{"id":32632,"date":"2011-05-05T14:19:36","date_gmt":"2011-05-05T12:19:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=32632"},"modified":"2011-05-05T14:19:36","modified_gmt":"2011-05-05T12:19:36","slug":"hebammen-proteste-magaard-fordert-angemessene-berufsbedingungen-fur-hebammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/hebammen-proteste-magaard-fordert-angemessene-berufsbedingungen-fur-hebammen\/","title":{"rendered":"Hebammen-Proteste: Magaard fordert angemessene Berufsbedingungen f\u00fcr Hebammen"},"content":{"rendered":"<p>Kiel (frb). Der Bischofsbevollm\u00e4chtigte im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, hat am Donnerstag (5. Mai) kurzfristige und pragmatische Ver\u00e4nderungen hinsichtlich der Arbeitssituation von freiberuflichen Hebammen gefordert. W\u00e4hrend seiner Rede auf einer Protestkundgebung der Hebammen vor dem Kieler Landeshaus sagte er:<!--more-->\u201eHebammen leisten einen entscheidenden Beitrag bei der Geburt &#8211; das muss unserer Gesellschaft mehr Wert sein! Es geht uns alle etwas an, ob Familien in der ersten Lebensphase eines M\u00e4dchen oder Jungen die Unterst\u00fctzung bekommen, die sie brauchen.\u201c Hintergrund der Proteste ist eine Erh\u00f6hung der Berufshaftpflichtversicherung f\u00fcr geburtsbegleitend t\u00e4tige Hebammen zum 1. Juli vergangenen Jahres auf rund 3.700 Euro. Viele freiberuflich t\u00e4tige Hebammen haben daher bereits ihre T\u00e4tigkeit aufgeben m\u00fcssen, so dass eine Unterversorgung von Frauen und Kindern unter der Geburt erwartet wird.<\/p>\n<p>\u201eGott will das Leben &#8211; und er will, dass sich Menschen in Freiheit entwickeln k\u00f6nnen &#8211; liebevoll begleitet, von einer Zuwendung getragen, aus der jenes grundlegende Lebensvertrauen wachsen kann, das im Leben tr\u00e4gt\u201c, erkl\u00e4rte Gothart Magaard. Mit allem Nachdruck habe sich die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche darum das Anliegen, angemessene Berufsbedingungen f\u00fcr Hebammen zu fordern, zu Eigen gemacht.<br \/>\n\u201eAufgrund unserer Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien wissen wir als Kirche, wie fr\u00fch wichtige Grundlagen gelegt werden, die dar\u00fcber entscheiden, ob und wie ein Kind seine Begabungen entfalten kann\u201c, sagte Magaard. Dazu geh\u00f6re seiner \u00dcberzeugung nach auch, dass es beh\u00fctet auf die Welt komme, auf Wunsch der Mutter oder der Eltern begleitet von einer ihnen vertrauten Hebamme, die unn\u00f6tige \u00c4ngste nehmen und die Lebenssituation der Familie kennen w\u00fcrde. \u201eIch traue denen, die politische Entscheidungen zu treffen haben, zu, dass sie ihre soziale Verantwortung an diesem Punkt erkennen. Denn es kann bei rechtem Hinsehen nur eine gemeinsame Aufgabe sein, vor der wir hier stehen\u201c, so der Bischofsbevollm\u00e4chtigte.<\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00fcndigte der Bischofsbevollm\u00e4chtigte an, gemeinsam mit der Vorsitzenden des Hebammenverbandes Schleswig-Holstein, Margret Salzmann, am 26. Mai in Berlin in einem Gespr\u00e4ch mit Bundesgesundheitsminister Philipp R\u00f6sler die Anliegen der Hebammen erneut vorzubringen. \u201eIch freue mich, Ihnen mitteilen zu k\u00f6nnen, dass sich Minister R\u00f6sler bereit erkl\u00e4rt hat, nicht nur die von uns gesammelten 22.192 Unterschriften \u00f6ffentlich entgegenzunehmen, sondern sich auch Zeit nehmen will, mit uns ins Gespr\u00e4ch zu kommen.\u201c<\/p>\n<p>Die Nordelbische Kirche hatte gemeinsam mit den Hebammenverb\u00e4nden Schleswig-Holstein und Hamburg Ende letzen Jahres eine Unterschriftenaktion durchgef\u00fchrt. In einem Schreiben bitten die Unterzeichner Bundesgesundheitsminister Philipp R\u00f6sler, sich z\u00fcgig f\u00fcr gute L\u00f6sungen im Sinne der betroffenen M\u00fctter, Kinder und Hebammen einzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (frb). Der Bischofsbevollm\u00e4chtigte im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, hat am Donnerstag (5. 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