{"id":29612,"date":"2011-03-05T08:15:09","date_gmt":"2011-03-05T07:15:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=29612"},"modified":"2011-03-04T13:25:28","modified_gmt":"2011-03-04T12:25:28","slug":"landwirtschaftsministerin-juliane-rumpf-auf-milchbereisung-in-dithmarschen-chancen-der-guten-marktlage-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/landwirtschaftsministerin-juliane-rumpf-auf-milchbereisung-in-dithmarschen-chancen-der-guten-marktlage-nutzen\/","title":{"rendered":"Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf auf Milchbereisung in Dithmarschen: &#8222;Chancen der guten Marktlage nutzen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>TENSB\u00dcTTEL-R\u00d6ST. Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf will das Potential Schleswig-Holstein als Standort der Milcherzeugung und Milchverarbeitung besser aussch\u00f6pfen. &#8222;&#8220;Die au\u00dfergew\u00f6hnlich gute Lage am Milchmarkt muss genutzt werden, um sich f\u00fcr eine Zukunft auch ohne Milchmengenregelung gut aufzustellen&#8220;&#8220;, sagte sie anl\u00e4sslich einer Bereisung von Milchviehbetrieben in Dithmarschen.<!--more--><br \/>\nDie schleswig-holsteinische Milchwirtschaft, so Frau Rumpf, blicke auf ein erfolgreiches Jahr zur\u00fcck: Die Milchauszahlungspreise h\u00e4tten sich im letzten Jahr erholt und l\u00e4gen im Februar 2011 in Schleswig-Holstein bei rund 32 Cent je Kilogramm Standardmilch ohne Mehrwertsteuer. Gerade Norddeutschland habe im Bundesschnitt dabei erheblich aufgeholt. &#8222;&#8220;Die t\u00e4gliche Arbeit auf den H\u00f6fen ist eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Unternehmer mit ihren Familien. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Milcherzeugung wieder lohnt&#8220;&#8220;, sagte die Landwirtschaftsministerin beim Besuch der Milchviehbetriebe von Familie Clausen in Tensb\u00fcttel-R\u00f6st und Dethlefs in St. Annen.<\/p>\n<p>Das Wachstum der Milcherzeugung in Schleswig-Holstein gehe weiter, das zeigten der vergangene Milchquotenb\u00f6rsentermin mit Quotenwanderungen nach Schleswig-Holstein und die Milchanlieferungsstatistik. &#8222;&#8220;Gerade f\u00fcr eine exportorientierte \u00dcberschussregion wie Schleswig-Holstein ist es jetzt wichtig, dass die Verarbeitung zu hochwertigen Produkten in Schleswig-Holstein gehalten und ausgebaut wird. Die strukturellen Entwicklungen in der Molkereibranche, wie der Zusammenschluss der Nordmilch mit der der Humana Milchunion zum Deutschen Milchkontor oder die Fusion der Hansamilch mit der d\u00e4nischen Arla geben Impulse. Auch unsere mittelst\u00e4ndischen Meiereiunternehmen entwickeln momentan Erfolg versprechende Strategien&#8220;&#8220;, bekr\u00e4ftigte die Ministerin.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Europ\u00e4ischen Agrarpolitik stehe momentan die Diskussion um die Eckpunkte nach 2013. Dabei sei f\u00fcr den Milchmarkt wichtig, Marktordnungsinstrumente wie Intervention und private Lagerhaltung als Sicherheitsnetz weiterzuentwickeln.<br \/>\nAus dem System einer staatlichen Mengensteuerung (&#8222;Milchquote&#8220;) werde man sich in der EU im Jahr 2015 endg\u00fcltig verabschieden. Umso mehr k\u00e4me jetzt das private Risikomanagement zum tragen.<br \/>\nDie Legislativvorschl\u00e4ge der EU-Kommission zur Bildung von Erzeugergemeinschaften und Branchenorganisationen im Milchbereich sieht Juliane Rumpf dabei als m\u00f6gliche Optionen f\u00fcr Milcherzeuger und Milchbranche. Die Zukunft werde zeigen, ob diese M\u00f6glichkeiten genutzt w\u00fcrden und zur Verbesserung der Stellung der Milcherzeuger in der Lebensmittelkette beitragen k\u00f6nnen. Gerade in Norddeutschland sei es jedoch vor allem wichtig, die eigenen Meiereigenossenschaften zu st\u00e4rken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TENSB\u00dcTTEL-R\u00d6ST. 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