{"id":30950,"date":"2011-03-31T22:50:04","date_gmt":"2011-03-31T20:50:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=30950"},"modified":"2011-03-31T22:50:04","modified_gmt":"2011-03-31T20:50:04","slug":"niederegger-marzipan-trifft-auf-faberge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/niederegger-marzipan-trifft-auf-faberge\/","title":{"rendered":"Niederegger-Marzipan trifft auf Faberg\u00e9"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Faberg\u00e8-Eier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-30951\" title=\"Faberg\u00e8-Eier\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Faberg\u00e8-Eier.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Faberg\u00e8-Eier.jpg 500w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Faberg\u00e8-Eier-320x120.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Faberg\u00e8-Eier-426x160.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>Vereinzelte Weidenk\u00e4tzchen recken ihre flauschigen K\u00f6pfchen z\u00f6gerlich den ersten w\u00e4rmenden Sonnenstrahlen entgegen. Schneegl\u00f6ckchen zieren schon zuhauf das Landschaftsbild und goldgelbe Narzissen werden auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Bald ist Ostern und Niederegger pr\u00e4sentiert eine \u00f6sterliche Sensation: vier, in liebevoller Handarbeit gestaltete, Konditorenkunstwerke nach dem Vorbild der legend\u00e4ren Faberg\u00e9 Eier zieren seit kurzem den Marzipansalon im zweiten Obergeschoss des Caf\u00e9s in der Breiten Stra\u00dfe.<!--more-->In schillernden Farben und mit filigranen Verzierungen begeistern die detailgetreuen Marzipankunstwerke in Anlehnung an die Originale ihre Besucher. Zwei Konditorinnen widmeten jedem der exquisiten Schaust\u00fccke etwa 30 Stunden. Gl\u00e4nzende Zuckerperlen, kleine Marzipan-Rosenknospen und Kr\u00f6nchen symbolisieren Brillianten, Reichtum und luxuri\u00f6se Traditionen und stehen zugleich f\u00fcr die hohe Kunst der P\u00e2tisserie.<\/p>\n<p>Den Impuls f\u00fcr dieses neue Projekt gab eine Reise nach St. Petersburg. Die russische Gro\u00dfstadt beherbergt eine Sammlung der weltber\u00fchmten Faberg\u00e9 Eier. Niederegger kreiert bereits seit Jahren kunstvoll verzierte Weidenk\u00e4tzchen-Eier zu Ostern. Zur Herstellung exquisiter Marzipaneier nach russischem Vorbild war also nur noch ein kleiner Schritt. Frau Strait-Binder, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin der Firma Niederegger, hat sich pers\u00f6nlich die meisterhaften Kostbarkeiten in St. Petersburg angeschaut<em>.<\/em> Die bunte, zarte Sch\u00f6nheit der Eier habe sie sofort an die heimische Konditorenkunst erinnert und die Idee war geboren.<\/p>\n<p>Angefangen hat die Geschichte der teuersten Eier der Welt 1885 in Russland. Schon immer gab es die Tradition, sich zum wichtigsten Fest des Jahres \u2013 Ostern \u2013 geschm\u00fcckte Eier zu schenken.<\/p>\n<p>Eine neue Dimension bekam dieser Brauch dann im 19. Jahrhundert, als der russische Zar Alexander III dem Goldschmied Carl Faberg\u00e9 den Auftrag erteilte, ein besonderes Ei f\u00fcr seine Gattin zu entwerfen. Das Ergebnis war eine erlesene Kostbarkeit gr\u00f6\u00dfter Handwerkskunst: unter wei\u00df emaillierter Schale verbarg sich ein Dotter aus purem Gold. Dieser lie\u00df sich ebenfalls \u00f6ffnen und gab eine Henne aus Vierfarbgold mit Rubinaugen frei. In dieser Henne verbarg sich eine kleine Zarenkrone, an der wiederum zwei Rubin-Eier hingen. Die Begeisterung muss allseits gro\u00df gewesen sein, denn Faberg\u00e9 wurde zum Hofgoldschmied und pers\u00f6nlichen Juwelier des Zaren ernannt und schuf jedes Jahr zu Ostern eine neue Steigerung des Luxus.<\/p>\n<p>Nicht der Verbleib aller Prunkeier ist heute bekannt. Ein Gro\u00dfteil befindet sich in den verschiedensten Museen und Sammlungen der ganzen Welt und einige geh\u00f6ren anonymen Privatsammlern.<\/p>\n<p>Niederegger, als Garant f\u00fcr exquisite Waren und h\u00f6chste Handwerkskunst, hat nun acht Kilogramm schwere Schaust\u00fccke aus feinstem Marzipan kreiert, die den Faberg\u00e9 Eiern in Einzigartigkeit und Sch\u00f6nheit nicht nachstehen. Vier Eier der Zarensammlung wurden ausgew\u00e4hlt: das Faberg\u00e9 Tannenzapfen-Ei, das Rosenknospen-Ei, das Kr\u00f6nungs-Ei und das Maigl\u00f6ckchen-Ei.<\/p>\n<p>Welches Symbol k\u00f6nnte besser f\u00fcr den einzigartigen Qualit\u00e4tsanspruch des Hauses Niederegger stehen, als diese Schmuckst\u00fccke in Form von Ostereiern, die Inbegriff h\u00f6chster Goldschmiedekunst sind, zu den gr\u00f6\u00dften Kostbarkeiten der Welt z\u00e4hlen und Sammler- wie Betrachterherzen h\u00f6her schlagen lassen?<\/p>\n<p>Die Erfolgsgeschichte der Marke Niederegger begann vor nunmehr \u00fcber 200 Jahren. Der Konditor Johann Georg Niederegger machte sich 1806 mit einer Konditorei in L\u00fcbeck selbstst\u00e4ndig, verlieh ihr seinen Namen und kreierte die Rezeptur des bis heute beliebten Niederegger-Marzipans.<\/p>\n<p>Noch unter der F\u00fchrung des Gr\u00fcnders wurde bereits der russische Zarenhof mit Niederegger-K\u00f6stlichkeiten beliefert. Auf der Wiener Weltausstellung (1873) wurde Niederegger Marzipan mit der Goldmedaille pr\u00e4miert, eine von mittlerweile unz\u00e4hligen Auszeichnungen. Im Jahre 1908 etabliert sich der Marzipan-Spezialist als Hoflieferant des deut\u00adschen Kaisers. Bereits 1921 gestaltete Prof. Alfred Mahlau das bis heute g\u00fcltige Corporate Design &#8211; Markenzeichen und L\u00fcbeck-Symbol in Wei\u00df, Rot und Gold mit den Initialen des Firmengr\u00fcnders (J.G.N.). Heute wird die \u00fcber 200-j\u00e4hrige Erfolgsgeschichte des Hauses Niederegger bereits in siebter Generation erfolgreich fortgef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vereinzelte Weidenk\u00e4tzchen recken ihre flauschigen K\u00f6pfchen z\u00f6gerlich den ersten w\u00e4rmenden Sonnenstrahlen entgegen. 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