{"id":33217,"date":"2011-05-12T10:49:30","date_gmt":"2011-05-12T08:49:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=33217"},"modified":"2011-05-12T10:49:30","modified_gmt":"2011-05-12T08:49:30","slug":"freie-flachen-fur-interdisziplinare-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/freie-flachen-fur-interdisziplinare-arbeit\/","title":{"rendered":"Freie Fl\u00e4chen f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>Richtfest des Zentrums f\u00fcr Molekulare Biowissenschaften<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4udemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) und die Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU) feierten heute das Richtfest des Zentrums f\u00fcr Molekulare Biowissenschaften (ZMB). Wie Wissenschaftsminister Jost de Jager sagte, werden die Kosten f\u00fcr den Neubau in H\u00f6he von rund 24 Millionen Euro vollst\u00e4ndig vom Land getragen. Auf f\u00fcnf Stockwerken werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab M\u00e4rz kommenden Jahres auf einer Nutzfl\u00e4che von 3.100 Quadratmetern arbeiten und forschen. Davon sind rund zwei Drittel Laborfl\u00e4chen.<!--more--><br \/>\nFouquet: &#8222;Neubau wird interdisziplin\u00e4re Forschung weiter vorantreiben&#8220;<\/p>\n<p>\u201e&#8220;Der Neubau wird die interdisziplin\u00e4re Forschung an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel weiter vorantreiben. Gerade unsere Exzellenzcluster &#8218;Entz\u00fcndung an Grenzfl\u00e4chen&#8216; und &#8218;Ozean der Zukunft&#8216; sowie die Graduiertenschule &#8218;Menschliche Entwicklung in Landschaften&#8216; sollen hier einen gemeinsamen Anlaufpunkt f\u00fcr ausgezeichnete Forschung erhalten. Das Zentrum f\u00fcr Molekulare Biowissenschaften betont die hohe Stellung der Kieler Universit\u00e4t in der deutschen Forschungslandschaft&#8220;\u201c, sagte Professor Gerhard Fouquet, Pr\u00e4sident der Landesuniversit\u00e4t. In enger Zusammenarbeit planten Agrar- und Ern\u00e4hrungswissenschaftliche Fakult\u00e4t, Medizinische Fakult\u00e4t und Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakult\u00e4t das Geb\u00e4ude in der Leibnizstra\u00dfe.<br \/>\nWissenschaftsminister de Jager: &#8222;ZMB festigt herausragende Rolle&#8220;<\/p>\n<p>\u201e&#8220;Mit der Fertigstellung des ZMB festigt die Kieler Uni nicht nur ihre Funktion als Schleswig-Holsteinische Landesuniversit\u00e4t, sondern auch ihre herausragende Rolle im Konzert der norddeutschen Universit\u00e4ten&#8220;\u201c, sagte de Jager. Die extravagante Architektur unterstreiche diese Rolle und mache neugierig auf das, was drinnen stattfindet.<\/p>\n<p>Interdisziplinarit\u00e4t und wissenschaftliche Interaktion bestimmen das Konzept des ZMB. Der Zusammenschluss von fach\u00fcbergreifenden Forschungsgruppen bildet eine ideale Struktur f\u00fcr hochspezialisierte molekularbiologische und molekulargenetische Forschung.<\/p>\n<p>\u201e&#8220;Ziel ist es, mit der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Architektur des Geb\u00e4udes schon von au\u00dfen einen entsprechenden Rahmen f\u00fcr die Forschungen im Rahmen der Molekularen Biowissenschaften zu schaffen, die im Inneren des Geb\u00e4udes stattfinden&#8220;\u201c, erkl\u00e4rt Henrik Harms, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der GMSH.<\/p>\n<p>Die Form des Geb\u00e4udes wird weiter aufgewertet durch die Gestaltung der Fassade aus Streckmetall in einer hellen goldfarbenen Farbgebung, die sich im Spiel von Licht und Schatten immer anders darstellen wird. Dadurch wird sie sich ganz wesentlich von der umgebenden Bebauung abheben.<br \/>\nGenomdatenbank Popgen<\/p>\n<p>Ein besonderer Bestandteil des Neubaus wird die Genomdatenbank Popgen im Untergeschoss werden, die mit einem automatisierten, robotergest\u00fctzten Probenlager ausgestattet sein wird. \u201e&#8220;Diese Datenbank ist in Deutschland einmalig. In diesem Tiefk\u00fchllager werden die rund 1,8 Millionen Proben auf -20 Grad Celsius bis -80 Grad Celsius herunter gek\u00fchlt. Popgen vereint ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und interdisziplin\u00e4r arbeitenden Spezialistinnen und Spezialisten&#8220;\u201c, sagt Professor Stefan Schreiber, Dekan der Medizinischen Fakult\u00e4t. Mediziner, Biologinnen, Informatiker oder Sozialwissenschaftlerinnen sind gemeinsam am Auf- und Ausbau der Biobank beteiligt. Popgen wird seit 2003 vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung finanziert.