{"id":30998,"date":"2011-04-01T15:23:14","date_gmt":"2011-04-01T13:23:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=30998"},"modified":"2011-04-01T15:23:14","modified_gmt":"2011-04-01T13:23:14","slug":"bka-die-bundespolizei-bpol-und-das-bundeskriminalamt-bka-warnen-vor-einer-aktuellen-erpressungsvariante-durch-schadsoftware-erpresser-missbraucht-polizei-logos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bka-die-bundespolizei-bpol-und-das-bundeskriminalamt-bka-warnen-vor-einer-aktuellen-erpressungsvariante-durch-schadsoftware-erpresser-missbraucht-polizei-logos\/","title":{"rendered":"BKA: Die Bundespolizei (BPol) und das Bundeskriminalamt (BKA) warnen vor einer aktuellen Erpressungsvariante durch Schadsoftware: Erpresser missbraucht Polizei-Logos"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-13230\" href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/03\/13229\/bundeskriminalamt-3\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13230\" title=\"Bundeskriminalamt\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Bundeskriminalamt.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"77\" \/><\/a>Wiesbaden (ots) &#8211; Die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt warnen Internetuser vor einem aggressiven Computervirus. Die Schadsoftware l\u00e4dt sich automatisch beim Surfen im Internet herunter und installiert sich dann selbstst\u00e4ndig auf dem infizierten Computer. <!--more-->Nach der Installation \u00f6ffnet sich ein bildschirmf\u00fcllendes Pop-Up-Fenster. Der darin erscheinende Text behauptet, dass der Computer an strafbaren Handlungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Verteilung kinderpornografischen Materials sowie dem Versand von E-Mails mit terroristischem Hintergrund beteiligt gewesen sein soll. Aufgrund dieser Umst\u00e4nde sei der Computer gesperrt worden. Zur Entsperrung soll der Benutzer des Computers nunmehr binnen 24 Stunden eine &#8222;Strafe&#8220; in H\u00f6he von 100 Euro mittels des digitalen Bezahldienstes &#8222;uKash&#8220; entrichten. Sollte der geforderte Betrag nicht entrichtet werden, w\u00fcrde die Festplatte des Computers gel\u00f6scht werden (siehe unter http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/7).<\/p>\n<p>Das Pop-Up enth\u00e4lt zur weiteren Untermauerung der Authentizit\u00e4t der Meldung Angaben \u00fcber den betroffenen Computer, dessen Betriebssystem sowie der verwendeten IP-Adresse und dessen Provider. Besonders dreist: Um den Eindruck einer polizeilichen Handlung zu erwecken bzw. zur Bekr\u00e4ftigung der Drohung nutzen die T\u00e4ter rechtswidrig die Logos des Bundeskriminalamtes und der Bundespolizei sowie von verschiedenen bekannten Antiviren-Herstellern.<\/p>\n<p>Hierzu erkl\u00e4ren die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt: Weder das Bundeskriminalamt noch die Bundespolizei sind Urheber einer solchen Meldung. In dem vorliegenden Fall handelt es sich um einen Betrugsversuch. Die Polizeien in Deutschland nutzen in keinem Fall Pop-Up-Fenster, in denen zur Zahlung bestimmter Betr\u00e4ge aufgefordert wird.<\/p>\n<p>Das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei raten: Internetuser, die eine derartige Pop-Up-Meldung auf ihrem Computer erhalten, sollten den geforderten Betrag auf keinen Fall bezahlen. Der Rechner ist bereits mit der Schadsoftware infiziert, die wesentliche Teile des Betriebssystems ver\u00e4ndert hat, um das Pop-Up zu generieren. Ein normaler Zugriff auf das Betriebssystem ist auch nach der rechtswidrig geforderten Zahlung nicht m\u00f6glich. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden arbeiten derzeit gemeinsam intensiv an einer Empfehlung, wie durch die Benutzer eine Bereinigung des infizierten Rechners erfolgen kann.<\/p>\n<p>Generell gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht &#8211; Halten Sie deshalb den Update-Status ihres Betriebssystems und Ihrer genutzten Anti-Viren-Software immer auf dem aktuellen Stand. Dies erh\u00f6ht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt warnen Internetuser vor einem aggressiven Computervirus. 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