{"id":3133,"date":"2006-12-06T10:30:10","date_gmt":"2006-12-06T10:30:10","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=3033"},"modified":"2006-12-06T10:30:10","modified_gmt":"2006-12-06T10:30:10","slug":"weitsicht_und_tatkraft__ralf_stegner_berreicht_hochzeitsprmien_fr_freiwillige_verwaltungsfusionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/weitsicht_und_tatkraft__ralf_stegner_berreicht_hochzeitsprmien_fr_freiwillige_verwaltungsfusionen\/","title":{"rendered":"&#8222;Weitsicht und Tatkraft&#8220; &#8211; Ralf Stegner \u00fcberreicht Hochzeitspr\u00e4mien f\u00fcr freiwillige Verwaltungsfusionen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"SHLogoWappen\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/SHLogoWappen.jpg\" alt=\"SHLogoWappen\" \/><br \/>\nDie Reform der Kommunalverwaltungen geht mit gro\u00dfen Schritten voran. Nach \u00dcberzeugung von Innenminister Ralf Stegner wird die Zahl von urspr\u00fcnglich 222 hauptamtlich verwalteten \u00c4mtern und amtsfreien Gemeinden bis zur Kommunalwahl 2008 auf unter 150 sinken. Stegner rechnet damit, dass bis Ende des Jahres nahezu alle Entscheidungen \u00fcber notwendige Verwaltungsfusionen gefallen sind. <!--more-->Am 31. Dezember 2006 endet die Zeit, in der freiwillige Verwaltungszusammenschl\u00fcsse mit 250.000 Euro f\u00fcr jede wegfallende Verwaltung unterst\u00fctzt werden. Das Geld f\u00fcr diese so genannte Hochzeitspr\u00e4mie kommt aus dem Kommunalen Investitionsfonds (KIF) und aus Landesmitteln. Der Minister \u00fcberreichte am Mittwoch (6. Dezember) in Uetersen (Kreis Pinneberg) die Gesamtsumme von rund vier Millionen Euro an B\u00fcrgermeister und Amtsvorsteher von Kommunen, deren F\u00f6rderantr\u00e4ge zwischen August und Oktober im Innenministerium eingereicht wurden. Gef\u00f6rdert werden 15 freiwillige Verwaltungszusammenschl\u00fcsse in neun Kreisen. &#8222;Das beweist Weitsicht und Tatkraft&#8220;, sagte Stegner. <\/p>\n<p>Der Minister bekr\u00e4ftigte die Absicht der Landesregierung, die Verwaltungsreform konsequent umzusetzen. Das bedeutet im kreisangeh\u00f6rigen Bereich, dass mit Inkrafttreten des Zweiten Verwaltungsstrukturreformgesetzes am 1. Januar 2007 hauptamtlich gef\u00fchrte Verwaltungen mindestens 8.000 Einwohner betreuen sollen. Das Gesetz erm\u00e4chtigt die Landesregierung, durch Rechtsverordnung Verwaltungen zusammenzuf\u00fchren, die diese erforderliche Gr\u00f6\u00dfe nicht besitzen. Stegner ist jedoch zuversichtlich, dass Zwang nicht erforderlich ist. &#8222;An die Stelle von Ablehnung und Widerstand am Anfang traten Skepsis und Z\u00f6gerlichkeit, die inzwischen durch Vernunft und Kreativit\u00e4t abgel\u00f6st wurden&#8220;, sagte Stegner.<\/p>\n<p>Kommunalverwaltungen sind nach Aussage des Ministers nur zukunftsf\u00e4hig, wenn sie mindestens 8.000 Einwohner betreuen. Diese Gr\u00f6\u00dfe sei erforderlich, um die schon jetzt vorhandenen Aufgaben zu erf\u00fcllen. Wer mehr Aufgaben, mehr Verantwortung und somit mehr gestalten wolle, m\u00fcsse weiter wachsen oder mit anderen Verwaltungen zusammenarbeiten. Die Wirtschaftlichkeit gr\u00f6\u00dferer Kommunalverwaltung sei offensichtlich. Stegner erinnerte an Berechnungen des Landesrechungshofs, der mittelfristige Einsparungen von mindestens 200.000 Euro pro Jahr und Verwaltungszusammenschluss veranschlagt. Erste Plausibilit\u00e4tsrechnungen belegten, dass auch gr\u00f6\u00dfere Kreise deutlich weniger Verwaltungspersonalkosten haben als kleinere. Ein Blick in die Kreishaushalte zeige, wenn alle Kreise im Land so gro\u00df w\u00e4ren wie der die gr\u00f6\u00dften, k\u00f6nnten mittelfristig Jahr f\u00fcr Jahr mindestens 50 Millionen Euro eingespart werden.    <\/p>\n<p>\nListe der 15 Verwaltungszusammenschl\u00fcsse<\/p>\n<p>Kreis Ostholstein<br \/>\nAmt Grube, Gemeinde Gr\u00f6mitz und Amt Lensahn f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Aufl\u00f6sung des Amtes Grube und Bildung von Verwaltungsgemeinschaften der Gemeinden Dahme, Grube und Kellenhusen (Ostsee) mit der Gemeinde Gr\u00f6mitz sowie Beitritt der Gemeinde Riepsdorf zum Amt Lensahn zum 1. Januar 2007 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Kreis Pinneberg<br \/>\nAmt Pinneberg-Land und Amt B\u00f6nningstedt f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung eines neuen Amtes &#8222;Pinnau&#8220; zum 1. Januar 2007 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Amt Haseldorf und Stadt Uetersen f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft zum 1. Januar 2007 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Kreis Herzogtum Lauenburg<br \/>\nAmt Gudow-Sterley, Amt Ratzeburg-Land, Amt Breitenfelde und Amt B\u00fcchen f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Aufl\u00f6sung des Amtes Gudow-Sterley und Beitritt der Gemeinden Brunsmark, Hollenbek, Horst, Klein Zecher, Seedorf, Salem und Sterley zum Amt Ratzeburg-Land, Besenthal, G\u00f6ttin, Gudow und Langenlehsten zum Amt B\u00fcchen sowie Grambek und Lehmrade zum eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt M\u00f6lln bildenden Amt Breitenfelde zum 1. Januar 2007 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Stadt M\u00f6lln und Amt Breitenfelde f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft zum 1. Januar 2007 \u00fcber 250.000 Euro,<\/p>\n<p>Kreis Pl\u00f6n<br \/>\nAmt Pl\u00f6n-Land und Gemeinde Bosau f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch den Beitritt der Gemeinde zum Amt zum 1. Januar 2007 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde<br \/>\nAmt D\u00e4nischer Wohld und Gemeinde Gettorf f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch den Beitritt der Gemeinde zum Amt sp\u00e4testens zum 1. Januar 2008 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Amt H\u00fctten und Amt Wittensee f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung eines neuen Amtes &#8222;H\u00fcttener Berge&#8220; zum 1. Januar 2008 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Kreis Dithmarschen<br \/>\nAmt KLG Burg-S\u00fcderhastedt und Amt KLG Eddelak-St. Michaelisdonn f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung eines neuen Amtes &#8222;Burg-St. Michaelisdonn&#8220; zum 1. Januar 2008 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Stadt Marne, Amt KLG Marne-Land und Gemeinde Friedrichskoog f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung eines neuen Amtes zum 1. Januar 2008 \u00fcber 500.000 Euro<\/p>\n<p>Amt KLG Heide-Land und Amt KLG Weddingstedt f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung eines neuen Amtes &#8222;KLG Heider Umland&#8220; zum 1. Januar 2008 \u00fcber 233.333 Euro<\/p>\n<p>Kreis Nordfriesland<br \/>\nAmt Eiderstedt und Gemeinde St. Peter-Ording f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch den Beitritt der Gemeinde zum Amt zum 1. Januar 2008 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Kreis Schleswig-Flensburg<br \/>\nAmt Satrup und Gemeinde S\u00f6rup f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch den Beitritt der Gemeinde zum Amt zum 1. Januar 2008 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Amt Kropp und Amt Stapelholm f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch die Bildung eines neuen Amtes &#8222;Kropp-Stapelholm&#8220; zum 1. Januar 2008 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n<p>Kreis Steinburg<br \/>\nAmt Herzhorn und Amt Horst f\u00fcr den Verwaltungszusammenschluss durch den Beitritt der Gemeinden des Amtes Herzhorn zum Amt Horst zum 1. Januar 2008 \u00fcber 250.000 Euro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reform der Kommunalverwaltungen geht mit gro\u00dfen Schritten voran. 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