{"id":32357,"date":"2011-05-02T06:35:28","date_gmt":"2011-05-02T04:35:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=32357"},"modified":"2011-05-06T22:55:22","modified_gmt":"2011-05-06T20:55:22","slug":"3-maiglaubenskonferenz-in-neumunster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/3-maiglaubenskonferenz-in-neumunster\/","title":{"rendered":"3. christliche (Mai)Glaubenskonferenz in Neum\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p>Fotos: TBF\/Wolfgang Freywald &#8211; (v.lks.) Wilfried Plock, Klaus-Dieter Marwede, Manfred Dannat, Rudi Joas &#8211;  <strong><strong><strong><a href=\"http:\/\/www.tbf-presseagentur.de\/cgi-bin\/thumbpage\/thumbpage.cgi?luebeck\/today\/05Mai11\/bilder\/Glaubenskonferenz-2011\" target=\"_blank\"><strong><strong>\u201cZum Bilderbogen\u201d<\/strong><\/strong><\/a><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag fand in Neum\u00fcnster die 3. christliche (Mai)Glaubenskonferenz unter demThema &#8222;Wahre J\u00fcngerschaft&#8220; in Neum\u00fcnster statt. \u00dcber 400 Christen waren aus ganz Schleswig-Holstein angereist, um die Vortr\u00e4ge von Rudi Joas (Missionswerk Heukelbach) und Wilfried Plock (Konferenz f\u00fcr Gemeindegr\u00fcndung) zu h\u00f6ren. Klaus-Dieter Marwerde, Freie Bibel Gemeinde L\u00fcbeck, Hauptorganisator der Veranstaltung, begr\u00fcsste die anwesenden G\u00e4ste, Rudi Joas sprach sehr erbaulich \u00fcber &#8222;Die Kosten wahrer J\u00fcngerschaft&#8220; und Wilfried Plock ebenso erbaulich \u00fcber &#8222;Den Segen wahrer J\u00fcngerschaft&#8220;.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <strong><strong><strong><a href=\"http:\/\/www.tbf-presseagentur.de\/cgi-bin\/thumbpage\/thumbpage.cgi?luebeck\/today\/05Mai11\/bilder\/Glaubenskonferenz-2011\" target=\"_blank\"><strong><strong><\/strong><\/strong><\/a><\/strong><\/strong><\/strong><!--more-->Jeweils nach den Vortr\u00e4gen stellten sich das Bilbel-Center Breckerfeld und das EBTC-Berlin, (Europ\u00e4isches Bibel Trainings Centrum) mit Ihrer Arbeit vor. Hier die Vortr\u00e4ge in den wichtigsten Punkten vorgestellt:<\/p>\n<p>Der Redner<br \/>\nRudi Joas, geb\u00fcrtiger \u00d6sterreicher, Jahrgang 1947, ist verheiratet und hat 3 Kinder und 5 Enkel. Als Ingenieur arbeitete er 6 Jahre in Kanada und Mexiko und 14 Jahre in Deutschland. 1988 wurde er Vertriebsleiter eines christlichen Verlags. Seit 2002 ist Rudi Joas Missionsleiter des Missionswerkes Werner Heukelbach. Er wurde bekannt als Autor verschiedener Brosch\u00fcren und durch Radiosendungen bei Radio Luxemburg. Zuhause ist er im oberbergischen Bergneustadt.<\/p>\n<p>Die Kosten wahrer J\u00fcngerschaft oder die 5 Kennzeichen eines echten J\u00fcngers<br \/>\nWusstet ihr, dass es Unterschiede zwischen Gl\u00e4ubigen und J\u00fcngern gibt?<br \/>\nJemand der sich bekehrt ist dadurch nicht automatisch auch ein J\u00fcnger.<br \/>\nBeispiel: Es gibt so viele Instant-Produkte zu kaufen. Instantkaffee, Instantlimo., Instantmilch. Und immer braucht man nur Wasser zuzuf\u00fcgen und schon ist es fertig.<br \/>\nManche Christen meinen, mit J\u00fcngern w\u00e4re es ebenso einfach. Nimm einen Gl\u00e4ubigen, f\u00fcge etwas Taufwasser hinzu und \u201ewusch\u201c, schon ist der J\u00fcnger fertig.<br \/>\nSo geht es nat\u00fcrlich nicht! J\u00fcnger werden nicht geboren sondern herangebildet.<br \/>\nJ\u00fcnger Jesu fallen nicht vom Himmel, sondern wachsen in der Schule des Herrn.<br \/>\nDer Schatten des Kreuzes, unter dem Jesus Christus immer lebte, nimmt immer sch\u00e4rfere Konturen an. Er befindet sich auf seinem letzten Weg nach Jerusalem.<br \/>\nImmer mehr Leute sammelten sich um den HJ, aber viele wollten nur ein Wunder sehen oder eine kostenlose Mahlzeit von ihm haben.<br \/>\nDa fing der Herr pl\u00f6tzlich an \u00fcber die Kosten der J\u00fcngerschaft zu reden und das Nachfolge keine Frage der Lust, sondern der totalen Hingabe ist.<br \/>\n\u25ba Beispiel: Schwein und Huhn h\u00f6rten, dass die Gemeinde den Armen helfen will.<br \/>\nSie diskutieren wie sie helfen k\u00f6nnen. Huhn: \u201eIch habs! Wir stiften Eier m. Speck<br \/>\n\u25baf\u00fcr die Hungrigen!\u201d Schwein denkt nach: \u201cDa gibts nur einen Haken mit deiner Eier-und-Speck-Idee. Du leistest nur einen Beitrag, aber ich muss mich ganz hingeben!\u201c Beim Thema J\u00fcngerschaft geht es genau darum: Um totale Hingabe!<\/p>\n<p>In Lk 14,25-35 stellt uns der Jesus Christus f\u00fcnf Kennzeichen eines J\u00fcngers vor und erteilt uns damit wichtige Lektionen in Bezug auf die Frage: \u201eWas sind denn die Kosten eines echten J\u00fcngers?