{"id":29798,"date":"2011-03-09T17:18:20","date_gmt":"2011-03-09T16:18:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=29798"},"modified":"2011-03-09T17:18:20","modified_gmt":"2011-03-09T16:18:20","slug":"bewerbung-der-hansestadt-lubeck-ist-auf-dem-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bewerbung-der-hansestadt-lubeck-ist-auf-dem-weg\/","title":{"rendered":"Bewerbung der Hansestadt L\u00fcbeck ist auf dem Weg"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck tritt selbstbewusst im Wettbewerb um den Titel \u201eStadt der Wissenschaft 2012\u201c an<\/p>\n<p>Die umfangreiche Bewerbung der Hansestadt L\u00fcbeck in Wettbewerb um den Titel \u201eStadt der Wissenschaft 2012\u201c ist heute vom Redaktionsteam \u201eabgesegnet\u201c worden und per Post auf dem Weg.<!--more--><\/p>\n<p>Die Wissenschaftsregion L\u00fcbeck setzt auf Wachstum durch Bildung und Forschung. In der Bewerbung tritt man mit der Vision an, 2030 zur starken Bildungs- und Forschungsregion in Norddeutschland zu z\u00e4hlen. R\u00fcckenwind daf\u00fcr kommt aus dem Wissenschaftscampus. In den Lebenswissenschaften setzt man internationale Ma\u00dfst\u00e4be. Damit ist L\u00fcbeck ein attraktiver Standort f\u00fcr Forscher und Unternehmer. Eine Stadt mit Zukunftsvision begeistert auch junge Familien. Eine Stadt, die f\u00fcr Wissenschaft begeistert, braucht sich um ihre Zukunft nicht zu sorgen, so der selbstbewusste Grundtenor L\u00fcbecks in der Bewerbungsschrift. Das sieht die Wirtschaft genauso, und unterst\u00fctzt den Wettbewerb mit gro\u00dfem Engagement.<\/p>\n<p>Vor allem der gro\u00dfe R\u00fcckhalt aus der Bev\u00f6lkerung und die vorausschauende Planung der Politik, Ende der 90er Jahre einen Hochschulstadtteil zu entwickeln, sind die Alleinstellungsmerkmale der L\u00fcbecker Bewerbung. Hinzu kommt das Engagement der Stiftungen, allen voran der Possehl-Stiftung und der Gemeinn\u00fctzigen Sparkassenstiftung, die das Vorhaben finanziell absichern.<\/p>\n<p>Punkten wird man auch mit dem Hansegram. Aufgabe des Spiels ist das Legen eines Symbols und die Formulierung eines Statements f\u00fcr die Wissenschaftsstadt. Die Einsendungen sind im Internet als Galerie dargestellt. Was als Spielidee gestartet ist, liefert mittlerweile faszinierende Formulierungen. F\u00fcr den Initiativkreis \u201eWissenschaft in L\u00fcbeck\u201c Nachweis daf\u00fcr, dass man die Menschen zu Wort kommen lassen sollte. Diese B\u00fcrgerperspektive wurde in das L\u00fcbecker Konzept aufgenommen.<\/p>\n<p>Die Erstellung der Bewerbung hat auf den Punkt geklappt: Am heutigen 9. M\u00e4rz ist Einsendeschluss. Ein Redaktionsteam, bestehend aus Vertretern der Hochschulen, der Wirtschaftsverb\u00e4nde, der Stadt und den Stiftungen hat in den vergangenen Wochen Tag und Nacht an der auf 25 Seiten begrenzten Gesamtkonzeption gearbeitet. Dieser Platz war knapp f\u00fcr den gro\u00dfen Fundus an Wissenschaftsthemen und Veranstaltungsideen. 50 Projekte waren angestrebt, letztlich konnten sogar 70 dargestellt werden. Im Vorfeld gab es ein beherztes Ringen: Sind Projekte, die mehr Spiel als Wissenschaft sind, weniger wichtig als die reine Forschungsleistung? Was ist mit Veranstaltungen, in denen alles zu finden ist, was die Welt erkl\u00e4rt? Wo f\u00e4ngt Wissenschaft an und wo h\u00f6rt sie auf? Und wen hat man vergessen? Hier zu entscheiden, war laut Wissenschaftsmanagerin Iris Kla\u00dfen ein schwerer Job. Das Feilschen um die Zeilen ist f\u00fcr sie aber vor allem Nachweis, dass die Wissenschaftsstadt L\u00fcbeck Substanz hat.<\/p>\n<p>Leitmotiv der L\u00fcbecker Bewerbung ist die Begegnung von Stadt und Wissenschaft, gem\u00e4\u00df dem Motto \u201eHanse trifft Humboldt\u201c. Forschungsergebnisse sollen die Labore verlassen und im Zusammenhang zum Alltag erkl\u00e4rt werden. Nachwuchs trifft auf Wissenschaft &#8211; zum Beispiel im neuen LILa \u2013 dem Technik-Labor f\u00fcr Sch\u00fclerinnen im Campus. Oder B\u00fcrger trifft Wissenschaft in St. Petri. Wissenschaft begegnet sich auch untereinander, zum Beispiel im Zentrum f\u00fcr Medizintechnik.