{"id":31856,"date":"2011-04-20T18:52:31","date_gmt":"2011-04-20T16:52:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=31856"},"modified":"2011-04-20T18:52:31","modified_gmt":"2011-04-20T16:52:31","slug":"unfollow-schurkische-apps-erobern-twitter-link-spam-kodert-user-mit-ahnliche-tricks-wie-auf-facebook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/unfollow-schurkische-apps-erobern-twitter-link-spam-kodert-user-mit-ahnliche-tricks-wie-auf-facebook\/","title":{"rendered":"Unfollow: Schurkische Apps erobern Twitter &#8211; Link-Spam k\u00f6dert User mit \u00e4hnliche Tricks wie auf Facebook"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/img.pte.at\/\/lowrespics\/1303300062979l531.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" align=\"middle\" \/>Twitter: Risiken durch Apps wie auf Facebook (Foto: flickr.com, Jennifer 8. Lee) Abingdon (pte\/20.04.2011\/13:47) &#8211;   \t In den letzten Tagen haben sich auf Twitter rasend schnell schurkische  Apps verbreitet, die User mit dem Wissen \u00fcber verlorene Follower k\u00f6dern.  Gew\u00e4hrt ein Nutzer einem der vermeintlichen Tools den Zugriff auf sein  Account, verbreitet die App in seinem Namen ihren Spam. Der User selbst  bekommt statt Informationen die Einladung, an einer Online-Umfrage  teilzunehmen &#8211; damit machen die Cyberkriminellen Geld.<!--more-->Die aktuelle App ist die Spitze eines wachsenden Eisbergs.  &#8222;Schurkische Twitter-Apps sind 2011 definitiv im Kommen. Die Tricks  \u00e4hneln jenen, die bislang auf Facebook-User abgezielt haben&#8220;, erkl\u00e4rt  der Sophos-Sicherheitsexperte Graham Cluley im Gespr\u00e4ch mit pressetext.  Der Kurznachrichtendienst wird f\u00fcr Kriminelle immer attraktiver, da er  zunehmend zum Mainstream-Ph\u00e4nomen wird &#8211; aber in Sachen  Sicherheitsbewusstsein relatives Neuland ist.<\/p>\n<p><strong>Tricks im Link-Paradies<\/strong><\/p>\n<p>Die  schurkischen Twitter-Apps funktionieren im Prinzip so wie ihre  Facebook-Pendants. Sie verbreiten sich mithilfe von Links in  Spam-Nachrichten und k\u00f6dern User auch mit \u00e4hnlichen Tricks. Aktuell  haben Apps wie &#8222;Follow Finder322&#8220; darauf gesetzt, dass Nutzer wissen  wollen, wie viele Follower &#8211; das Twitter-Gegenst\u00fcck zu Facebook-Freunden  &#8211; sie verloren haben. Anfang April wiederum sind auf Twitter Apps  grassiert, die vorgeblich Besucher des eigenen Profils auflisten &#8211; ein  vermeintliches Feature, dass vor einigen Monaten schon auf Facebook  gro\u00dfen Erfolg hatte (pressetext berichtete: <a href=\"http:\/\/pressetext.com\/news\/101130003\/\" target=\"_blank\">http:\/\/pressetext.com\/news\/101130003\/<\/a>).<\/p>\n<p>Da  Twitter beispielsweise dank offizieller Accounts zu Fernsehserien  zunehmend zum Massenmedium wird, gewinnt der Kurznachrichtendienst an  Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Kriminelle, warnt Cluley. Hinzu kommt, wie der Dienst  genutzt wird. &#8222;Bei Twitter geht es extrem stark um das Verbreiten von  Information in Form von Kurz-URLs&#8220;, erl\u00e4utert der Sicherheitsexperte.  Dementsprechend steht zu bef\u00fcrchten, dass User noch leichtsinniger jeden  Link anklicken als auf Facebook. Denn dort sind Postings mit Links  ungew\u00f6hnlicher, da normale Statusmeldungen in der Regel ohne auskommen.<\/p>\n<p><strong>Fehlendes Risikobewusstsein<\/strong><\/p>\n<p>Ein  weiterer Grund f\u00fcr Cyberkriminelle, verst\u00e4rkt mit Twitter zu arbeiten,  ist die dort noch fehlende Bewusstseinsbildung in Sachen schurkischer  Apps und den damit verbundenen Risiken von Spam \u00fcber Datenklau bis hin  zu Malware. &#8222;Je mehr Leute auf Facebook betroffen waren, desto mehr  haben das letztlich kapiert&#8220;, sagt Cluley. Twitter dagegen ist in dieser  Hinsicht noch weitgehend Neuland, was Angreifern mehr Sorglosigkeit  seitens der Nutzer verspricht.<\/p>\n<p>&#8222;Twitter sollte sich genau wie  Facebook das Thema Apps einmal sehr genau ansehen&#8220;, mahnt Cluley. Denn  beiden Plattformen erlauben derzeit praktisch jedem Programme zu  ver\u00f6ffentlichen, die sich in Twitter einklinken beziehungsweise auf  Facebook laufen. Das f\u00fchrt auch zu einem Wildwuchs an schurkischen Apps.  Ein st\u00e4rker kontrolliertes Entwickler-Umfeld k\u00f6nnte in beiden F\u00e4llen  f\u00fcr mehr Sicherheit sorgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Twitter: Risiken durch Apps wie auf Facebook (Foto: flickr.com, Jennifer 8. 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