\u201c<\/p>\n<p>Damals wie Heute, waren die Beziehung der Menschen zu ihm ganz unterschiedlich intensiv. Wie standen und stehen die Leute zu Jesus?<br \/>\n1. Da gab es einmal diejenigen, die ich einfach nur \u201eZuschauer\u201c nennen w\u00fcrde.<br \/>\nSie wussten zwar wer er war, aber sie w\u00fcrden sich auch rasch gegen ihn wenden.<br \/>\nDas w\u00e4ren heute die Leute, die dem christlichen Gedankengut relativ offen und tolerant gegen\u00fcber stehen.<br \/>\n2. Etwas n\u00e4her zum Zentrum stehen die sogenannten Namens-Christen.<br \/>\nDas sind vielleicht die Leute, die schon \u00f6fter mal zur Kirche  gehen.<br \/>\nDie zwar Kirchenmitglieder sind aber nicht aktiv am Gemeindeleben teilnehmen.<br \/>\n3. Noch n\u00e4her dran stehen die echten Christen, die, soweit man das beurteilen kann, wiedergeboren und eng mit ihrer \u00f6rtlichen Gemeinde verbunden sind.<br \/>\nDie aber zufrieden sind zu wissen: Wir kommen mal in den Himmel.<br \/>\n4. Und dann gibt es noch Leute die eine tiefe Beziehung zum J. Chr. haben und f\u00fcr die ein Leben mit dem HJ starke Auswirkungen auf ihr praktisches Leben hat.<br \/>\nDie m\u00f6chte ich im Zusammenhang mit unserem Thema \u201eJ\u00fcnger\u201c nennen.<\/p>\n<p>In welcher Gruppe w\u00fcrdest du dich sehen? In welcher m\u00f6chtest du denn sein?<br \/>\nDer Platz eines J\u00fcngers ist so nah wie m\u00f6glich am Mittelpunkt zu leben, um dann nach drau\u00dfen zu gehen und andere Menschen \u201ezu J\u00fcngern zu machen\u201c.<\/p>\n<p>Fangen wir einfach mal an die 5 Bilder zu betrachten die der HJ benutzt um echte J\u00fcnger zu beschreiben, und uns dann fragen, was das f\u00fcr uns bedeutet!<\/p>\n<p>\u25ba 1. Bild. DIE FAMILIE: LIEBE DEN HJ MEHR ALS ALLES!<br \/>\nAls erstes benutzt der HJ also das Bild einer Familie.<br \/>\nWer von euch hat sich dar\u00fcber noch nie gewundert?<br \/>\nDer HJ will, dass du deine Familie hassen sollst, wenn du sein J\u00fcnger werden willst?<br \/>\n\u201eRedet der Herr an anderer Stelle nicht davon, dass wir den N\u00e4chsten, und sogar unsere Feinde, lieben sollen?\u201c<br \/>\nNicht vergessen, der HJ bedient sich oft Methoden um seinen Worten gr\u00f6\u00dfere Durchschlagskraft zu geben. Hier benutzt er das Mittel der \u201e\u00dcbertreibung\u201c.<br \/>\n\u2026 Es kann also sein, dass es Situationen gibt, wo dich deine Liebe zum HJ zum Feind der eigenen Familie macht.<br \/>\nBeispiel: Ali R. musste sich entscheiden, als er sich bekehrte, ob er sich taufen l\u00e4sst und enterbt und Todfeind seiner Familie wird, oder ob er zum HJ steht.<\/p>\n<p>Wenn du dem HJ konsequent und treu folgen willst, dann brauchst du keine Leute zu suchen die dich nicht m\u00f6gen oder die sich lustig \u00fcber dich machen &#8211; die werden dich finden, und es k\u00f6nnten sogar die eigenen Familienmitglieder sein!<br \/>\n\u25ba Mt 10,22.37 Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. [\u2026] Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht w\u00fcrdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht w\u00fcrdig;<\/p>\n<p>\u25ba Beispiel: 2001 wurden in Afghanistan 8 Shelter-Now Mitarbeiter entf\u00fchrt. Die Mutter der Amerik. Heather Mercer wurde interviewed und die Presse st\u00fcrzte sich auf die Aussage der Mutter, dass sie radikal gegen die Entscheidung der Tochter war, nach Afghanistan zu gehen. Die Presse stellte es so dar, als ob Heathers Hingab. an Jesus die Familie gespalten h\u00e4tte. Sie fragten sie, wie sie so was tun konnte, obwohl die Mutter so dagegen war. Das ist genau das, was der HJ in Lk 14,26 meinte!<\/p>\n<p>\u25ba 2. Bild: DAS KREUZ &#8211; LEBE WIE EIN TOTER!<br \/>\nAls n\u00e4chstes benutzt der HJ das Kreuz um einen echten J\u00fcnger zu beschreiben.<br \/>\nEin J\u00fcnger ist jemand, der sein Kreuz tr\u00e4gt! \u201eWas bedeutet das denn \u00fcberhaupt?\u201c<br \/>\n\u201cMigr\u00e4ne? R\u00fcckenschmerzen? Pflege eines alten Menschen?\u201c<br \/>\nIch w\u00fcrde mal sagen, wenn du Kopf- oder R\u00fcckenschmerzen hast, dann geh doch einfach mal zu Arzt und bei der Pflege hilft dir der h\u00e4usliche Pflegedienst.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall ist das nicht das Kreuz, von dem der Herr Jesus hier spricht.<br \/>\nHeute hat das Kreuz f\u00fcr die meisten Menschen seinen Schrecken verloren.<br \/>\nWir haben das Kreuz schon l\u00e4ngst sterilisiert und domestiziert!<\/p>\n<p>\u25ba Die Leute tragen heute ein Kreuz um den Hals oder einen Ohrstecker.<br \/>\n\u25ba Oder man hat ein h\u00fcbsches Kreuz auf dem Umschlag seiner Bibel<br \/>\n\u25ba oder \u00fcber dem Podium h\u00e4ngt ein Kreuz. Das sieht doch alles nett aus &#8211; oder?