<\/p>\n<p>Verteilt in der Stadt, zum Beispiel auch in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, sollen Wissenschaftsspielpl\u00e4tze eingerichtet werden. F\u00fcr Kinder und Erwachsene. Der \u00f6ffentliche Raum wird zum allt\u00e4glichen Labor. Denkbar sind physikalische Grundprinzipien, durch die sich Medizintechnik gut erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Man lernt zu verstehen, wie es funktioniert, dass Ultraschallwellen Nierensteine zertr\u00fcmmern und wo neue Verfahren greifen. Kanina Botterweck hat diese Idee f\u00fcr das Tandem eingebracht. Im Hauptberuf ist sie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Medisert GmbH, die mittelfristig den Vertrieb von Medizintechnik aus L\u00fcbeck steuern soll. \u201eUnser Plan ist, Experimentierstationen langfristig in der Stadt aufzustellen.<\/p>\n<p>Wissenschaft verl\u00e4sst den Campus und kommt in die Stadt. Das ist wichtig, betont der Initiativkreis, denn in L\u00fcbeck will man die Hochschulen im Blick behalten. Campus und Stadt geh\u00f6ren zusammen. Beide sind aufeinander angewiesen. Daf\u00fcr macht sich die B\u00fcrgerakademie stark, die bereits gestartet ist. Damit ist ein Baustein der Bewerbung umgesetzt.<\/p>\n<p>Termine bis zum Finale \u201eStadt der Wissenschaft 2012\u201c<\/p>\n<p>* 27. M\u00e4rz 2011, 11 Uhr, Kolosseum: \u201eHanse trifft Humboldt\u201c &#8211; \u00d6ffentliche Generalprobe f\u00fcr das Finale<br \/>\n* 28. M\u00e4rz 2011, 16 bis 18 Uhr, Kurf\u00fcrstliches Schloss, Mainz: Get together f\u00fcr L\u00fcbecker Fans<br \/>\n* 29. M\u00e4rz 2011, 9 bis 13 Uhr, Frankfurter Hof, Mainz: Finale zum Titel Stadt der Wissenschaft 2012 in Mainz.<br \/>\n* 30. M\u00e4rz 2011, 18:30 Uhr, Rathaus L\u00fcbeck, B\u00fcrgerschaftssaal: Ausblick f\u00fcr 2011\/ 2012<\/p>\n<p>Statements aus dem Initiativkreis \u201eWissenschaft in L\u00fcbeck\u201c:<\/p>\n<p>\u201eDer Wert der Bewerbung liegt aber auch darin, dass sie f\u00fcr die Weiterentwicklung L\u00fcbecks als Wissenschaftsstadt eine realistische Blaupause liefert. Die aufgenommenen Gro\u00dfprojekte sind gegenfinanziert und die daraus resultierenden Veranstaltungen nehmen Themen auf, die zu L\u00fcbeck passen. Was auch passt ist das Motto \u201eHanse trifft Humboldt\u201c. Es war die Anforderung des Stifterverbands an die Teilnehmer, eine Bewerbung abzugeben, die unverwechselbar zu der jeweiligen Stadt passt. \u201eStadt trifft Wissenschaft wurde l\u00fcbsch \u00fcbersetzt \u201eHanse trifft Humboldt\u201c. Dieses Motto kann niemand abschreiben. Das passt nur zu L\u00fcbeck.\u201c (B\u00fcrgermeister Bernd Saxe)<\/p>\n<p>\u201eDie Bewerbung, die unter dem Titel \u201eHanse trifft Humboldt\u201c beim Stifterverband f\u00fcr die Deutsche Wissenschaft eingereicht wurde, macht klar, dass in L\u00fcbeck die B\u00fcrger das Wort haben. Der Impuls zur Wissenschaftsstadt kommt zwar von Entscheidern aus Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft. Aber ohne die Zustimmung der B\u00fcrger geht nichts. Damit die Hochschulen in L\u00fcbeck zuk\u00fcnftig eine zentrale Rolle spielen m\u00fcssen die Menschen Wissenschaft verstehen und mitziehen. Nur so wird das Konzept erfolgreich sein.\u201c (Prof. Dr. J\u00fcrgen Westermann, Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck)<\/p>\n<p>\u201eDie kulturelle Bedeutung der wissenschaftlichen Einrichtungen ist nicht hoch genug einzusch\u00e4tzen. Sie sind Teil von Kultur, St\u00e4tten der offenen Gesellschaft und identit\u00e4tsstiftend zugleich. Sie f\u00f6rdern die Vielfalt, den Austausch und die Weiterentwicklung von Ideen, helfen geistige Schranken zu \u00fcberwinden und bereichern das gesellschaftliche Leben. Mit der B\u00fcrgerakademie zeigen wir, dass L\u00fcbeck Wissenschaft in die Mitte der Gesellschaft holt. Und wir er\u00f6ffnen allen den Zugang zu frischer Forschung.\u201c (Antje Peters-Hirt, Direktorin, Die Gemeinn\u00fctzige)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck tritt selbstbewusst im Wettbewerb um den Titel \u201eStadt der Wissenschaft 2012\u201c an Die umfangreiche Bewerbung der Hansestadt L\u00fcbeck in<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-29798","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29798"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29798\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}