{"id":293841,"date":"2019-09-20T09:30:00","date_gmt":"2019-09-20T09:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/bain-studie-zur-zukunft-des-kapitalmarktgeschaefts-europas-banken-kaempfen-um-anschluss-im-kapitalmarktgeschaeft\/"},"modified":"2019-09-20T09:30:00","modified_gmt":"2019-09-20T09:30:00","slug":"bain-studie-zur-zukunft-des-kapitalmarktgeschaefts-europas-banken-kaempfen-um-anschluss-im-kapitalmarktgeschaeft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bain-studie-zur-zukunft-des-kapitalmarktgeschaefts-europas-banken-kaempfen-um-anschluss-im-kapitalmarktgeschaeft\/","title":{"rendered":"Bain-Studie zur Zukunft des Kapitalmarktgesch\u00e4fts \/ Europas Banken k\u00e4mpfen um Anschluss im Kapitalmarktgesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Europ\u00e4ische Gro\u00dfbanken liegen im margentr\u00e4chtigen  Kapitalmarktgesch\u00e4ft auch in Europa deutlich hinter Wettbewerbern aus den USA     &#8211; Weltweit belief sich der Profit Pool 2018 auf 72 Milliarden       US-Dollar bei Ertr\u00e4gen in H\u00f6he von 220 Milliarden US-Dollar    &#8211; Das globale Kapitalmarktgesch\u00e4ft wird bis 2021 um 5 Prozent       wachsen, Treiber sind Fixed-Income- und <!--more-->M&amp;A-Gesch\u00e4ft    &#8211; Europas Banken k\u00f6nnen Marktanteile zur\u00fcckgewinnen, wenn sie in       digitale Technologien, Mitarbeiter, Vertrieb und Partnerschaften      investieren     Die europ\u00e4ischen Gro\u00dfbanken haben im Kapitalmarktgesch\u00e4ft in  Europa derzeit einen schweren Stand. Dies zeigt ein Blick auf die  relativen Marktanteile und Wachstumsraten der Institute in diesem  Segment. So rangieren hinter dem Spitzenreiter JPMorgan Chase weitere US-amerikanische H\u00e4user, w\u00e4hrend die europ\u00e4ische Konkurrenz deutlich  zur\u00fcckliegt (Abbildung). In ihrer Studie &#8222;How Europe&#8217;s Banks Can  Recapture the Capital Markets Business at Home&#8220; zeigt die  internationale Managementberatung Bain &amp; Company, wie Europas Banken  wieder an Boden gewinnen k\u00f6nnen.     &#8222;Seit der Finanzkrise hinken europ\u00e4ische Banken im Wettbewerb  hinterher&#8220;, betont Mike K\u00fchnel, Bain-Partner und Co-Autor der Studie. &#8222;Es wird Zeit, dass sie die Aufholjagd beginnen. Die Chance ist da,  gerade im Kapitalmarktgesch\u00e4ft in Europa.&#8220; Die gute Marktstellung der US-Banken liegt vor allem an den hohen Investitionen, die sie in  Technologie t\u00e4tigen. So setzt JPMorgan Chase auf k\u00fcnstliche  Intelligenz, um beispielsweise Rechtspr\u00fcfungen von Kreditvertr\u00e4gen zu automatisieren. &#8222;Einige US-Banken vermarkten sich mittlerweile mehr  als Hightech-Unternehmen denn als Bank&#8220;, so Branchenkenner K\u00fchnel.     Trendwende bei den Ertr\u00e4gen     Selbst in Zeiten deutlicher Ertragsr\u00fcckg\u00e4nge haben die US-Banken  investiert. Von 2009 bis 2018 sanken die Ertr\u00e4ge im globalen  Kapitalmarktgesch\u00e4ft um durchschnittlich 3,9 Prozent pro Jahr auf 220 Milliarden US-Dollar. Die Profitabilit\u00e4t entwickelte sich in diesem  Zeitraum uneinheitlich, blieb jedoch durchgehend auf einem  attraktiven Niveau. 2018 summierte sich der Profit Pool auf 72  Milliarden US-Dollar.     Mittelfristig bahnt sich bei den Ertr\u00e4gen eine Stabilisierung an.  Nach Bain-Prognosen wird der Markt bis 2021 weltweit um 5 Prozent auf dann 231 Milliarden US-Dollar zulegen. Bei besonders g\u00fcnstigen  Rahmenbedingungen w\u00e4ren sogar 10 Prozent m\u00f6glich. Zuw\u00e4chse sind vor  allem im Fixed-Income- und M&amp;A-Gesch\u00e4ft zu erwarten. &#8222;Nach Jahren  sinkender Ertr\u00e4ge im Kapitalmarktgesch\u00e4ft werden wir zumindest auf  globaler Ebene eine Stabilisierung sehen&#8220;, stellt Dr. Christian Graf  fest, Bain-Partner und Co-Autor der Studie. &#8222;Bleiben Europas Banken  in diesem Marktumfeld unt\u00e4tig, werden sie weiter zur\u00fcckfallen und am  Ende den Anschluss auch in ihrer Heimatregion verlieren.