6\u00dfere Eigenverantwortung der Schulen erforderlich. Die CDU unterst\u00fctzt es deshalb, wenn die Zust\u00e4ndigkeiten der Schulen bei organisatorischen, personellen und p\u00e4dagogischen Entscheidungen ausgeweitet werden. <br \/>\nDie CDU SchleswigHolstein tritt f\u00fcr eine differenzierte Bildung ein, die Kinder und Jugendliche nach ihren F\u00e4higkeiten f\u00f6rdert und zu qualifizierten Schulabschl\u00fcssen f\u00fchrt. Deshalb muss innerhalb des gegliederten Systems die &#8222;Durchl\u00e4ssigkeit&#8220; deutlich erh\u00f6ht werden, um leistungsmotivierten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern den Wechsel in die n\u00e4chsth\u00f6here Schulart zu erleichtern. <br \/>\nDie CDU SchleswigHolstein will die gro\u00dfe Anzahl von R\u00fcckstufungen und Wiederholungen an den Schulen in unserem Land deutlich reduzieren. Deshalb soll der \u00dcbergang von der Grundschule zur weiterf\u00fchrenden Schule auf fundierten Schul\u00fcbergangsempfehlungen basieren. <\/p>\n<p>Klassenwiederholungen sollen u. a. durch individuelle F\u00f6rderung, erweiterte M\u00f6glichkeiten der Nachpr\u00fcfung und durch Versetzen auf Probe m\u00f6glichst vermieden werden. Daf\u00fcr m\u00fcssen auch zuk\u00fcnftig ausreichende Mittel aus dem F\u00f6rderfonds des Landes SchleswigHolstein f\u00fcr alle Schularten zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Dar\u00fcber hinaus sollte die Einrichtung von Sommerschulen gepr\u00fcft werden. <br \/>\nDie CDU SchleswigHolstein lehnt die Gemeinschaftsschule als weitere Regelschulart ab. Die CDU steht aber dazu &#8211; wie im Koalitionsvertrag vereinbart &#8211; dass Gemeinschaftsschulen auf Antrag des Schultr\u00e4gers lediglich als Angebotsschulen eingerichtet werden k\u00f6nnen. <br \/>\nWir wissen, dass sich unsere Schullandschaft allein aus demographischen Gr\u00fcnden ver\u00e4ndern wird. Auch wollen wir einen dauerhaften Schulfrieden f\u00fcr SchleswigHolstein. Deswegen sind wir bereit mit unserem Koalitionspartner alternativ \u00fcber die Regionalschule zu verhandeln. Aufbauend auf einer gemeinsamen Orientierungsstufe wird sie auf differenzierten Wegen zu Hauptund Realschulabschluss f\u00fchren. <\/p>\n<p>Die Einrichtung weiterer offener Ganztagschulen wird auch in den kommenden Jahren fortgesetzt. Damit tr\u00e4gt die CDU dem zunehmenden Wunsch berufst\u00e4tiger Eltern und Alleinerziehender nach einer Betreuung \u00fcber die Unterrichtszeit hinaus Rechnung. <br \/>\nDie Organisation der Schultr\u00e4gerschaft bleibt weitestgehend in der Entscheidung der kommunalen Ebene, insbesondere soll die Vorgabe der Verwaltungsstrukturreform nicht zwingend auf Schulverb\u00e4nde angewandt werden. <br \/>\nF\u00f6rdern und Fordern in allen Schularten <br \/>\nF\u00fcr die CDU SchleswigHolstein steht der Bildungsund Erziehungsauftrag in einer Gesamtverantwortung von Schule und Elternhaus. Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass Schulen gemeinsam mit Eltern F\u00f6rderkonzepte entwickeln, welche die Eigenverantwortung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sowie Eltern f\u00fcr den Lernfortschritt st\u00e4rkt. Dar\u00fcber hinaus h\u00e4lt es die CDU f\u00fcr wichtig, dass auch das Arbeitsund Sozialverhalten Einzug in die Leistungsbewertung zum jeweiligen Halbjahresende h\u00e4lt. Durch die eigenst\u00e4ndige Benotung wird die besondere Stellung dieser Werte hervorgehoben. <\/p>\n<p>Jede Schule muss \u00fcber einen Ansprechpartner verf\u00fcgen, dessen Aufgabe es ist, begabte und hochbegabte Kinder zu erkennen und zu begleiten. Dabei sollen neben den kognitiven F\u00e4higkeiten dieser Kinder auch die Kreativit\u00e4t, sowie die emotionale und soziale Entwicklung gef\u00f6rdert werden. Daf\u00fcr ist es notwendig, dass die Lehrerausbildung