{"id":33064,"date":"2011-05-11T11:30:19","date_gmt":"2011-05-11T09:30:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=33064"},"modified":"2011-07-06T20:41:01","modified_gmt":"2011-07-06T18:41:01","slug":"gestillte-babys-haben-weniger-verhaltensprobleme-genaue-ursache-fur-den-positiven-effekt-noch-nicht-erklarbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gestillte-babys-haben-weniger-verhaltensprobleme-genaue-ursache-fur-den-positiven-effekt-noch-nicht-erklarbar\/","title":{"rendered":"Gestillte Babys haben weniger Verhaltensprobleme &#8211; Genaue Ursache f\u00fcr den positiven Effekt noch nicht erkl\u00e4rbar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"Baby: Stillen als Interaktion zwischen Kind und Mutter (Foto: pixelio.de\/Karin)\" src=\"http:\/\/www.pressetext.com\/news\/lowres\/\/20110510018\" alt=\"Baby: Stillen als Interaktion zwischen Kind und Mutter (Foto: pixelio.de\/Karin)\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Oxford (pte0Baby: Stillen als Interaktion zwischen Kind und Mutter (Foto: pixelio.de\/Karin) &#8211;  \t\t \t\t\t \t\t\t \t\t\t\t   Kinder, die vier Monate oder mehr gestillt werden, entwickeln laut  Wissenschaftlern der Universit\u00e4ten Oxford, Essex und des University  College London sp\u00e4ter weniger Verhaltensprobleme. F\u00fcr die Studie wurden  die Daten von rund 10.000 M\u00fcttern und ihren Kindern ausgewertet.  Verantwortlich f\u00fcr diesen Unterschied k\u00f6nnte die Zusammensetzung der  Muttermilch oder eine bessere Interaktion zwischen Mutter und Kind sein.<!--more--> Stillen wird bereits mit anderen gesundheitlichen Vorteilen wie  geringere Infektionsraten und seltenerer Fettsucht in Zusammenhang  gebracht. Details der aktuellen Studie wurden in den Archives of Disease  in Childhood <a rel=\"external\" href=\"http:\/\/adc.bmj.com\/\">http:\/\/adc.bmj.com<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Das  Team unter der Leitung von Maria Quigley von der University of Oxford  untersuchte die Ern\u00e4hrungsgewohnheiten von 10.037 M\u00fcttern und ihren  Kindern, die Teil der Millennium Cohort Study waren. Die M\u00fctter wurden  ersucht, die Probleme ihrer Kinder im Alter von f\u00fcnf Jahren zu  beurteilen. Dazu geh\u00f6rten \u00c4ngstlichkeit, \u00fcbertriebene Anh\u00e4nglichkeit,  Ruhelosigkeit sowie L\u00fcgen oder Stehlen.<\/p>\n<p>Intensivere Mutter-Kind-Interaktion<\/p>\n<p>Nur  sechs Prozent der Kinder, die gestillt worden waren, zeigten derartige  Verhaltensauff\u00e4lligkeiten. 16 Prozent waren es jedoch bei den Kindern,  die es nicht wurden. M\u00fctter, die stillen sind eher \u00e4lter, besser  ausgebildet und verf\u00fcgen \u00fcber einen besseren sozio\u00f6konomischen  Hintergrund. Auch diese Faktoren k\u00f6nnten eine Rolle spielen. Aber auch  als die Wissenschaftler diese Faktoren ber\u00fccksichtigen, blieb das Risiko  einer Verhaltensauff\u00e4lligkeit bei nicht gestillten Kindern um 30  Prozent h\u00f6her.<\/p>\n<p>Quigley  argumentierte, dass diese Forschungsergebnisse weitere Hinweise auf die  Vorteile des Stillens lieferten. Muttermilch enthalte gro\u00dfe Mengen  bestimmter Fetts\u00e4uren, Wachstumsfaktoren und Hormone, die f\u00fcr die  Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems wichtig sind. Stillende  M\u00fctter neigten auch zu einer intensiveren Interaktion mit ihren Kindern.  Das k\u00f6nnte bedeuten, dass die Kinder eher lernen, welches Verhalten  akzeptabel ist. Diese Kinder werden auch seltener krank, auch dadurch  k\u00f6nnte ihr Verhalten beeinflusst werden. Es ist laut der  Wissenschaftlerin derzeit noch nicht erforscht, welcher der m\u00f6glichen  Faktoren von entscheidender Bedeutung ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oxford (pte0Baby: Stillen als Interaktion zwischen Kind und Mutter (Foto: pixelio.de\/Karin) &#8211; Kinder, die vier Monate oder mehr gestillt werden,<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-33064","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33064","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33064"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33064\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33064"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33064"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33064"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}