{"id":3239,"date":"2007-02-14T14:49:15","date_gmt":"2007-02-14T14:49:15","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=3139"},"modified":"2007-02-14T14:49:15","modified_gmt":"2007-02-14T14:49:15","slug":"lamour_est_un_oiseau_rebelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/lamour_est_un_oiseau_rebelle\/","title":{"rendered":"&#8222;L&#8217;amour est un oiseau rebelle&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"carmen4_0207\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/carmen4_0207.jpg\" alt=\"carmen4_0207\" \/><br \/>\nOper in 4 Akten &#8211; In franz\u00f6sischer Originalsprache<\/p>\n<p>Musik:\t\t    Georges Bizet<br \/>\nLibretto:\t    Henri Meilhac und Ludovic Hal\u00e9vy,<br \/>\n\t\t\tnach der Novelle von  Prosper M\u00e9rim\u00e9e<\/p>\n<p>Urauff\u00fchrung:\t\t3. M\u00e4rz 1875, Paris<br \/>\nOrt und Zeit:\t\tSevilla und Umgebung, um 1820<!--more-->Musikalische Leitung <br \/>\nund Intendant: \t \t\tWarcislaw Kunc<br \/>\nDirigent:\t\t\t\tWarcislaw Kunc<br \/>\nRegie:  \t\t\t\tTeresa Kujawa<br \/>\nChoreographie:  \t\tTeresa Kujawa<br \/>\nB\u00fchnenbild:  \t\t\tWladyslaw Wigura<\/p>\n<p>Carmen ist die faszinierendste Frau der Operngeschichte<\/p>\n<p>Keine Oper gibt das Lebensgef\u00fchl Spaniens besser wieder als &#8222;Carmen&#8220; des Franzosen Georges Bizet (1838-1875). Neben den beeindruckenden Kulissen und Requisiten ist es in erster Linie die Musik, welche die Zuschauer in Atem h\u00e4lt. Sie \u00fcberrenne das Publikum wie ein Naturereignis, so Friedrich Nietzsche. Er sieht in ihr ein &#8222;Epigramm auf die Leidenschaft, so stark, so leidenschaftlich, so anmutig und so s\u00fcdlich&#8220;. <\/p>\n<p>In Bizets Mittelmeermusik bekommt die Liebe bunte Fl\u00fcgel. &#8222;L&#8217;amour est un oiseau rebelle&#8220;, singt die Protagonistin Carmen in der wohl ber\u00fchmtesten Sequenz der Oper, wenn sie mit dem verf\u00fchrerischen Tanz &#8222;Habanera&#8220; Don Jos\u00e9 in ihren Bann zieht. Sie gilt als Femme fatale schlechthin und ist die faszinierendste Frau der Operngeschichte.<\/p>\n<p>Die hervorsprudelnde Erotik und der Bruch mit den damaligen Wertvorstellungen f\u00fchrten dazu, dass das von Henri Meilhac und Ludovic Hal\u00e9vy nach einer Novelle von Prosper M\u00e9rim\u00e9e geschriebene St\u00fcck bei seiner Urauff\u00fchrung am 3. M\u00e4rz 1875 in Paris bei den Kritikern und dem Publikum auf Ablehnung stie\u00df. F\u00fcr sie war es nur ein unmoralisches Werk \u00fcber ein schamloses Weib. <\/p>\n<p>Erst Monate sp\u00e4ter erkannten die Opernbesucher den wahren Wert von Bizets St\u00fcck, das als Operette beginnt und als Trag\u00f6die endet. Durch &#8222;Carmen&#8220; wurden neue Ma\u00dfst\u00e4be in der Musikwelt gesetzt, die Oper machte ihren Sch\u00f6pfer unsterblich. George Bizet indes konnte seinen Welterfolg nicht mehr erleben. Er starb drei Monate nach der Urauff\u00fchrung an einem Herzinfarkt im Alter von lediglich 36 Jahren.