{"id":301857,"date":"2020-01-07T08:50:00","date_gmt":"2020-01-07T08:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/sonne-wind-und-wasserstoff-treiben-die-energiewende-voran\/"},"modified":"2020-01-07T08:50:00","modified_gmt":"2020-01-07T08:50:00","slug":"sonne-wind-und-wasserstoff-treiben-die-energiewende-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/sonne-wind-und-wasserstoff-treiben-die-energiewende-voran\/","title":{"rendered":"Sonne, Wind und Wasserstoff treiben die Energiewende voran"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; In der \u00f6ffentlichen Diskussion nahm die Klimapolitik im  vergangenen Jahr weltweit eine herausragende Rolle ein. Klimaaktivisten, nicht  nur von &#8222;Friday for Futur&#8220;, trieben die Politik vor sich her und \u00fcbten einen  hohen gesellschaftlichen Druck aus.<!--more--> Das EU Parlament rief den Klimanotstand aus  und die neue Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen verk\u00fcndete den &#8222;Green  Deal&#8220; und beschwor den &#8222;man on the moon moment&#8220;.  Auch in Deutschland sind wichtige Entscheidungen in der Klima- und  Energiepolitik getroffen worden, wobei es aber sehr fraglich bleibt, ob diese  ausreichend sind, um die Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens zu erf\u00fcllen.  Einerseits wurde endlich der Kohleausstieg beschlossen, andererseits soll erst  2038 endg\u00fcltig damit Schluss sein. Die Betreiber der Kohlekraftwerke sollen  au\u00dferdem hohe Entsch\u00e4digungen f\u00fcr das fr\u00fchere Abschalten ihrer l\u00e4ngst  abgeschriebenen Meiler erhalten, auf Kosten der Steuerzahler.  Einerseits beschloss die Regierung das sogenannte Klimapaket, in dem sie endlich den &#8222;atmenden Deckel&#8220; f\u00fcr Photovoltaik-Anlagen abschaffte, andererseits die  Auflagen f\u00fcr die Windenergiewirtschaft so versch\u00e4rfte, dass der weitere Zubau  bedroht ist. Die CO2-Bepreisung wurde endlich auf die Bereiche Verkehr und  Geb\u00e4ude ausgedehnt. Der festgelegte Einstiegspreis sollte zun\u00e4chst nur bei 10  Euro pro Tonne liegen. Auf massiven Druck hin wurde er auf 25 Euro erh\u00f6ht. In  F\u00fcnf-Euro-Schritten soll er bis zu 55 Euro im Jahr 2025 ansteigen. F\u00fcr das Jahr  2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und h\u00f6chstens 65 Euro gelten. Ob  durch eine solche Preisgestaltung eine tats\u00e4chliche Lenkungswirkung erzielt  werden kann, muss sich erst noch zeigen.  Wieder neu ins Zentrum des Interesses ist die Wasserstofftechnologie getreten.  Bereits in den siebziger Jahren, unter dem Eindruck der \u00d6lkrise, galt  Wasserstoff als der &#8222;Energietr\u00e4ger der Zukunft&#8220;.  Dank Wind- und Solarenergie hat in Deutschland eine Stromwende stattgefunden. So stieg im ersten Halbjahr 2019 der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen im  Strommix auf den Rekordwert von 47 Prozent. Im Sektor Strom ist die Energiewende also auf einem guten Weg. Jedoch entfallen auf diesen Bereich nur 20 Prozent des gesamten deutschen Energiebedarfs. Etwa 30 Prozent werden f\u00fcr den  Mobilit\u00e4tssektor ben\u00f6tigt und die restlichen 50 Prozent f\u00fcr den W\u00e4rmesektor. Um  auch diese Bereiche vollst\u00e4ndig auf regenerative Energien umzustellen, k\u00f6nnte  Wasserstoff der Schl\u00fcssel sein. Das leichteste aller Gase k\u00f6nnte unser  Energiesystem revolutionieren. F\u00fcr die Herstellung von gr\u00fcnem Wasserstoff  braucht es nur zwei Dinge: \u00d6kostrom und Wasser. Die Technik daf\u00fcr existiert.  \u00dcber die sogenannte Power-to-Gas-Technologie wird mithilfe von erneuerbarem  Strom aus Wasser Wasserstoff erzeugt (Elektrolyse). Dieser kann entweder direkt  genutzt oder in einem zweiten Schritt zu Methan oder fl\u00fcssigen Energietr\u00e4gern  weiterverarbeitet werden.  Wasserstoff ist vielseitig einsetzbar. Er ist Rohstoff in der chemischen  Industrie, wird in der Stahlindustrie gebraucht und in Raffinerien. Im  Verkehrssektor kann er als Kraftstoff f\u00fcr PKWs verwendet werden, besonders aber  auch f\u00fcr den Schwerlasttransport, zum Betanken von Schiffen und Flugzeugen.  Derzeit m\u00fcssten Batterien viel zu gro\u00df dimensioniert sein, um solche Fahrzeuge  elektrisch zu betreiben. Wasserstoff kann direkt verheizt werden oder ins  Gasnetz eingespeist werden und so auch den CO2 Aussto\u00df des W\u00e4rmesektors senken.  Und man kann Wasserstoff speichern und dann einsetzen, wenn die Sonne nicht  scheint und der Wind nicht bl\u00e4st, also bei der vielzitierten &#8222;Dunkelflaute&#8220;.  Wasserstoff erm\u00f6glicht die Kopplung und Dekarbonisierung der Sektoren Strom,  W\u00e4rme, Verkehr und Industrie.  Eine Nationale Wasserstoffstrategie besteht bereits und auch auf L\u00e4nderebene  wird einiges getan. Die norddeutschen Bundesl\u00e4nder Bremen, Hamburg,  Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben eine  gemeinsame Wasserstoffstrategie beschlossen, um die Energiewende voranzutreiben. K\u00fcnftige H\u00e4fen sollen nur noch von sauberen Schiffen angelaufen werden d\u00fcrfen.  Sie sieht weiterhin vor, bis zum Jahr 2025 mindestens 500 Megawatt und bis zum  Jahr 2030 mindestens f\u00fcnf Gigawatt Elektrolyse-Leistung in Norddeutschland zu  realisieren.  Photovoltaikanlagen mit Elektrolyseuren zu kombinieren, um Wasserstoff zu  erzeugen, funktioniert. Dazu muss die Stromzufuhr nicht rund um die Uhr  gleichm\u00e4\u00dfig sein. Die Elektrolyseure k\u00f6nnen jederzeit flexibel bedient werden.  Eine Kombination von Photovoltaik und Windkraft ist dennoch ideal, da dann auch  in der Nacht Strom produziert werden kann und die Elektrolyseure besser  ausgelastet werden.  Die Energiewende in Deutschland ist zu einem Gro\u00dfteil von dem Engagement der  B\u00fcrger getragen. Gerade in den Solarbereich ist viel privates Geld geflossen.  Diese Investoren m\u00f6chten ihr Geld einer ethisch und \u00f6kologisch sauberen Sache  zuf\u00fchren, jedoch auf eine nachhaltige, hohe Rendite nicht verzichten. Geld  verdienen, aber nicht auf Kosten der Umwelt oder gar anderer Menschen. Viele  Hausbesitzer nutzen ihre D\u00e4cher, um darauf Photovoltaik-Anlagen zu errichten.  Wer \u00fcber kein geeignetes Dach verf\u00fcgt, kann sich an gro\u00dfen Photovoltaik-Anlagen  beteiligen, die auf langfristig gepachteten Dachfl\u00e4chen entstehen.  Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert f\u00fcr 20 Jahre eine feste  Einspeiseverg\u00fctung f\u00fcr den produzierten Strom und schafft so eine gewisse  Planungssicherheit. Dar\u00fcber hinaus sind Photovoltaik-Anlagen als &#8222;bewegliches  Wirtschaftsgut&#8220; zu 100 Prozent abschreibbar und unter Umst\u00e4nden bis zu 40  Prozent des Kaufpreises in die Jahre vor dem Kauf r\u00fccktragf\u00e4hig. \u00dcber die  resultierenden Steuerr\u00fcckerstattungen kann frei verf\u00fcgt werden. Alle Eigent\u00fcmer  einer Photovoltaik-Anlage profitieren davon; wie das im Einzelnen aussieht,  sollte jedoch mit einem Steuerberater individuell gekl\u00e4rt werden.  