<br \/>\nDas w\u00e4re im 1. Jahrh. v\u00f6llig undenkbar gewesen!<br \/>\nDie Botschaft des Kreuzes hie\u00df damals: \u201ebrutalster Tod\u201c!<br \/>\nWir haben uns aber ans Kreuz gew\u00f6hnt!<br \/>\n\u25ba Deswegen nimm doch mal in Gedanken das h\u00fcbsche Kreuz aus Edelholz von der<br \/>\n\u25ba Wand und h\u00e4nge ein Bild an seine Stelle, mit einem elektrischen Stuhl auf dem jemand sitzt, dem schon der Qualm aus den Kopf\u00f6ffnungen kommt.<br \/>\nStell dir vor da kommt jemand zu dir und sagt: \u201eDas ist aber ein h\u00fcbscher Elektrischer Stuhl, den du da um den Hals tr\u00e4gst.\u201c<br \/>\n\u25ba Oder wie w\u00e4r\u2019s mit dem Modell eines Galgens gleich neben dem Podium?<br \/>\nDa w\u00fcrden wir doch erschrecken &#8211; oder?<\/p>\n<p>Das Kreuz hat heute jeden Schrecken verloren, aber in der Zeit des HJ war es ein furchtbares Folter- und Hinrichtungsinstrument.<br \/>\n\u25ba Wenn man damals jemand mit einem Kreuz sah, dann hie\u00df das, der Mann ist so gut wie tot!<br \/>\n\u25ba Beispiel: Helen Prejean (geb. 1939) schrieb 1992 Buch \u201eDead man walking. Sein letzter Gang\u201c. Wenn ein Todeskandidat von der Todeszelle zur Hinrichtung gef\u00fchrt wurde riefen die anderen Gefangenen \u201eDead man walking!\u201c<br \/>\nEr lebt und geht, aber er ist so gut wie tot.<br \/>\n\u25ba (LEER) Das ist eine treffende Beschreibung von dem, was der HJ meinte, als er davon sprach, dass ein wahrer J\u00fcnger sein Kreuz tr\u00e4gt.<br \/>\nWir sind tote Leute und wir sollten langsam anfangen uns so zu verhalten wie Tote.<br \/>\nPaulus wusste was es hei\u00dft ein Kreuz zu tragen.<br \/>\nIm Gal-brief finden wir 3 Dynamitverse zu Thema \u201eKreuz tragen\u201c:<br \/>\n\u25ba Gal 2,20 Ich bin mit Christus gekreuzigt und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir;<br \/>\n\u25ba Gal 5,24 Die aber dem Christus Jesus angeh\u00f6ren, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.<br \/>\n\u25ba Gal 6,14 Mir aber sei es fern, mich zu r\u00fchmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.<br \/>\nDas hei\u00dft, es gibt f\u00fcr den J\u00fcnger Jesu nichts womit die Welt sein Interesse wecken k\u00f6nnte. Gerade so, als w\u00e4re die Welt f\u00fcr ihn tot und er f\u00fcr die Welt.<br \/>\nEin toter Mann ist von diesen Dingen befreit und Paulus redet genau davon:<br \/>\n\u25ba R\u00f6m 6,11 Haltet euch der S\u00fcnde f\u00fcr tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!<br \/>\nEin J\u00fcnger Jesu macht sich immer wieder (t\u00e4glich) bewusst, dass er eigentlich tot ist!<\/p>\n<p>\u25ba 3. Bild: DER TURM &#8211; BEDENKE DEN WERT EINES VOLLENDETEN WERKES!<br \/>\nAls n\u00e4chstes pr\u00e4sentierte der HJ einen Mann, der, bevor er anfing einen Turm zu bauen, die Kosten \u00fcberschlug, ob er den Bau auch abschlie\u00dfen k\u00f6nnte.<br \/>\nHier geht es um die Kosten der J\u00fcngerschaft und nicht um die Errettung!<br \/>\nWenn du fragen w\u00fcrdest: \u201eHabe ich genug um mich zu bekehren?\u201c Dann w\u00e4re die Antwort nat\u00fcrlich NEIN, niemals. Es liegt nicht an dem was wir haben.<br \/>\nGott sorgt in dieser Beziehung f\u00fcr alles was wir brauchen. Das meint auch Paulus:<br \/>\n\u25ba Phil 1,6 Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.<br \/>\nDas hat mit dem Erl\u00f6sungswerk des HJ zu tun<br \/>\nAber hier im Lk 14 redet der Herr \u00fcber die Kosten der Hingabe eines J\u00fcngers.<br \/>\nDa sollten wir vielleicht nicht so sehr an Kosten, als an Wert denken.<br \/>\nEin gutes Ende als J\u00fcnger  &#8211; das ist der Schl\u00fcssel eines erf\u00fcllten Lebens.<br \/>\nViele sind zur\u00fcckgefallen und kommen vielleicht in den Himmel, aber sie hinterlassen keinen besonders guten Ruf.<br \/>\nJe \u00e4lter ich werde, desto klarer wird mir, dass es im Leben eines echten J\u00fcngers keinen Leerlauf geben darf. Keinen \u201egeistlichen Ruhestand\u201c.<br \/>\nDie Bibel ist voll von gro\u00dfen Leuten die ihren Lauf nicht gut beendet haben.<\/p>\n<p>Noah und seine Familie fanden Gnade in den Augen des Herrn und wurden vor der gro\u00dfen Flut gerettet. Aber er endete betrunken und nackt und verfluchte seinen Sohn.<br \/>\nSalomon war der weiseste Mann der je gelebt hat, aber er beendete sein Leben nicht gut &#8211; seine vielen Frauen wandten sein Herz weg von dem einen Gott.<\/p>\n<p>Wirst du deinen Lauf gut beenden? Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die einmal treu den Weg mit dem Herrn gegangen sind, aber dann sind sie irgendwann und irgendwie abgeirrt und haben ihren Lauf nicht gut beendet.