<\/p>\n<p>Die Geschichte, die in &#8222;Carmen&#8220; erz\u00e4hlt wird, thematisiert den Konflikt zwischen Freiheit und Bindung, M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit sowie zwischen Gef\u00fchl und Verstand. Es ist eine glutvolle Erz\u00e4hlung, die durch ihre bet\u00f6rende Sinnlichkeit spanischer ist als jeder Flamenco. Dabei war der Komponist weder Spanier noch hat er je die iberische Halbinsel betreten. Trotzdem wirken die Geschehnisse um die verf\u00fchrerische Carmen authentischer als bei anderen Opern wie &#8222;Don Giovanni&#8220; oder &#8222;Der Barbier von Sevilla&#8220;, die am selben Ort spielen. Ein absolutes Meisterwerk. <\/p>\n<p>In dieser Fassung wurde Carmen bald zur meistgespielten Oper der Welt; allein in Paris gab es bis heute \u00fcber 3,000 Auff\u00fchrungen.  Die eing\u00e4ngigen Rhythmen und vielen hinrei\u00dfenden Melodien machten Carmen zu einer der popul\u00e4rsten und weitestverbreiteten Opern \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Die Geschichte lieferte den Stoff f\u00fcr Stummfilme (mit Geraldine Ferrar), Parodien (mit Charlie Chaplin), und Tonfilme (mit Pola Negri).  Eine &#8222;moderne&#8220; Fassung, mit Musik von Bizet aber der Zeit entsprechenden Lyrik, wurde 1955 von Otto Premiger mit Dorothy Dandridge und Harry Belafonte als &#8222;Carmen Jones&#8220; verfilmt.  Noch zwei Filme wurden in den 80en Jahren gedreht:  Peter Brooks &#8222;Die Trag\u00f6die der Carmen&#8220;, und Francesco Rosis Version der Oper mit Julia Migenes-Johnson und Placido Domingo.  Die Tanzversion von Carlos Saura mit Laura del Sol und Antonio Gades trug wesentlich zum damaligen Carmen-&#8222;Boom&#8220; bei.  Bis heute ist die Beliebtheit dieses Meisterwerkes in aller Welt un\u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Ein Talent wie Mozart: Georges Bizet <br \/>\nerlebte seinen gr\u00f6\u00dften Erfolg nicht mehr<\/p>\n<p>Bizet wird am 25. Oktober 1838 als Alexandre C\u00e9sar L\u00e9opold Bizet geboren. Erst bei seiner Taufe am 16. M\u00e4rz 1840 in Notre-Dame-de-Lorette erh\u00e4lt er den Vornamen Georges. Buchstaben und Noten zu lesen, lernt er bereits als Dreij\u00e4hriger von der Mutter Aim\u00e9e Bizet, einer talentierten Pianistin. <\/p>\n<p>Vater Adolphe Bizet, ein Gesangslehrer, versucht 1847 den begabten Sohn schon vor Erreichen des Mindestalters als Student am Konservatorium von Paris anzumelden. Zwar ist Bizet noch zu jung f\u00fcr die Aufnahme, aber die Direktoren sind von den musikalischen Kenntnissen des Kindes und von seiner Begabung f\u00fcr das Klavierspiel so stark beeindruckt, dass sie ihm erlauben, in Marmontels Klavier-Klasse einzutreten. Am 9. Oktober 1848 wird Bizet offiziell zu der hochschulartigen Musikschule zugelassen. <\/p>\n<p>1857 siegt er nicht nur beim &#8222;Prix de Rome&#8220;, auch sein erstes B\u00fchnenwerk &#8222;Le Docteur Miracle&#8220; (Libretto: L\u00e9on Battu und Ludovic Hal\u00e9vy) feiert am 9. April 1857 Premiere. Am 21. Dezember geht Bizet nach Rom. Der eigentliche musikalische Ertrag seines Italienaufenthalts ist viel weniger wichtig als die Erweiterung seines kulturellen und k\u00fcnstlerischen Horizonts. So trifft er in dieser Zeit Gioacchino Rossini und entwickelt erste Pl\u00e4ne f\u00fcr Opern.