{"id":290685,"date":"2019-08-22T09:14:27","date_gmt":"2019-08-22T09:14:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bap-job-navigator-08-2019-sicherheit-flexibilitaet-und-gute-bezahlung-der-bap-job-navigator-hat-bei-den-bewerbern-nachgefragt\/"},"modified":"2019-08-22T09:14:27","modified_gmt":"2019-08-22T09:14:27","slug":"bap-job-navigator-08-2019-sicherheit-flexibilitaet-und-gute-bezahlung-der-bap-job-navigator-hat-bei-den-bewerbern-nachgefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bap-job-navigator-08-2019-sicherheit-flexibilitaet-und-gute-bezahlung-der-bap-job-navigator-hat-bei-den-bewerbern-nachgefragt\/","title":{"rendered":"BAP Job-Navigator 08\/2019: \u00bbSicherheit, Flexibilit\u00e4t und gute Bezahlung\u00ab \/ Der BAP Job-Navigator hat bei den Bewerbern nachgefragt"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; F\u00fcr Unternehmen ist die Suche nach den passenden  Mitarbeitern eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen. Aber wie sch\u00e4tzen  Bewerber die aktuelle Arbeitsmarktsituation selbst ein? Und was  erwarten sie f\u00fcr die Zukunft? Der BAP Job-Navigator wollte es genau  wissen und hat 1.000 Personen zu Themen rund um die Arbeitswelt  befragt.<!--more-->     Mit der Zeitarbeit haben bereits ein Drittel der Befragten ihre  Erfahrungen gemacht. Die h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Besch\u00e4ftigung in  der Zeitarbeit sind die schnelle Vermittlung, die Gelegenheit in die  verschiedenen Bereiche reinzuschnuppern und die zeitliche  Flexibilit\u00e4t. Dazu erl\u00e4utert Thomas Hetz, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des  Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP):  &#8222;\u00c4hnlich wie Direktanstellung kann die Zeitarbeit einerseits mit  besonderen Vorteilen punkten und gleichzeitig den Bewerbern das  bieten, was ihnen am wichtigsten ist: zeitliche und r\u00e4umliche  Flexibilit\u00e4t und eine unbefristete Anstellung. Diese Aspekte werden  von Arbeitnehmern insgesamt stark gesch\u00e4tzt, wie die aktuelle  Bewerberumfrage gezeigt hat. Es sind gerade diese M\u00f6glichkeiten, die  modernes, zeitgem\u00e4\u00dfes Arbeiten auch k\u00fcnftig ausmachen.&#8220;     Ist die Festanstellung out? Gig Economy und Zeitarbeit bieten  Alternativen     Durch die Digitalisierung sind auch die  Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten in den letzten Jahren gewachsen: Zum  Beispiel k\u00f6nnen sich Arbeitnehmer auf Online-Plattformen  registrieren, dort ihre Dienstleistungen anbieten und Auftr\u00e4ge  annehmen. Dieser unter dem Namen &#8222;Gig Economy&#8220; bekannte Teil des  Arbeitsmarktes ist den meisten jedoch fremd: Nur 24 Prozent der  Befragungsteilnehmer k\u00f6nnen etwas mit dem Begriff anfangen. Die  Meinung zu dieser Besch\u00e4ftigungsform ist zweigeteilt: Etwa 40 Prozent sind offen f\u00fcr derlei Plattformen, knapp 49 Prozent k\u00f6nnen sich eine  Registrierung nicht vorstellen beziehungsweise halten sie f\u00fcr  ungeeignet. Weitere 10 Prozent sind sich unsicher.     Von Zeitarbeit profitieren     Nicht nur in der Zeitarbeit, auch allgemein achten Bewerber bei  der Arbeitgeberwahl auf eine flexible Arbeitszeitgestaltung (87  Prozent), wie die Bewerberumfrage ergab. Weiterhin legen sie Wert auf zus\u00e4tzliche Gehaltszahlungen wie Weihnachts- (89 Prozent) und  Urlaubsgeld (88 Prozent) sowie einen attraktiven Firmenstandort (86  Prozent). Am wichtigsten ist Bewerbern jedoch ein unbefristeter  Arbeitsvertrag (92 Prozent). Dagegen werden kleinere  Mitarbeiter-Benefits wie Sportangebote, Team-Events oder ein  Firmenlaptop von mehr Umfrageteilnehmern als unwichtig statt wichtig  eingestuft.     Trotz Job auf Jobsuche &#8211; h\u00f6heres Gehalt ist der h\u00e4ufigste Grund     Die aktuelle Arbeitsmarktsituation wird unterschiedlich  eingesch\u00e4tzt: Die knappe Mehrheit der Befragten denkt, es ist f\u00fcr sie derzeit leicht (51,2 Prozent), einen neuen Job zu finden.  