{"id":29398,"date":"2011-02-28T15:42:59","date_gmt":"2011-02-28T14:42:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=29398"},"modified":"2011-02-28T15:42:59","modified_gmt":"2011-02-28T14:42:59","slug":"traumanetzwerk-schleswig-holstein-startet-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/traumanetzwerk-schleswig-holstein-startet-heute\/","title":{"rendered":"TraumaNetzwerk Schleswig-Holstein startet heute"},"content":{"rendered":"<p>KIEL. Wissenschaftsminister Jost de Jager und Gesundheitsstaatssekret\u00e4rin Dr. Bettina Bonde er\u00f6ffnen heute (28.2.) die Auftaktveranstaltung des \u201eTraumaNetzwerkes Schleswig-Holstein\u201c.<\/p>\n<p>Das \u201eTraumaNetzwerk Schleswig-Holstein\u201c ist eine landesweite Kooperation von 24 Krankenh\u00e4usern zur Unfallversorgung von Patientinnen und Patienten. Zum offiziellen Start des Netzwerkes wurden das Netzwerk-Zertifikat und die Zertifikate f\u00fcr die einzelnen Krankenh\u00e4user \u00fcbergeben. Bei der Veranstaltung in der Kieler Kunsthalle betonte de Jager: \u201e&#8220;Die Kooperation des Maximalversorgers UK S-H mit den vielen Kliniken im ganzen Land wird die Versorgung von Unfallopfern weiter verbessern. Die Bedingungen der Zusammenarbeit sind nun in einem Kooperationsvertrag verbindlich geregelt. Jede Klinik kennt ihre Aufgabe genau&#8220;\u201c.<!--more--><br \/>\nDr. Bonde betonte: \u201e&#8220;Das Versorgungsnetzwerk ist ein wichtiger Schritt f\u00fcr die Patientinnen und Patienten in Schleswig-Holstein. Bei einem schweren Unfall, wo auch immer er im Land passiert, erm\u00f6glicht das Netzwerk von 24 Krankenh\u00e4usern die schnelle Verlegung in das Krankenhaus mit der f\u00fcr den jeweiligen Patienten bestm\u00f6glichen Behandlung\u201c&#8220;.<br \/>\nProf. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UK S-H: &#8222;Das \u201eTraumaNetzwerk\u201c passt sich den St\u00e4rken und \u00f6rtlichen Gegebenheiten der beteiligten Kliniken an und zielt auf die systematische Weiterentwicklung der Leistungsf\u00e4higkeit, um insbesondere die Versorgung der Schwerverletzen fl\u00e4chendeckend und mit maximal m\u00f6glicher Kompetenz sicher zu stellen&#8220;\u201c.<br \/>\nProf. Dr. Andreas Seekamp, Direktor der Klinik f\u00fcr Orthop\u00e4die und Unfallchirurgie am UK S-H und Vorsitzender der Sektion Notfall-Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Unfallchirurgie (DGU): \u201eV&#8220;on der Erstversorgung am Unfallort \u00fcber Notfalleingriffe und lebensrettende Ma\u00dfnahmen bis zur beruflichen Eingliederung erleben die Unfallchirurgen den Patienten in unmittelbaren Grenzsituationen. Das &#8222;TraumaNetzwerk&#8220; bietet eine hervorragende Basis medizinische Kenntnisse und F\u00e4higkeiten unter den beteiligten Kliniken auszutauschen&#8220;\u201c.<br \/>\nJede Minute z\u00e4hlt nach einem schweren Unfall. Damit die Unfallopfer schnell und qualifiziert versorgt werden k\u00f6nnen, wurde im Jahr 2006 das TraumaNetzwerkD der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Unfallchirurgie gegr\u00fcndet, um bei einem Unfall die \u00dcberlebenschancen der Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern.<br \/>\nIm so genannten \u201eWei\u00dfbuch der DGU\u201c zur Schwerverletztenversorgung in Deutschland sind die Standards der Ausstattung, Organisation und Qualit\u00e4tssicherung der interdisziplin\u00e4ren Schwerverletztenversorgung entsprechend der wissenschaftlichen Evidenz beschrieben. Die in einem regionalen TraumaNetzwerk zusammenarbeitenden Kliniken &#8211; man unterscheidet zwischen \u00fcberregionalen, regionalen und lokalen Traumazentren &#8211; m\u00fcssen sich durch bestimmte Ausstattungsmerkmale, wie einen Hubschrauberlandeplatz, einen Schockraum, einen Computertomographen und einen Notfall-OP sowie eine Blutbank auszeichnen. Die Einhaltung der geforderten strukturellen, personellen und apparativen Qualit\u00e4tsmerkmale wird anhand so genannter Audits (Besuche) der Kliniken \u00fcberpr\u00fcft und durch eine abschlie\u00dfende Zertifizierung des jeweiligen TraumaNetzwerkes durch ein unabh\u00e4ngiges qualifiziertes Zertifizierungsunternehmen best\u00e4tigt. Das TraumaNetzwerk Schleswig-Holstein ist  bisher bundesweit das einzige Netzwerk, das zur Versorgung von schwer traumatisierten Patienten ein komplettes Bundesland in einer Einheit abdeckt.  Wichtiger Bestandteil dieses Netzwerkes ist auch die verbesserte Kommunikation zwischen den Versorgungseinrichtungen, die notwendige Verlegungen im Ablauf deutlich erleichtert.<br \/>\nIn Schleswig-Holstein gibt es drei \u00fcberregionale Traumazentren, die Unikliniken Kiel und L\u00fcbeck und die Diakonissenanstalt zu Flensburg. Am 3. Februar ist das Traumazentrum Nord als gemeinsames \u00fcberregionales Kompetenzzentrum des UK S-H in L\u00fcbeck er\u00f6ffnet worden.<\/p>\n<p>Krankenhausstandorte der beteiligten Kliniken (mit Status)<\/p>\n<p>Asklepios Klinik Bad Oldesloe (zertifiziert)<br \/>\nAsklepios Klinik Nord &#8211; Heidberg (zertifiziert)<br \/>\nDiakonissenkrankenhaus im Klinikverbund Flensburg (zertifiziert)<br \/>\nFriedrich-Ebert-Krankenhaus Neum\u00fcnster (zertifiziert)<br \/>\nImland Klinik Eckernf\u00f6rde (zertifiziert)<br \/>\nImland Klinik Rendsburg (zertifiziert)<br \/>\nKlinikum Nordfriesland &#8211; Klinik Husum (zertifiziert)<br \/>\nKrankenhaus Itzehoe (zertifiziert)<br \/>\nMartin-Luther-Krankenhaus Schleswig (zertifiziert)<br \/>\nSch\u00f6n Klinik Neustadt (zertifiziert)<br \/>\nSt\u00e4dt. Krankenhaus Kiel (zertifiziert)<br \/>\nUniversit\u00e4t Schleswig-Hollstein Campus Kiel (zertifiziert)<br \/>\nUniversit\u00e4t Schleswig-Holstein Campus L\u00fcbeck (zertifiziert)<br \/>\nWestk\u00fcstenklinikum Heide (zertifiziert)<br \/>\nAsklepios Nordseeklinik Westerland (In Bearbeitung)<br \/>\nDRK-Krankenhaus M\u00f6lln-Ratzeburg (In Bearbeitung)<br \/>\nKlinikum Nordfriesland &#8211; Klinik Nieb\u00fcll (In Bearbeitung)<br \/>\nKlinikum Wedel (In Bearbeitung)<br \/>\nLubinus Clinicum Kiel (In Bearbeitung)<br \/>\nRegio Klinikum Elmshorn (In Bearbeitung)<br \/>\nRegio-Klinik Pinneberg (In Bearbeitung)<br \/>\nSana Kliniken L\u00fcbeck GmbH (In Bearbeitung)<br \/>\nSana Kliniken Ostholstein GmbH Standort Eutin (In Bearbeitung)<br \/>\nWestk\u00fcstenklinik Brunsb\u00fcttel (In Bearbeitung)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. Wissenschaftsminister Jost de Jager und Gesundheitsstaatssekret\u00e4rin Dr. Bettina Bonde er\u00f6ffnen heute (28.2.) die Auftaktveranstaltung des \u201eTraumaNetzwerkes Schleswig-Holstein\u201c. Das \u201eTraumaNetzwerk<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-29398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29398"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29398\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}