{"id":321144,"date":"2020-03-19T16:23:42","date_gmt":"2020-03-19T16:23:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/politik-wirtschaft\/osteopathen-fordern-unterstuetzung-in-der-krise-patienten-schuetzen-wirtschaftliche-folgen-abfedern\/"},"modified":"2020-03-19T16:23:42","modified_gmt":"2020-03-19T16:23:42","slug":"osteopathen-fordern-unterstuetzung-in-der-krise-patienten-schuetzen-wirtschaftliche-folgen-abfedern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/osteopathen-fordern-unterstuetzung-in-der-krise-patienten-schuetzen-wirtschaftliche-folgen-abfedern\/","title":{"rendered":"Osteopathen fordern Unterst\u00fctzung in der Krise \/ Patienten sch\u00fctzen &#8211; wirtschaftliche Folgen abfedern"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Bundesweit sind rund 10.000 Osteopathen mit ihren Praxen wichtiger Teil der Gesundheitsversorgung. Etwa 7 Millionen Behandlungen gibt es j\u00e4hrlich. Osteopathie entlastet das Gesundheitssystem.<!--more--> Angesichts der Corona-\/Covid-19-Krise stehen Osteopathen jedoch wie andere selbst\u00e4ndige Gesundheitsberufe vor enormen Herausforderungen: Zum einen leisten sie auch gerade jetzt einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bev\u00f6lkerung und sind wie andere Gesundheitsberufe von den beh\u00f6rdlichen \u00d6ffnungsverboten weitestgehend ausgenommen. Zum anderen sagen aber mitunter zahlreiche Patienten ab &#8211; den Aufforderungen der Politik zur Minimierung sozialer Kontakte folgend.  Man hat es derzeit mit einem regelrechten Spagat zu tun. Einerseits halten viele Osteopathen ihre Praxen f\u00fcr ihre Patienten offen, unter gesteigerten pr\u00e4ventiven und hygienischen Ma\u00dfnahmen, auch wenn die Versorgung mit Desinfektionsmitteln, Sicherheitszubeh\u00f6r und Hygieneartikeln mitunter schwierig ist, was den Betrieb zus\u00e4tzlich erschwert. Dennoch nehmen viele ihren Behandlungsauftrag ernst, auch um \u00c4rzte und Krankenh\u00e4user zu entlasten.  Andererseits gibt es in zunehmendem Ma\u00dfe durch Patientenabsagen R\u00fcckg\u00e4nge an Behandlungen, die f\u00fcr Praxisinhaber massive wirtschaftliche Probleme mit sich bringen k\u00f6nnen. Viele Osteopathen stehen zudem vor der Entscheidung, ob sie ihre Praxen vor\u00fcbergehend schlie\u00dfen sollten. Mangels beh\u00f6rdlicher Anordnungen stehen in diesem Falle aber keine Mittel zur Kompensation der Verdienstausf\u00e4lle zur Verf\u00fcgung. Diese, beispielsweise nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz, werden nur bei entsprechenden beh\u00f6rdlichen Anordnungen geleistet. Da Freiberufler im Gesundheitswesen selten \u00fcber eine \u00fcppige Kapitaldecke verf\u00fcgen, k\u00f6nnen Einnahmeausf\u00e4lle von mehreren Wochen, bei gleichzeitig beispielsweise zu leistenden Einkommenssteuervoraus-, Miet- und Gehaltszahlungen f\u00fcr Mitarbeiter existenzbedrohend werden.  Osteopathen fordern staatliche Unterst\u00fctzung auch f\u00fcr die selbst\u00e4ndigen Gesundheitsberufe  &#8222;Da bereits wirtschaftliche Hilfen f\u00fcr andere Branchen diskutiert werden und beispielsweise Bayern und Hessen eigene Ma\u00dfnahmen ergreifen, haben wir uns zwischenzeitlich an die Bundesregierung gewandt. Wir m\u00fcssen gemeinsam daf\u00fcr sorgen, dass die Corona-Krise, die f\u00fcr uns alle medizinisch eine Herausforderung darstellt, f\u00fcr Osteopathinnen und Osteopathen nicht auch wirtschaftlich zu einer existenzbedrohenden Krise wird&#8220;, unterstreicht Prof. Marina Fuhrmann, Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD). &#8222;Der nachvollziehbaren Aufforderung an die Bev\u00f6lkerung m\u00f6glichst zu Hause zu bleiben, muss deshalb eine unb\u00fcrokratische Soforthilfe f\u00fcr diejenigen folgen, die dies unmittelbar wirtschaftlich trifft&#8220;, so Marina Fuhrmann.  Gesundheitsberufe m\u00fcssen erhalten bleiben &#8211; auch als Vorsorge f\u00fcr die Zeit nach der Krise  In Deutschland haben schon 12 Millionen Bundesb\u00fcrger osteopathische Behandlungen in Anspruch genommen, viele davon regelm\u00e4\u00dfig &#8211; Tendenz steigend. Eine Unterst\u00fctzung dieser Berufsgruppe neben den \u00fcbrigen Gesundheitsberufen stellt auch die dringend gebotene Versorgung der Patienten nach der Krise sicher. &#8222;Wir wissen, dass die Bundesregierung derzeit engagiert gegen das Virus und seine Folgen k\u00e4mpft. Hierbei unterst\u00fctzen wir sie ausdr\u00fccklich. Gleichzeitig ben\u00f6tigen wir als freier Gesundheitsberuf unsererseits schnelle und unb\u00fcrokratische Unterst\u00fctzung. Diese Unterst\u00fctzung jetzt ist auch Vorsorge f\u00fcr die Zeit nach der Krise&#8220;, unterstreicht Prof. Marina Fuhrmann die Forderung des VOD.  \u00dcber den Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD):  Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) ist Deutschlands erster und gr\u00f6\u00dfter Osteopathieverband und vertritt derzeit 5000 Mitgliedern, die in Deutschland als Osteopathen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten. Weitere Informationen unter http:\/\/www.osteopathie.de.  Pressekontakt:  Michaela Wehr Tel. 0 15 20 \/ 2 14 71 05 presse@osteopathie.de  Weiteres Material: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/79623\/4552432 OTS:               Verband der Osteopathen Deutschland e.V.  Original-Content von: Verband der Osteopathen Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/79623\/4552432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Bundesweit sind rund 10.000 Osteopathen mit ihren Praxen wichtiger Teil der Gesundheitsversorgung. 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