{"id":295516,"date":"2019-10-14T10:41:10","date_gmt":"2019-10-14T10:41:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/insm-teilhabemonitor-das-aufstiegsversprechen-der-sozialen-marktwirtschaft-gilt\/"},"modified":"2019-10-14T10:41:10","modified_gmt":"2019-10-14T10:41:10","slug":"insm-teilhabemonitor-das-aufstiegsversprechen-der-sozialen-marktwirtschaft-gilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/insm-teilhabemonitor-das-aufstiegsversprechen-der-sozialen-marktwirtschaft-gilt\/","title":{"rendered":"INSM-Teilhabemonitor: Das Aufstiegsversprechen der Sozialen Marktwirtschaft gilt"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Dank sinkender Arbeitslosigkeit und kr\u00e4ftiger  Reallohnzuw\u00e4chse gelingt immer mehr Menschen aus der untersten  Einkommensgruppe der Aufstieg. Mehr als die H\u00e4lfte der Menschen aus  dieser Gruppe konnte zwischen 2011 und 2015 aufsteigen, mehr als je  zuvor seit der Wiedervereinigung.<!--more--> Ein \u00e4hnlich positiver Trend l\u00e4sst  sich bei der Armutsgef\u00e4hrdung und dem R\u00fcckgang &#8222;echter&#8220; Armut  beobachten. &#8222;F\u00fcr Menschen mit und ohne Migrationshintergrund lag die  Armutsgef\u00e4hrdungsquote 2018 niedriger als im Jahr 2005. Und auch der  Anteil der Bev\u00f6lkerung, der unter materieller Entbehrung leidet, geht eindeutig zur\u00fcck&#8220;, so  heute Prof. Michael H\u00fcther, Direktor des  Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), bei der Vorstellung der  Ergebnisse des INSM-Teilhabemonitors in Berlin.     Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat  das IW die Teilhabechancen und Ausgrenzungsrisiken in Deutschland  intensiv analysiert. Die erhobenen und ausgewerteten Daten  erm\u00f6glichen einen ungew\u00f6hnlich differenzierten Blick auf die Ursachen von Armutsgef\u00e4hrdung und wie sich die Chancen auf gesellschaftliche  und \u00f6konomische Teilhabe seit der Wiedervereinigung entwickelt haben. Der INSM-Teilhabemonitor soll die Debatte \u00fcber Teilhabe- und  Chancengerechtigkeit versachlichen und Ans\u00e4tze f\u00fcr bessere  Aufstiegschancen f\u00fcr Arbeitslose, Alleinerziehende und Personen mit  Migrationshintergrund liefern, da diese h\u00e4ufiger armutsgef\u00e4hrdet  sind, als die \u00fcbrige Bev\u00f6lkerung.     Damit das Aufstiegsversprechen der Sozialen Marktwirtschaft f\u00fcr  immer mehr Menschen erf\u00fcllt wird und wir dem Ziel &#8222;Wohlstand f\u00fcr  Alle&#8220; noch n\u00e4her kommen, empfiehlt die INSM:     &#8211; Bildung als Schl\u00fcssel zur Teilhabe st\u00e4rker zu f\u00f6rdern. Das       reicht von besserer Sprachf\u00f6rderung f\u00fcr Menschen mit       Migrationshintergrund bis hin zu einer nach Sozialindex       differenzierten F\u00f6rderung von Schulen.    &#8211; Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu f\u00f6rdern. Damit vor allem       Alleinerziehende leichter Job und Familie miteinander       vereinbaren k\u00f6nnen, braucht es eine bessere und verl\u00e4sslichere       Betreuungsinfrastruktur.    &#8211; Langzeitarbeitslose intensiver zu betreuen. Dazu sollten die       Mittel der Jobcenter erh\u00f6ht und die Betreuungsschl\u00fcssel       verbessert werden, damit vor allem j\u00fcngeren und \u00e4lteren       Arbeitslosen individuellere Ma\u00dfnahmen vorgeschlagen werden       k\u00f6nnen.    &#8211; Leistung st\u00e4rker zu belohnen. Damit sich mehr Leistung auch bei       Geringverdienern und sogenannten &#8222;Aufstockern&#8220; durch mehr       Einkommen niederschl\u00e4gt, sollten Hinzuverdienstm\u00f6glichkeiten       sp\u00fcrbar verbessert werden. Die Raten, mit denen       Transferleistungen reduziert werden, wenn das Einkommen steigt,       sollten schrittweise kleiner werden, statt wie bisher zu       steigen.    &#8211; ausl\u00e4ndische Qualifikationen einfacher und schneller       anzuerkennen. Zuwanderer sollen leichter berufsrelevante       Kompetenzl\u00fccken schlie\u00dfen und ihre evtl. vorhandenen Abschl\u00fcsse       anerkennen lassen k\u00f6nnen.     Hubertus Pellengahr, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der INSM: &#8222;Wohlstand und  sozialer Aufstieg gelingt durch Bildung. Sie ist der wirksamste  Schl\u00fcssel, um dauerhafte Armut zu bek\u00e4mpfen. Das hat auch das  gewerkschaftsnahe WSI k\u00fcrzlich festgestellt. Da man Bildung nicht  umverteilen kann, hilft man Armen nicht, indem man den Wohlhabenden  mehr wegnimmt. Wer Armut verhindern und Teilhabechancen vergr\u00f6\u00dfern  will, muss daher vor allem in Bildung investieren, die  Kinderbetreuung f\u00fcr Alleinerziehende verbessern und Migranten unsere  Sprache und Gesellschaftsordnung vermitteln.&#8220;     Die vollst\u00e4ndigen Ergebnisse des INSM-Teilhabemonitors finden Sie  unter insm.de.     Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein  \u00fcberparteiliches B\u00fcndnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.  Sie wirbt f\u00fcr die Grunds\u00e4tze der Sozialen Marktwirtschaft in  Deutschland und gibt Anst\u00f6\u00dfe f\u00fcr eine moderne marktwirtschaftliche  Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverb\u00e4nden der Metall- und  Elektro-Industrie finanziert.    Pressesprecher INSM:  Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174; hennet@insm.de  Original-Content von: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/39474\/4400147\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Dank sinkender Arbeitslosigkeit und kr\u00e4ftiger Reallohnzuw\u00e4chse gelingt immer mehr Menschen aus der untersten Einkommensgruppe der Aufstieg. 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