<\/p>\n<p>\u25ba 4. Bild: DIE SCHLACHT &#8211; UNTERWERFE DICH DEM ST\u00c4RKEREN K\u00d6NIG!<br \/>\nIn diesem Bild beschreibt der HJ zwei K\u00f6nige. Einer ist zahlenm\u00e4\u00dfig unterlegen, deswegen schlie\u00dft er mit dem st\u00e4rkeren K\u00f6nig Frieden, noch bevor es zum Krieg kommt.<br \/>\nZu biblischen Zeiten war es m\u00f6glich, dass der aufgebende K\u00f6nig zu einem Sklaven wurde, es war also eine geh\u00f6rige Portion Demut notwendig, sich vor einem anderen zu beugen und nach den Bedingungen f\u00fcr Frieden zu fragen.<br \/>\nEs erfordert auch Demut ein echter J\u00fcnger Jesu zu sein.<br \/>\nDu kannst kein echter J\u00fcnger Jesu sein, ohne ihm die Herrschaft \u00fcber dein Leben zu \u00fcberlassen. Und das ist gar nicht so einfach. Keinem von uns f\u00e4llt das leicht!<br \/>\n\u2026<br \/>\nBist du in deinem Leben schon an den Punkt gekommen, an dem du dich mit allem was du bist und hast dem Herrn v\u00f6llig ausgeliefert hast?<br \/>\nWahre J\u00fcngerschaft hei\u00dft zum HJ kommen uns sagen: \u201eHJ, ich gebe auf. Ich gebe die Herrschaft \u00fcber mein Leben auf &#8211; \u00fcbernimm du das Steuerrad!\u201c<br \/>\n\u25ba 1Petr 5,6 Dem\u00fctigt euch nun unter die m\u00e4chtige Hand Gottes, damit er euch erh\u00f6he zur rechten Zeit.<\/p>\n<p>5. und letztes Bild, das der HJ benutzt ist:<br \/>\n\u25ba DAS SALZ &#8211; HALTE DICH REIN UM ANDERE ZU SCH\u00dcTZEN!<br \/>\nSalz war damals ein sehr wertvoller Stoff.<br \/>\nSprichworte reden vom Wert des Salzes: \u201eDer ist das Salz in der Suppe nicht wert.\u201c<br \/>\nDer besondere Wert damals lag im Salz als Konservierungsmittel und Schutzmittel.<br \/>\nDamals gab es keine K\u00fchlm\u00f6glichkeiten und so bewahrte Salz das Fleisch vor dem Verderben (Verz\u00f6gerung des Verwesungsprozesses).<br \/>\nSo gebrauchte der HJ in der Bergpredigt das Bild mit dem Salz:<br \/>\n\u25ba Mt 5,13 Ihr seid das Salz der Erde.<br \/>\nWir leben in einer Gesellschaft, in der die Moral rasant zerf\u00e4llt.<br \/>\nSo wie das Salz damals mit dem zu sch\u00fctzenden Material in Kontakt kommen musste um seine Wirkung zu entfalten, so m\u00fcssen wir Christen mit unserer Kultur in Ber\u00fchrung kommen um den Verwesungsprozess zu verlangsamen.<br \/>\nAls Salz sollen wir das Gute in unserer Gesellschaft hochhalten und nicht schweigen, wenn sich um uns herum das B\u00f6se wie ein Krebsgeschw\u00fcr ausbreitet.<br \/>\n\u00b7    Wir m\u00fcssen in Liebe sagen, dass Abtreibung T\u00f6ten von ungebor. Leben ist.<br \/>\n\u00b7    Wir m\u00fcssen in Liebe sagen, dass alle Arten des Zusammenlebens au\u00dferhalb der von Gott gestifteten Ehe zwischen Mann und Frau nicht den Gedanken Gottes entspricht und S\u00fcnde ist.<br \/>\n\u00b7    Wir m\u00fcssen in Liebe sagen, dass Ehebruch nicht erst im Bett der Nachbarin beginnt, sondern schon, wenn man sich den Porno im Internet anschaut.<br \/>\nWenn wir zu diesen Zust\u00e4nden schweigen, oder vielleicht sogar selber mitmachen, dann haben wir unsere Salzkraft verloren.<br \/>\nNegative Dinge in unserer Gesellschaft ansprechen ist nicht besonders popul\u00e4r.<br \/>\nSalz brennt, wenn man es in eine offene Wunde streut?<br \/>\nSalz hat also nicht nur eine konservierende, sondern auch eine reizende und eine antiseptische, also sterilisierende Wirkung.<br \/>\nWenn wir mit der Menge, unerkannt mitlaufen, weil wir nicht anecken wollen, dann entsprechen wir nicht dieser Wirkung von Salz.<\/p>\n<p>Damals wie heute haben viele Christen ihre Salzkraft verloren, weil sie sich in die verdorbenen Wege dieser Welt verstrickt haben. Moralisch und geistlich.<br \/>\n(Beispiel der Ausbreitung von Pornographie auch unter Christen)<\/p>\n<p>Wenn wir es zulassen, dass sich unreine Gedanken und unreines Verhalten mit unserer Pers\u00f6nlichkeit vermischt, dann verlieren wir schnell die W\u00fcrze die Salz eigentlich haben sollte. Der HJ fragt da v\u00f6llig zu Recht:<br \/>\n\u25ba Lk 14,34 Wenn aber auch das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gew\u00fcrzt werden?<br \/>\nWenn du kraftlos geworden bist, dann hat Gott nur ein Mittel um dich wieder zu reinigen und brauchbar zu machen:<br \/>\n\u25ba 1Jo 1,7.9 Das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder S\u00fcnde. [\u2026] Wenn wir unsere S\u00fcnden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die S\u00fcnden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.