{"id":301314,"date":"2019-12-30T10:00:11","date_gmt":"2019-12-30T10:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/umfrage-so-blicken-aerzte-auf-das-jahr-2020\/"},"modified":"2019-12-30T10:00:11","modified_gmt":"2019-12-30T10:00:11","slug":"umfrage-so-blicken-aerzte-auf-das-jahr-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/umfrage-so-blicken-aerzte-auf-das-jahr-2020\/","title":{"rendered":"Umfrage: So blicken \u00c4rzte auf das Jahr 2020"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Wie wird sich das Jahr 2020 f\u00fcr die \u00c4rzteschaft entwickeln? Der  \u00c4rztenachrichtendienst (\u00e4nd.de) befragte niedergelassene Haus- und Fach\u00e4rzte im  gesamten Bundesgebiet. Rund 1.300 Mediziner gaben ihre Prognose ab. So d\u00fcster  wie diesmal fiel sie bislang noch nie aus.<!--more-->  Gesetze, die in die Praxisabl\u00e4ufe eingreifen, eine Reform des Honorarsystems  ohne mehr Geld &#8211; und eine stetig steigende B\u00fcrokratielast: Die niedergelassenen  \u00c4rzte haben derzeit wenig Grund f\u00fcr Optimismus. Das pr\u00e4gt offenbar auch die  Einsch\u00e4tzung f\u00fcr 2020: Satte 79 Prozent der befragten \u00c4rzte glauben, dass das  neue Jahr eher negative Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den eigenen Berufsstand bringen wird.  Damit gibt es einen neuen Negativrekord: Der bisher schlechteste Wert der seit  f\u00fcnf Jahren durchgef\u00fchrten Umfragen zum Jahreswechsel tauchte in der Befragung  zum Jahr 2018 auf. Damals erwarteten 69 Prozent ein schwieriges Jahr.  Laut aktueller Befragung gehen nur 17 Prozent der \u00c4rzte in den Praxen davon aus, dass 2020 aus beruflicher Sicht ein durchschnittliches Jahr ohne H\u00f6hen und  Tiefen wird &#8211; lediglich vier Prozent erwarten positive Ver\u00e4nderungen in den  n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten.  Ein dramatisch schlechtes Zeugnis stellen die \u00c4rzte vorab schon  Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) f\u00fcr das kommende Jahr aus: 82 Prozent der Befragten sind der \u00dcberzeugung, dass seine Gesetzespl\u00e4ne im n\u00e4chsten Jahr  f\u00fcr Verschlechterungen in der \u00e4rztlichen Berufswelt sorgen werden. Nur drei  Prozent sehen in seinen Gesetzespl\u00e4nen Ans\u00e4tze, die sp\u00fcrbare Verbesserungen  erreichen k\u00f6nnten.  Weniger Geld aber mehr Arbeit?  Zur wirtschaftlichen Situation der eigenen Praxis im n\u00e4chsten Jahr befragt,  gaben 56 Prozent der \u00c4rzte an, dass sie eher eine schlechtere Situation als im  Jahr 2019 erwarten. 38 Prozent gehen nicht von sp\u00fcrbaren Ver\u00e4nderungen aus.  Sechs Prozent sind dagegen \u00fcberzeugt davon, dass es f\u00fcr die eigene Praxis  wirtschaftlich aufw\u00e4rts geht.  Befragt nach der pers\u00f6nliche Arbeitsbelastung im Jahr 2020, rechnet rund jeder  zweite Arzt (45 Prozent) mit einem Anstieg der Belastung. 41 Prozent erwarten  eine Belastung auf dem gleichen Level wie in diesem Jahr. 14 Prozent gaben an,  dass sie die Belastung 2020 voraussichtlich etwas reduzieren k\u00f6nnen.  An der Online-Befragung nahmen vom 11. Bis zum 19. Dezember insgesamt 1.293  \u00e4nd-Mitglieder, niedergelassene Haus- und Fach\u00e4rzte, teil. Die beruflichen  W\u00fcnsche f\u00fcr das neue Jahr, die im Rahmen der Umfrage ge\u00e4u\u00dfert wurden, zeigen in  erster Linie den Frust der \u00c4rzte \u00fcber zu viel B\u00fcrokratie, gesetzgeberische  G\u00e4ngelung und unfaire Honorierung. Wie zahlreiche seiner Kollegen in \u00e4hnlicher  Form schreibt ein Facharzt: &#8222;Ich will endlich wieder in Ruhe Medizin machen  k\u00f6nnen und keine Formulare und B\u00fcrokratie-Monster bearbeiten.&#8220;  Pressekontakt:  \u00e4nd \u00c4rztenachrichtendienst Verlags-AG Kattjahren 4 22359 Hamburg 040\/6091540 j.scholz@aend.de  Weiteres Material: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/61299\/4479988 OTS:               \u00c4rztenachrichtendienst Verlags-AG (\u00e4nd)  Original-Content von: \u00c4rztenachrichtendienst Verlags-AG (\u00e4nd), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/61299\/4479988\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Wie wird sich das Jahr 2020 f\u00fcr die \u00c4rzteschaft entwickeln? 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