{"id":32931,"date":"2011-05-10T12:52:39","date_gmt":"2011-05-10T10:52:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=32931"},"modified":"2011-05-10T12:52:39","modified_gmt":"2011-05-10T10:52:39","slug":"futter-bei-die-fische","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/futter-bei-die-fische\/","title":{"rendered":"Futter bei die Fische"},"content":{"rendered":"<p>2. B\u00fcsumer Fischtag am 22. Juni im mariCUBE<\/p>\n<p>\u201eNeue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Aufzucht und F\u00fctterung von Fischen\u201c \u2013 unter diesem Leitthema steht der \u201e2. B\u00fcsumer Fischtag\u201c. Zwei Jahre nach der Einweihung der bundesweit einzigartigen Forschungskapazit\u00e4ten der Gesellschaft f\u00fcr Marine Aquakultur (GMA) an der Westk\u00fcste im Kreis Dithmarschen werden Fachleute aus Deutschland und Europa einen Einblick in ihre Arbeit geben und miteinander diskutieren.<!--more--><\/p>\n<p>Der \u201e2. B\u00fcsumer Fischtag\u201c findet am Mittwoch, 22. Juni, im Gr\u00fcnder- und Technologiezentrum mariCUBE in B\u00fcsum statt. Die gro\u00dfe Resonanz im Vorjahr mit G\u00e4sten aus dem In- und Ausland hat die Veranstalter der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t (CAU) zu Kiel, der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ISH) und der GMA mit dem Kompetenznetzwerk Ern\u00e4hrungswirtschaft Schleswig-Holstein darin best\u00e4rkt, das neuartige Forum zum Wissensaustausch weiter zu etablieren.<\/p>\n<p>\u201e&#8220;Wir k\u00f6nnen in diesem Jahr auf Grund der Vielzahl an Forschungsvorhaben, die bei der Gesellschaft f\u00fcr Marine Aquakultur mit den Partnern des Kompetenzzentrums durchgef\u00fchrt werden, erstmals mit eigenen Ergebnissen aufwarten&#8220;\u201c, sagt der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Carsten Schulz. \u201e&#8220;Das zeigt den gro\u00dfen Erfolg der wissenschaftlichen Arbeit bei der GMA.&#8220;\u201c Mit den Doktoranden und Studierenden der CAU sind zeitweise mehr als 30 Mitarbeiter bei der GMA t\u00e4tig. F\u00fcr Forschungsarbeiten konnten seit Er\u00f6ffnung rund 2,5 Millionen Euro Drittmittel eingeworben werden.<\/p>\n<p>Dr. Cordelia Andre\u00dfen, Staatssekret\u00e4rin im Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, betont: \u201e&#8220;Die nachhaltige Aufzucht von Fischen in Aquakultur ist nach wie vor eine wissenschaftliche und wirtschaftliche Herausforderung, der sich zahlreiche Akteure in Schleswig-Holstein widmen. Auf dem 2. B\u00fcsumer Fischtag wird ein gro\u00dfer Teil der bemerkenswerten Forschungsentwicklung pr\u00e4sentiert. Zugleich sind die Fischtage f\u00fcr Wissenschaft und Wirtschaft eine Bestandsaufnahme und ein Austausch \u00fcber die allerneuesten Entwicklungen.&#8220;\u201c F\u00fcr Schleswig-Holstein sei die Aquakultur ein Zukunftsfeld, welches in nationaler und internationaler Kooperation als Teil der maritimen Wirtschaft mit deutlicher Unterst\u00fctzung des Wissenschafts- und Wirtschaftsministeriums weiter bestellt werde.