<br \/>\nSein Blut macht dich rein und sein Wort h\u00e4lt dich rein:<br \/>\n\u25ba Ps 119,11 \u201eIn meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich s\u00fcndige.<\/p>\n<p>ABSCHLUSS<br \/>\n\u25ba (LEER) Eigentlich sollten wir \u201egef\u00e4hrliche\u201c Leute in unserer Gesellschaft sein.<br \/>\nGef\u00e4hrlich deshalb, weil wir nicht alles mitmachen und B\u00f6ses deutlich ansprechen.<br \/>\nBist du ein wahrer J\u00fcnger Jesu?<br \/>\nWillst du n\u00e4her zum Mittelpunkt der hingebungsbereiten Nachfolger r\u00fccken?<br \/>\n\u00b7    \u25ba Liebst du den HJ mehr als alles, sogar mehr als deine Familie?<br \/>\n\u00b7    \u25ba Bist du ein \u201eDead man walking\u201c, der sein Kreuz tr\u00e4gt?<br \/>\n\u00b7    \u25ba Willst du den Auftrag den der Herr dir gab mit aller Kraft vollenden?<br \/>\n\u00b7    \u25ba Gibst du dich und alles was du hast immer wieder neu dem K\u00f6nig hin?<br \/>\n\u00b7    \u25ba Nimmst du dir vor dich rein zu halten, damit du einen guten Einfluss in der deiner Welt aus\u00fcben kannst?<br \/>\nDer Referent<br \/>\nWilfried Plock, Jahrgang 1957, verheiratet mit Sylvia, zwei erwachsene Kinder, war 15 Jahre lang in Gemeindeaufbauarbeiten in Karlsruhe und Mannheim t\u00e4tig. 1995 \u00fcbernahm er die Leitung der \u00bbKonferenz f\u00fcr Gemeindegr\u00fcndung\u00ab (KfG), die sich f\u00fcr den Aufbau biblisch ausgerichteter Gemeinden im deutschsprachigen Raum einsetzt. W. Plock ist Autor mehrerer B\u00fccher, darunter der Bestseller \u00bbJesus ist der Weg\u00ab. Von seinem Wohnort im Landkreis Fulda aus ist er immer wieder zu Vortr\u00e4gen, Predigten und Seminaren unterwegs.<\/p>\n<p>Der Segen der J\u00fcngerschaft<br \/>\nMatth\u00e4us 28,16-20<\/p>\n<p>Einleitung:<br \/>\nUnser Herr Jesus Christus verabschiedet sich von seinen J\u00fcngern mit dem Befehl:<br \/>\n\u201eMir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu J\u00fcngern, sie taufend auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und sie lehrend alles zu bewahren, was ich euch geboten habe\u201c (Mt 28,19)!<br \/>\nIn den letzten Jahren h\u00f6rte ich manche Predigten, Bibelarbeiten und Missionsvortr\u00e4ge \u00fcber die letzten Worte Jesu. Meistens war vom \u201eMissionsbefehl\u201c die Rede. Manchmal ging es auch um den \u201eTaufbefehl\u201c. Aber bei genauerer Betrachtung des griechischen Textes finden wir in diesem Vers nur eine Befehlsform, n\u00e4mlich: \u201e&#8230;macht zu J\u00fcngern&#8230;!\u201c Taufend und lehrend sind Partizipien. D.h.: Indem wir hingehen in alle Welt, zu allen Nationen und Bev\u00f6lkerungsgruppen, f\u00fchren wir immer denselben Befehl aus: J\u00fcnger zu machen. Doch zun\u00e4chst taucht die Frage auf:<\/p>\n<p>1. Wer ist ein J\u00fcnger?<br \/>\nDer Begriff J\u00fcnger meint zun\u00e4chst einmal \u201eSch\u00fcler eines Lehrers\u201c (Rabbis). Ein J\u00fcnger ist einer, der von einem Reiferen Lektionen erh\u00e4lt. Er ist ein Lehrling. Er ist ein Lernender. Allerdings erstreckte sich zur Zeit Jesu das Lehrer-Sch\u00fcler-Verh\u00e4ltnis nicht nur auf den Unterricht, sondern es umfasste eine Art von Lebensgemeinschaft.<br \/>\nRab = der \u00dcberflie\u00dfende, \u00fcberflie\u00dfend an Weisheit und Fr\u00f6mmigkeit (ethymol. verwandt mit der Mutterbrust).<br \/>\nEs gab z.Z. Jesu eine ganze Reihe von Rabbiner-Schulen. Und wer Weisheit suchte, der w\u00e4hlte sich seinen Rabbi selbst aus. Der Sch\u00fcler suchte sich seinen Rabbi und schloss sich diesem an.<br \/>\nWie war das bei unserem Herrn? Umgekehrt!<br \/>\n\u201eIhr habt nicht mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und euch gesetzt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe\u201c (Joh 15,16).<br \/>\nIn Mark. 3,14 steht eine sehr wichtige Aussage: \u201e&#8230;und er bestellte zw\u00f6lf, damit sie ihm seien&#8230;\u201c J\u00fcnger sind Menschen, die im \u00fcbertragenen Sinn in die Lebensgemeinschaft mit Jesus Christus gerufen worden sind.<br \/>\nIm Neuen Testament kommt das Wort \u201eJ\u00fcnger\u201c auff\u00e4llig oft in den Evangelien vor, in der Apostelgeschichte schon weniger und in den Briefen gar nicht mehr. Das Wort wird im allgemeinen f\u00fcr bekehrte Menschen gebraucht.<br \/>\nIn der Apostelgeschichte wird der Begriff \u201eJ\u00fcnger\u201c durchg\u00e4ngig zum Synonym f\u00fcr Gl\u00e4ubige. Hier wird der Ausdruck \u201eJ\u00fcnger\u201c zu einem Qualit\u00e4tsbegriff.<br \/>\nEine Gegen\u00fcberstellung soll den Unterschied zwischen einem \u201eGl\u00e4ubigen\u201c und einem \u201eJ\u00fcnger\u201c veranschaulichen, wie er oft in der praktischen Nachfolge deutlich wird.