Demgegen\u00fcber stehen fast 40 Prozent, die die Jobsuche als schwer  einstufen. Was die Zukunft betrifft, so erwartet etwa die H\u00e4lfte der  Umfrageteilnehmer keine Ver\u00e4nderung der Arbeitsmarktsituation im Jahr 2022, w\u00e4hrend knapp ein Drittel von einer Verschlechterung ausgeht.     So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich etwa 54 Prozent der  Befragten in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden \u00fcber neue Jobs informieren,  obwohl sie bereits besch\u00e4ftigt sind. Dahinter steht am h\u00e4ufigsten der Wunsch, mehr Geld zu verdienen, wie etwa 46 Prozent der Jobsuchenden  angaben. Gerade M\u00e4nner nannten diesen Grund verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig,  genauso wie die Motivation, Karriere zu machen und sich pers\u00f6nlich  weiterzuentwickeln. Zwar ist f\u00fcr Frauen der ausschlaggebende Grund  ebenfalls der Verdienst, bei ihnen spielen aber famili\u00e4re Gr\u00fcnde, das Arbeitsklima oder die Befristung des Jobs eine gr\u00f6\u00dfere Rolle als bei  M\u00e4nnern.     Klassische Bewerbungsformen per E-Mail oder Post \u00fcberwiegen     Aber wo genau suchen Interessenten nach einem neuen Arbeitsplatz  und wie bewerben sie sich am liebsten? Eindeutige Gewinner mit einem  Anteil von \u00fcber 35 Prozent sind die klassischen Online-Jobb\u00f6rsen.  Knapp ein Drittel (30 Prozent) setzt auf pers\u00f6nliche Kontakte und  nutzt die Empfehlungen aus dem Kreis der Familie und Freunde. Auf dem dritten Platz steht die Suche \u00fcber das Jobcenter (20 Prozent).     Die Wichtigkeit von pers\u00f6nlichen Kontakten zeigt sich auch bei den Bewerbungsformen: Die meisten w\u00fcrden sich am liebsten \u00fcber ein  pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch bewerben, daneben ist aber auch die Bewerbung  via E-Mail sowie \u00fcber Online-Formulare beliebt. Auch wenn in der  Realit\u00e4t das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch zur Top-Bewerbungsform z\u00e4hlt,  wurden \u00fcber alle Generationen hinweg &#8222;klassische&#8220; Bewerbungsformen  wie E-Mail und die postalische Bewerbung mit Abstand am h\u00e4ufigsten  genutzt. Neuartige Bewerbungsm\u00f6glichkeiten, z. B. per Video oder  WhatsApp, setzen sich bisher kaum durch und werden auch von den  Generationen Y und Z nur m\u00e4\u00dfig genutzt. Etwa 9 Prozent von ihnen  haben bereits Erfahrung mit Videobewerbung gemacht; knapp 16 Prozent  gaben an, sich schon einmal via WhatsApp beworben zu haben.     Link zur Grafik &#8222;Gr\u00fcnde f\u00fcr Zeitarbeit&#8220;: https:\/\/bit.ly\/2Hkbzyr     \u00dcber den BAP Job-Navigator     Der BAP Job-Navigator f\u00fchrte im Zeitraum vom 15. bis 31. Juli 2019 eine bundesweite repr\u00e4sentative Onlineumfrage durch. Befragt wurden  1.000 Personen im Alter von 17 bis 65 Jahren zu Themen rund um die  Arbeitswelt. Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme war, dass die Person  entweder aktuell berufst\u00e4tig ist oder bereits berufliche Erfahrungen  gesammelt hat.     \u00dcber den BAP     Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) ist die f\u00fchrende Interessenvertretung der Personaldienstleistungs-  und Zeitarbeitsbranche in Deutschland. Im BAP sind ca. 2.000  Mitglieder mit \u00fcber 4.600 Personaldienstleistungsbetrieben  organisiert. Informationen zum Verband finden Sie unter  www.personaldienstleister.de.    Pressekontakt: Tobias Hintersatz Abteilung Presse Marketing | \u00d6ffentlichkeitsarbeit  Bundesarbeitgeberverband der  Personaldienstleister e.V. (BAP)  Universit\u00e4tsstr. 2-3a  10117 Berlin   Telefon: +49 30 206098 &#8211; 30 Telefax: +49 30 206098 &#8211; 70  E-Mail: presse@personaldienstleister.de Internet: www.personaldienstleister.de  Original-Content von: Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/104864\/4354798\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; F\u00fcr Unternehmen ist die Suche nach den passenden Mitarbeitern eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen. 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