&#8220;     Umdenken tut not     Bain hat vier Handlungsfelder identifiziert, die f\u00fcr die  Aufholjagd der europ\u00e4ischen Kreditinstitute entscheidend sind:     1. Investitionen in Technologien beschleunigen. Keine Bank kann  darauf verzichten, mit Technologie ihre Effizienz zu steigern, neue  Services anzubieten und deren Qualit\u00e4t zu verbessern. In den  kommenden Jahren ergeben sich insbesondere im Kredit-, Zins- und  Rohstoffgesch\u00e4ft die gr\u00f6\u00dften Effekte durch robotergesteuerte  Prozessautomatisierung, weitere Digitalisierung und  Blockchain-Technologie.     2. Mitarbeiter auf die Zukunft vorbereiten. Die Pflege der  Kundenbeziehung ist im Kapitalmarktgesch\u00e4ft von zentraler Bedeutung.  Der Kunde erwartet Schnelligkeit und exzellente Services. St\u00e4rker als je zuvor muss eine Bank den Kunden in den Mittelpunkt ihres Denkens  und Handelns stellen. Der Banker von morgen ist zudem  technologieaffin und in der Lage, vorhandene Kundendaten gezielt zu  nutzen.     3. Effektives Cross- und Up-Selling erm\u00f6glichen. Insbesondere  mittelst\u00e4ndische Unternehmen sch\u00e4tzen die N\u00e4he zu ihrer Bank. Diesen  Heimvorteil k\u00f6nnen Europas Banken noch besser ausspielen. F\u00fcr ein  effizienteres Cross- und Up-Selling brauchen sie deshalb einen Plan  f\u00fcr jeden Kunden sowie passende, mittel- bis langfristig orientierte  Verg\u00fctungsmodelle.     4. \u00d6kosystem mit Partnern aufbauen. Im Kapitalmarktgesch\u00e4ft  ergeben sich zahlreiche Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr die Zusammenarbeit mit  Fintechs und Infrastrukturanbietern. So k\u00f6nnen Banken sehr effizient  ihr Serviceangebot verbessern und erweitern.     Wollen Europas Banken ihren derzeitigen R\u00fcckstand aufholen, m\u00fcssen sie umdenken. &#8222;Bei vielen stehen noch immer die Produkte im  Vordergrund, nicht die Bed\u00fcrfnisse und Ziele des Kunden&#8220;, erkl\u00e4rt  Bain-Partner K\u00fchnel. &#8222;Nun hei\u00dft es, die eigenen St\u00e4rken zu definieren und das Gesch\u00e4ft entsprechend zu ver\u00e4ndern.&#8220; Und Branchenkenner Graf  ist \u00fcberzeugt: &#8222;Europas Banken stehen vor einer tief greifenden  Transformation ihres Kapitalmarktgesch\u00e4fts, die es z\u00fcgig und  konsequent anzugehen gilt. Nur dann k\u00f6nnen sie der US-Konkurrenz  Paroli bieten und von ihren guten Beziehungen gerade im Mittelstand  profitieren.&#8220;     F\u00fcr eine hochaufl\u00f6sende Version der Abbildung bitte hier klicken:  http:\/\/bit.ly\/2moq78F     Bain &amp; Company      Bain &amp; Company ist eine international f\u00fchrende  Unternehmensberatung, die Entscheider weltweit bei der  Zukunftsgestaltung unterst\u00fctzt. Mit unseren 58 B\u00fcros in 37 L\u00e4ndern  sind wir in unmittelbarer N\u00e4he unserer Kunden und arbeiten mit ihnen  an dem gemeinsamen Ziel: erstklassige Ergebnisse zu erzielen, den  Wettbewerb zu \u00fcbertreffen und neue Standards in ihrer Branche zu  setzen. Partner aus unserem \u00d6kosystem digitaler Innovatoren erg\u00e4nzen  unsere Expertise und sorgen mit daf\u00fcr, dass wir f\u00fcr unsere Kunden  bessere, schnellere und nachhaltigere Ergebnisse erzielen. Seit  unserer Gr\u00fcndung 1973 messen wir unseren Erfolg am Erfolg unserer  Kunden. Wir sind stolz darauf, die h\u00f6chste Weiterempfehlungsrate in  der Beratungsbranche zu haben, und dass unsere Kunden die  B\u00f6rsenindizes um das Vierfache \u00fcbertreffen. Erfahren Sie mehr unter:  www.bain.de, www.bain-company.ch. Folgen Sie uns auf: Facebook,  LinkedIn, Xing, Bain Insights App.    Pressekontakt: Leila Kunstmann-Seik Bain &amp; Company Germany, Inc. Karlsplatz 1 80335 M\u00fcnchen E-Mail: leila.kunstmann-seik@bain.com Tel.:  +49 (0)89 5123 1246 Mobil: +49 (0)151 5801 1246  Original-Content von: Bain &amp; Company, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/19104\/4380354\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Europ\u00e4ische Gro\u00dfbanken liegen im margentr\u00e4chtigen Kapitalmarktgesch\u00e4ft auch in Europa deutlich hinter Wettbewerbern aus den USA &#8211; Weltweit<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-293841","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=293841"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293841\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=293841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=293841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=293841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}