{"id":30106,"date":"2011-03-15T17:56:10","date_gmt":"2011-03-15T16:56:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=30106"},"modified":"2011-03-15T17:56:10","modified_gmt":"2011-03-15T16:56:10","slug":"weniger-einwohner-und-mehr-alte-menschen-neue-bevolkerungsvorausberechnung-bestatigt-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/weniger-einwohner-und-mehr-alte-menschen-neue-bevolkerungsvorausberechnung-bestatigt-trend\/","title":{"rendered":"Weniger Einwohner und mehr alte Menschen &#8211; Neue Bev\u00f6lkerungsvorausberechnung best\u00e4tigt Trend"},"content":{"rendered":"<h1><\/h1>\n<p>Schleswig-Holstein wird in den n\u00e4chsten Jahren weiter an Einwohnern  verlieren. Gleichzeitig wird die Zahl der Haushalte steigen. Und in  allen Regionen des Landes wird es weniger junge und mehr alte Menschen  geben als heute. Das ist das Ergebnis der aktuellen  Bev\u00f6lkerungsvorausberechung bis 2025 f\u00fcr die Kreise und kreisfreien  St\u00e4dte in Schleswig-Holstein. Die Daten, die das Statistikamt Nord  zusammen mit dem Innenministerium erstellt hat, sind die Grundlage von  Planungen auf allen wichtigen gesellschaftlichen Gebieten wie  beispielsweise f\u00fcr den Wohnungsbau, den Arbeitsmarkt, das  Gesundheitswesen, f\u00fcr Schulen, Hochschulen oder Kindertagesst\u00e4tten.<!--more--><\/p>\n<p><a title=\"Grafik Demographischer Wandel (Vergr\u00f6\u00dferung \u00f6ffnet sich im neuen Fenster)\" href=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/cae\/servlet\/contentblob\/361274\/poster\/altersstrukturSh.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Grafik zur Altersstruktur der Bev\u00f6lkerung Schleswig-Holsteins\" src=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/cae\/servlet\/contentblob\/361274\/normal\/altersstrukturSh.jpg\" alt=\"Grafik zur Altersstruktur der Bev\u00f6lkerung Schleswig-Holsteins\" width=\"280\" height=\"210\" \/><\/a><\/p>\n<p>Innenminister Klaus Schlie rief am Dienstag (15. M\u00e4rz) in Kiel alle  Verantwortlichen in Politik, Kommunalverwaltungen und der Wirtschaft  auf, ihre Planungen mit Blick auf die neuen Berechnungen zu \u00fcberpr\u00fcfen  und gegebenenfalls anzupassen. \u201e<q>Der demographische Wandel ist eine der gro\u00dfen Herausforderungen der Zukunft<\/q>\u201c,  sagte der Minister. Schlie brachte diese Entwicklung auf die Formel:  Weniger Menschen, die l\u00e4nger leben. Die j\u00fcngsten Prognosen zeigten, dass  die Entwicklung Schleswig-Holstein voll erfasst habe. \u201e<q>Wir m\u00fcssen den Wandel aktiv gestalten<\/q>\u201c,  sagte Schlie. In diesem Zusammenhang sei es wichtig zu wissen, dass die  Grundaussagen des vergangenen Jahres beschlossenen  Landesentwicklungsplans durch die neue Vorausberechnung best\u00e4tigt worden  seien.<\/p>\n<p>Die neue Vorausberechnung zeigt auch unterschiedliche Entwicklungen  in den Regionen auf. Am g\u00fcnstigsten wird die demographische Entwicklung  in den kreisfreien St\u00e4dten Kiel und Flensburg sowie in den Kreisen im  Umland von Hamburg verlaufen. Hier werden die Einwohnerzahlen bis 2025  noch steigen oder nur leicht zur\u00fcckgehen, und der Anstieg des  Durchschnittsalters der Bev\u00f6lkerung wird vergleichsweise niedrig  ausfallen. Deutlich sp\u00fcrbarer d\u00fcrften hingegen die Auswirkungen des  demographischen Wandels in den l\u00e4ndlichen Kreisen sein. Hier werden bis  2025 sowohl die Einwohnerverluste als auch der Anstieg des  Durchschnittsalters h\u00f6her sein.