{"id":3162,"date":"2006-12-17T22:45:40","date_gmt":"2006-12-17T22:45:40","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=3062"},"modified":"2006-12-17T22:45:40","modified_gmt":"2006-12-17T22:45:40","slug":"museen_bieten_vor_weihnachten_noch_fhrungen_an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/museen_bieten_vor_weihnachten_noch_fhrungen_an\/","title":{"rendered":"Museen bieten vor Weihnachten noch F\u00fchrungen an"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"HLWappen\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/HLWappen.jpg\" alt=\"HLWappen\" \/><br \/>\n&#8222;Von Thomas Mann zu G\u00fcnter Grass&#8220; lautet das Thema einer F\u00fchrung, die das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4, am Mittwoch, 20. Dezember 2006, 14 Uhr, anbietet. Zun\u00e4chst f\u00fchrt ein Rundgang durch das Buddenbrookhaus, anschlie\u00dfend werden die Teilnehmer zu einem Kurzbesuch in das G\u00fcnter Grass-Haus gef\u00fchrt. Die Teilnahme kostet acht Euro.<!--more-->Das St. Annen-Museum, St.-Annen-Stra\u00dfe 15, bietet regelm\u00e4\u00dfig freitags um 16 Uhr F\u00fchrungen an. Der Schwerpunkt liegt auf der Abteilung f\u00fcr Sakrale Kunst. Die n\u00e4chste F\u00fchrung mit Anneliese Kieseritzky mit dem Thema &#8222;Die Bruderschaftsalt\u00e4re&#8220; findet am 23. Dezember statt. Die Teilnahme kostet f\u00fcnf, erm\u00e4\u00dfigt drei Euro inklusive Eintritt. Das in einem ehemaligen Augustinerinnen-Kloster aus dem fr\u00fchen 16. Jahrhundert eingerichtete Museum beherbergt Deutschlands bedeutendste Sammlung mittelalterlicher Schnitzalt\u00e4re norddeutscher Pr\u00e4gung. Sie wird erg\u00e4nzt durch sakrale Werke niederl\u00e4ndischer Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts, herausragend darunter der Passionsaltar von Hans Memling von 1491. Im Museum befindet sich au\u00dferdem eine bedeutende Sammlung liturgischer Gew\u00e4nder und Ger\u00e4te des Mittelalters.<\/p>\n<p>Eine F\u00fchrung durch die beiden Dauerausstellungen bietet das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4, am Sonnabend, 23. Dezember, an. Die F\u00fchrung beginnt um 14 Uhr. Die Teilnahme kostet inklusive Eintritt acht Euro. &#8222;Die Manns &#8211; eine Schriftstellerfamilie&#8220; spiegelt die Geschichte der Familie Mann wider. Ausgehend von den ungleichen Schriftstellerbr\u00fcdern Heinrich und Thomas Mann, ihren Vorfahren, Geschwistern und Lebenspartnern spannt die Ausstellung in sechs Stationen einen Bogen \u00fcber ihre Zeitgenossen bis hin zu ihren Nachfahren. Die zweite Ausstellung &#8222;Die &#8218;Buddenbrooks&#8216; &#8211; ein Jahrhundertroman&#8220; schildert die Entstehung, Handlung und Wirkung von Thomas Manns nobelpreisgekr\u00f6nten Roman. Dabei wurde eine Literaturausstellung neuen Typs entwickelt.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr die Geschichte des Burgklosters, Hinter der Burg 2 &#8211; 6, interessiert, kann am Sonnabend, 23. Dezember, um 14 Uhr an einer F\u00fchrung durch das ehemalige Dominikanerkloster teilnehmen. Die Teilnahme kostet vier Euro plus zwei Euro f\u00fcr die F\u00fchrung zugunsten des F\u00f6rdervereins Museum Burgkloster zu L\u00fcbeck e. V.. Zum Dank f\u00fcr ihre Hilfe in der Schlacht von Bornh\u00f6ved 1227 haben die L\u00fcbecker der heiligen Maria Magdalena ein Kloster gewidmet. Erbaut wurde das &#8222;Maria-Magdalenen-Kloster&#8220;, so der eigentliche Name, 1229 auf dem Gel\u00e4nde der 1225\/26 geschleiften stadtherrlichen Burg und bis ins 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Es geh\u00f6rt mit Kreuzgang und angrenzenden Klausurr\u00e4umen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in Norddeutschland. <\/p>\n<p>Auch das Museum Holstentor bietet am Sonnabend, 23. Dezember, 15 Uhr, eine F\u00fchrung an. Anneliese Kieseritzky wird Interessierten  die &#8222;Macht des Handels&#8220; erl\u00e4utern. Die Teilnahme kostet f\u00fcnf, erm\u00e4\u00dfigt drei Euro inklusive Eintritt. Das m\u00e4chtige Holstentor ist das stolze Symbol der Geschichte L\u00fcbecks als reichsfreier Stadt und seiner Vormachtstellung im Ostseeraum. In den Gesch\u00fctzkammern befindet sich heute hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern ein spannendes Museum, das nicht nur von der Geschichte des Tores als Wehrbau erz\u00e4hlt. Auch die umfangreiche Ausstellung &#8222;Die Macht des Handels&#8220; wird hier gezeigt &#8211; denn auf dem Erfolg des L\u00fcbecker Kaufmanns gr\u00fcndete die Bedeutung der mittelalterlichen Stadt.<\/p>\n<p>Interessierte haben die M\u00f6glichkeit, im Rahmen einer F\u00fchrung durch das Grass-Haus im Erdgeschoss einen Einblick in &#8222;Atelier und Schreibwerkstatt von G\u00fcnter Grass&#8220; zu bekommen. Im Obergeschoss des Hauses wird die Sonderausstellung &#8222;Wilhelm Busch als Maler&#8220; gezeigt. Die F\u00fchrung (mindestens f\u00fcnf Teilnehmer)  findet am Sonnabend, 23. Dezember, um 15.30 Uhr im Grass-Haus, Glockengie\u00dferstra\u00dfe 21, statt und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet sieben Euro. Die Ausstellung im Untergeschoss zeigt den K\u00fcnstler als Romanautor und Lyriker, Grafiker, Maler und Bildhauer. Im Obergeschoss sind Werke von Wilhelm Busch zu sehen. Der Autor Wilhelm Busch ist weltber\u00fchmt. Seine Figuren Max und Moritz sind Klassiker der Weltliteratur. Dass Busch urspr\u00fcnglich als akademisch ausgebildeter Maler begann, wissen nur die wenigsten. Als Forum f\u00fcr k\u00fcnstlerische Mehrfachbegabungen pr\u00e4sentiert das Grass-Haus deshalb eine Auswahl der Gem\u00e4lde, Zeichnungen und Briefe. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Von Thomas Mann zu G\u00fcnter Grass&#8220; lautet das Thema einer F\u00fchrung, die das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4, am Mittwoch, 20. 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