Qualifikationsm\u00f6glichkeiten beinhaltet, die die Diagnosef\u00e4higkeit zur Erkennung von (Hoch)Begabungen erm\u00f6glicht. Es gilt, passgenaue Angebote f\u00fcr alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu machen. <br \/>\nIn einer globalen Welt ist die Fremdsprachenkompetenz ein Schl\u00fcssel zum beruflichen Erfolg. Die CDU setzt sich daf\u00fcr ein, das Fremdsprachenangebot an allen Schulen in SchleswigHolstein weiter auszubauen. <br \/>\nFr\u00fchkindliche Bildung Die CDU setzt sich f\u00fcr eine weitere Konkretisierung des Bildungsauftrages von Kindertagesst\u00e4tten ein. Dazu geh\u00f6rt eine spezifische Vorbereitung auf die Schule. Um das zu erreichen, sollen die Kinder im letzten Kindertagesst\u00e4ttenjahr vermehrt zu Jahrgangsgruppen zusammengef\u00fchrt werden. In diesen Gruppen sollen spielerisch erste Erkenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen erlangt werden. Begegnungen mit den Naturwissenschaften und der Technik geh\u00f6ren ebenso dazu wie eine gr\u00fcndliche Schulung der Motorik. Um m\u00f6glichst allen Kindern die M\u00f6glichkeit der Vorbereitung auf die Grundschule zu geben, setzt sich die CDU SchleswigHolstein f\u00fcr die mittelfristige Einf\u00fchrung des kostenfreien letzten Kindertagesst\u00e4ttenjahres ein. <\/p>\n<p>Grundschulen <\/p>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr eine fr\u00fchestm\u00f6gliche Einschulung der Kinder ein. Ziel muss es sein, dass alle Kinder, die im Kalenderjahr sechs Jahre werden, in dem Jahr eingeschult werden. Dar\u00fcber hinaus ist die bisherige Praxis zur Einschulung im Alter von f\u00fcnf Jahren zu vereinfachen. <br \/>\nDie CDU h\u00e4lt an der 4j\u00e4hrigen Grundschulzeit fest und tritt f\u00fcr eine eindeutige Benotung aller Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ab der zweiten Klasse ein. Die CDU steht zu ihrem Ziel eine Unterrichtsgarantie auf der Grundlage der Stundentafel zu gew\u00e4hrleisten. Die Umsetzung der Stundentafel einschlie\u00dflich der F\u00f6rderstunden ist f\u00fcr uns die Basis einer verl\u00e4sslichen Halbtagsgrundschule. <br \/>\nUm kleine Grundschulstandorte wohnortnah erhalten zu k\u00f6nnen, unterst\u00fctzen wir flexible Leitungsund Schultr\u00e4gerstrukturen. <br \/>\nHauptschulen <\/p>\n<p>Hauptschulen bed\u00fcrfen der besonderen F\u00f6rderung, um ihre Existenz als eine S\u00e4ule unseres gegliederten Schulwesens zu sichern. Eine angemessene personelle Versorgung und die Sicherstellung einer engen Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft muss gew\u00e4hrleistet werden. Das arbeitsweltund berufsbezogene Profil der Hauptschule ist weiter auszubauen. Und dar\u00fcber hinaus muss der praxisorientierte Unterricht eine Verst\u00e4rkung erfahren. Die flexible Ausgangsphase soll auch durch das Angebot eines 10. Schuljahres gew\u00e4hrleisten, dass m\u00f6glichst alle Hauptsch\u00fclerinnen und Hauptsch\u00fcler einen Abschluss erreichen. Als ein weiteres Instrument mit dem Ziel des Abschlusses f\u00fcr alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler muss die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe f\u00fcr beide Seiten verpflichtend ausgebaut werden. Mit Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern ist die Zusammenarbeit anzustreben. <br \/>\nRealschulen <\/p>\n<p>Realschulen vermitteln Qualifikationen sowohl f\u00fcr eine Berufsausbildung mit gesteigerten Anforderungen als auch f\u00fcr weitere Bildungswege. Die CDU spricht sich f\u00fcr die konsequente qualitative Weiterentwicklung des Fachunterrichts bei gleichzeitiger Verbesserung der Methodenund Sozialkompetenz f\u00fcr alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus. <\/p>\n<p>Gymnasien Ziel der Ausbildungen an Gymnasien ist die allgemeine