{"id":32891,"date":"2011-05-10T09:42:33","date_gmt":"2011-05-10T07:42:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=32891"},"modified":"2011-05-10T09:42:33","modified_gmt":"2011-05-10T07:42:33","slug":"umweltministerin-rumpf-energie-aus-grunabfall-bietet-noch-ungenutztes-potenzial-fur-den-klimaschutz-in-schleswig-holstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/umweltministerin-rumpf-energie-aus-grunabfall-bietet-noch-ungenutztes-potenzial-fur-den-klimaschutz-in-schleswig-holstein\/","title":{"rendered":"Umweltministerin Rumpf: Energie aus Gr\u00fcnabfall bietet noch ungenutztes Potenzial f\u00fcr den Klimaschutz in Schleswig-Holstein"},"content":{"rendered":"<p>KIEL. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf sieht noch gro\u00dfe Potenziale f\u00fcr die Verwertung von Gr\u00fcnabfallen in Schleswig-Holstein. &#8222;&#8220;Im Bereich der Gr\u00fcnabf\u00e4lle schlummert noch ein ungenutzter Schatz, durch den wir auch den Klimaschutz zwischen Nord- und Ostsee noch st\u00e4rker voranbringen k\u00f6nnten&#8220;&#8220;, sagte sie. Die Ministerin verwies auf eine heute (10. Mai) im Internet ver\u00f6ffentlichte Studie zur Verwertung von Gr\u00fcnabfall und Schnittholz.<!--more--> Darin werden die verschiedenen Fraktionen des Gr\u00fcnabfalls, also aus der getrennten Abfallsammlung, der Stra\u00dfenunterhaltung, Geh\u00f6lzschnitt, Holz aus der Knick- und Baumpflege, Mahd von Naturschutzfl\u00e4chen, Reet sowie Friedhofsabf\u00e4lle, exemplarisch in den drei Kreisen Rendsburg-Eckernf\u00f6rde, Nordfriesland und Segeberg analysiert und soweit m\u00f6glich auf Landesebene hochgerechnet. Das Ergebnis: Allein in den drei untersuchten Kreisen w\u00e4re eine zus\u00e4tzliche Einsparung von Kohlendioxid von jeweils mehreren tausend Tonnen im Jahr m\u00f6glich, prozentual k\u00f6nnte allein durch eine verbesserte Gr\u00fcnabfallnutzung die Kohlendioxidminderung um nicht ganz ein Drittel (bis zu 29 Prozent) verbessert werden.<br \/>\nDie Bewertung erfolgte nach den erfassbaren Mengenpotenzialen sowie den bestehenden Entsorgungsstrukturen und wurde im Hinblick auf das Minderungspotenzial f\u00fcr Treibhausgas bewertet. Die Studie kommt weiter zu dem Ergebnis, dass in Schleswig-Holstein die insgesamt verwerteten Gr\u00fcnabfallmengen bei 59 Kilogramm Frischmasse Gr\u00fcnabfall pro Einwohner und Jahr und damit etwas \u00fcber dem Bundesdurchschnitt von 54 Kilogramm liegen. Die meisten Gr\u00fcnabfalle stammen mit ca. 168.000 Tonnen Frischmasse aus der landesweiten getrennten Gr\u00fcnabfallsammlung, bei der die Gr\u00fcnabf\u00e4lle in immissionsschutzrechtlich genehmigten Anlagen erfasst und anschlie\u00dfend verwertet werden. Daneben gibt es jedoch weitere Gr\u00fcnabfallpotenziale, die noch nicht oder unzureichend erschlossen sind. So k\u00f6nnten beispielsweise j\u00e4hrlich ca. 123.000 Tonnen geeigneter Grasschnitt von Stra\u00dfenr\u00e4ndern verwertet werden. Bei der Verwertung des Knickholzes und bei der Knickbewirtschaftung gibt es ebenfalls Optimierungsm\u00f6glichkeiten.<br \/>\nGr\u00fcnabf\u00e4lle k\u00f6nnen stofflich und energetisch verwertet werden. Die gr\u00f6\u00dften Kohlendioxid-Einsparpotenziale k\u00f6nnen laut Studie mit der kombinierten stofflichen und energetischen Verwertung und der Erschlie\u00dfung der bislang noch nicht genutzten Gr\u00fcnabfallpotenziale erreicht werden. Alle Ergebnisse der Studie sind jetzt im Internet unter www.mlur.schleswig-holstein.de abrufbar, Suchbegriff &#8222;Gr\u00fcnabf\u00e4lle&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. 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