{"id":2892,"date":"2006-09-26T07:30:03","date_gmt":"2006-09-26T07:30:03","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=2792"},"modified":"2006-09-26T07:30:03","modified_gmt":"2006-09-26T07:30:03","slug":"kulturstiftung_hansestadt_lbeck_die_lbecker_museen_verlngerung_der_ausstellu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/kulturstiftung_hansestadt_lbeck_die_lbecker_museen_verlngerung_der_ausstellu\/","title":{"rendered":"Kulturstiftung Hansestadt L\u00fcbeck Die L\u00fcbecker Museen: Verl\u00e4ngerung der Ausstellu"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"HLWappen\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/HLWappen.jpg\" alt=\"HLWappen\" \/><br \/>\nbis 11. Oktober 2006, Museumskirche St. Katharinen, L\u00fcbeck <br \/>\nMozartTraum Nacht am 14. Oktober 2006, 18 und 21 Uhr <\/p>\n<p>Aufgrund des gro\u00dfen Zuspruchs wird die Ausstellung &#8222;Das Antlitz im Boden &#8211; Abriebe norddeutscher und englischer Metallgrabplatten des Mittelalters&#8220; bis Mittwoch, den 11. Oktober 2006, verl\u00e4ngert. Teile der Ausstellung werden auch noch in der &#8222;Mozart-TraumNacht &#8211; eine theatralische Reise&#8220; am Samstag, den 14. Oktober 2006 zu sehen sein. <!--more-->In der L\u00fcbecker Museumskirche St. Katharinen zeigt die Ausstellung bereits seit Mitte Juni Papierabriebe mittelalterlicher Metallgrabplatten. Dabei handelt es sich um Arbeiten des Hamburgers Reinhard Lamp und des Engl\u00e4nders Kevin Herring. F\u00fcr diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Schau gibt es kaum einen besseren Ort als die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner, die \u00fcber Jahrhunderte eine der beliebtesten Grablegen der Stadt war; noch heute bewegen sich Besucher auf einem fl\u00e4chendeckenden Netz von Grabsteinen. <\/p>\n<p>Informationen zur Ausstellung <\/p>\n<p>Die Kunst des Abriebs von Grabplatten wird seit dem 19. Jahrhundert besonders in England ge\u00fcbt, in Deutschland ist sie wenig bekannt. In der L\u00fcbecker Nekropole werden nun 50 Abriebe von Grabplatten des 14. bis 16. Jahrhunderts gezeigt. Manche sind bis zu vier Meter hoch. Vor wei\u00dfen T\u00fcchern herabh\u00e4ngend nehmen sie das Mittelschiff ein oder stehen im Unterchor &#8211; monochrom Schwarz, in Rott\u00f6nen oder fein abgestuften Grisaillen. Die Abbilder von Damen, Milit\u00e4rs, B\u00fcrgermeistern oder Geistlichen, die von englischen oder norddeutschen Gr\u00e4bern stammen, sind Dokumente heimischer oder fl\u00e4mischer Metallkunst, die sich durch \u00e4u\u00dferst feingliedrige Gravuren auszeichnet. <\/p>\n<p>Abriebe werden meist mit schwarzem Wachsstift ausgef\u00fchrt. Der Farbkontrast l\u00e4sst das Bild deutlicher erscheinen als das heutige Original der Grabplatte: Im Mittelalter gl\u00e4nzte das Bildnis und die Gravur trat als Schatten kr\u00e4ftig zutage, w\u00e4hrend die heutige Patina den Unterschied verwischt. Der Abrieb aber belebt das Kunstwerk neu. Er wirkt holzschnittartig, kantig und klar oder aber filigran, zeigt die idealisierten Figuren mit zeitgen\u00f6ssischer Ausstattung, Wappen und Inschriften. Noch gr\u00f6\u00dfere Differenzierung wird durch die Verwendung unterschiedlicher Farben