<\/p>\n<h2>Die wichtigsten Ergebnisse der neuen Bev\u00f6lkerungsvorausberechnung im \u00dcberblick<\/h2>\n<ul>\n<li>2025 werden in Schleswig-Holstein 2.789.000 Menschen leben. Das sind etwa 43.000 (1,5 Prozent) weniger als heute.<\/li>\n<li>Bis  2025 werden in Schleswig-Holstein voraussichtlich 347.000 Kinder  geboren, 530.000 Einwohnerinnen und Einwohner sterben und etwa 140.000  Menschen mehr zu- als abwandern.<\/li>\n<li>Regional wird die  Einwohnerentwicklung sehr unterschiedlich sein. Steigende  Einwohnerzahlen werden noch f\u00fcr die kreisfreien St\u00e4dte Flensburg und  Kiel sowie die Kreise Stormarn und Pinneberg erwartet. In allen anderen  Kreisen und kreisfreien St\u00e4dte werden bis 2025 die Einwohnerzahlen  zur\u00fcckgehen, prozentual am st\u00e4rksten in Neum\u00fcnster, Steinburg und  Dithmarschen.<\/li>\n<li>2025 wird es im Vergleich zu heute 204.000  Menschen mehr geben, die 60 Jahre und \u00e4lter sind, und 93.000 weniger  unter 20 Jahren. Auf hundert Einwohnerinnen und Einwohner unter 20  Jahren kommen im Jahr 2025 bereits 210 ab 60 Jahren.<\/li>\n<li>Die  h\u00f6chsten Zunahmen bei der Zahl \u00e4lterer Menschen ab 75 Jahren werden die  Kreise im Umland von Hamburg und die Nachbarkreise der  schleswig-holstein\u00acischen Oberzentren haben.<\/li>\n<li>Die  demographischen Ver\u00e4nderungen, d.h. sinkende Einwohnerzahlen und ein  steigendes Durchschnittsalter der Bev\u00f6lkerung sind in den l\u00e4ndlichen  Kreisen am st\u00e4rksten ausgepr\u00e4gt.<\/li>\n<li>Die Zahl der Erwerbspersonen,  die f\u00fcr das Angebot an Arbeitskr\u00e4ften im Land relevant ist, wird nach  2015 zur\u00fcckgehen. 2025 wird es schon 55.000 Erwerbspersonen weniger  geben als heute.<\/li>\n<li>Wie die Bev\u00f6lkerung insgesamt werden auch die  Erwerbspersonen im Durchschnitt immer \u00e4lter. 2025 werden bereits 38,1%  aller Erwerbspersonen 50 Jahre und \u00e4lter sein.<\/li>\n<li>Die Zahl der  Haushalte in Schleswig-Holstein wird bis 2025 um fast 43.000 zunehmen,  obwohl die Einwohnerzahl im gleichen Zeitraum um 43.000 zur\u00fcckgeht.<\/li>\n<li>Bis  2025 werden in Schleswig-Holstein etwa 95.500 neue Wohnungen gebraucht.  Der Bedarf entsteht durch rund 42.900 neue Haushalte, Ersatz f\u00fcr  Abriss, Umwidmung und Zusammenlegung von etwa 38.600 Wohnungen und f\u00fcr  eine Leerstandsreserve von 14.000 Wohnungen.<\/li>\n<li>Der  Wohnungsneubaubedarf wird regional sehr unterschiedlich ausfallen. Die  meisten Wohnungen m\u00fcssen bis 2025 in den Kreisen im Umland von<\/li>\n<\/ul>\n<p>\ufeff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schleswig-Holstein wird in den n\u00e4chsten Jahren weiter an Einwohnern verlieren. Gleichzeitig wird die Zahl der Haushalte steigen. 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