<\/p>\n<p>1859 vollendet der 21-J\u00e4hrige seine erste Oper. &#8222;Don Procopio&#8220; besitzt einen italienischen Text, zu dem Bizet absichtlich italienische Musik schreibt. In dieser Zeit wird deutlich, dass Bizet in Temperament und Anschauung am meisten Wolfgang Amadeus Mozart gleicht.<\/p>\n<p>Eine gute Nachricht aus dem Hause Bizet gibt es 1869 zu vermelden. Georges heiratet am 3. Juni Genevi\u00e8ve Hav\u00e9ly, die Tochter seines ehemaligen Mentors Jacques Fran\u00e7ois Hav\u00e9ly. Ein Jahr sp\u00e4ter tritt er im deutsch-franz\u00f6sischen Krieg in die Nationalgarde ein. <\/p>\n<p>Nach &#8222;Djamileh&#8220; und der Geburt seines Sohnes Jacques (1872) beginnt Bizet im Fr\u00fchling 1873 mit der Arbeit an &#8222;Carmen&#8220;. Ein gro\u00dfer Teil des Werkes ist bereits im Herbst fertig, aber infolge verschiedener Schwierigkeiten mit der Op\u00e9ra Comique wendet sich Bizet zun\u00e4chst einer anderen Oper mit spanischem Stoff zu.<\/p>\n<p>Im Januar 1875 beginnen die Proben f\u00fcr &#8222;Carmen&#8220;. W\u00e4hrend der ganzen Probenzeit liegt der Komponist im Kampf mit dem Orchester, das sich gegen die ungew\u00f6hnlich schwierige Musik auflehnt, und mit den Chor-Mitgliedern, die es ihm \u00fcbel nehmen, dass sie nicht nur singen, sondern auch spielen sollen. Sogar die Librettisten, Ludovic Hal\u00e9vy und Henri Meilhac, stellen sich h\u00e4ufig gegen Bizet. Am Morgen des 3. M\u00e4rz 1875 wird Bizet zum Ritter der Ehrenlegion ernannt; am Abend desselben Tages erlebt die Oper ihre Urauff\u00fchrung vor einer k\u00fchlen und ablehnenden Zuh\u00f6rerschaft. Obwohl &#8222;Carmen&#8220; im Laufe des Jahres 45-mal aufgef\u00fchrt wird, gilt sie als Misserfolg und wird in Frankreich bis 1883 nicht wieder gespielt. <\/p>\n<p>Die Kritiker fallen \u00fcber das Werk her. Wie \u00fcblich beschuldigen sie Bizet des &#8222;Wagnerismus&#8220;. &#8211; Die gro\u00dfe Verehrung f\u00fcr den bedeutendsten deutschen Musikdramatiker \u00fcberlagert noch heute in den Augen der Franzosen sein Schaffen. &#8211; Dar\u00fcber hinaus sei die Geschichte von M\u00e9rim\u00e9e unsittlich, der Komposition fehle es an Melodik, und die Solisten seien dem Durcheinander und L\u00e4rm des Orchesters v\u00f6llig ausgeliefert. <\/p>\n<p>Zwar beginnt mit dem Wiener Erfolg der &#8222;Carmen&#8220; im Oktober 1875 ihr Siegeszug durch die ganze Welt, was Bizet jedoch nicht mehr miterleben kann. Er stirbt am 3. Juni 1875 . Dass er an gebrochenem Herzen gestorben sei oder gar Selbstmord begangen habe, konnte nie bewiesen werden. Die Anstrengungen der Probenzeit und die Gei\u00dfelung der &#8222;Carmen&#8220; durch die Kritiker jedoch hatten seine Kr\u00e4fte \u00fcberm\u00e4\u00dfig beansprucht. Er erlag einem Herzinfarkt.<\/p>\n<p>Bizets bekannteste Werke sind:<\/p>\n<p>* Le Docteur Miracle <br \/>\n* Don Procopio <br \/>\n* Les P\u00eacheurs de perles <br \/>\n* La Jolie Fille de Perth <br \/>\n* Djamileh<br \/>\n* Carmen <br \/>\nKurzversion: <\/p>\n<p>GEBOREN AM 25.10.1838 IN PARIS<br \/>\nGESTORBEN AM 3.6.1875 IN BOUGIVA<\/p>\n<p>Sein Vater, ein Gesangslehrer, schickte Bizet bereits im Alter von 9 Jahren an das Konservatorium von Paris, um sein musikalisches Talent weiter zu f\u00f6rdern. Zehn Jahre dauerte das Studium von Bizet bevor