{"id":32872,"date":"2011-05-09T14:40:47","date_gmt":"2011-05-09T12:40:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=32872"},"modified":"2011-05-09T14:40:47","modified_gmt":"2011-05-09T12:40:47","slug":"meeresforschungsinstitut-geomar-tritt-helmholtz-gemeinschaft-bei-schavan-und-carstensen-unterzeichnen-konsortialvertrag-zur-forderung-durch-bund-und-land-zusammenarbeit-mit-universitat-kiel-vereinb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/meeresforschungsinstitut-geomar-tritt-helmholtz-gemeinschaft-bei-schavan-und-carstensen-unterzeichnen-konsortialvertrag-zur-forderung-durch-bund-und-land-zusammenarbeit-mit-universitat-kiel-vereinb\/","title":{"rendered":"Meeresforschungsinstitut GEOMAR tritt Helmholtz-Gemeinschaft bei: Schavan und Carstensen unterzeichnen Konsortialvertrag zur F\u00f6rderung durch Bund und Land &#8211; Zusammenarbeit mit Universit\u00e4t Kiel vereinbart"},"content":{"rendered":"<p>Das Leibniz-Institut f\u00fcr Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) wird zum Jahreswechsel in die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V. (Helmholtz-Gemeinschaft) wechseln. Bundesforschungsministerin Annette Schavan und der schleswig-holsteinische Ministerpr\u00e4sident Peter Harry Carstensen haben mit der Unterzeichnung eines Konsortialvertrages heute in Berlin die Voraussetzungen daf\u00fcr geschaffen. IFM-GEOMAR hatte am 22. September 2010 die Aufnahme in die Helmholtz-Gemeinschaft beantragt.<!--more--><\/p>\n<p>Der Konsortialvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Schleswig-Holstein zur gemeinsamen F\u00f6rderung des k\u00fcnftigen Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die Aufnahme in die Helmholtz-Gemeinschaft. Zum Erfolg des Instituts in der neuen Gemeinschaft wird au\u00dferdem eine ebenfalls heute unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen GEOMAR und der Universit\u00e4t Kiel beitragen.<\/p>\n<p>Neben der Bundesforschungsministerin und dem Ministerpr\u00e4sidenten nahmen an der Unterzeichnung der Wissenschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein Jost de Jager, die Vizepr\u00e4sidentin der Helmholtz-Gemeinschaft, Karin Lochte, der Direktor des IFM-GEOMAR, Peter Herzig, und der Pr\u00e4sident der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, Gerhard Fouquet, teil.<\/p>\n<p>Alle Anwesenden erwarten vom \u00dcbertritt des IFM-GEOMAR in die Helmholtz-Gemeinschaft einen Zuwachs an Renommee und Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00fcr die Meeresforschung in Deutschland. Das IFM-GEOMAR mit seiner Expertise in der Ozeanforschung erg\u00e4nzt in idealer Weise die weltweit f\u00fchrende Erdsystemforschung in den Instituten der Helmholtz-Gemeinschaft. Speziell f\u00fcr die Meeresforschung in Deutschland bedeutet der \u00dcbertritt von GEOMAR daher zuk\u00fcnftig eine besondere Geschlossenheit und Intensit\u00e4t der Zusammenarbeit. &#8222;&#8220;Wir festigen damit in Deutschland unseren weltweit anerkannten Status in der Meeresforschung&#8220;&#8220;, sagte Ministerin Schavan heute in Berlin. &#8222;&#8220;Schleswig-Holstein ist sich der Bedeutung der Forschung f\u00fcr die Zukunft des Landes bewusst&#8220;&#8220; so Ministerpr\u00e4sident Carstensen weiter \u201eund hat seine Verantwortung als Forschungsstandort stets wahrgenommen. Dies zeigt sich auch an der Zustimmung des Kabinetts, die dem Gesetzentwurf \u00fcber das Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) am 12. April 2011 erteilt wurde.\u201c Mit dem Wechsel des IFM-GEOMAR in die Helmholtz-Gemeinschaft werde der Forschungsstandort Schleswig-Holstein weiter gest\u00e4rkt. Wichtig sei, dass die international anerkannte Meeresforschung auch in Zukunft auf hohem Niveau am Standort Kiel fortgef\u00fchrt werde.<\/p>\n<p>Der Konsortialvertrag wird GEOMAR weiterhin eine solide Basis f\u00fcr die Fortsetzung der erfolgreichen Forschungsarbeit gew\u00e4hrleisten. Er ist Ausdruck der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Bund und Land, deren gemeinsames Interesse in der Sicherung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Deutschland besteht.<\/p>\n<p>Nach der Unterzeichnung des Konsortialvertrages durch Schavan und Carstensen unterzeichneten der Direktor des IFM-GEOMAR, Peter Herzig, und der Pr\u00e4sident der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, Gerhard Fouquet, die Kooperationsvereinbarung &#8222;Kiel Academy of Interdisciplinary Marine Sciences (KAIMS)&#8220;. Sie bekr\u00e4ftigen damit die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Kieler Universit\u00e4t und GEOMAR.<\/p>\n<p>&#8222;&#8220;Die Verstetigung dieser Kooperation ist Ausdruck der wissenschaftlichen Zusammenarbeit von au\u00dferuniversit\u00e4rer und universit\u00e4rer Forschung auf Augenh\u00f6he und kann als Modell auch f\u00fcr andere Standorte in Deutschland dienen&#8220;&#8220;, so Ministerin Schavan.<\/p>\n<p>Ministerpr\u00e4sident Carstensen wies auf die fr\u00fchere Sorge der Kieler Universit\u00e4t hin, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem IFM-GEOMAR durch die \u00dcberf\u00fchrung in die Helmholtz-Gemeinsacht beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnte. Der Kooperationsvertrag KAIMS sei eine f\u00fcr alle Seiten befriedigende L\u00f6sung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leibniz-Institut f\u00fcr Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) wird zum Jahreswechsel in die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V. 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