<\/p>\n<p>Ein Gl\u00e4ubiger                      Ein J\u00fcnger<br \/>\n&#8211; hat Vergebung der S\u00fcnden erlebt            &#8211; ist getauft (m\u00f6glichst im ersten Jahr)<br \/>\n&#8211; hat Gewissheit der Errettung erlangt        &#8211; betet f\u00fcr andere (F\u00fcrbitteliste)<br \/>\n&#8211; pflegt f\u00fcr sich die Beziehung zu Jesus        &#8211; gebraucht das Wort Gottes auch f\u00fcr<br \/>\nandere<br \/>\n&#8211; dient anderen mit seiner Gabe<br \/>\n&#8211; beginnt, materielle Opfer zu bringen<br \/>\n&#8211; beginnt, andere geistlich zu betreuen<br \/>\n&#8211; lernt, f\u00fcr andere zu leben<\/p>\n<p>F\u00fcnf Kennzeichen der J\u00fcngerschaft<br \/>\n1. Selbst\u00e4ndiges Bibelstudium<br \/>\n2. Selbst\u00e4ndiges Gebet<br \/>\n\u201eJ\u00fcngerschaft beginnt mit einem 20 Euro-Schein: Kauf dir daf\u00fcr einen guten Wecker &#8211; und dann gehorche deinem Wecker!\u201c<br \/>\n3. Teilnahme an der Anbetung<br \/>\n4. Gemeinschaft<br \/>\n\u201eIn S\u00fcdamerika sehen 80 % der sog. \u201eBekehrten\u201c nie eine christliche Gemeinde von innen.\u201c<br \/>\n5. Selbst\u00e4ndiges Zeugnisgeben<br \/>\nJ\u00fcnger sind Menschen, die von der Liebe Jesu so ergriffen sind, dass sie Ihn an die erste Stelle ihres Lebens gesetzt haben. Er hat ihr Leben reich gemacht. Ihm folgen sie selbst unter Ablehnung, Leiden und Schmach (Luk. 14,25-27).<\/p>\n<p>Frage: Bist Du ein J\u00fcnger?<br \/>\n(Zuerst: Bist Du ein Gl\u00e4ubiger? Wei\u00dft Du ganz gewiss, dass Du errettest bist?)<br \/>\nDann: Bist Du ein J\u00fcnger? Hast Du begonnen, f\u00fcr Deinen Herrn und damit auch f\u00fcr andere Menschen zu leben? Oder bist Du noch ganz bei Dir selbst?<br \/>\nEine andere Frage bewegte mich bei der Vorbereitung: Warum gibt es heute so relativ wenig J\u00fcnger? Antwort: Kann es sein, dass wir den gro\u00dfen Auftrag Jesu nicht ernst genug nehmen, der gesagt hat: \u201eMacht zu J\u00fcngern\u201c?<\/p>\n<p>2. Wie wird man ein J\u00fcnger?<br \/>\nIm Prozess der J\u00fcngerschaft braucht der junge Gl\u00e4ubige auch Begleitung, Vorbilder, die ihr Leben an Jesus Christus und seinen gro\u00dfen Auftrag hingeben. Die Kette geht also weiter. Gott braucht nicht nur J\u00fcnger, er braucht \u201eJ\u00fcngermacher\u201c.<\/p>\n<p>a) Ein Beispiel aus dem Alten Testament<br \/>\n\u00e0 1K\u00f6n 19,16: Elia soll Elisa zum Propheten an seiner Stelle salben. Mit anderen Worten: er soll einen Ersatzmann ausbilden.<br \/>\n\u00e0 1K\u00f6n 19,19-21: \u201eDann machte er sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.\u201c<br \/>\nSp\u00e4ter im 2K\u00f6n 3,11 lesen wir:<br \/>\n\u201eElisa ist hier, Der Sohn des Schafat, der Wasser \u00fcber Elias H\u00e4nde goss.\u201c<br \/>\nNoch einmal einige Zeit sp\u00e4ter hat Elisa Prophetenschulen gegr\u00fcndet! Versteht Ihr, was hier \u00fcber Jahre gewachsen ist? Das war eine \u201eJ\u00fcngerschaftsbeziehung\u201c im AT.<\/p>\n<p>Wie sieht eine J\u00fcngerschaftsbeziehung in der Praxis aus?<br \/>\na) die Auswahl (Mk. 3,13 \u00e0 Apg. 4,13)<br \/>\n&#8211; zuverl\u00e4ssig sein<br \/>\n&#8211; Zeit haben<br \/>\n&#8211; lernwillig, belehrbar sein<br \/>\nb) in alles mit hinein nehmen<br \/>\n&#8211; Stille Zeit<br \/>\n&#8211; Familie<br \/>\n&#8211; Besuche und Dienste<br \/>\n&#8211; Aufgaben delegieren<br \/>\nc) ein Vorbild sein<br \/>\n\u00e0 Geduld: J\u00fcnger d\u00fcrfen Fehler machen (z.B. Mt 16,16-24)<\/p>\n<p>Ziele des J\u00fcngerschaftsprozesses<br \/>\n&#8211; Gemeinschaft, Leben teilen<br \/>\n&#8211; Charakterver\u00e4nderung &#8211; nicht nur Wissensvermehrung!<br \/>\n&#8211; Zur\u00fcstung, Bevollm\u00e4chtigung zum Dienst<br \/>\nMotto: Tue nichts allein, was du auch zu zweit tun k\u00f6nntest!<\/p>\n<p>Kol 1,28 \u00e0 4,12    Gebetsziele verinnerlicht<br \/>\n\u00e0 Lebensziele verinnerlichen<br \/>\n\u00e0 Gemeindeschau verinnerlichen<\/p>\n<p>* Mike \u00e0 Begleitung hin zum \u00c4ltestendienst<br \/>\n* Matthias + Nikolai \u00e0 Zur\u00fcstung in der Verk\u00fcndigung<br \/>\n* Benjamin \u00e0 J\u00fcngerschaft<\/p>\n<p>\u201eJ\u00fcnger werden nicht am Flie\u00dfband hergestellt. Ein J\u00fcnger entwickelt sich dadurch, dass einer die M\u00fche auf sich nimmt, ihn anzuleiten, zu belehren, zu ermahnen, zu erziehen und ihm die richtige Nahrung zu geben.\u201c Oswald Sanders<\/p>\n<p>Also, wenn Du in den letzten Jahren zum Glauben gekommen bist, und Du wurdest noch nicht zur J\u00fcngerschaft zuger\u00fcstet, dann schnapp Dir einen der Mitarbeiter beim Bart oder beim Zipfel seines Gewandes und lass ihn nicht eher los, bis eine J\u00fcngerschaftsbeziehung mit einem entsprechen Bruder oder einer Schwester eingef\u00e4delt ist, okay?