{"id":31246,"date":"2011-04-06T17:30:58","date_gmt":"2011-04-06T15:30:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=31246"},"modified":"2011-04-06T17:30:58","modified_gmt":"2011-04-06T15:30:58","slug":"mit-bildungsketten-schulabschluss-minister-dr-klug-dankt-fur-das-engagement-von-bund-und-arbeitsagentur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/mit-bildungsketten-schulabschluss-minister-dr-klug-dankt-fur-das-engagement-von-bund-und-arbeitsagentur\/","title":{"rendered":"Mit Bildungsketten Schulabschluss: Minister Dr. Klug dankt f\u00fcr das Engagement von Bund und Arbeitsagentur"},"content":{"rendered":"<p>KIEL. Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug bezeichnete es heute (6. April) als \u201egro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Bildungspolitik\u201c, das Missverh\u00e4ltnis zwischen dem Fachkr\u00e4ftemangel auf der einen Seite und der Tatsache, dass viele junge Menschen keinen Job haben auf der anderen Seite zu bek\u00e4mpfen. \u201eDabei gilt unsere Aufmerksamkeit jeder einzelnen Sch\u00fclerin und jedem einzelnen Sch\u00fcler\u201c, sagte der Minister in Kiel bei der Vorstellung der Initiative \u201eAbschluss und Anschluss &#8211; Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss\u201c gemeinsam mit dem Bundesbildungsministerium und der Regionaldirektion der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit.<!--more--><\/p>\n<p>Viele junge Menschen brauchten individuelle Unterst\u00fctzung, weil ihnen der Weg zur Fachkraft nicht geebnet, nicht in die Wiege gelegt worden sei, sagte der Bildungsminister. Diese jungen Menschen m\u00fcssten ihr St\u00e4rken erkennen, und sie brauchten Perspektiven, die \u00fcber den Schulabschluss hinausreichten. \u201eIch freue mich sehr \u00fcber das Signal, das von dieser Initiative und der heutigen Veranstaltung ausgeht\u201c, sagte Klug. Er betonte, dass das Land Schleswig-Holstein die Berufsorientierung seit 2007 als Bildungsziel im Schulgesetz verankert habe. Die Kr\u00e4fte w\u00fcrden geb\u00fcndelt, um allen Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu erm\u00f6glichen. Mit der Bildungsketten-Initiative des Bundesbildungsministeriums w\u00fcrde dieser Gedanke nun weiter ausgebaut, etwa 280 Jugendliche an 41 Schulen Schleswig-Holstein w\u00fcrden damit in den kommenden Jahren durch eine Berufseinstiegsbegleitung unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>\u201eMit der Initiative Bildungsketten gehen wir &#8211; gemeinsam mit den L\u00e4ndern und anderen Partnern &#8211; einen weiteren entscheidenden Schritt, damit sich insbesondere f\u00fcr f\u00f6rderbed\u00fcrftige Jugendliche an Haupt- und F\u00f6rderschulen die Chancen verbessern, den Schulabschluss zu schaffen und eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Pr\u00e4vention statt Reparatur ist das Ziel der Initiative&#8220; sagte Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF). \u201eWir wollen, dass Jugendliche den direkten Weg von der Schule in Ausbildung finden &#8211; ohne Warteschleifen. Das dient auch der notwendigen Sicherung der Fachkr\u00e4fte von morgen.&#8220; Durch das Berufsorientierungsprogramm des BMBF sei es gelungen, bereits mehr als 175.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr ihre berufliche Zukunft zu sensibilisieren. In Kooperation von BMBF, L\u00e4ndern, der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) und dem Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS) werden bundesweit an \u00fcber 1.000 Haupt und F\u00f6rderschulen Jugendliche individuell beim Berufseinstieg begleitet.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Goecke, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, hob hervor: \u201eWir m\u00fcssen zwei Kernbotschaften immer wieder betonen, um den allgemeinen Gedanken der Pr\u00e4vention auch am \u00dcbergang Schule-Beruf einer breiten \u00d6ffentlichkeit plausibel zu machen: 1. Wir d\u00fcrfen angesichts des demografischen Wandels und des drohenden Fachkr\u00e4ftemangels grunds\u00e4tzlich keine Bildungsverlierer zulassen, die sp\u00e4ter am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt kaum noch Chancen haben. 2. Wir m\u00fcssen allen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern &#8211; mit Blick auf die fast un\u00fcberschaubare Zahl beruflicher Perspektiven &#8211; so fr\u00fch wie m\u00f6glich individuelle Orientierung bieten. Dies gilt insbesondere f\u00fcr schw\u00e4chere Sch\u00fcler. Die Berufseinstiegsbegleitung liefert hierbei einen wichtigen Beitrag.\u201c Goecke erg\u00e4nzte, dass alleine die Berufsberaterinnen und Berufsberater der regionalen Arbeitsagenturen im Jahr 2010 in Schleswig-Holstein 66.000 Beratungsgespr\u00e4che gef\u00fchrt und 6.500 Informationsveranstaltungen f\u00fcr Schulklassen und Eltern durchgef\u00fchrt haben. \u201eHier zeigt sich der gro\u00dfe Informations- und Beratungsbedarf. Doch nicht nur diese Angebote sind unverzichtbar, auch unsere vielf\u00e4ltigen Qualifizierungschancen f\u00fcr junge Menschen beim \u00dcbergang in Ausbildung und Beruf sind notwendige Investitionen &#8211; in Schleswig-Holstein 120 Millionen Euro im Jahr 2010 &#8211; in die Zukunft.\u201c<\/p>\n<p>Minister Klug dankte dem Bundesbildungsministerium und der Regionalagentur Nord. \u201eWir wissen dieses Engagement auch deshalb zu sch\u00e4tzen, weil wir in Schleswig-Holstein mit dieser Herangehensweise sehr gute Erfahrungen gemacht haben\u201c, sagte der Minister. Er erinnerte damit an das \u201eHandlungskonzept Schule &amp; Arbeitswelt\u201c des Kieler Bildungsministeriums, das wie das Bundesprogramm pers\u00f6nliche St\u00e4rken f\u00f6rdert und individuelle Begleitung ins Berufsleben leistet. So erleichterten flexible \u00dcbergangsphasen so genannten \u201eWackelkandidaten\u201c das Erreichen des Hauptschulabschlusses. \u201eZahlen belegen erste Erfolge: Die Zahl der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ohne Hauptschulabschluss ist seit 2005 um drei Prozentpunkte zur\u00fcckgegangen\u201c, sagte Klug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug bezeichnete es heute (6. 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