{"id":297929,"date":"2019-11-12T08:35:00","date_gmt":"2019-11-12T08:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/gruener-wasserstoff-energietraeger-der-zukunft\/"},"modified":"2019-11-12T08:35:00","modified_gmt":"2019-11-12T08:35:00","slug":"gruener-wasserstoff-energietraeger-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gruener-wasserstoff-energietraeger-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Wasserstoff: Energietr\u00e4ger der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Gleich vier Bundesminister luden Anfang November zur Konferenz  &#8222;Wasserstoff und Energiewende&#8220; nach Berlin. Mehr als 700 Teilnehmerinnen und  Teilnehmer diskutierten \u00fcber die zuk\u00fcnftige Rolle von Wasserstoff in der  Energiewende und f\u00fcr den Klimaschutz.<!--more--> Ende des Jahres soll eine &#8222;Nationale  Wasserstoffstrategie&#8220; von der Bundesregierung verabschiedet werden, mit  konkreten Ma\u00dfnahmen zu Erzeugung, Versorgungsstrukturen, Nutzung sowie Forschung und Entwicklung. Gr\u00fcner Wasserstoff gilt als der Energietr\u00e4ger der Zukunft und  als ein wichtiger Baustein f\u00fcr eine globale Energiewende.  Klima- und Umweltschutz beherrschen seit Monaten den \u00f6ffentlichen Diskurs. In  den Medien werden diese Themen von allen Seiten beleuchtet. Dabei spielen die  Erneuerbaren Energien eine herausragende Rolle, gelten sie doch als Schl\u00fcssel  f\u00fcr das Gelingen der Klimawende. Ohne Wind- und Sonnenenergie und ohne die  Abkehr von fossilen Brennstoffen lassen sich die zwingend notwendige, drastische und schnelle Senkung der CO\u00b2-Emissionen nicht bewerkstelligen.  Dar\u00fcber herrscht \u00fcberwiegend Konsens. Die Bev\u00f6lkerung w\u00fcnscht sich eine  klimafreundliche Energiepolitik. In einer aktuellen repr\u00e4sentativen Umfrage der  Agentur f\u00fcr Erneuerbare Energien zeigte sich eine gro\u00dfe Akzeptanz der  Bundesb\u00fcrger f\u00fcr die Energiewende. Neun von zehn Befragten bef\u00fcrworten eine  st\u00e4rkere Nutzung der Erneuerbaren Energien in Deutschland.  Auch Wissenschaft und Forschung treiben die \u00f6ffentliche Energiedebatte mit ihrer gro\u00dfen Innovationsdynamik an. Neueste Entwicklungs- und Forschungsergebnisse  liefern wichtige Bausteine f\u00fcr eine k\u00fcnftige klimaneutrale Energieversorgung.  Innovative Verfahren, Produkte und Dienstleistungen bringen Kostensenkungen mit  sich. So ist auch der Preis f\u00fcr die Produktion von Solarenergie stetig gesunken. Die Herstellung einer Kilowattstunde Solarstrom kostete in Deutschland im Jahr  2000 noch 70 Cent, heute sind es nur noch 4,9 Cent. In anderen,  sonnenintensiveren Weltgegenden liegen die Kosten schon unter 2 Cent.  Die Energiewirtschaft verursacht 46 Prozent des gesamten CO\u00b2-Aussto\u00dfes in  Deutschland. Deshalb sind das Abschalten der Kohlekraftwerke und der komplette  Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen von essentieller Bedeutung. Das allein  reicht jedoch nicht aus, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen; denn auch die W\u00e4rmeerzeugung in Haushalten und der Verkehrsbereich tragen erheblich zur  gesamten CO\u00b2- Belastung bei.  Mit der Sektorkopplung k\u00f6nnen die Sektoren Strom, Geb\u00e4ude, Verkehr und Industrie samt ihren gegenseitigen Wechselwirkungen und Abh\u00e4ngigkeiten verkn\u00fcpft und der  gesamte Energiebedarf klimaneutral abgedeckt werden. F\u00fcr diese Neugestaltung des Energiesystems werden innovative Ideen umgesetzt, so auch gr\u00fcner Wasserstoff.  F\u00fcr die Herstellung von gr\u00fcnem Wasserstoff wird Wasser (H2O) mithilfe von  \u00d6kostrom per Elektrolyse in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) aufgespalten.  Der so gewonnene Wasserstoff l\u00e4sst sich als sauberer Energietr\u00e4ger im Strom-,  W\u00e4rme- und Mobilit\u00e4tsbereich nutzen oder in industriellen Prozessen einsetzen,  beispielsweise bei der Herstellung von Stahl. Er kann auch weiterverarbeitet  werden zu fl\u00fcssigen Brennstoffen, den sogenannten E-Fuels. Zudem ist Wasserstoff nahezu unbegrenzt speicherbar, was ein weiteres Problem l\u00f6st: Der eventuell zu  viel produzierte Solar- oder Windstrom, der heute ins Ausland verschenkt wird,  oder zu Anlagenabschaltungen f\u00fchrt, k\u00f6nnte mittels Elektrolyse in Wasserstoff  gewandelt und in Tanks gespeichert werden. Bei Bedarf w\u00e4re dieser vollst\u00e4ndig  CO\u00b2-neutral wieder in Strom wandelbar.  