<br \/>\nHintergrundinformationen zum ZMB<\/p>\n<p>Virtuelles Bild des Zentrums f\u00fcr molekulare BiowissenschaftenVirtuelles Bild des Zentrums f\u00fcr molekulare Biowissenschaften \u00a9 GMSH<\/p>\n<p>Das Innere des Geb\u00e4udes steht ganz im Zeichen der Flexibilit\u00e4t. Schon das Foyer wird aus aufteilbaren Bereichen f\u00fcr Kommunikation und Begegnung bestehen. Die in der Geb\u00e4udemitte liegende Freitreppe, in deren Mitte ein Aufzug integriert ist, bestimmt die Innenarchitektur. Diese Mitte wird durch zwei rechteckige Geb\u00e4udekerne flankiert, in denen nicht nur ein zweiter Aufzug vorhanden ist, sondern in den einzelnen Etagen auch Lager- und Servicefl\u00e4chen untergebracht sind. An den Au\u00dfenseiten dieser Kerne verlaufen die vertikalen Sch\u00e4chte, die die Ver- und Entsorgung des Geb\u00e4udes sicherstellen.<\/p>\n<p>Die baulichen Voraussetzungen f\u00fcr die n\u00f6tige Flexibilit\u00e4t sind die neu definierte Schnittstelle zwischen dem nutzungsneutralen Geb\u00e4ude (H\u00fclle, Geb\u00e4udetechnik) und den nutzerabh\u00e4ngigen Rauminstallationen (Medienf\u00fchrung, Arbeitsplatzeinrichtung), zum anderen die vollst\u00e4ndige Entkoppelung von Medien und Mobiliar. Dies bedeutet in erster Linie eine flexible Medienversorgung beispielsweise \u00fcber Medienfl\u00fcgel, die den Nutzeranforderungen kurzfristig angepasst werden kann.<\/p>\n<p>Die Labore werden \u00fcber die am Geb\u00e4udekern liegenden Sch\u00e4chte mit Medien, Luft, Strom usw. versorgt. Die Versorgung wird \u00fcber unter der Decke liegende Kan\u00e4le, so genannte Medienfl\u00fcgel, an die einzelnen Arbeitspl\u00e4tze gef\u00fchrt. F\u00fcr eine bedarfsgerechte Versorgung werden nur die Medien an die Arbeitspl\u00e4tze herangef\u00fchrt, die dort f\u00fcr die jeweilige Aufgabenstellung ben\u00f6tigt werden. So kann die technische Ausstattung flexibel auf die Bed\u00fcrfnisse der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie auf Forschungsgruppen abgestimmt werden.<\/p>\n<p>Die Laborm\u00f6bel sind nicht fest mit den Medienfl\u00fcgeln verbunden \u2013 einzelne Module des Labormobiliars sind auf Rollen installiert. Dadurch lassen sich die Laborr\u00e4ume immer wieder an neue Forschungsaufgaben und neue Ger\u00e4te anpassen.<\/p>\n<p>Die Labor- und B\u00fcroeinheiten sind \u00fcber die parallel laufenden Flure miteinander verbunden. Jedes Team hat so die M\u00f6glichkeit sich Labor und Arbeitsplatz den Anforderungen entsprechend zusammenzustellen. Um dem Anspruch kommu-nikativer Teamarbeit gerecht zu werden, besteht dar\u00fcber hinaus die M\u00f6glichkeit, dass sich die Projektteams in Besprechungsr\u00e4umen zusammen-finden. Unabh\u00e4ngig davon befinden sich in allen Geschossen r\u00e4umlich abgeschlossene B\u00fcror\u00e4ume, die projektbezogen und zeitlich befristet genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Trotz aller Flexibilit\u00e4t wird es eine feste Aufteilung im Geb\u00e4ude geben. Vom Untergeschoss bis zum zweiten Geschoss sowie in der vierten Etage finden eine Reihe von universit\u00e4ren Einrichtungen Raum f\u00fcr ihre interdisziplin\u00e4re Forschung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben hier die M\u00f6glichkeiten zur Durchf\u00fchrung von Analysen, Sequenzierungen oder Genotypisierungen. Zudem wird es auch ein DNA-Labor und R\u00e4ume f\u00fcr die Zellbiologie geben.<\/p>\n<p>Ein Sitzungssaal mit Platz f\u00fcr 100 Personen auf der vierten Etage rundet das Angebot ab. Im dritten Geschoss stehen zudem je nach Gr\u00f6\u00dfe drei bis vier Mieteinheiten f\u00fcr Startup-Unternehmen der Biotechnologie-Branche zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDaten des Zentrums f\u00fcr molekulare Biowissenschaften<\/p>\n<p>F\u00fcnf Geschosse, 3.100 Quadratmeter Nutzfl\u00e4che, davon 2.100 Quadratmeter Laborfl\u00e4che<\/p>\n<p>Baukosten:<br \/>\nRund 18.897.000 Euro<\/p>\n<p>Ersteinrichtung:<br \/>\nRund 670.000 Euro<\/p>\n<p>Baunebenkosten:<br \/>\nRund 4.300.000 Euro<\/p>\n<p>Gesamtherstellungskosten:<br \/>\nRund 23.870.000 Euro<\/p>\n<p>Baubeginn und -Ende:<br \/>\nM\u00e4rz 2010 \u2013 M\u00e4rz 2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richtfest des Zentrums f\u00fcr Molekulare Biowissenschaften Das Geb\u00e4udemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) und die Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel (CAU) feierten heute das Richtfest<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-33217","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33217\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}