{"id":29671,"date":"2011-03-07T17:35:41","date_gmt":"2011-03-07T16:35:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=29671"},"modified":"2011-03-07T17:46:21","modified_gmt":"2011-03-07T16:46:21","slug":"innovative-beschichtung-fur-baulichen-brandschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/innovative-beschichtung-fur-baulichen-brandschutz\/","title":{"rendered":"Innovative Beschichtung f\u00fcr baulichen Brandschutz"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Land f\u00f6rdert Brandschutz-Unternehmen mit rund 500.000 Euro<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Mit rund 500.000 Euro aus dem Zukunftsprogramm  Wirtschaft unterst\u00fctzt das Wirtschaftsministerium die Rudolf Hensel GmbH  bei einer zukunftsweisenden Produktneuentwicklung und f\u00f6rdert damit  nachhaltig mittelst\u00e4ndisches Unternehmertum in Schleswig-Holstein.<!--more--><\/p>\n<\/div>\n<p>Den entsprechenden Zuwendungsbescheid \u00fcbergab am 7. M\u00e4rz Wirtschafts-Staatssekret\u00e4rin <abbr title=\"Doktor\">Dr.<\/abbr> Cordelia Andre\u00dfen an den Marktf\u00fchrer f\u00fcr den baulichen Brandschutz in Deutschland. \u201e<q>Das  neue System wird wirtschaftlicher sein hinsichtlich Produktion und  Anwendung und die Applikation der Beschichtungskomponenten f\u00fcr die  verarbeitenden Betriebe im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen  2-Komponenten-Brandschutzbeschichtungen optimieren<\/q>\u201c, sagte Andre\u00dfen. \u201e<q>Mit  dem innovativen und leistungsf\u00e4higeren System ist Hensel in der Lage,  auch andere M\u00e4rkte zu bedienen, die ebenfalls eine gro\u00dfe Nachfrage an  extrem hitzed\u00e4mmenden Systemen haben \u2013 allerdings mit deutlich  niedrigeren als den bislang geforderten Preisen<\/q>\u201c, erkl\u00e4rt die  Staatssekret\u00e4rin. Ein konkreter Bedarf bestehe im zivilen Bereich neben  der Offshore Industrie beispielsweise bei Raffinerien und Anlagen der \u00d6l  verarbeitenden Industrie. Aber auch beim Bau von Tankstellen oder  Tunneln k\u00f6nne das System au\u00dferordentlich interessant sein. \u201e<q>Gleichzeitig  sollen durch das Vorhaben in den n\u00e4chsten Jahren bis zu 40 neue  Arbeitspl\u00e4tze im Unternehmen geschaffen und 30 bestehende Stellen  langfristig gesichert werden<\/q>\u201c, so Andre\u00dfen.<\/p>\n<p>Prinzipiell gibt es zwei M\u00f6glichkeiten, Bauteile durch Beschichtung  vor zum Beispiel Hitze zu sch\u00fctzen: Zum einen finden Beschichtungen  Anwendung, die bei Hitzeeinwirkung in einem chemischen Prozess die  beschichteten Bauteile \u201ek\u00fchlen\u201c und die Flammenausbreitung damit hemmen.  Zum anderen lassen sich Beschichtungen auftragen, die im Falle eines  Brandes aufsch\u00e4umen. Dabei wirkt der Schaum als Hitze-Isolierung. Unter  diesen Beschichtungen wiederum gibt es sogenannte 1-komponentige oder  2-komponentige Beschichtungssysteme. Die 2-Komponenten-Systeme haben den  Vorteil, auch vor sehr pl\u00f6tzlich entstehenden, extrem hohen  Temperaturen zu sch\u00fctzen. Allerdings erfordern sie die Einarbeitung von  Verst\u00e4rkungsnetzen, um die aufgetragenen Schichten der  Brandschutz-Beschichtung zu armieren. Zudem werden bei dem Auftragen der  Beschichtung gesundheitssch\u00e4dliche D\u00e4mpfe freigesetzt, was bei den  Arbeiten die Verwendung von Schutzmasken voraussetzt. Hinzu kommt, dass  die mit diesen Systemen versehenen Bauteile im Falle einer Entsorgung  als Sonderm\u00fcll zu behandeln sind. Unter dem Strich sind die bisherigen  Beschichtungsverfahren nicht nur sehr teuer, sondern auch in anderer  Hinsicht problematisch. Die Rudolf Hensel GmbH verfolgt nun den Ansatz,  ein Verfahren zu entwickeln, bei dem die verwendeten Komponenten mit  herk\u00f6mmlichen Airless-Spritzger\u00e4ten in nur zwei Arbeitsg\u00e4ngen  verarbeitet werden k\u00f6nnen und somit aufgrund der geringeren  Schichtst\u00e4rke auf Verst\u00e4rkungsnetze verzichtet wer-den kann. Zudem wird  bei der Produktentwicklung ein Schwerpunkt auf der Substitution  gesundheits- und umweltsch\u00e4dlicher Stoffe liegen. \u201e<q>Das neuartige  Hensel-2-Komponenten-System kann also nicht nur komfortabler und mit  weniger Gefahren f\u00fcr Mensch und Umwelt aufgetragen werden, sondern es  ist auch wirtschaftlicher als die derzeit auf dem Markt angebotenen  Systeme und wird damit den Bedarf aus anderen Industriebereichen  abdecken<\/q>\u201c, sagte die Staatssekret\u00e4rin. Denn wegen der hohen Kosten  und des hohen Verarbeitungsaufwandes beschr\u00e4nke sich derzeit die  Verwendung der 2-Komponenten-Systeme auf solche Bereiche, bei denen  Schutz auch bei hohen Temperaturen unverzichtbar ist und bei denen der  Preis hinter dem Sicherheitsaspekt zur\u00fccksteht. \u201e<q>Dies sind vor allem die Bereiche Milit\u00e4rtechnik, Raumfahrt und die Offshore-Industrie<\/q>\u201c, sagte Andre\u00dfen.<\/p>\n<h4>Zukunftsprogramm Wirtschaft<\/h4>\n<p><a title=\"Zukunftsprogramm Wirtschaft\" href=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/MWV\/DE\/Wirtschaft\/Wirtschaftsfoerderung\/EUFoerderungSH\/EUFoerderungSH_node.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Zukunftsprogramm Wirtschaft\" src=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/cae\/servlet\/contentblob\/447336\/normal\/zpWirtschaftPiLogo.jpg\" alt=\"Zukunftsprogramm Wirtschaft\" width=\"280\" height=\"96\" \/><\/a><\/p>\n<p>In das Zukunftsprogramm Wirtschaft flie\u00dfen im Zeitraum 2007 \u2013 2013  rund 704 Millionen Euro f\u00fcr die wirtschafts- und regionalpolitische  F\u00f6rderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Millionen Euro aus dem  Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (<abbr title=\"Europ\u00e4ischer Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung\">EFRE<\/abbr>), rund 208 Millionen Euro aus der Bund-L\u00e4nder-Gemeinschaftsaufgabe \u201eVerbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur&#8220; (<abbr>GRW<\/abbr>) sowie erg\u00e4nzenden Landesmitteln in H\u00f6he von rund 122 Millionen Euro.<\/p>\n<p>\ufeff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Land f\u00f6rdert Brandschutz-Unternehmen mit rund 500.000 Euro Mit rund 500.000 Euro aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft unterst\u00fctzt das Wirtschaftsministerium die Rudolf<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-29671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29671\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}