Die komplette Energieversorgung \u00fcber alle Sektoren hinweg wird auf Erneuerbare  Energien umgestellt werden. Experten rechnen damit, dass der Strombedarf sich  bis 2050 verdoppeln wird, andere gehen sogar bis zu einer Verf\u00fcnffachung aus.  Als Folge muss die Kapazit\u00e4t der Windkraft- und Photovoltaikanlagen mindestens  auf ein F\u00fcnf- bis Siebenfaches anwachsen. Der \u00d6kostromausbau ist also die  entscheidende Grundlage zur Erzeugung von gr\u00fcnem Wasserstoff.  Ove Burmeister, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der DEB merkt dazu an &#8222;Das Thema Wasserstoff  birgt enormes Potenzial. Deutschland muss seinen Technologievorsprung auf diesem Gebiet unbedingt behalten. Klar ist aber, Wasserstoff ist nur dann gr\u00fcn, wenn er \u00fcber \u00d6kostrom produziert wird und nicht auf Basis fossiler Energietr\u00e4ger.&#8220;  Die Deutsche Energie Beratung DEB aus Hamburg baut bereits seit 2012  Photovoltaik-Gro\u00dfanlagen und verkauft diese an Privatkunden, Firmen und  institutionelle Anleger, die alle Vorteile einer Photovoltaikanlage nutzen  m\u00f6chten, aber kein geeignetes Dach besitzen. Das inhabergef\u00fchrte,  mittelst\u00e4ndische Unternehmen erstellt die Solaranlagen auf langfristig  gepachteten Dachfl\u00e4chen und verkauft diese parzelliert oder komplett. Zum Kauf  geh\u00f6rt ein vollst\u00e4ndiges Servicepaket, das neben der Planung, dem Bau, der  Abnahme und dem Anschluss ans Stromnetz auch Versicherung, Wartung,  Fern\u00fcberwachung und die Stromvermarktung w\u00e4hrend der gesamten Betriebsdauer von  40 oder mehr Jahren beinhaltet. Die K\u00e4ufer erwerben mit einer DEB Solaranlage  direktes Eigentum, also keine mittelbare Beteiligung wie etwa einen Fonds oder  eine Gesellschaftsbeteiligung. Der Kauf ist mit erheblichen steuerlichen  Vorteilen verbunden. Solaranlagen sind zu 100 Prozent abschreibbar, unter  bestimmten Umst\u00e4nden kann der K\u00e4ufer sogar bis zu 40 Prozent des Kaufpreises in  die Jahre vor dem Erwerb r\u00fccktragen und \u00fcber die daraus resultierende  Steuerr\u00fcckerstattung frei verf\u00fcgen. Kaufnebenkosten, wie Ausgabeaufschl\u00e4ge  fallen nicht an.  Seit Anfang des Jahres geh\u00f6rt zur DEB Gruppe auch ein eigener Energieversorger,  die DEVG Deutsche Energie Versorgung GmbH. Sie beliefert Privat- und  Gesch\u00e4ftskunden mit dem Solarstrom der DEB-Anleger. Reicht der nicht aus wird  Strom aus Windkraftanlagen eines kooperierenden unabh\u00e4ngigen Stromproduzenten  dazu genommen. Das besondere an der DEVG ist die Direktvermarktung von 100  Prozent regenerativem Strom, ohne Umweg \u00fcber die Stromb\u00f6rse und ohne  Zwischenh\u00e4ndler.  Durch diese Direktvermarktung des Stroms erzielt der Besitzer einer DEB  Solaranlage einen Mehrertrag, der deutlich \u00fcber der f\u00fcr 20 Jahre staatlich  garantierten Einspeiseverg\u00fctung liegt. Das kann bis zu 2 Cent\/ Kilowattstunde  betragen und liegt 18 bis 24 Prozent \u00fcber den im Erneuerbaren Energie Gesetz  (EEG) verankerten staatlichen Garantien. Damit wird ein Gewinn von circa 7  Prozent nach Betriebskosten erwirtschaftet. Das ist ein au\u00dfergew\u00f6hnlich gutes  Risiko-Rendite-Verh\u00e4ltnis: Geringes Risiko bei relativ hoher Rentabilit\u00e4t und  gro\u00dfen Steuervorteilen. Das bedeutet f\u00fcr den Anleger 40 Jahre und mehr eine  attraktive &#8222;Sonnenrente&#8220;.  Durch das Konzept der DEB-Unternehmensgruppe ergibt sich f\u00fcr alle Beteiligten  eine Win-win-Situation. Und mit der unabh\u00e4ngigen, dezentralen und CO\u00b2- freien  Stromproduktion und -versorgung wird die Energiewende aktiv unterst\u00fctzt.    Pressekontakt: Deutsche Energie Beratung GmbH Ove Burmeister 040-60003336 Burmeister@deb24.com Pappelallee 28 22089 Hamburg www.deb24.com  Original-Content von: DEB Deutsche Energie Beratung GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/122450\/4437283\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Gleich vier Bundesminister luden Anfang November zur Konferenz &#8222;Wasserstoff und Energiewende&#8220; nach Berlin. Mehr als 700 Teilnehmerinnen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-297929","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=297929"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297929\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=297929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=297929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=297929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}