<\/p>\n<p>Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Speisefisch kommt der Aufzucht in modernen Aquakulturen eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu, allerdings k\u00f6nnen begrenzte nat\u00fcrliche Ressourcen limitierend wirken. \u201e&#8220;Das abnehmende Angebot an Fischmehl und Fisch\u00f6l stellt eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Wissenschaft dar, prognostizierte Zuwachsraten der Aquakultur zu realisieren&#8220;\u201c, betont Prof. Dr. Schulz. Ziel der Forschungsarbeiten sei es, geeignete Futtermittel mit hohen Anteilen an Alternativen f\u00fcr Fischmehl und Fisch\u00f6l einzusetzen, die sich nicht negativ auf Leistungsparameter der Fische oder Umwelt auswirken. \u201e&#8220;Zudem ist unser Wissen um die Biologie, insbesondere die Reproduktionsbiologie, von vielen interessanten Fischen nicht bekannt, so dass eine erfolgreiche Aufzucht unter kontrollierten Bedingungen an der nicht durchf\u00fchrbaren Reproduktion scheitert. Erst durch die gezielte und kontrollierte Vermehrung k\u00f6nnen vererbbare Leistungsmerkmale wie Wachstum und Gesundheit der Fische identifiziert und optimiert werden.&#8220;\u201c<\/p>\n<p>Genau an diesen Punkten setzen die Agraringenieure, Biologen und Verfahrenstechniker der GMA und CAU an. Die Nutzung von Kartoffelprotein in der Ern\u00e4hrung von Regelbogenforellen ist eines der ersten Projekte, das von der GMA und CAU untersucht wurde. Die Ergebnisse seiner Arbeit wird Karsten Tusche den Besuchern in einem Vortrag vorstellen. Biniam Fitwi von der GMA berichtet in diesem Themenbereich von der systemischen Umweltrelevanz der Fischf\u00fctterung. Zu den weiteren regionalen Projekten, die beim \u201eB\u00fcsumer Fischtag\u201c pr\u00e4sentiert werden, geh\u00f6ren unter anderem die Entwicklung von Zuchtprogrammen beim Steinbutt, die Dr. Jens Tetens (CAU) erforscht hat, die hormonelle Steuerung der Zanderreproduktion im Kreislaufsystem von Bj\u00f6rn Hermelink sowie die Engp\u00e4sse in der Aufzucht mariner Fischlarven, die Dr. Bernd \u00dcbersch\u00e4r (IFM-GEOMAR) vorstellt.<\/p>\n<p>Der \u201e2. B\u00fcsumer Fischtag\u201c wird um 12 Uhr von Staatssekret\u00e4rin Dr. Cordelia Andre\u00dfen, Dr. Michaela Oesser von der Wirtschaftsf\u00f6rderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH) sowie Prof. Dr. Hans-J\u00fcrgen Block (ISH) er\u00f6ffnet. Mit dabei wird auch der Vize-Pr\u00e4sident der CAU sein. Zum Rahmenprogramm geh\u00f6rt auch eine Posterausstellung im mariCUBE.<\/p>\n<p>Voranmeldungen sind erforderlich. N\u00e4here Informationen im Internet:<br \/>\nwww.kne-sh.de\/fischtag<\/p>\n<p>Betreiber-Gesellschaft<\/p>\n<p>Die Gesellschaft f\u00fcr Marine Aquakultur (GMA) mbH ist im November 2004 mit dem Ziel gegr\u00fcndet worden, eine Forschungs- und Entwicklungsanlage f\u00fcr die Aquakultur am Standort B\u00fcsum (Kreis Dithmarschen) zu errichten und zu betreiben. Die GMA unterst\u00fctzt eigene und externe Projekte der angewandten Forschung und Entwicklung in der Fischzucht. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Wissens- und Technologietransfer zur Zucht und Haltung von aquatischen Organismen. Gesellschafter der GMA mbH sind die egeb:Wirtschaftsf\u00f6rderung in Brunsb\u00fcttel, die Innovationsstiftung Schleswig-Holstein und die Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel. Der gemeinsame Neubau mit dem Gr\u00fcnder- und Technologiezentrum mariCUBE ist im Juni 2009 von eingeweiht worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. B\u00fcsumer Fischtag am 22. 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