{"id":301737,"date":"2020-01-06T10:12:47","date_gmt":"2020-01-06T10:12:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/deutscher-maschinenbau-ist-und-bleibt-auch-2020-im-krisenmodus\/"},"modified":"2020-01-06T10:12:47","modified_gmt":"2020-01-06T10:12:47","slug":"deutscher-maschinenbau-ist-und-bleibt-auch-2020-im-krisenmodus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutscher-maschinenbau-ist-und-bleibt-auch-2020-im-krisenmodus\/","title":{"rendered":"Deutscher Maschinenbau ist und bleibt auch 2020 im Krisenmodus"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; PwC Maschinebau-Barometer: Umsatzerwartungen und  Betriebsauslastung auf bisherigem Tiefstand \/ Investitionsstopp bedroht  Innovationsf\u00fchrerschaft \/ Kostensenkung im Personalbereich zu erwarten  Die Stimmung im deutschen Maschinenbau ist auf einem neuerlichen Tiefpunkt  angelangt. Und Besserung ist f\u00fcr 2020 nicht in Sicht.<!--more--> Dies geht aus dem  aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftspr\u00fcfungs- und  Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Ein Novum in der  Geschichte der Erhebung: Erstmals blicken die deutschen Manager offen  pessimistischer auf die deutsche Konjunkturentwicklung als auf die globale (38  Prozent zu 34 Prozent). Noch im Vorquartal hatte dieser Ausblick unter  umgekehrten Vorzeichen gestanden (36 Prozent zu 54 Prozent).  Umsatzerwartungen auf Allzeittief  Die Umsatzprognosen sowohl f\u00fcr die Branche als auch f\u00fcr das eigene Unternehmen  fallen f\u00fcr 2020 negativ aus. F\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau insgesamt  erwarten die Befragten einen Umsatzr\u00fcckgang von 4,2 Prozent. Dies ist die  schlechteste Prognose aller bisherigen Erhebungswellen. Erstmals seit Beginn des Barometers im Jahr 2014 liegt auch die Erwartung der Manager f\u00fcr das jeweils  eigene Unternehmen im Minusbereich: die Befragten rechnen mit 1,2 Prozent  weniger Umsatz in 2020 als im Vorjahr. &#8222;Die Sorgen der Branche sind gro\u00df&#8220;,  beobachtet Dr. Klaus-Peter Gushurst, Leiter des Bereichs Industries &amp; Innovation bei PwC. &#8222;Jeder dritte Entscheider geht von einer negativen Umsatzentwicklung  des eigenen Unternehmens im kommenden Jahr aus. Die Talsohle der Entwicklung  steht uns noch bevor.&#8220;  Die Auslastung nimmt sp\u00fcrbar ab  Schmerzhaft zu sp\u00fcren bekommt die Branche die globale Unsicherheit durch Brexit, Handelskonflikte, Wirtschaftssanktionen und Krise der deutschen  Automobilindustrie in Form von ausbleibenden Auftr\u00e4gen. Dies wirkt sich  inzwischen direkt auf die Produktion aus. Die durchschnittliche  Kapazit\u00e4tsauslastung der befragten Unternehmen bewegt sich inzwischen mit  durchschnittlich 82,7 Prozent auf einem Rekordtiefstwert. Lediglich rund ein  Drittel der Unternehmen arbeitet noch im Bereich der Vollauslastung. Im Schnitt  aller bisherigen Erhebungswellen liegt ihr Anteil mindestens bei der H\u00e4lfte der  Befragten. &#8222;Die Auftragskrise ist auf dem Shop-Floor angekommen&#8220;, kommentiert  Gushurst, &#8222;Unternehmen drosseln die Produktion und werden perspektivisch  Kostensenkungsprogramme und Restrukturierungen implementieren. Allerdings warne  ich davor, einen un\u00fcberlegten Investitionsstopp ins Auge zu fassen.&#8220; Tats\u00e4chlich beabsichtigt ein nicht unerheblicher Anteil von einem Viertel der Befragten,  ihre Investitionen im ersten Quartal 2020 zu senken &#8211; der h\u00f6chste Wert aller  bisherigen Erhebungswellen.  Kostensenkung und Preiserh\u00f6hungen  Weitere Einsparungen werden von immer mehr Entscheidungstr\u00e4gern erwogen. Zwar  sollen die Gesamtkosten im Gro\u00dfen und Ganzen stabil gehalten werden, jedoch  ger\u00e4t Bewegung in den Personalkostenbereich. 38 Prozent der Befragten gehen  davon aus, dass die Personalkosten im kommenden Jahr gesenkt werden. Zum  Vergleich: Ende des Vorjahres waren lediglich 14 Prozent dieser Ansicht. Damals  gingen 8 von 10 noch von Mehrausgaben f\u00fcr Personal aus, in diesem Jahr ist es  gerade einmal die H\u00e4lfte.  Zudem erweisen sich Energiewende und Klimapaket als zus\u00e4tzliche Belastungen:  lediglich 4 Prozent rechnen mit sinkenden Energiekosten. Auch die Verkaufspreise geraten in Bewegung: Seit dem Herbst hat sich der Anteil derjenigen  Maschinenbauer, die ihre Preise erh\u00f6hen wollen, von 15 auf 30 Prozent  verdoppelt. &#8222;Die Entscheidungstr\u00e4ger im Maschinenbau sind mit steigenden  Energiekosten bei gleichzeitigem Auftragsschwund konfrontiert. Sie haben kein  Interesse oder auch keine M\u00f6glichkeit den zus\u00e4tzlichen Kostendruck von ihren  Kunden an ihre Lieferanten weiterzugeben&#8220;, res\u00fcmiert Klaus-Peter Gushurst, &#8222;Das  Herunterfahren von Investitionen birgt jedoch Risiken, da dies die  internationale Innovations- und Qualit\u00e4tsf\u00fchrerschaft der Branche bedrohen  k\u00f6nnte.&#8220;  \u00dcber das PwC Maschinenbau-Barometer:  Das PwC Maschinenbau-Barometer ist das Ergebnis einer viertelj\u00e4hrlichen  Panelbefragung unter F\u00fchrungskr\u00e4ften des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus.  Neben einer Einsch\u00e4tzung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung spiegelt  die Studie die Unternehmenserwartungen hinsichtlich zentraler Kennzahlen wie  Kosten, Preise und Investitionsvolumina. Zudem werden in jeder Ausgabe  wechselnde Themen vertieft.  Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.de\/maschinenbau-barometer  \u00dcber PwC:  PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu l\u00f6sen. Mehr als 276.000 Mitarbeiter in 157 L\u00e4ndern tragen  hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen  Wirtschaftspr\u00fcfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.  Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und\/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstst\u00e4ndigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter  www.pwc.com\/structure.  Pressekontakt:  Sven Humann PwC Communications Tel.: 0211 981 2188 E-Mail: sven.humann@pwc.com  www.pwc.de  Weiteres Material: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8664\/4484263 OTS:               PwC Deutschland  Original-Content von: PwC Deutschland, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8664\/4484263\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; PwC Maschinebau-Barometer: Umsatzerwartungen und Betriebsauslastung auf bisherigem Tiefstand \/ Investitionsstopp bedroht Innovationsf\u00fchrerschaft \/ Kostensenkung im Personalbereich zu<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-301737","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301737","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=301737"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301737\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=301737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=301737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=301737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}