Diese steuerrechtlichen Verg\u00fcnstigungen machen Solaranlagen als Investition  besonders attraktiv und man muss nicht selbst bauen, um Eigent\u00fcmer einer  Photovoltaik- Anlage zu werden. Es ist m\u00f6glich sich an gro\u00dfen Anlagen zu  beteiligen, die auf langfristig gepachteten Dachfl\u00e4chen entstehen und komplett  oder parzelliert an Investoren verkauft werden. Die Investoren erwerben direktes Eigentum, das im Grundbuch eingetragen wird, ohne Beteiligung Dritter. \u00dcber die  gesamte Betriebsdauer von 40 oder mehr Jahren wird ein Komplett-Service  angeboten, der die Verwaltung, Wartung, Versicherung und Reinigung der Anlage  umfasst.  Die DEB, Deutsche Energie Beratung, ist ein mittelst\u00e4ndisches Unternehmen aus  Hamburg, das seit vielen Jahren dieses Konzept erfolgreich umsetzt. Der gesamte  Prozess, von der Dachfl\u00e4chenbeschaffung, \u00fcber die Projektierung und den Bau der  Anlage bis hin zum Verkauf des Stroms erfolgt aus einer Hand; d.h. die DEB  stellt auch die Vermarktung des erzeugten Stroms sicher. Ove Burmeister, Inhaber und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Unternehmens: &#8222;Unsere Kunden sch\u00e4tzen es, dass sie durch unsere Direktvermarktung einen Mehrertrag erzielen, der deutlich \u00fcber der  staatlich garantierten Einspeiseverg\u00fctung liegt. Das kann bis zu 2 Cent \/  Kilowattstunde ausmachen und liegt somit 25 Prozent \u00fcber den im EEG verankerten  Garantien. Viele unserer Kunden erwerben eine PV-Anlage als Baustein ihrer  Altersvorsorge .&#8220;  Bei einer Solaranlage handelt es sich um ein nachhaltiges Investment mit  planbaren und zuverl\u00e4ssigen Ertr\u00e4gen. Durch staatliche Garantien,  Steuererstattungen und sehr geringe Erhaltungskosten ist eine  Photovoltaik-Anlage zudem ein hochattraktives Investment mit einem  au\u00dfergew\u00f6hnlich guten Risiko-Rendite-Verh\u00e4ltnis.  Das vergangene Jahr geht als eines der w\u00e4rmsten und trockensten Jahre in die  Geschichte ein. Gleichzeitig endet 2019 in den Augen von Greenpeace als Jahr der Klimaschutz-R\u00fcckschl\u00e4ge. Uns l\u00e4uft die Zeit davon. Im kommenden Jahr sollten die Priorit\u00e4ten sowohl im politischen Prozess als auch in der Forschungsagenda so  gesetzt werden, dass wir unsere energiepolitischen Ziele auch erreichen, also  den CO2-Aussto\u00df minimieren und dabei eine unabh\u00e4ngige und g\u00fcnstige  Energieversorgung gew\u00e4hrleisten.  Das Zusammenwirken von Photovoltaik-Anlagen, Windenergie-Anlagen und Wasserstoff ist dazu ein entscheidender Schritt.  Pressekontakt:  Deutsche Energie Beratung GmbH Ove Burmeister 040-60003336 Burmeister@deb24.com Pappelallee 28 22089 Hamburg  www.deb24.com  Weiteres Material: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/122450\/4485022 OTS:               DEB Deutsche Energie Beratung GmbH  Original-Content von: DEB Deutsche Energie Beratung GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/122450\/4485022\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; In der \u00f6ffentlichen Diskussion nahm die Klimapolitik im vergangenen Jahr weltweit eine herausragende Rolle ein. 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