er 1857 den begehrten &#8222;Rompreis&#8220; erhielt. Dieser war mit einem f\u00fcnfj\u00e4hrigen Stipendium verbunden, weshalb er dann auch bis 1860 in Rom lebte. In Italien unternahm er schlie\u00dflich seine ersten Versuche als Opernkomponist, ohne jedoch schon zu seinem typischen Stil zu finden. Seine Werke, meist Auftragswerke, blieben nichts weiter als Achtungserfolge. Eines seiner Werke &#8222;Don Procopio&#8220; komponiert 1859 in Rom, wurde sogar erst lange nach seinem Tod 1906 uraufgef\u00fchrt. Seinen Lebensunterhalt verdiente er daher als Musiklehrer.<br \/>\nDen gro\u00dfen Erfolg seiner letzten Oper &#8222;Carmen&#8220; konnte Bizet gar nicht mehr miterleben. Er starb drei Monate nach der Urauff\u00fchrung an einem Herzinfarkt.<\/p>\n<p>Personen:<br \/>\n      Carmen, Zigeunerin<br \/>\nDon Jos\u00e9, Seargeant<br \/>\n\t\t\t\t\t\tEscamillo, Stierk\u00e4mpfer<br \/>\n\t\t\t\t\t\tMicaela, Bauernm\u00e4dchen<br \/>\n\t\t\t\t\t\tFrasquita, Zigeunerin<br \/>\n\t\t\t\t\t\tMercedes, Zigeunerin<br \/>\n\t\t\t\t\t\tZuniga, Leutnant<br \/>\n\t\t\t\t\t\tMorales, Sergeant<br \/>\n\t\t\t\t\t\tRemendado, Schmuggler<br \/>\n\t\t\t\t\t\tDancairo, Schmuggler<\/p>\n<p>Ort und Zeit der Handlung:  Sevilla und Umgebung, um 1820<br \/>\nVon der verf\u00fchrerischen Ann\u00e4herung <br \/>\nbis zum tragischen Dolchsto\u00df  <br \/>\nDie Oper besteht aus drei Akten. Ausgangspunkt der Geschichte um die Zigeunerin &#8222;Carmen&#8220;  ist der Markplatz von Sevilla. Im zweiten Akt \u00fcberschlagen sich in der Schenke des Lillas Pasti\u00e0 die Ereignisse, so dass Don Jos\u00e9 den Schmugglern in die Berge folgen muss, wo die erste Szene des dritten Aktes stattfindet. Die zweite Szene spielt sich schlie\u00dflich auf dem Platz vor der Stierkampf-Arena in Sevilla ab. <\/p>\n<p>Erster Akt<br \/>\nAuf dem Markplatz, in dessen Hintergrund sich eine Tabakwarenfabrik und die Kaserne der Dragoner erheben, herrscht munteres Treiben. Michaela, die Verlobte des Soldaten Don Jos\u00e9, bahnt sich einen Weg durch die Menge. Sie n\u00e4hert sich den Wachposten, um mit ihrem Geliebten zu sprechen. Der Unteroffizier Morales bittet sie zu warten, doch sie lehnt dankend ab: Sie m\u00f6chte zur Wachabl\u00f6sung wiederkehren. Kurz darauf erscheint Don Jos\u00e9 mit der neuen Kompanie. Die sch\u00f6ne Zigeunerin Carmen wird auf ihn aufmerksam und n\u00e4hert sich ihm verf\u00fchrerisch. Von der Gleichg\u00fcltigkeit des Dragoners provoziert, umtanzt sie ihn und wirft ihm eine rote Blume zu. Nun erscheint Michaela mit einer Nachricht seiner kranken Mutter. Als sich das M\u00e4dchen entfernt hat, ert\u00f6nt Streitl\u00e4rm, der aus der Fabrik dringt. Carmen ist erneut in eine Rauferei verwickelt und hat eine Zigarrenarbeiterin verletzt. Don Jos\u00e9 muss den Tumult schlichten und Carmen verhaften. Sie setzt aber all ihre Verf\u00fchrungsk\u00fcnste ein und mit seiner Hilfe gelingt ihr die Flucht.