Studierf\u00e4higkeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei gleichzeitiger F\u00f6rderung hoher sozialer Kompetenz. Deshalb ist es notwendig, die bereits auf den Weg gebrachten Ver\u00e4nderungen konsequent weiter zu entwickeln (z.B. Profiloberstufe, G 8). <br \/>\nUm den F\u00e4higkeiten von begabten und hochbegabten Kindern entsprechen zu k\u00f6nnen, wollen wir ein Gymnasium f\u00fcr Hochbegabte einrichten. Dieses Vorhaben kann nur mit der Beteiligung der schleswigholsteinischen Wirtschaft gelingen. <br \/>\nF\u00f6rderzentren\/Sonderschulen <br \/>\nDie CDU setzt sich f\u00fcr den Erhalt und die qualitative Weiterentwicklung der F\u00f6rderzentren\/Sonderschulen mit eigenst\u00e4ndigen Klassen sowie der sonderp\u00e4dagogischen Kompetenz ein. Deshalb bef\u00fcrworten wir den Erhalt der wohnortnahen Schulstandorte der F\u00f6rderzentren mit dem F\u00f6rderschwerpunkt &#8222;Lernen&#8220; und eine angemessene personelle Versorgung. Gezielte F\u00f6rderma\u00dfnahmen f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit dem F\u00f6rderschwerpunkt &#8222;soziale und emotionale Entwicklung&#8220; sind auszubilden. <\/p>\n<p>Ausbildungsoption f\u00fcr alle Jugendlichen <\/p>\n<p>Die CDU SchleswigHolstein will erreichen, dass m\u00f6glichst alle Jugendlichen eine Berufsausbildung absolvieren. Sie wird daher die Eigenverantwortung der jungen Menschen f\u00f6rdern sowie die Ausbildungsreife sicherstellen und mit dem Schulabschluss bescheinigen. <br \/>\nQualifizierung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Daher ist Berufsausbildung eine gemeinsame Aufgabe von Staat und Wirtschaft. Die CDU steht weiterhin zu der anerkannten dualen Berufsausbildung. <br \/>\nDie Bem\u00fchungen Jugendlichen im unmittelbaren Anschluss an die Schule den Start in eine Ausbildung zu bieten, m\u00fcssen verst\u00e4rkt werden. Nicht vermittlungsf\u00e4hige Jugendliche d\u00fcrfen nach dem Schulabschluss nicht in &#8222;Warteschleifen&#8220; geparkt werden. Stattdessen sollen die zur Verf\u00fcgung stehenden Finanzmittel des Bundes und des Landes bereits w\u00e4hrend der Schulzeit zu Gunsten verbesserter Ausbildungschancen in Schule und Berufsschule verwendet werden. An der Schnittstelle von Schule und Berufsschule wird die Zusammenarbeit der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin vertieft. <br \/>\nEs muss alles zur Entlastung der Betriebe getan werden, damit mehr Auszubildende eingestellt werden. Denkbar w\u00e4re es, die Ausbildungsverg\u00fctungen von der allgemeinen Lohnentwicklung abzukoppeln bzw. zu senken. Dar\u00fcber hinaus ist zu pr\u00fcfen, ob \u00fcbergangsweise vollzeitschulische Berufsausbildungsg\u00e4nge dann unterst\u00fctzend angeboten werden k\u00f6nnen, wenn Ausbildungspl\u00e4tze nicht ausreichend vorhanden sind. <\/p>\n<p>Die CDU SchleswigHolstein spricht sich f\u00fcr mehr gestufte Ausbildungsg\u00e4nge aus. Ziel ist es, den lernschw\u00e4cheren Jugendlichen einen Berufsabschluss nach zwei Jahren zu erm\u00f6glichen bzw. Absolventinnen und Absolventen zweij\u00e4hriger Ausbildungen die Chance einzur\u00e4umen, ihre Ausbildung in einer dreij\u00e4hrigen Berufsausbildung fortzusetzen. <br \/>\nW\u00e4hrend der Ausbildung ist die systematische F\u00f6rderung zu verbessern, um Ausbildungsabbr\u00fcche m\u00f6glichst zu vermeiden. <br \/>\nDie CDU SchleswigHolstein will das sog. triale Modell der Berufsausbildung (BetriebBerufsschuleFachhochschule) ausweiten. Der Hochschulzugang f\u00fcr beruflich Qualifizierte ohne die herk\u00f6mmlichen Schulabschl\u00fcsse soll erm\u00f6glicht werden. <br \/>\nBerufliche Bildung f\u00fcr Europa \u00f6ffnen <\/p>\n<p>Die CDU Schleswig &#8211; Holstein h\u00e4lt es f\u00fcr notwendig, dass die jungen Menschen auf den europ\u00e4ischen Arbeitsmarkt