erreicht. Damit macht ein doppelter Aspekt diese Ausstellung zu einem Ereignis: einerseits ist sie historische Exposition, die Zeugnisse mittelalterlicher Sepulkralkultur pr\u00e4sentiert, andererseits zeigt sie mit den interpretierenden Abrieben aktuelle Kunstwerke. <\/p>\n<p>Informationen zur MozartTraum Nacht <br \/>\nDie &#8222;MozartTraumNacht&#8220;, die von der Singakademie veranstaltet wird, ist eine fiktive Reise zu genialen, geheimnisvollen und lebenshungrigen Facetten von Mozarts Pers\u00f6nlichkeit. Die Zuschauer\/Zuh\u00f6rer wandeln dabei durch sieben Stationen in der Museumskirche St. Katharinen und im Katharineum als sinnlichem &#8222;Traum-Raum&#8220;. Die Reise ist eine Symbiose aus Musik, Tanz, Sprache, Schauspiel und Performance und kann am <br \/>\n14. Oktober um 18.00 Uhr sowie um 21.00 Uhr angetreten werden. <\/p>\n<p>Die Stationen der Reise im Einzelnen <\/p>\n<p>I.\tAuf der ersten Station werden die G\u00e4ste vom jungen Mozart zu einer musikalischen Inszenierung samt Schattenspiel im Foyer abgeholt. <\/p>\n<p>II.\tMit der Kr\u00f6nungsmesse von Mozart, musiziert von Solisten des L\u00fcbecker Theaters, der Singakademie sowie Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters, beginnt im zweiten Schritt der Hauptteil des Abends. <\/p>\n<p>III.\tDie dritte Station der Reise f\u00fchrt zur Krypta der Kirche, wo die Arie &#8222;K\u00f6nigin der Nacht&#8220; vertanzt und zeitgen\u00f6ssisch verfremdet wird. Parallel dazu wird die &#8222;Hallenarie des Sarastro&#8220; im Hochchor ebenfalls vertanzt und zeitgen\u00f6ssisch verfremdet. <\/p>\n<p>IV.\tIn der vierten Etappe wird nun den Geheimnissen Mozarts auf die Spur gegangen. Im Scharbausaal reflektieren zwei Schauspieler die Beziehungen des Musikers zu Familie und Kirche. Dieses Szenario wird von Mozarts einzigem Klavierquintett verschr\u00e4nkt. <\/p>\n<p>V.\tDanach finden sich die G\u00e4ste in der Aula des Katharineums ein, um Jazz-Improvisationen auf der Grundlage von Mozarts Werken zuzuh\u00f6ren, die von modernem Tanz begleitet werden. Hierbei soll Mozart als Lebensbejaher, Salonl\u00f6we und Partyg\u00e4nger entdeckt werden. <\/p>\n<p>VI.\tZur\u00fcck in der Katharinenkirche wird die Kr\u00f6nungsmesse fortgef\u00fchrt. W\u00e4hrend sie zuerst ein DJ verfremdet, wird sie schlie\u00dflich im Original bis zum Ende aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>VII.\tAm Ende der Reise zieht das Publikum hinter den Mitwirkenden aus der Kirche aus. Auf der siebten Station entsteht im Foyer als letzter Eindruck ein Tableau, das Mozart mit seiner Schwester am Klavier, seinem Vater und seiner Mutter als Wandbild zeigt. <\/p>\n<p>MozartTraumNacht, Samstag, 14. Oktober 2006 18.00-20.30 Uhr 21.00-23.30 Uhr Ort: Museumskirche St. Katharinen, K\u00f6nigstra\u00dfe\/Ecke Glockengie\u00dferstra\u00dfe Eintritt: 25,-\u00a4<\/p>\n<p>Karten gibt es in den LN-Gesch\u00e4ftsstellen, an der Konzertkasse im Hause Weiland, bei Per Tutti Musikalien, im Klassik-Kontor und im Pressezentrum. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>bis 11. Oktober 2006, Museumskirche St. Katharinen, L\u00fcbeck MozartTraum Nacht am 14. 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