<br \/>\nZweiter Akt<br \/>\nDie Schenke des Lillas Pasti\u00e0 ist ein Schmugglertreff. Carmen singt und tanzt mit ihren Freundinnen Mercedes und Frasquita inmitten einer Gruppe von Dragonern. Ihr gl\u00fchendster Verehrer ist Hauptmann Zuniga. Aber auch der Torero Escamillo, Sieger der Corrida von Granada, ist von Carmens Charme bet\u00f6rt. Als der Wirt schlie\u00dfen will, treten Dancairo und Remendado herein, zwei Schmuggler, die ihre Gesch\u00e4fte mit Hilfe der Zigeunerin abwickeln. Diesmal lehnt Carmen jedoch ab: Sie will auf Don Jos\u00e9 warten, der daf\u00fcr bestraft worden ist, dass er ihr zur Flucht verholfen hat. Soeben auf freiem Fu\u00df, begibt sich Don Jos\u00e9 direkt in die Schenke, um die Zigeunerin beim Tanz mit den Kastagnetten zu bewundern; die Darbietung wird von den Kl\u00e4ngen des Zapfenstreichs unterbrochen. Mit Hauptmann Zuniga entwickelt sich ein lebhafter Streit um Carmen. Die Schmuggler greifen ein, und Zuniga wird entwaffnet. Don Jos\u00e9 bleibt keine andere Wahl, als Carmen und ihren Freunden zu folgen.<br \/>\nDritter Akt,<br \/>\nDie Schmuggler haben ihr Lager in einem zerkl\u00fcfteten Berggel\u00e4nde aufgeschlagen. Don Jos\u00e9 und Carmen sind allein, ihr Gespr\u00e4ch handelt allerdings nicht von Liebe. Carmen denkt an weitere Abenteuer, ihre Gleichg\u00fcltigkeit stachelt die Eifersucht Don Jos\u00e9s an. Die Zigeunerin liest ihre Zukunft aus den Karten. Die Antwort ist tragisch: der Tod. Doch Carmen wehrt sich energisch gegen diesen Schicksalsspruch.<br \/>\nVer\u00e4ngstigt und zitternd taucht dann Michaela auf der Suche nach Don Jos\u00e9 auf. In diesem Moment f\u00e4llt ein Schuss &#8211; das M\u00e4dchen fl\u00fcchtet, w\u00e4hrend Escamillo erscheint, der nur knapp dem Schuss Don Jos\u00e9s entgangen ist. Die beiden Rivalen beginnen einen Zweikampf mit dem Messer. Der Dragoner will dem Stierk\u00e4mpfer den entscheidenden Sto\u00df versetzen, wird jedoch von Carmens Hand zur\u00fcckgehalten. Nachdem Don Jos\u00e9 zornig nachgegeben hat, teilt ihm Michaela mit, dass seine sterbende Mutter ihn ein letztes Mal sehen m\u00f6chte. Don Jos\u00e9 will ihr diesen Wunsch nicht verwehren und so entfernt er sich schlie\u00dflich mit dem M\u00e4dchen.<br \/>\nVierter Akt,<br \/>\nEs ist der Tag der Corrida, des Stierkampfes. Die Menge ist in freudiger Erwartung auf dem Platz von Sevilla vor der Arena versammelt, wo sie dem Aufmarsch von Escamillo zujubelt, an dessen Arm Carmen schreitet. Mercedes und Fraquita bitten die Zigeunerin, vor Don Jos\u00e9s Zorn zu fliehen, doch Carmen will die Gefahr herausfordern. Dann taucht der Dragoner auf, der Carmen anfleht, mit ihm eine neue Existenz aufzubauen. Der Sieg Escamillos unterbricht den erhitzten Wortwechsel. Jubelnd eilt Carmen auf den Stierk\u00e4mpfer zu, doch Jos\u00e9 h\u00e4lt sie zur\u00fcck. Da gesteht sie ihm zynisch ihre Liebe zu dem Torero. Blind vor Zorn st\u00fcrzt Jos\u00e9 sich auf sie und sticht ihr seinen Dolch ins Herz. Eine letzte Umarmung der Geliebten, dann l\u00e4sst sich Jos\u00e9 ohne Widerstand verhaften.<\/p>\n<p>Staatsoper Stettin<br \/>\nDie Staatsoper Stettin, in der Heimat auch als &#8222;Oper auf dem Schloss&#8220; sehr beliebt, ist im Jahre 1956 in Szczecin (Stettin), der Hauptstadt Westpommerns, entstanden.  Bisher hat sie 154 Opern, Ballette, Operetten und Musicals inszeniert.