{"id":30710,"date":"2011-03-26T22:58:18","date_gmt":"2011-03-26T21:58:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=30710"},"modified":"2011-03-26T22:58:18","modified_gmt":"2011-03-26T21:58:18","slug":"links-rechts-demos-in-lubeck-infos-zum-demonstrationsgeschehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/links-rechts-demos-in-lubeck-infos-zum-demonstrationsgeschehen\/","title":{"rendered":"Links-Rechts-Demos in L\u00fcbeck: Infos zum Demonstrationsgeschehen"},"content":{"rendered":"<p>Fotos: TBF\/W. Freywald + TBF\/Holger Kr\u00f6ger<\/p>\n<p><strong><strong><strong><strong><a href=\"http:\/\/www.tbf-presseagentur.de\/cgi-bin\/thumbpage\/thumbpage.cgi?luebeck\/today\/03Maerz11\/bilder\/Rechts-Links-Demo\" target=\"_blank\"><strong><strong>&#8222;Wir zeigen einen bunten Bilderbogen&#8220; <\/strong><\/strong><\/a><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Die Polizeidirektion L\u00fcbeck zieht nach dem heutigen Demonstrationsgeschehen in der Hansestadt eine positive Bilanz.<\/p>\n<p>Das  Ziel, ein Zusammentreffen der Demonstrationsteilnehmer zu verhindern,  und somit die Sicherheit der angemeldeten Versammlungen zu  gew\u00e4hrleisten, wurde erreicht. Die Polizei war mit  2.400 Beamten aus  Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, der  Hansestadt Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen sowie aus dem Bereich  der  Bundespolizei im Einsatz.<!--more-->Der um 13.20 Uhr beginnende Aufzug  des rechten Spektrums mit etwa 240 Teilnehmern gelangte bis zum  Ziegelteller und hielt dort die erste Zwischenkundgebung ab. Danach  wurde der Weg fortgesetzt durch die Artlenburger Stra\u00dfe bis zur  Sch\u00f6nb\u00f6ckener Stra\u00dfe. Dort wurde eine zweite Zwischenkundgebung  durchgef\u00fchrt. Auf dem Weg dorthin kam es zu Steinw\u00fcrfen auf die  eingesetzten Polizeikr\u00e4fte aus den Reihen der Gegendemonstranten. Durch  einen Flaschenwurf wurde eine Fensterscheibe eines Anwohnerhauses in der  Neuengammerstra\u00dfe besch\u00e4digt. Im Richard-Wagner-Ring wurde ein  Papiercontainer in Brand gesetzt. Einige Anwohner wehrten sich auf ihre  Weise gegen die Veranstaltung: W\u00e4hrend der Zwischenkundgebungen spielten  sie an ge\u00f6ffneten Fenstern \u00fcberlaute Musik ab.<\/p>\n<p>Im Bereich einer  Kirche in der Beethovenstra\u00dfe\/Richard-Wagner-Stra\u00dfe, hatten sich  zwischenzeitlich bis zu 400 , teils vermummte, Gegendemonstranten  versammelt, die auf den Aufzug &#8222;Rechts&#8220; einwirken wollten. Unter ihnen  waren vermummte Personen, einige waren mit Wurfgeschossen und  Pyrotechnik ausgestattet. Diese Feststellungen lie\u00dfen bef\u00fcrchten, dass  es zu erheblichen Ausschreitungen kommen  w\u00fcrde, wenn der angemeldete  Trauermarsch an der Kirche vorbei gehen w\u00fcrde. Daher wurde durch die  Versammlungsbeh\u00f6rde in Abstimmung mit der Polizei die Aufzugsstrecke der  Demonstration &#8222;Rechts&#8220; verk\u00fcrzt \u00fcber Pfitznerstra\u00dfe,  Richard-Wagner-Stra\u00dfe, Artlenburger Stra\u00dfe zur\u00fcck in den Steinrader Weg.  Auf dem R\u00fcckweg dorthin kam es zu keinen weitern Vorf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Es  wurden 23 Personen in Gewahrsam genommen. Davon wird gegen sechs  Demonstranten ein Verfahren wegen Landfriedensbruch und Widerstand  eingeleitet.<\/p>\n<p>Es wurden \u00fcber 213 Platzverweise ausgesprochen.<\/p>\n<p>Pfefferspray wurde in Einzelf\u00e4llen eingesetzt. 4 Beamte wurden leicht verletzt. Sie blieben dienstf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Die  Verkehrsteilnehmer haben sich fr\u00fchzeitig auf die angek\u00fcndigten  Verkehrssperrungen und Umleitungen eingestellt, so dass es zu keinen  gr\u00f6\u00dferen St\u00f6rungen gekommen ist.<\/p>\n<p>Die Einrichtung eines B\u00fcrgertelefons hat sich auch in diesem Jahr bew\u00e4hrt. Es wurden \u00fcber 900 Anfragen beantwortet.<\/p>\n<p>Die  Kommunikationsteams waren auch dieses Jahr wieder im Einsatzraum  pr\u00e4sent und haben ihre Mittlerrolle vielf\u00e4ltig wahrnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: TBF\/W. 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