<\/p>\n<p>3. Wer ist ein J\u00fcngermacher?<br \/>\nWerfen wir einen Blick in Leben und Dienst des Herrn Jesus Christus.<br \/>\nUnser Herr Jesus Christus wirkte drei Jahre lang in der \u00d6ffentlichkeit. In der ersten H\u00e4lfte dieser Zeit sprach er oft vor Tausenden. Er wollte sein Volk Israel zur Umkehr rufen und zum Glauben an seinen Messias. W\u00e4hrend dieser Zeit tat er viele seiner \u00f6ffentlichen Zeichen und Wunder (Mt 4 &#8211; 12).<br \/>\nAls ihn aber die F\u00fchrungsschicht der Juden definitiv ablehnte, konzentrierte er sich fortan auf die Zur\u00fcstung seiner J\u00fcnger (Mt 13 &#8211; 28). Jesus wollte J\u00fcnger haben. Er hat selbst Menschen in seine Nachfolge gerufen und zu seinen J\u00fcngern gemacht.<br \/>\nIn Joh 4,1 hei\u00dft es: \u201eAls nun der Herr erkannte, dass die Pharis\u00e4er geh\u00f6rt hatten, dass Jesus mehr J\u00fcnger mache und taufe als Johannes&#8230;.\u201c<br \/>\nHier sehen wir: Es ging unserem Herrn von Anfang an um J\u00fcnger! Deshalb nutzte er die relativ kurze Zeit seiner Wirksamkeit, um zwei H\u00e4nde voll J\u00fcnger heranzubilden. Statt st\u00e4ndig Tausenden zu predigen, konzentrierte er sich auf ein Dutzend. Mit niemanden verbrachte er soviel Zeit wie mit seinen J\u00fcngern.<br \/>\nJe n\u00e4her sein Ende kam, desto mehr Zeit verbrachte er mit ihnen. Und als die letzte Woche anbrach, war er fast nur noch mit den Zw\u00f6lfen zusammen. Jesus Christus wollte J\u00fcnger. Er teilte sein Leben mit ihnen. Er redete, a\u00df und litt mit ihnen. Er war ihr Rabbi, ihr Lehrer, ihr Meister, ihr Freund, aber auch ihr Vorbild. Jesus investierte sein Leben in das Leben der J\u00fcnger. Auf diese Weise pr\u00e4gte er sie f\u00fcr ihr gesamtes weiteres Leben.<br \/>\nAuch die Zeit zwischen Auferstehung und Himmelfahrt widmete der Sohn Gottes ausschlie\u00dflich seinen J\u00fcngern. 40 Tage &#8222;heilsgeschichtliches Seminar&#8220; mit Jesus (Apg 1,3). Er h\u00e4tte sich im Tempel zeigen k\u00f6nnen oder wiederum viele Wunder tun k\u00f6nnen, aber er konzen\u00adtrierte sich allein auf seine sp\u00e4teren Apostel.<br \/>\nAls der Sohn dann zum Vater zur\u00fcck ging, da befahl er denen, die er selbst zu J\u00fcngern herangebildet hatte, wiederum andere zu J\u00fcngern zu machen.<br \/>\nMt 28,19: \u201eGeht nun hin und macht alle Nationen zu J\u00fcngern&#8230;\u201c &#8211; Wie geht das?<br \/>\nW\u00f6rtlich: \u201e&#8230;sie taufend auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und sie lehrend alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!\u201c<br \/>\nDas ist der gro\u00dfe Auftrag! Macht zu J\u00fcngern &#8211; nicht nur zu Hauskreis- oder Gottesdienstbesuchern, sondern zu J\u00fcngern! Unser Herr Jesus machte Menschen zu J\u00fcngern!<\/p>\n<p>Werfen wir einen Blick in Leben und Dienst des Apostels Paulus!<br \/>\nIn Apg. 20,17-38 wird berichtet, wie sich Paulus von den \u00c4ltesten der Gemeinde Ephesus verabschiedet. Drei Jahre lang hatte er als Gemeindegr\u00fcnder in dieser Stadt gewirkt. Nun hatte er einen neuen Auftrag und musste gehen. Ich m\u00f6chte ein paar Gedanken herausgreifen.<br \/>\nV.18: &#8222;&#8230; ich allezeit bei euch gewesen bin.&#8220;<br \/>\nPaulus hatte ein gro\u00dfes Vorrecht: Er konnte sich auf eine Arbeit konzentrieren. Konzentration statt Verzettelung! Konzentrierter Aufbau statt Gie\u00dfkannen &#8211; Prinzip! Paulus war allezeit bei den Ephesern. Rund um die Uhr. Tag und Nacht. Er war einfach da.<br \/>\nV. 26+27: Paulus hat in Ephesus nicht nur evangelisiert, sondern er hat \u201eden ganzen Ratschluss Gottes\u201c verk\u00fcndigt. Was hei\u00dft das? Den ganzen Ratschluss Gottes?<br \/>\nPaulus hat den Bogen gespannt von der Sch\u00f6pfung bis zum Weltgericht und Ewigkeit, er hat Gericht und Gnade verk\u00fcndigt, S\u00fcnde und Vergebung, Himmel und H\u00f6lle, Verlorensein und Rettung! Paulus hat die Ungl\u00e4ubigen evangelisiert und die Gl\u00e4ubigen weitergef\u00fchrt und zwar zum Wachstum im geistlichen Leben, zur Heiligung, zur Hingabe an Jesus, zum Dienst f\u00fcr Ihn &#8211; mit einem Wort ausgedr\u00fcckt: Er hat die Bekehrten in die J\u00fcngerschaft hineingef\u00fchrt. Das Ergebnis lesen wir in&#8230;<\/p>\n<p>V.29+30: Die J\u00fcnger! Nach drei Jahren Dienst in Ephesus waren J\u00fcnger da! Paulus hat den gro\u00dfen Auftrag Jesu sehr ernst genommen. Er evangelisierte nicht nur, sondern machte die Gl\u00e4ubiggewordenen zu J\u00fcngern!