<\/p>\n<p>Der attraktive Sitz des Theaters im Schloss der pommerschen Herz\u00f6ge erm\u00f6glicht dem Theater auch die Durchf\u00fchrung von Freiluftopernvorstellungen im Schlosshof.  Seit mehreren Jahren findet dort eine Oper und Operettensaison im Sommer statt, die ein gro\u00dfer Anziehungspunkt f\u00fcr Touristen und Musikliebhaber ist.<br \/>\nJedes Jahr ist das Ensemble auch im Ausland gern gesehener Gast, meistens in Deutschland und in der Schweiz.<\/p>\n<p>Warcislaw Kunc, musikalische Leitung und Intendant:<br \/>\n1983 &#8211; 1985 studierte Warcislaw Kunc Musiktheorie und Komposition an der<br \/>\nMusikakademie in Danzig.  1984 &#8211; 1989 studierte er an der<br \/>\nFryderyk-Chopin-Musikakademie in Warschau.<br \/>\n1989\/90 war er Dirigent an der Oper Breslau, 1990 &#8211; 1993 Chef- und<br \/>\nProgrammdirektor des Kammerorchesters in Torun (Preis des Pr\u00e4sidenten der Stadt Torun, 1992); gleichzeitig war er 1991\/92 Dirigent der Philharmonie Stettin sowie 1992\/93 der erste Gastdirigent der Philharmonie Omsk.<br \/>\nSeit 1992\/93 ist Warcislaw Kunc Chef- und Programmdirektor der Staatsoper Stettin.  Mit diesem Ensemble ist er auch sehr oft auf Tournee gewesen, z.B. in Deutschland, \u00d6sterreich, in der Schweiz sowie durch ganz Polen.<br \/>\nAuf seine Initiative entstanden die beliebten Sommeropern, die seit 1993 auf dem Innenhof des Schlosses der Pommernf\u00fcrsten in Stettin veranstaltet werden (u.a. Verdis &#8222;Troubadour&#8220;, Puccinis &#8222;Tosca&#8220;, Kalmans &#8222;Die Zirkusprinzessin&#8220;,<br \/>\nBizets &#8222;Carmen). Als Gastdirigent ist Warcislaw Kunc in Spanien, Litauen, Deutschland, Ru\u00dfland und in der Schweiz aufgetreten.  Er arbeitet auch mit dem Radioorchester Krakau und NOSPRIT in Katowice zusammen, mit denen er mehrere Orchester- und Opernaufnahmen realisiert hat.<\/p>\n<p>Bizet Meisterwerk im Sommer 2005 auf den sch\u00f6nsten Freilichtb\u00fchnen Europas!<\/p>\n<p>Hinweis f\u00fcr Medienvertreter: Falls Sie R\u00fcckfragen haben oder weitergehende Informationen ben\u00f6tigen, wenden Sie sich bitte an die Presseabteilung von wazapo concerts GmbH Tel. 0391\/ 544 11 18, Fax 0391\/ 544 12 13, email: info@wazapo.de <br \/>\nDas Klassik-Open-Air-Ereignis !<\/p>\n<p>pr\u00e4sentiert von der Staatsoper Stettin<\/p>\n<div align=\"center\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Carmen10_0207.jpg\"><\/div>\n<div align=\"center\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/carmen11_0207.jpg\"><\/div>\n<div align=\"center\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/carmen12_0207.jpg\"><\/div>\n<div align=\"center\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/carmen13_0207.jpg\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oper in 4 Akten &#8211; In franz\u00f6sischer Originalsprache Musik: Georges Bizet Libretto: Henri Meilhac und Ludovic Hal\u00e9vy, nach der Novelle<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-3239","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tipps-informationen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3239"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3239\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}