angemessen vorbereitet werden. Dazu geh\u00f6ren die Erteilung bilingualen Fachunterrichts in den Beruflichen Schulen sowie die F\u00f6rderung von Austauschprogrammen f\u00fcr Auszubildende und Lehrkr\u00e4fte in Ausbildung Die Teilnahme von Schulen und Hochschulen an europ\u00e4ischen Programmen erleichtert die Realisierung dieser Ziele und verbessert die finanzielle Ausstattung. Hierbei sollen auch die regionalen Bez\u00fcge zu unserem Nachbarland D\u00e4nemark Ber\u00fccksichtigung finden und die EUProgramme f\u00fcr lebenslanges Lernen st\u00e4rker genutzt werden. <\/p>\n<p>Lehrkr\u00e4fte: Partner im Bildungsund Erziehungsprozess <\/p>\n<p>Lehrerinnen und Lehrer, sowie Sozialp\u00e4dagogen sind Partner der Eltern im Bildungsund Erziehungsprozess. Ihre p\u00e4dagogische Bef\u00e4higung und ihre didaktischen F\u00e4higkeiten entscheiden wesentlich \u00fcber den Lernerfolg der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Deshalb ben\u00f6tigen Lehrerinnen und Lehrer mehr gesellschaftliche R\u00fcckendeckung. Das Lehrerbild muss positiv besetzt sein. <br \/>\nDie Bildungspolitik muss Rahmenbedingungen schaffen, damit die Lehrkr\u00e4fte ihr Engagement auch wirklich auf die Arbeit mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern konzentrieren k\u00f6nnen. Das beinhaltet auch den Abbau von Bildungsb\u00fcrokratie. Aus Sicht der CDU SchleswigHolstein muss das zuk\u00fcnftige Lehrerbild schulartspezifisch weiterentwickelt werden. Das bedingt, dass Lehrerinnen und Lehrer st\u00e4rker am Ergebnis orientiert arbeiten k\u00f6nnen. <br \/>\nDurch die Einf\u00fchrung eines Schulmanagers f\u00fcr Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungst\u00e4tigkeiten kann das p\u00e4dagogische Personal entlastet werden, ohne Kosten f\u00fcr die kommunale Ebene. <br \/>\nFunktionsstellen f\u00fcr Schulleitungen sollen grunds\u00e4tzlich auf Zeit besetzt werden. Gleichzeitig bedarf es einer systematischen professionellen Personalentwicklungsplanung unter Beteiligung der jeweiligen Schule. <br \/>\nDie Anwesenheit der Lehrkr\u00e4fte an der Schule sollte flexibel gehandhabt werden und den Bed\u00fcrfnissen der Schule entsprechen. <br \/>\nLehrerinnen und Lehrern sollte eine l\u00e4ngere Dienstzeit \u00fcber das 65. Lebensjahr hinaus erm\u00f6glicht werden. <\/p>\n<p>Die Lehrerausbildung verbessern und internationalisieren <\/p>\n<p>Die Umstellung auf Bachelor\/Master bietet eine gute M\u00f6glichkeit, die Lehrerausbildung insgesamt auf den Pr\u00fcfstand zu stellen und sie auch inhaltlich zu reformieren. <br \/>\nAuswahlgespr\u00e4che der Universit\u00e4t sollten neben dem Numerus Clausus eine M\u00f6glichkeit bieten, geeigneten P\u00e4dagogenNachwuchs einzuwerben. Gleichzeitig sollen k\u00fcnftige Lehrerinnen und Lehrer Praktika nachweisen oder vergleichbare Nachweise (z.B. ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Vereinen und Verb\u00e4nden) hinsichtlich ihrer p\u00e4dagogischen Eignung erbringen. <br \/>\nZur Lehrerausund Fortbildung m\u00fcssen Konfliktmanagement, Teamorientierung, Pr\u00e4ventionsarbeit geh\u00f6ren. Eine regelm\u00e4\u00dfige Verpflichtung zur Fortbildung f\u00fcr Lehrer muss angestrebt werden.&#8220; <br \/>\nDurch geeignete Personalsteuerung und Werbema\u00dfnahmen muss darauf hingewirkt werden, dass im Bereich der Mangelf\u00e4cher zuk\u00fcnftig mehr Lehrkr\u00e4fte vorhanden sind und auch an Grundschulen ausreichend m\u00e4nnliche Lehrkr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung stehen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bildungsland SchleswigHolstein: Fit f\u00fcr die Zukunft Bildung ist der Schl\u00fcssel zur Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung junger Menschen. 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