<\/p>\n<p>In Deutschland und auch in anderen L\u00e4ndern gibt es Gemeinden mit Hunderten oder sogar Tausenden von Besuchern. Aber es kann sein, dass in einer solchen Gemeinde nicht ein einziger J\u00fcngermacher dabei ist. Ist das nicht ersch\u00fctternd!?<br \/>\nAber wir wollen nicht auf andere Gemeinden schauen, sondern bei uns bleiben. Haben wir J\u00fcnger in unseren Reihen?<br \/>\n\u00e0 Sind Br\u00fcder und Schwestern da, die bereit sind den gro\u00dfen Auftrag Jesu zu erf\u00fcllen? Haben wir solche, die evangelisieren? Und solche, die bereit sind, die jungen Gl\u00e4ubigen in die J\u00fcngerschaft zu f\u00fchren?<br \/>\nIhr Lieben, das will unser Herr! Qualit\u00e4t ist ihm wichtiger als Quantit\u00e4t! Zehn J\u00fcnger sind ihm garantiert wichtiger als hundert blo\u00dfe Besucher! Lasst uns neu seinen gro\u00dfen Auftrag erkennen!<\/p>\n<p>Wenn Du ein J\u00fcngermacher sein m\u00f6chtest, was kannst Du tun?<br \/>\nDer Apostel Paulus beschreibt den Vorgang, wie J\u00fcnger wieder andere in die J\u00fcngerschaft f\u00fchren:<br \/>\n&#8222;Was du (2) von mir (1) geh\u00f6rt hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen (3) an, die t\u00fcchtig sind, auch andere (4) zu lehren (2Tim 2,2)&#8220;.<br \/>\nZuerst sollten wir um einen \u201eSohn im Glauben\u201c bitten (bei Schwestern kann es kann auch eine Tochter sein).<br \/>\nAlles, was Paulus war und was er wusste, investierte er in seinen geistlichen Sohn Timotheus. Paulus teilte sein Leben mit Timotheus. Und dieser folgte nach seiner Lehre, seinem Lebenswandel, seinem Glauben, seiner Liebe, aber auch seinen Verfolgungen und Leiden (2Tim 3,10-11).<br \/>\nWenn Du mit dem Herrn lebst und in seinem Wort verwurzelt bist, dann erbitte Dir doch einen Timotheus! F\u00fcr uns Familienv\u00e4ter oder M\u00fctter kommen zuerst unsere leiblichen Kinder in Betracht. Das ist das Sch\u00f6nste, Kinder in die J\u00fcngerschaft f\u00fchren zu d\u00fcrfen!<br \/>\nWenn es Deine Kinder nicht sein k\u00f6nnen, dann erbitte Dir einen anderen m\u00e4nnlichen oder weiblichen Timotheus, in den Du investieren kannst, was Du bist, und was Du wei\u00dft! Auf diese Weise wirst Du zu einem J\u00fcngermacher!<br \/>\nAber damit ist die Kette der Multiplikation noch nicht zu Ende. Die 1.+2. Generation schaffen wir manchmal noch. Aber schon die dritte ist eine gro\u00dfe Herausforderung.<br \/>\nDie Kette der Multiplikation setzte sich fort, als aus dem J\u00fcnger Timotheus wiederum ein J\u00fcngermacher wurde (Phil 2,19-22).<br \/>\nJesus Christus hat seinen Aposteln befohlen, J\u00fcnger zu machen. Paulus hat in Ephesus (und an anderen Orten) J\u00fcnger herangebildet. Und wir sollen heute das gleiche tun.<\/p>\n<p>Schluss<br \/>\nWie sollen wir das schaffen? Wie k\u00f6nnen wir mit unserer kleinen Kraft diesen gro\u00dfen Auftrag erf\u00fcllen?<br \/>\nDie Antwort finden wir in Joh. 17, dem sogenannten hohepriesterlichen Gebet. Als seine Stunde gekommen war, da betete unser Heiland im Schatten des Kreuzes:<br \/>\n\u201eIch habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte.\u201c<br \/>\nDieser Vers wird oft auf das Werk der Erl\u00f6sung bezogen. Aber das ist hier nicht gemeint. Der Kreuzestod stand ja noch vor ihm. Nein, Jesus sprach hier von dem Werk der J\u00fcngererw\u00e4hlung und -zur\u00fcstung! Das zeigt auch der Zusammenhang:<br \/>\nIn den Versen 17,6-19 betet der Herr Jesus f\u00fcr seine elf J\u00fcnger (plus dem Apostel Paulus). Und in V. 20 hei\u00dft es: \u201eAber nicht f\u00fcr diese allein bitte ich, sondern auch f\u00fcr die, welche durch ihr Wort an mich glauben&#8230;\u201c Das sind wiederum die treuen Menschen&#8230; Wir sehen also auch hier das gleiche Prinzip wie bei Paulus in 2Tim 2,2. D.h. der sterbende Herr hat daf\u00fcr gebetet, dass in der damals noch zuk\u00fcnftigen Gemeinde einmal nach den Prinzipien von Evangelisation und J\u00fcngerschaft gearbeitet wird!<br \/>\nVergiss es nicht: Wir haben seine Kraft, sein Auferstehungsleben in uns, seine Autorit\u00e4t und sein unaufh\u00f6rliches Gebet als Hoherpriester beim Vater! Er betet f\u00fcr geistliche Multiplikation.<br \/>\nDarum investiere doch Dein kurzes Leben nicht in Dinge oder Geb\u00e4ude, sondern gib es doch an Christus und an seinen gro\u00dfen Auftrag hin!<br \/>\nEr hat gesagt: &#8222;Ich will meine Gemeinde bauen! Darum geht hin und macht zu J\u00fcngern alle V\u00f6lker!&#8220;<\/p>\n<p>Unser gesamtes Gemeindeprogramm sollte ein einziges J\u00fcngerschaftsprogramm sein!<\/p>\n<p>Wilfried Plock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: TBF\/Wolfgang Freywald &#8211; (v.lks.) 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