{"id":310196,"date":"2020-02-14T15:31:04","date_gmt":"2020-02-14T15:31:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/connemann-weidetiere-verdienen-schutz-vor-woelfen-2\/"},"modified":"2020-02-14T15:31:04","modified_gmt":"2020-02-14T15:31:04","slug":"connemann-weidetiere-verdienen-schutz-vor-woelfen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/connemann-weidetiere-verdienen-schutz-vor-woelfen-2\/","title":{"rendered":"Connemann: Weidetiere verdienen Schutz vor W\u00f6lfen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; \u00c4nderung des Bundesnaturschutzgesetzes war \u00fcberf\u00e4llig  Der Bundesrat hat am heutigen Freitag die \u00c4nderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. Dazu erkl\u00e4rt die stellvertretende Vorsitzende der  CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:  &#8222;Unser Druck hat sich gelohnt: Das Bundesnaturschutzgesetz wird endlich  ge\u00e4ndert.<!--more--> Die Zustimmung des Bundesrates war l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig.  Die Ausbreitung der W\u00f6lfe in Deutschland ist Realit\u00e4t. Die Zahl der gemeldeten  Rudel steigt dramatisch an &#8211; und damit auch die Anzahl der \u00dcbergriffe und Risse  von Ziegen, L\u00e4mmern, Rindern, Fohlen und Gatterwild.  In den betroffenen Gebieten sorgt der Wolf f\u00fcr Angst. Denn der Wolf ist ein  Raubtier. Aber auch wirtschaftliche Aspekte sind von gro\u00dfer Bedeutung: Selbst in wolfs\u00e4rmeren Gebieten verlieren Sch\u00e4fer Hunderte von Tieren. Die Wolfsrisse  bedrohen inzwischen Existenzen. Sch\u00e4fereien m\u00fcssen aufgeben.  Dies hat Folgen f\u00fcr unsere Kulturlandschaften &#8211; z.B. f\u00fcr unsere Deiche. Gerade  Deiche m\u00fcssen zwingend beweidet werden, wenn ihre Funktion erhalten bleiben  soll. Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung: Deutschland braucht auch  wolfsfreie Zonen neben Wolfsschutzgebieten und Wolfsmanagementgebieten.  Der Schutz des Wolfes ist uns ebenfalls wichtig, aber er muss Grenzen haben,  vorneweg dort, wo Menschen bedroht sind. F\u00fcr uns steht die Sicherheit der  Menschen an erster Stelle. In dicht besiedelten und wirtschaftlich genutzten  Arealen ist keine konfliktfreie Koexistenz mit dem Wolf m\u00f6glich. F\u00fcr  Wolfsromantik hat dort aus gutem Grund niemand Verst\u00e4ndnis. Es ist auch keinem  B\u00fcrger zu vermitteln, dass die F\u00f6rderung des Herdenschutzes wegen eines inzigen  Problemwolfs in Niedersachsen bereits 1,25 Millionen Euro zus\u00e4tzlich  verschlungen hat.  F\u00fcr uns ist Tierschutz nicht teilbar: Weidetiere haben auch ein Recht auf  Tierschutz. Deshalb brauchen wir eine Bestandsregulierung. Das geht nur mit  einer weitergehenden \u00c4nderung des Bundesnaturschutzgesetzes als der heutigen,  insbesondere in Regionen mit einer besonders hohen Wolfspopulation. Europa gibt  uns dazu die M\u00f6glichkeit an die Hand. Andere Mitgliedstaaten nutzen sie bereits.  Deshalb fordern wir nach wie vor, die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU eins zu eins umzusetzen. Damit w\u00fcrde ein gem\u00e4\u00dfigtes, beh\u00f6rdlich kontrolliertes  Bestandsmanagement m\u00f6glich. Von einer Gef\u00e4hrdung der Wolfsbest\u00e4nde kann n\u00e4mlich  keine Rede sein. Im Gegenteil: Ohne Regulierung wird die Zahl der W\u00f6lfe in den  n\u00e4chsten Jahren \u00fcberhandnehmen. Heute ist der erste Schritt getan. Weitere  m\u00fcssen folgen.&#8220;  Pressekontakt:  CDU\/CSU &#8211; Bundestagsfraktion Pressestelle Telefon:  (030) 227-52360 Fax:      (030) 227-56660 Internet:  http:\/\/www.cducsu.de  Email: pressestelle@cducsu.de  Weiteres Material: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7846\/4520904 OTS:               CDU\/CSU &#8211; Bundestagsfraktion  Original-Content von: CDU\/CSU &#8211; Bundestagsfraktion, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7846\/4520904\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; \u00c4nderung des Bundesnaturschutzgesetzes war \u00fcberf\u00e4llig Der Bundesrat hat am heutigen Freitag die \u00c4nderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. 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